»Was uns verbindet« | Mila Teshaieva | Ausstellung: 31. Mai bis 25. August 2018

Ausstellung

»Was uns verbindet«
Mila Teshaieva

31. Mai bis 25. August 2018

Die ukrainische, in Berlin lebende, Fotografin Mila Teshaieva interessiert sich für die laufenden Übergangsprozesse in den postsowjetischen Gesellschaften, wobei sie Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung mit sensibler Ästhetik verbindet. Für ihr Fotoprojekt »Was uns verbindet« hat sie in den Jahren 2014 bis 2016 mit Unterstützung der Grenzgänger-Rechercheförderung mehrfach die Ukraine bereist, um nach Orten und Geschichten zu suchen, die von herausragender nationaler Bedeutung für das Land sind. Ihre Fotoserie kann als Analyse dieser Orte gelten, welche die Idee der Nation Ukraine formen, oftmals Stätten einer vom Staat forcierten Erinnerung. Genauso zog es sie aber auch an Plätze eines forcierten Schweigens, denn auch das Verschweigen von Ereignissen formt die Identität. In Begegnungen und Gesprächen mit Menschen in verschiedenen Regionen der Ukraine ergaben sich Verknüpfungspunkte von Familien mit dem Lauf der Geschichte. So entstanden Porträts und Begleittexte zu den ausgesprochenen und unausgesprochenen Erinnerungen der heute lebenden Ukrainerinnen und Ukrainer. Mila Teshaieva macht damit die Vergangenheit des Landes anhand jener Personen nachvollziehbar, die die Konsequenzen dieser Vergangenheit bis heute tragen. Am Abend der Ausstellungseröffnung im LCB (31. Mai 2018) spricht die Kulturjournalistin Natascha Freundel mit Mila Teshaieva, der Autorin Katja Petrowskaja und der Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann ausgehend von den Fotos der Serie über die Erinnerungen der Generationen.

Vor und nach den Abendveranstaltungen bzw. mit Voranmeldung (unter 030-8169960) ist die Ausstellung im LCB bis zum 25.08.2018 zu sehen.

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