LCB-Programmarchiv

LCB-Veranstaltungen 05/2015

LCB-Programm 05/2015 als PDF

Donnerstag
Mai
20.00 Uhr
07.05.2015

Zeitsprünge – Idee des Sitzens. Fotografien von Renate von Mangoldt

Rede zur Ausstellungseröffnung: Hans Christoph Buch

Judith Hermann © Renate von Mangoldt

Die Ausstellung nähert sich dem fotografischen Werk von Renate von Mangoldt, langjährige Haus-Fotografin des LCB, aus zwei Richtungen. „Idee des Sitzens” ist der eine Teil der Ausstellung überschrieben: 45 Autorinnen und Autoren haben jeweils auf einem Stuhl Platz genommen, u.a. Max Frisch, Edoardo Sanguineti, Elias Canetti, Sarah Kirsch, Elfriede Jelinek, Péter Nádas, Lars Gustafsson, Cees Nooteboom, Peter Handke. Da die Fotografien im Verlauf von fünf Jahrzehnten entstanden sind, kommt neben der Körpersprache der Autoren (Haltung, Gestik, Statur – man kommt beim Sitzen um eine Inszenierung nicht herum) auch die Zeit ins Spiel, ablesbar an der Kleidung, den Frisuren, den Brillen, die den jeweiligen Moden der Zeit unterworfen sind. Zum ‚Sitzen‘ soll im anderen Teil der Ausstellung der ‚Sprung‘ kommen: Zeitsprünge – 20 Autorinnen und Autoren (u.a. Ernst Jandl, Hilde Domin, Günter Grass, Uwe Johnson, Wolfgang Hilbig, Tomas Tranströmer, Ulrike Draesner) werden mit einem Zeitsprung von vielen Jahren gezeigt (18 bis 30 Jahre können dazwischen liegen). Ein frühes und ein spätes Foto einer Autorenpersönlichkeit (gemeinsam in einem Rahmen) sollen Auskunft geben über die vergehende und vergangene Zeit und von den Veränderungen, die sie mit sich bringt - aber auch über die Konstanten, denen die Zeit nichts anhaben kann. Zur Vernissage spricht der Schriftsteller Hans Christoph Buch.

Zeitsprünge – Idee des Sitzens. Fotografien von Renate von Mangoldt

Eintritt frei, mit anschließendem Empfang
Die Ausstellung ist vom 7. Mai bis 31. August vor und nach den Abendveranstaltungen, bzw. nach telefonischer Voranmeldung (030-8169960) zu sehen. Unterstützt von der Wüstenrot Stiftung.

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Freitag
Mai
10.00 bis 18.00 Uhr
08.05.2015

Kommt ein Vogel geflogen – oder: von Zeiten und Aspekten im Deutschen
Eine ganztägige sprachübergreifende Fortbildung für literarische ÜbersetzerInnen und andere Interessierte

Leitung: Gabriele Leupold und Eveline Passet
Vorträge von Mathilde Hennig und Björn Rothstein

Die Verwendung des deutschen Verbs ist relativ unübersichtlich und an vielen Stellen scheinbar auch weniger reguliert als in anderen Sprachsystemen. Das verunsichert beim Schreiben und besonders beim Übersetzen in der Konfrontation mit der fremden Sprache. Zwei Germanisten sollen hier ein wenig Klarheit schaffen. Mathilde Hennig wird in ihrem Vortrag Tempus und Temporalität in Alltagssprache und literarischen Texten insbesondere die textfunktionale Opposition von Perfekt und Präteritum untersuchen und zeigen, dass die Tempora keine einfache Abbildfunktion in Bezug auf außersprachliche Zeitverhältnisse haben. Björn Rothstein betrachtet das „Zeitwort“ von den Rändern des Verbalsystems her und fragt nach der Aspektfunktion solcher Phänomene wie des doppelten Futurs oder der sogenannten kommen- und haben-Konfigurative. Im Anschluss an die Vorträge gibt es wie stets zwei parallele Werkstätten.

Eintritt frei
Der Eintritt ist frei, 12 Euro Unkostenbeteiligung für einen Mittagsimbiss und Getränke sind vorgesehen. Anmeldung per Mail erbeten an becker@lcb.de.

Freitag
Mai
20.00 Uhr
08.05.2015

Die Kehrseite des Himmels
Lesung Ljudmila Ulitzkaja mit ihrer Übersetzerin Ganna-Maria Braungardt

Moderation: Elke Schmitter

Ljudmila Ulitzkaja © Peter-Andreas Hassiepen

Ljudmila Ulitzkaja, „die vermutlich einflussreichste Schriftstellerin des heutigen Russlands“ (Elke Schmitter), ist mit ihrem neuen Band autobiographischer Prosa zu Gast, „Die Kehrseite des Himmels” (Hanser). In diesem Buch, das in Russland schon fast eine halbe Million Mal verkauft wurde, erzählt sie von ihrer Kindheit und Jugend in Moskau, von den Menschen und Büchern, die sie liebt, von ihrer früheren Tätigkeit als Genetikerin und davon, wie sie zum Schreiben kam. Dabei schlägt sie einen Bogen von der Geschichte ihrer Vorfahren bis zum Tagebuch ihrer Krebserkrankung. Auf sehr persönliche Weise setzt sie sich mit den politischen Zuständen in ihrem Land auseinander. Zentral für ihr aktuelles schriftstellerisches Werk sind Politik und Kultur in Russland und ihr kritisches Verhältnis zu den jüngsten Entwicklungen unter Putin. So eröffnet Ulitzkaja dem Leser einen Horizont russischer Alltagserfahrung, der auch Fragen der Moral, Ethik und Religion umschließt. Den Abend moderiert Elke Schmitter, Literaturredakteurin des Spiegel. Ulitzkajas Übersetzerin Ganna-Maria Braungardt übersetzt das Gespräch und liest die deutschen Texte.

Eintritt 8 € / 5 € *

Samstag
Mai
10.00 bis 18.00 Uhr
09.05.2015

Alfred-Döblin-Preis 2015
Lese- und Diskussionstag mit den Finalisten Katharina Adler, Odile Kennel, Katerina Poladjan, Sascha Reh, Natascha Wodin und Judith Zander

Jury: Jan Peter Bremer, Sigrid Löffler und Insa Wilke

Alfred Döblin

An einen der vielseitigsten deutschen Schriftsteller der Moderne erinnert der 1979 von Günter Grass gestiftete und seither alle zwei Jahre für ein noch unvollendetes Prosa-Manuskript vergebene Alfred-Döblin-Preis. Die letzten Preisträger waren Jan Peter Bremer (2011) und Saša Stanišić (2013), mehr als 200 Autorinnen und Autoren haben sich in diesem Jahr um den Preis beworben. Sechs Manuskripte hat die Jury ausgewählt; am heutigen Samstag stellen die Juroren Sigrid Löffler, Insa Wilke und Jan Peter Bremer die Finalisten Katharina Adler, Odile Kennel, Katerina Poladjan, Sascha Reh, Natascha Wodin und Judith Zander im Rahmen eines öffentlichen Lese- und Diskussionstags der Öffentlichkeit vor. Am Abend wird dann der Name des Preisträgers bzw. der Preisträgerin bekanntgegeben.

Eintritt 8 € / 5 € *
Gemeinsame Veranstaltung mit der Akademie der Künste. Die feierliche Preisverleihung findet am Sonntag, dem 10. Mai um 11.30 Uhr im Plenarsaal der Akademie der Künste am Pariser Platz statt.

Montag
Mai
19.00 Uhr
11.05.2015

Denkmalsforschung. Filme von Wolfgang Ramsbott im Arsenal

Filmspotting: „Aufzeichnungen” (1965), „Technische Universität Berlin” (1965), „Denkmalsforschung” (1972). Einführung: Michael Töteberg

Außer Haus!
Kino Arsenal, Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin

Wolfgang Ramsbott © Renate von Mangoldt

Zu den Gründungsideen des LCB gehörte die Verbindung der unterschiedlichen Künste, vor allem das Zusammenspiel von Literatur und Filmkunst. Wolfgang Ramsbott (1934-1991) inspirierte und leitete die hiesige Filmabteilung, die sich mit Arbeiten von George Moorse, Robert van Ackeren, Helma Sanders-Bahms, aber auch von Wolfgang Ramsbott selbst in die Filmgeschichte der BRD einschrieb. Die Deutsche Kinemathek, die die LCB-Produktionen archiviert und betreut, zeigt an diesem Abend im Arsenal drei Filme mit der unverkennbaren experimentellen Handschrift Wolfgang Ramsbotts: „Aufzeichnungen” (1965), „Technische Universität Berlin” (1965), und „Denkmalsforschung” (1972), jenes episodisch-assoziative Gedankenspiel, das der Berliner Schriftsteller Günter Bruno Fuchs gemeinsam mit Viktoria Prestel und Wolfgang Ramsbott realisierte. Der eigenwillige Film ist mittlerweile selbst zum Denkmal geworden: für die West-Berliner, oder besser: die Kreuzberger Künstlerszene der 1960er und 70er Jahre. Dank einer privaten Spende konnte der Film nun digitalisiert werden.

Eintritt 7,50 €
In Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinemathek.

Dienstag
Mai
20.00 Uhr
12.05.2015

Studio LCB
Lesung: Leif Randt

Gesprächspartner: Jochen Hörisch und Michael Schmitt
Moderation: Hubert Winkels

Leif Randt © Zuzanna Kaluzna

Mit zwei außergewöhnlichen Romanen, die Lebensstilfragen als letzte Sinnfragen inszenieren, ist der in Berlin lebende Autor Leif Randt bekannt geworden: „Lichtspielhaus” und „Schimmernder Dunst über Coby County”. Schnell erkannte man darin eine neue Stimme für die Generation der heute um die dreißigjährigen wohlstandsverwöhnten westlichen Hedonisten und mehr als das: Sinnbilder für einen quietistischen Zustand der Gesellschaft überhaupt. Nun hat Leif Randt einen Science-Fiction-Roman vorgelegt, so scheint es: In den unendlichen Weiten des Weltraums existiert ein Sonnensystem, in dem endzeitlicher Frieden herrscht. Seine sechs Planeten und zwei Monde werden von einer weisen Computervernunft regiert, die auf Grundlage von perfekter Statistik und totalem Wohlstand die fairsten Entscheidungen trifft. Zwischen Metropolenplanet Blossom und Müllplanet Toadstool ist längst die neue Zeit angebrochen, eine postdemokratische Ära des Friedens und der Selbstkontrolle. Menschen haben sich zu Kollektiven zusammengeschlossen, zu ästhetischen Gemeinschaften, die um die besten Lebensstile konkurrieren. Marten Eliot und Emma Glendale, die beiden jungen Spitzenfellows des Dolfin-Kollektivs, verlassen ihren heimischen Campus und reisen von Planet zu Planet, um neue Mitglieder anzuwerben. Doch das Sonnensystem wird erschüttert, als das aggressive Kollektiv der gebrochenen Herzen von sich reden macht, von dem man annimmt, es bestehe aus emotionalen Verlierern. Auf ihren Reisen rücken Marten und Emma die gebrochenen Herzen gefährlich nahe. Können die beiden den Umsturz verhindern? So weit entfernt, zeitlich und räumlich, „Planet Magnon” auch wirken mag, so lässt er sich doch umstandslos auf die globale Big Data-Bedrohungssituation beziehen und als deren sozialpsychologische Vertiefung lesen. Leif Randt wird aus dem Roman lesen; mit ihm diskutieren werden der 3-sat-Literaturredakteur Michael Schmitt und der Mannheimer Literaturwissenschaftler Jochen Hörisch.

In Zusammenarbeit mit dem Deutschlandfunk.
Sendetermin: Samstag, 30. Mai 2015, 20:05 Uhr.
Sendefrequenzen und Livestream
Eintritt 8 € / 5 € *

DLF

Dienstag
Mai
20.00 Uhr
19.05.2015

Luftsprünge. Eine literarische Reise durch Europa
Lesung und Gespräch mit Aris Fioretos, Thomas Geiger und Aleš Steger

Moderation: Lothar Müller

Cover: Luftsprünge

Europa ist zwar nur ein kleines Anhängsel der gewaltigen euroasiatischen Landmasse, aber gleichzeitig ist es noch immer einer der kulturell vielfältigsten Räume auf der Erde. Durch den Fall des Eisernen Vorhangs hat sich der Kontinent sehr verändert, und es sind ganz neue Krisenherde wie im ehemaligen Jugoslawien oder an der russisch-ukrainischen Grenze entstanden. Und dennoch hat sich der Kontinent in den letzten 25 Jahren nicht zur zum Schlechteren verwandelt: Man kann heute ohne Reisepass von der russischen Grenze bis nach Portugal reisen und braucht dabei nicht einmal Geld zu wechseln – das war vor dreißig Jahren noch undenkbar. Aber um sich als Bürger eines Kontinents, eines Staatenverbundes oder einer Wertegemeinschaft zu fühlen, braucht es eine gemeinsame Grundlage. Die Kultur kann so eine Basis bilden: die Kunst, Filme und vor allem die Literatur bilden eine Folie, über die ein Gespräch über die Grenzen hinweg in Gang kommen kann. Mit „Luftsprünge. Eine literarische Reise durch Europa“ hat Thomas Geiger ein Europäisches Lesebuch mit 35 Beiträgern aus fast ebenso vielen Ländern zusammengestellt, das Einblicke in die verschiedenen europäischen Regionen ermöglicht. Wie in einem Lesebuch enthält der Band Kurzgeschichten, Gedichte, Romanauszüge und literarische Essays von bekannten Autoren wie Orhan Pamuk oder Michel Houellebecq bis hin zu Autoren wie Dragana Mladenović oder Nikola Madzirov, die hier noch zu entdecken sind. Zur Buchpremiere an diesem Abend lesen Aris Fioretos (Schweden) und Aleš Steger (Slowenien) und diskutieren mit dem Herausgeber Thomas Geiger und dem Moderator Lothar Müller (Süddeutsche Zeitung) über den alten Kontinent und seine Literatur.

In Zusammenarbeit mit der Allianz Kulturstiftung und dem Deutschen Taschenbuch Verlag.
Eintritt 8 € / 5 € *

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Mittwoch
Mai
20.00 Uhr
20.05.2015

neu-jerusalem
Ulf Stolterfoht in Lesung und Gespräch

Moderation: Monika Rinck

Eintritt frei!
Allen, die heute trotz des Bahnstreiks mit Ulf Stolterfoht nach neu-jerusalem pilgern, gewähren wir freien Eintritt!

Ulf Stolterfoht © Tobias Bohm

Im Gespräch mit der Dichterkollegin Monika Rinck stellt uns Ulf Stolterfoht seinen mit Spannung erwarteten Lyrikband „neu-jerusalem” vor: Das lange Gedicht beschreibt den Werdegang einer kleinen, radikal-pietistischen Rotte, die um 1700 ihre Wanderung im Thüringischen beginnt, um irgendwann in Berlin-Schöneberg zu landen und sesshaft zu werden. Besonderes Augenmerk gilt dabei den charismatischen Führern Wagenblast, Mutter Johanna und Blutjesus. Weiterhin begegnen wir Herrn Sebulon, den Hopfenzwergen Trastevere, Mösenfinger-Ludwig, Cindy, Heini vom BKA und, in einem Cameo-Auftritt, Mr Bob Dylan. Beschlossen wird der neue, im Verlag kookbooks erschienene Band von neun zeitgenössischen Illustrationen, die der Verfasser eigenhändig erstellt hat. Zeitgleich zum eigenen Werk erregt Ulf Stolterfoht durch eine Verlagsgründung Aufsehen: „Schwierige Lyrik zu einem sehr hohen Preis – dann ist es Brueterich Press“. Brueterich Press startet mit Büchern von Franz Josef Czernin, Oswald Egger und Hans Thill.

Eintritt frei

Donnerstag
Mai
20.00 Uhr
21.05.2015

Sachbücher im Gespräch: Über Wirtschaft schreiben
Joseph Vogl in Lesung und Gespräch

Moderation: René Aguigah und Jens Bisky

Joseph Vogl © Stephanie Kiwitt

Dieser Autor ist gefährlich. Er attackiere „das demokratische Selbstverständnis der Moderne“, schrieb „Die Zeit“ über Joseph Vogls jüngstes Buch „Der Souveränitätseffekt“. In ihm erkundet der Literaturwissenschaftler die wechselseitigen Abhängigkeiten von Staaten und Märkten. Um das finanzökonomische Regime der Gegenwart zu verstehen, verabschiedet er die liberale Legende von einer Opposition zwischen Staat und Wirtschaft. Wer aber hat nun die Macht? Im Zentrum der liberalen Legende steht der homo oeconomicus. Ohne die Hebammendienste von Romanciers und Moralphilosophen wäre er nicht zur Welt gekommen. Die Poetik des ökonomischen Menschen hat Vogl 2002 in seiner Studie „Kalkül und Leidenschaft“ nachgezeichnet. Wie stark ökonomisches Wissen von bürgerlicher Moral, theologischen Ordnungsideen und utopischem Überschuss geprägt ist, zeigte er in seinem Essay „Das Gespenst des Kapitals“ (2010). Die Legenden und Krisenerzählungen haben praktische Folgen. Wie also über Wirtschaft schreiben und streiten? Es moderieren René Aguigah (Deutschlandradio Kultur) und Jens Bisky (Süddeutsche Zeitung).

In Zusammenarbeit mit Deutschlandradio Kultur.
Sendefrequenzen und Livestream
Sendetermin: 31. Mai 2015, 00.05 Uhr

Eintritt 8 € / 5 € *

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Dienstag
Mai
20.00 Uhr
26.05.2015

Hausgäste

Madeleine Prahs, Lukas Jüliger und Maruan Paschen in Lesung und Gespräch

Madeleine Prahs © Nils Petersen / dtv

Lukas Jüliger © privat

Maruan Paschen © privat

Im Wonnemonat des Jahres 2015 stellen wir drei junge deutschsprachige Autoren vor, die derzeit im LCB wohnen. Madeleine Prahs, 1980 in Karl-Marx-Stadt geboren und Teilnehmerin unserer Autorenwerkstatt 2007, debütierte 2014 bei dtv mit dem Roman „Nachbarn”, in dem sie klug und überraschend von sechs Menschen erzählt, deren Biographien untrennbar mit der deutschen Geschichte verbunden sind. Maruan Paschen, 1984 geboren und in Hamburg aufgewachsen, absolvierte eine Ausbildung zum Koch und studierte anschließend am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. 2014 erschien bei Matthes & Seitz sein poetisches Roman-Debüt „Kai. Eine Internatsgeschichte”. Lukas Jüliger, geboren 1988, studiert Illustration an der Hochschule für angewandte Wissenschaft in Hamburg und machte 2014 mit seiner Graphic-Novel „Vakuum” (Reprodukt) auf sich aufmerksam, einer ungewöhnlichen Coming-of-Age-Geschichte in starken Bildern.

Eintritt frei

Ausstellung

Urbans Orbit – Einblicke in den Nachlass eines Übersetzers | Ausstellung. 20. Oktober 2017 – 9. Februar 2018

Portale

litport.de

dichterlesen.net

Zeitschrift

Spritz

Projekte

Krieg im Frieden. Internationales Dramatiker*innenlabor

DAS WEISSE MEER. Literaturen rund ums Mittelmeer

Übersetztercolloquium

Deutsch-Italienischer Übersetzerpreis

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