Alfred-Döblin-Preis 2009: Die nominierten Autoren stehen fest
Die Autoren Volker H. Altwasser, Zsuzsa Bánk, Thomas Hettche, Harriet Köhler, Michael Roes und Eugen Ruge sind aus über 400 Bewerbern ausgewählt und für den diesjährigen Alfred-Döblin-Preis nominiert worden.
Die Jury, bestehend aus Cecilia Dreymüller, Christian Döring und Frank Heibert , wird den Preisträger im Rahmen presseöffentlicher Lesungen ermitteln und seinen Namen am Samstag, dem 6. Juni 2009 um 18.00 Uhr bekanntgeben. Die Preisverleihung findet am Sonntag, dem 7. Juni 2009 um 11.30 Uhr in der Akademie der Künste am Pariser Platz in Berlin statt.
Ab Sonntag, dem 7. Juni, sind alle Wettbewerbsbeiträge der Nominierten auf der Literaturplattform www.literaturport.de als kostenlose Hörproben abrufbar.
Der Döblin-Preis wird für ein unveröffentlichtes Prosawerk verliehen und 2009 zum siebzehnten Mal vergeben. Die Auszeichnung wurde von Günter Grass gestiftet und ist mit 15.000 € dotiert. Die Akademie der Künste und das Literarische Colloquium Berlin richten den Preis gemeinsam aus.
Alfred-Döblin-Preis 2007 an Michael Kumpfmüller
Der Berliner Schriftsteller Michael Kumpfmüller («Hampels Fluchten») ist am 13. Mai mit dem Alfred-Döblin-Preis 2007 ausgezeichnet worden. Der mit 15 000 Euro dotierte Preis wurde ihm in der Berliner Akademie der Künste vom Preisstifter Günter Grass übergeben. Der 1961 geborene Autor wurde für sein noch unveröffentlichtes Manuskript «Nachricht an alle» ausgezeichnet, laut Jury ein «Angestellten-Roman der Macht in einer westeuropäischen Demokratie». Neben dem Preisträger waren die Autoren Jenny Erpenbeck, Patricia Görg, Alban Nikolai Herbst, Bruno Preisendörfer und Norbert Zähringer von der Jury aus 454 Bewerbern für die Werkstattlesungen im LCB nominiert worden.
Alfred-Döblin-Preis 2005 geht an Jan Faktor
752 Autorinnen und Autoren haben sich in diesem Frühjahr um den Alfred-Döblin-Preis beworben. Er ist mit 12.000 Euro dotiert und honoriert, im Sinne des Stifters Günter Grass, die Arbeit an einem längeren, noch unvollendeten Prosamanuskript. Die Wahl der Jury (Ursula März, Katharina Rutschky und Jörg Magenau) fiel in diesem Jahr auf den Berliner Schriftsteller Jan Faktor. Der seit 1979 gemeinsam mit der Akademie der Künste veranstaltete Preis wird zum ersten Mal im neuen Akademiegebäude am Pariser Platz verliehen.
Der von Günter Grass gestiftete Alfred-Döblin-Preis wird 2005 zum fünfzehnten Mal vergeben werden. Am 28. Mai findet eine Werkstattlesung mit ausgewählten Autorinnen und Autoren im Literarischen Colloquium Berlin statt. Am 29. Mai 2005 wird der Preis in der Berliner Akademie der Künste offiziell verliehen.
Um den Alfred-Döblin-Preis kann sich bewerben, wer einen bislang unveröffentlichten Prosatext einreicht (Mindestumfang 50 Seiten). Der Preis wird, im Sinne des Stifters, für Manuskripte vergeben, die noch in Arbeit sind. Es können demnach die ersten Kapitel, oder fünfhundert Seiten eines Romans, oder auch eine längere Erzählung eingesandt werden. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine unabhängige Jury. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 15. Januar 2005 (Poststempel). Bewerbungen müssen in einfacher Ausfertigung an das LCB, Alfred-Döblin-Preis 2005, Am Sandwerder 5, 14109 Berlin geschickt werden. Wenn die Texte zurückgesandt werden sollen, ist das entsprechende Porto beizufügen.
Die bisherigen Preisträger waren: Gerold Späth, Klaus Hoffer, Gert Hofmann, Gerhard Roth, Stefan Schütz, Libuše Moníková, Edgar Hilsenrath, Einar Schleef, Peter Kurzeck, Reinhard Jirgl, Andreas Neumeister (Förderpreis), Katja Lange-Müller, Ingo Schulze (Förderpreis), Ingomar von Kieseritzky und Michael Wildenhain, Norbert Gstrein, Josef Winkler, Heike Geißler (Förderpreis) und Kathrin Groß-Striffler.
Alfred-Döblin-Preis 2003 geht an Kathrin Groß-Striffler
600 Autorinnen und Autoren haben sich in diesem Frühjahr um den Alfred-Döblin-Preis beworben. Er mit 12.000 € dotiert und honoriert, im Sinne des Preisstifters Günter Grass, die Arbeit an einem längeren, noch unvollendeten Prosawerk. Zu den Preisträgern der letzten Jahre gehörten u.a. Einar Schleef, Libuše Moníkova, Katja Lange-Müller und Norbert Gstrein. Die Wahl der Jury (Heinrich von Berenberg, Elfriede Czurda, Katja Lange-Müller) fiel in diesem Jahr auf eine Autorin, deren Texte bislang nur in Anthologien und Literaturzeitschriften zu lesen waren: Kathrin Groß-Striffler. Sie wurde 1955 geboren und lebt in Isling (Oberfranken). Vor drei Jahren erhielt sie den Marburger Literaturpreis für die Geschichtensammlung "Unterholz". Im kommenden Herbst erscheint der prämierte Text, der Roman "Die Hütte", im Aufbau Verlag sowie ein weiterer Roman unter dem Titel "Das Gut" bei Reclam Leipzig.
Die Preisverleihung findet am Sonntag, den 18. Mai 2003 um 11.30 Uhr in der Akademie der Künste am Hanseatenweg statt.
Alfred-Döblin-Preis 2001 geht an Josef Winkler, Förderpreis an Heike Geißler
Mehr als 350 Autorinnen und Autoren bewarben sich um den Alfred-Döblin-Preis 2001. Er ist in diesem Jahr mit 25.000 DM dotiert und honoriert, im Sinne des Preisstifters Günter Grass, die Arbeit an einem längeren, noch unvollendeten Prosawerk. Zu den Preisträgern der letzten Jahre gehörten u.a. Einar Schleef, Libuše Moníkova, Katja Lange-Müller und Norbert Gstrein.
Die Wahl der Jury fiel 2001 auf den in Klagenfurt lebenden Schriftsteller Josef Winkler für seinen Text "natura morta". Winkler wurde 1953 geboren und wurde mit seiner Romantrilogie "Das wilde Kärnten" (1979-82) bekannt. Zuletzt erschienen der Roman "Domra" (1996) und der Prosaband "Wenn es soweit ist" (1998) im Suhrkamp Verlag. 1996 erhielt der Autor den Berliner Literaturpreis. Den Förderpreis in Höhe von 5.000 DM erhält die 1977 geborene und in München lebende Heike Geißler für einen Text mit dem Arbeitstitel "Rosa".
