Kira Pietrek und Mia Raben sind Preisträger des Albrecht-Lempp-Stipendiums 2017

Die Preisträger des Albrecht-Lempp-Stipendiums für das Jahr 2017 sind die Autorinnen Kira Pietrek (Wodzisław Śląski) und Mia Raben (Hamburg).

Kira Pietrek (geb. 1983) ist Lyrikerin und Illustratorin. 2010 veröffentlichte sie ihren ersten Lyrikband „Język korzyści” und bekam dafür den Breslauer Lyrikdebutpreis SILESIUS. Das zweite Buch, „Statystyki” (2013), wurde mit dem Posener Stanisław-Barańczak-Literaturpreis ausgezeichnet. Sie wird im Herbst 2017 einen Monat im LCB schreibend verbringen.

Mia Raben (geb. 1977) studierte Politikwissenschaften und Europarecht in Amsterdam. Nach dem Abschluss der Journalistenschule in Berlin war sie in Warschau freie Korrespondentin u.a.. für Spiegel Online, taz und die Berliner Zeitung. Zur Zeit arbeitet sie u.a. für „Die Zeit”. 2015 veröffentlichte sie einen Bildband mit Reportagen über Masuren.

Über das Albrecht-Lempp-Stipendium

Das Albrecht-Lempp-Stipendium richtet sich an deutsche und polnische Schriftsteller sowie an deutsche Literaturübersetzer aus dem Polnischen und polnische Literaturübersetzer aus dem Deutschen. Es ermöglicht einen einmonatigen Aufenthalt im jeweils anderen Land: In Krakau und im Literarischen Colloquium Berlin. Das Stipendium fördert die Arbeit von Schriftstellern und Übersetzern im Geiste der von Albrecht Lempp vertretenen hohen literarischen Standards. Gleichzeitig soll das Engagement von Albrecht Lempp für den deutsch-polnischen Literaturaustauch gewürdigt werden. Die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, das Polnische Buchinstitut und das Literarische Colloquium Berlin haben das Programm 2013 gemeinsam ins Leben gerufen.

Albrecht Lempp (1953-2012)

Albrecht Lempp war ein herausragender Förderer und Übersetzer der polnischen Literatur in Deutschland. Über viele Jahre lang leitete er die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und prägte die positive Entwicklung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern maßgeblich. Als Mitbegründer des Polnischen Buchinstituts setzte er neue Standards in der auswärtigen polnischen Kulturpolitik und Literaturvermittlung. Für seine Verdienste wurde er mit dem Transatlantyk-Preis ausgezeichnet. 

Ausstellungen

Urbans Orbit – Einblicke in den Nachlass eines Übersetzers | Ausstellung. 20. Oktober 2017 – 9. Februar 2018

Tina Brenneisen: Das Licht, das Schatten leert - 08. Juli - 13. Oktober 2017

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