Zu Gast im Haus

Seit den Anfängen wird das Gästehaus des LCB durch die Gegenwart von Autoren geprägt. Peter Rühmkorf, Hubert Fichte und Tom Stoppard haben in den sechziger Jahren hier geschrieben, viele andere folgten ihnen nach.

August 2017

Luise Boege (Leipzig)

Luise Boege © Tobias Neumann

Luise Boege, geboren 1985 in Würzburg, studierte u. a. am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Ihr Debütroman »Kaspers Freundin« erschien 2015, ihr Prosaband »Bild von der Lüge« 2017 im Verlag Reinecke & Voß. Sie lebt und arbeitet in Leipzig. Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

Nino Burduli (Tbilissi)

Nino Burduli © privat

Die Übersetzerin Nino Burduli, 1958 in Tbilissi geboren, ist ausgebildete Pianistin. Im LCB arbeitet sie an der Übertragung von Nino Haratischwilis »Das achte Leben (für Brilka)« ins Georgische. Gefördert von der Robert Bosch Stiftung.

Gayane Ginoyan (Jerewan)

Gayane Ginoyan ©  privat

Gayane Ginoyan, 1969 geboren, lehrt Germanistik an der Universität Jerewan. Sie promovierte zum Thema der Entfremdung und Erinnerung bei Thomas Bernhard und Christoph Hein und übersetzt z. B. Bernhard Schlink, Daniel Kehlmann, Christoph Hein und Arno Geiger ins Armenische. Gefördert von der Robert Bosch Stiftung.

Maria Glišic (Belgrad)

Maria Glišic © privat

Maria Glišić, geboren 1981 in Hannover, arbeitet als Projektkoordinatorin im Belgrader Büro der Heinrich- Böll-Stiftung. Seit 2009 übersetzt sie Literatur von Uwe Timm, Daniel Glattauer und Terézia Mora ins Serbische. Sie erhält das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Darja Haralanova (Sofia)

Darja Haralanova © privat

Darja Haralanova, Jahrgang 1957, ist Verlegerin des Aquarius-Verlags. Sie übersetzte u. a. Belletristik und Lyrik von Rafik Schami, Hans Joachim Schädlich und Sarah Kirsch ins Bulgarische. Sie erhält das Schritte- Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Juliana Kálnay (Kiel)

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Juliana Kálnay, geboren 1988 in Hamburg, wuchs in Köln und in Málaga auf. »Eine kurze Chronik des allmählichen Verschwindens« (Verlag Klaus Wagenbach) ist ihr erster Roman. Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

Rose Labourie (Paris)

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Rose Labourie, geboren 1987 in Paris, ist seit 2014 als Übersetzerin aus dem Deutschen tätig und übertrug u. a. die Autorinnen Sybille Berg und Juli Zeh ins Französische. Für die Arbeit an dem Roman »Das Marillen-mädchen« von Beate Teresa Hanika wurde sie aus dem Elmar-Tophoven-Mobilitätsfonds der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds gefördert.

Siarhei Matyrka (Lepen)

Siarhei Matyrka © privat

Siarhei Matyrka wurde 1985 geboren. Während seines Aufenthaltes im LCB arbeitet er an der Übersetzung von Günther Grass' »Blechtrommel« ins Belarussische. Er erhält ebenfalls das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Tal Nitzán (Tel Aviv)

Tal Nitzan © I. Canetti

Tal Nitzán, geboren in Jaffa, lebte in Buenos Aires, Bogotá und New York. Sie ist preisgekrönte Lyrikerin, Schriftstellerin, Herausgeberin und Übersetzerin; ihre Gedichte wurden in zahlreiche Sprachen übertragen. Im Verlagshaus Berlin ist ihr Gedichtband »Zu Deiner Frage« erschienen. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Anna Ospelt (Basel)

Anna Ospelt © Rita Palanikumar

Anna Ospelt, geboren 1987 in Vaduz, lebt in Basel, wo sie literarisch und journalistisch schreibt, übersetzt und bis Juni an der Universität Luzern arbeitete. Seit 2010 veröffentlicht sie in diversen Literaturzeitschriften und Anthologien. 2015 erschien ihre Monografie »Sammelglück« (Bucher) mit Fotografien von Martin Walser, von der zwei Kapitel ins Ungarische und Serbische übersetzt wurden. Mit freundlicher Unterstützung der Kulturstiftung Liechtenstein.

Aleksander Skidan (St. Petersburg)

Alexander Skidan © Simonovsky

Aleksander Skidan, 1965 in Leningrad geboren, gilt als einer der wichtigsten zeitgenössischen Dichter und Kritiker Russlands, ist Essayist, Übersetzer und Mitherausgeber des »New Literary Observer«. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Agnieszka Walczy (Krakau)

Agnieszka Walczy ©  privat

Agnieszka Walczy, geb. 1963, lebt als Organistin, Orgelpädagogin und Literaturübersetzerin in ihrer Heimatstadt Krakau. Sie übersetzte u.a. David Wagner und neueste deutschsprachige Lyrik ins Polnische. Sie erhält ein Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Julia Weber (Zürich)

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Julia Weber, geboren 1983, studierte Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Sie gründete 2012 den »Literaturdienst« und ist Mitbegründerin der Kunstaktionsgruppe »Literatur für das, was passiert«. Im Februar 2017 erschien ihr Roman »Immer ist alles schön« im Limmat Verlag. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

Laura Wohnlich (Basel)

Laura Wohnlich © privat

Laura Wohnlich, 1992 in Basel geboren, verfasste u. a. Texte für das Entwürfe-Magazin. »Sweet Rotation«, ihr erster Roman, ist im Frühling dieses Jahres bei Piper erschienen. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

Juli 2017

Luise Boege (Leipzig)

Luise Boege © Tobias Neumann

Luise Boege, geboren 1985 in Würzburg, studierte u. a. am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Ihr Debütroman »Kaspers Freundin« erschien 2015, ihr Prosaband »Bild von der Lüge« 2017 im Verlag Reinecke & Voß. Sie lebt und arbeitet in Leipzig. Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

Patricia Buján Otero (Vigo)

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Patricia Buján Otero, geboren 1976, ist promovierte Übersetzerin an der Universität Vigo, sowie seit kurzem Verlegerin und Mitinhaberin des galicischen Verlags Catro Ventos Editora. Zu ihren letzten Veröffentlichungen gehört die Version auf Galicisch von Einsteins "Über die allgemeine und spezifische Relativitätstheorie. (Gemeinverständlich)“. Am LCB arbeitet sie an der Übersetzung von Ödön von Horváths "Jugend ohne Gott", der vom Verlag Irmás Cartoné veröffentlicht wird.

Gayane Ginoyan (Jerewan)

Gayane Ginoyan ©  privat

Gayane Ginoyan, 1969 geboren, lehrt Germanistik an der Universität Jerewan. Sie promovierte zum Thema der Entfremdung und Erinnerung bei Thomas Bernhard und Christoph Hein und übersetzt z. B. Bernhard Schlink, Daniel Kehlmann, Christoph Hein und Arno Geiger ins Armenische. Gefördert von der Robert Bosch Stiftung.

Saleem Haddad (London)

Saleem Haddad © Sami Haddad

Saleem Haddad, geboren 1983 in Kuwait-Stadt, lebte u. a. in Jordanien, Kanada und Großbritannien. In Syrien, im Jemen und im Irak engagiert er sich für »Ärzte ohne Grenzen«. Sein Debütroman »Guapa« erschien im Frühjahr 2017 im Albino Verlag. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Gusel Jachina (Moskau)

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Gusel Jachina, 1977 geboren in Kasan, ist russische Autorin und Filmemacherin tatarischer Abstammung. Ihr Debütroman »Suleika öffnet die Augen« (Aufbau Verlag 2017) erzählt die Geschichte einer jungen Tatarin in der stalinistischen Sowjetunion. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Tal Nitzán (Tel Aviv)

Tal Nitzan © I. Canetti

Tal Nitzán, geboren in Jaffa, lebte in Buenos Aires, Bogotá und New York. Sie ist preisgekrönte Lyrikerin, Schriftstellerin, Herausgeberin und Übersetzerin; ihre Gedichte wurden in zahlreiche Sprachen übertragen. Im Verlagshaus Berlin ist ihr Gedichtband »Zu Deiner Frage« erschienen. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Anna Ospelt (Basel)

Anna Ospelt © Rita Palanikumar

Anna Ospelt, geboren 1987 in Vaduz, lebt in Basel, wo sie literarisch und journalistisch schreibt, übersetzt und bis Juni an der Universität Luzern arbeitete. Seit 2010 veröffentlicht sie in diversen Literaturzeitschriften und Anthologien. 2015 erschien ihre Monografie »Sammelglück« (Bucher) mit Fotografien von Martin Walser, von der zwei Kapitel ins Ungarische und Serbische übersetzt wurden. Mit freundlicher Unterstützung der Kulturstiftung Liechtenstein.

Mathieu Riboulet (Paris)

Mathieu Riboulet © Ghila Krajzman

Mathieu Riboulet wurde 1960 geboren und lebt als Autor und Regisseur in Paris. Er drehte über zehn Jahre zahlreiche Filme, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. 2012 erhielt er für »Les Oeuvres de miséricorde« (»Die Werke der Barmherzigkeit«, Secession) den Prix Décembre. Im Rahmen von »Frankfurt auf Französisch« ist Mathieu Riboulet im LCB zu Gast.  

Angela Scròfina (Rom)

Angela Scròfina ©  privat

Angela Scròfina, Jahrgang 1985, studierte Moderne Sprache, Literatur- und Übersetzerwissenschaften an der Sapienza Universität in Rom. Sie ist Co-Übersetzerin von »Immer noch Sturm« (Peter Handke), die im Rahmen des Projekts »La terra sonora. Il Teatro di Peter Handke« an der Universität Roma Tre entstanden ist. Dafür erhielt Angela Scròfina 2016 den Deutsch-Italienischen Nachwuchsförderpreis für Übersetzer*innen, der mit einem Aufenthaltsstipendium im LCB verbunden ist.

Anne Simon (Paris)

Anne Simon © Sylvain Granjon

Anne Simon, geboren 1980, wurde 2004 mit dem Nachwuchspreis auf dem »Festival International de la Bande Dessinée« in Angoulême ausgezeichnet. Ihre Graphic Novels »Freud«, »Marx« und »Einstein« (mit Corinne Maier) erschienen im Knesebeck Verlag. »Das Tun und Lassen der Aglaé«, sowie »Die Kaiserin Cixtite« erschienen bei Rotopolpress. Auch Anne Simon ist im Rahmen von »Frankfurt auf Französisch« im LCB zu Gast.

Hamid Sulaiman (Paris)

Hamid Sulaiman © Jérémie Lortic

Hamid Sulaiman, 1986 in Damaskus geboren, studierte Architektur und arbeitet heute als Maler und Illustrator. Er floh 2011 aus Syrien und veröffentlichte mit »Freedom Hospital« sein erstes Buch (Hanser Berlin, 2017) über den syrischen Bürgerkrieg. Im Rahmen von »Frankfurt auf Französisch« ist er Stipendiat im LCB. 

Émilie de Turckheim (Paris)

Emilie de Turckheim © Valerie Broquisse

Émilie de Turckheim wurde 1980 in Lyon geboren. Sie wurde 2009 für den Roman »Chute Libre« mit dem »Prix littéraire de la vocation« ausgezeichnet. Am 27. Juni liest sie um 19 Uhr aus ihrem Roman »Im schönen Monat Mai« (Verlag Klaus Wagenbach) in der Mediathek des Instituts français Berlin. Émilie de Turckheims Aufenthalt wurde gefördert im Rahmen von »Frankfurt auf Französisch«.

Tanguy Viel (Beaugency)

Tanguy Viel ©  privat

Tanguy Viel, 1973 in Brest geboren, lebt heute als Autor in Beaugency. Er veröffentlichte 1998 seinen ersten Roman »Le Black Note«. Im Deutschen erscheinen seine Bücher im Wagenbach Verlag, im September 2017 folgt die Veröffentlichung seines Romans »Selbstjustiz«.

Agnieszka Walczy (Krakau)

Agnieszka Walczy ©  privat

Agnieszka Walczy, geb. 1963, lebt als Organistin, Orgelpädagogin und Literaturübersetzerin in ihrer Heimatstadt Krakau. Sie übersetzte u.a. David Wagner und neueste deutschsprachige Lyrik ins Polnische. Sie erhält ein Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Chung Wenyin (Taipeh)

Chung Wenyin ©  privat

Chung Wenyin ist Schriftstellerin, Malerin und Fotografin. Sie hat zahlreiche Literaturpreise erhalten, u. a. den wichtigsten Literaturpreis Taiwans, den »Wu San-Lien«. In ihrer »Island Trilogy« beschreibt sie die dekadente Urbanität Taiwans und die Geschichte ihrer Familie vor dem Hintergrund der turbulenten historischen Vergangenheit der Stadt. Sie wird im Rahmen des Grenzgänger-Programms der Robert Bosch Stiftung und des LCB gefördert.

Juni 2017

Azam Abidov (Taschkent)

Azam Abidov © privat

Azam Abidov, 1974 in Namangan, Usbekistan geboren, ist Dichter, Übersetzer und Autor von Kurzgeschichten. Seine Gedichte wurden in über zehn Sprachen übertragen. Außerdem engagiert er sich für die Literaturübersetzung in Usbekistan, z. B. durch die Gründung des Creative Writing and Translation Clubs. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts Taschkent.

Saleem Haddad (London)

Saleem Haddad © Sami Haddad

Saleem Haddad, geboren 1983 in Kuwait-Stadt, lebte u. a. in Jordanien, Kanada und Großbritannien. In Syrien, im Jemen und im Irak engagiert er sich für »Ärzte ohne Grenzen«. Sein Debütroman »Guapa« erschien im Frühjahr 2017 im Albino Verlag. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Gusel Jachina (Moskau)

Gusel Jachina © privat

Gusel Jachina, 1977 geboren in Kasan, ist russische Autorin und Filmemacherin tatarischer Abstammung. Ihr Debütroman »Suleika öffnet die Augen« (Aufbau Verlag 2017) erzählt die Geschichte einer jungen Tatarin in der stalinistischen Sowjetunion. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Juliana Kálnay (Kiel)

Juliana Kalnay © Mathias Prinz

Juliana Kálnay, geboren 1988 in Hamburg, wuchs zunächst in Köln und dann in Málaga auf. Sie studierte literarisches Schreiben in Hildesheim und veröffentlichte in deutsch- und spanischsprachigen Anthologien und Zeitschriften. »Eine kurze Chronik des allmählichen Verschwindens« (Verlag Klaus Wagenbach) ist ihr erster Roman. Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

Aigul Kemelbayeva (Astana)

Aigul Kemelbayeva © privat

Aigul Kemelbayeva, 1965 in Semej geboren, studierte Journalistik an der Al-Farabi-Universität in Almaty. Heute ist sie als Autorin zahlreicher Prosa-Bände und als Essayistin bekannt. Aigul Kemelbayeva hat viele Literaturpreise erhalten, u. a. den staatlichen Literaturpreis »Daryn« (2000). Gefördert vom Goethe-Institut Moskau.

Anna Kordzaia-Samadashvili (Tbilissi)

Anna Kordzaia © privat

Anna Kordzaia-Samadashvili, 1968 geboren, ist Journalistin, Prosa-Autorin, Übersetzerin und Professorin an der Ilia-Universität in Tbilissi. Mit ihren Erzählungen und Romanen gewann sie zahlreiche georgische Literaturpreise. Für die Übersetzung des Romans »Die Liebhaberinnen« (Elfriede Jelinek) wurde sie vom Goethe-Institut Tbilissi ausgezeichnet. Gefördert vom Goethe-Institut Moskau.

Anna Ospelt (Basel)

Anna Ospelt © Rita Palanikumar

Anna Ospelt, geboren 1987 in Vaduz, lebt in Basel, wo sie literarisch und journalistisch schreibt, übersetzt und an der Universität arbeitet. Seit 2010 veröffentlicht sie in diversen Literaturzeitschriften und Anthologien. 2015 erschien ihre Monografie »Sammelglück« (Bucher) mit Fotografien von Martin Walser, von der zwei Kapitel ins Ungarische und Serbische übersetzt wurden. Mit freundlichen Unterstützung der Kulturstiftung Liechtenstein.

Mai 2017

Azam Abidov (Taschkent)

Azam Abidov © privat

Azam Abidov, 1974 in Namangan, Usbekistan geboren, ist Dichter, Übersetzer und Autor von Kurzgeschichten. Seine Gedichte wurden in über zehn Sprachen übertragen. Außerdem engagiert er sich für die Literaturübersetzung in Usbekistan, z. B. durch die Gründung des Creative Writing and Translation Clubs. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts Taschkent.

Ebru Nihan Celkan (Istanbul)

Ebru Nihan Celkan © privat

Ebru Nihan Celkan, 1979 geboren, ist Autorin und unterrichtet Dramatisches Schreiben an der Sabanci Universität in Istanbul. Die in der Türkei vielgespielte Dramatikerin setzt sich in ihren Stücken mit der türkischen Gesellschaft, ihren Tabus und Missständen auseinander. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

Safaa Fathy (Paris / Kairo)

Safaa Fathy © Ischia

Safaa Fathy, 1958 geboren und seit 1981 in Paris lebend, ist Filmemacherin und Autorin von Stücken und mehreren Lyrikbänden. Ihr Dokumentarfilm „Derrida, anderswo“ ist 2012 in der filmedition suhrkamp erschienen. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Natascha Gangl (Graz)

Natascha Gangl © Marcel Rius

Natascha Gangl, 1986 geboren, schreibt vorwiegend Texte fürs Theater und erarbeitet Hörstücke und theatrale Installationen. 2015 erschien ihr Prosa-Debüt „Wendy fährt nach Mexiko“ bei Ritter. Mit freundlicher Unterstützung des österreichischen Bundeskanzleramts.

Aigul Kemelbayeva (Astana)

Aigul Kemelbayeva © privat

Aigul Kemelbayeva, 1965 in Semej geboren, studierte Journalistik an der Al-Farabi-Universität in Almaty. Heute ist sie als Autorin zahlreicher Prosa-Bände und als Essayistin bekannt. Aigul hat 20 Literaturpreise erhalten, u. a. den staatlichen Literaturpreis »Daryn« (2000). Gefördert vom Goethe-Institut Moskau.

Anna Kordzaia-Samadashvili (Tbilissi)

Anna Kordzaia © privat

Anna Kordzaia-Samadashvili, 1968 geboren, ist Journalistin, Prosa-Autorin, Übersetzerin und Professorin an der Ilia-Universität in Tbilissi. Mit ihren Erzählungen und Romanen gewann sie zahlreiche georgische Literaturpreise. Für die Übersetzung des Romans »Die Liebhaberinnen« (Elfriede Jelinek) wurde sie vom Goethe-Institut Tbilissi ausgezeichnet. Gefördert vom Goethe-Institut Moskau.

Verena Mermer (Wien)

Verena Mermer © Christian Schreibmüller

Verena Mermer, Jahrgang 1984, studierte Germanistik, Romanistik und Indologie in Wien und arbeitete danach an Universitäten in Delhi, Baku und Cluj-Napoca. Ihr Debüt „die stimme über den dächern“ erschien 2015 (Residenz Verlag). Mit freundlicher Unterstützung des österreichischen Bundeskanzleramts.

Mehdi Moradpour (Teheran/Berlin)

Mehdi Moradpour © Neda Navaee

Mehdi Moradpour, geboren 1979, arbeitet als Autor und Übersetzer in Berlin. Sein erstes Stück „Türme des Schweigens“ wurde 2016 mit dem Exile-Dramatikerpreis ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

Shumona Sinha (Paris)

Shumona Sinha © Patrice Normand

Shumona Sinha, 1973 in Kalkutta geboren, studierte an der Sorbonne Literaturwissenschaft. Ihr Roman »Erschlagt die Armen!« (Orig. 2011/dt. Nautilus Verlag 2015) thematisierte die Unmenschlichkeit des französischen Asylsystems. 2016 erhielten die Autorin und ihre Übersetzerin den Internationalen Literaturpreis des Haus der Kulturen der Welt. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Zanna Słoniowska (Krakau)

Zanna Słoniowska © privat

Zanna Słoniowska, 1978 in Lemberg geboren, ist Journalistin und Übersetzerin. 2016 wurde sie für ihren Roman »Dom z witrażem« mit dem Conrad-Preis ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Iztok Vrencur Svetina (Ljubljana)

Iztok Vrencur Svetina (c) privat

Iztok Vrenčur studierte zunächst Archäologie in Ljubljana. 2013 veröffentlichte er seinen ersten Roman „Odrekanje svetlobi“. Sein Ph.D.-Studium in Prähistorischer Archäologie führte ihn nach Zagreb und später nach Berlin, wo er seinen zweiten Roman schrieb, der 2016 erschien. Mit freundlicher Unterstützung der Slovenian BookAgency.

Anna Wołkowicz (Warschau)

Anna Wołkowic © privat

Anna Wołkowicz, 1953 geboren, lehrt deutsche Literatur und Übersetzung an der Universität Warschau. Sie übersetzte u.a. Karl Jaspers, Alfred Döblin, Walter Benjamin und Theodor W. Adorno ins Polnische. Sie erhielt ein „Schritte“-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Tong Yali (Taipeh)

Tong Yali © privat

Tong Yali, geboren 1978 in Taiwan, ist Autorin der Gedichtbände »Grenzlandsdämmerung« (2010) und »Mondschein, Schlafloser« (2012). Sie übersetzte deutschsprachige Literatur, unter anderem Kafkas Erzählungen und »Die Ausgesperrten« von Elfriede Jelinek. Zurzeit arbeitet sie an der Übersetzung von Christa Wolfs »Der geteilte Himmel«. Gefördert von der Robert Bosch Stiftung.

Sivan Ben Yishai (Tel Aviv)

Sivan Ben Yishai © Merav Maroody

Sivan Ben Yishai, 1978 geboren, ist eine in Israel vielfach gespielte Autorin und Regisseurin. In ihren Werken setzt sie sich mit der gegenwärtigen Lage in Israel/Palästina auseinander. Heute lebt sie zeitweise in Berlin, wo ihr erstes Stück für die deutsche Bühne „Your Very Own Double Crisis Club“ entstand. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

Mahmoud Hosseini Zad (Teheran)

Mahmoud Hosseini Zad © privat

Mahmoud Hosseini Zad, geboren 1946, gehört zu den bedeutendsten iranischen Übersetzern zeitgenössischer deutschsprachiger Literatur ins Persische. In den letzten Jahren übersetzte er fast ausschließlich Werke von Autoren des 21. Jahrhunderts. Er ist außerdem als freier Autor, Dolmetscher und Dozent tätig. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

April 2017

Nicolás Cabral (Mexico City)

Nicolás Cabral © Laura Pardo

1975 kam Nicolás Cabral in Córdoba (Argentinien) zur Welt. 1976 zog seine Familie ins mexikanische Exil. Als Erzähler, Essayist und Herausgeber gehört er zu den wichtigsten Stimmen der jüngeren mexikanischen Autorengeneration. Mit freundlicher Unters tützung des Auswärtigen Amts.

Ebru Nihan Celkan (Istanbul)

Ebru Nihan Celkan © privat

Ebru Nihan Celkan, 1979 geboren, ist Autorin und unterrichtet Dramatisches Schreiben an der Sabanci Universität in Istanbul. Die in der Türkei vielgespielte Dramatikerin setzt sich in ihren Stücken mit der türkischen Gesellschaft, ihren Tabus und Missständen auseinander. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

Ho Chih-ho (Taipeh)

Ho Chih-ho © privat

Ho Chih-ho, 1967 geboren, ist Doktor der Vergleichenden Literaturwissenschaften und lehrt Literatur und literarisches Schreiben. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwans und der Taiwan Cultural and Creative Foundation.

Safaa Fathy (Paris / Kairo)

Safaa Fathy © Ischia

Safaa Fathy, 1958 geboren und seit 1981 in Paris lebend, ist Filmemacherin und Autorin von Stücken und mehreren Lyrikbänden. Ihr Dokumentarfilm „Derrida, anderswo“ ist 2012 in der filmedition suhrkamp erschienen. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Natascha Gangl (Graz)

Natascha Gangl © Marcel Rius

Natascha Gangl, 1986 geboren, schreibt vorwiegend Texte fürs Theater und erarbeitet Hörstücke und theatrale Installationen. 2015 erschien ihr Prosa-Debüt „Wendy fährt nach Mexiko“ bei Ritter. Mit freundlicher Unterstützung des österreichischen Bundeskanzleramts.

Anastasya Kosodyi (Zaporizhzhya)

Anastasya Kosodyi © privat

Die ukrainische Autorin Anastasya Kosodyi, geboren 1991, setzt sich in ihren Werken schonungslos mit dem heutigen Konflikt in der Ostukraine auseinander. Sie ist Mitgründerin einer freien Bühne in Zaporizhzhya, die sich als Experimentierraum versteht. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

Verena Mermer (Wien)

Verena Mermer © Christian Schreibmüller

Verena Mermer, Jahrgang 1984, studierte Germanistik, Romanistik und Indologie in Wien und arbeitete danach an Universitäten in Delhi, Baku und Cluj-Napoca. Ihr Debüt „die stimme über den dächern“ erschien 2015 (Residenz Verlag). Mit freundlicher Unterstützung des österreichischen Bundeskanzleramts.

Mehdi Moradpour (Teheran/Berlin)

Mehdi Moradpour © Neda Navaee

Mehdi Moradpour, geboren 1979, arbeitet als Autor und Übersetzer in Berlin. Sein erstes Stück „Türme des Schweigens“ wurde 2016 mit dem Exile-Dramatikerpreis ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

Iwona Nowacka (Szczeczin)

Iwona Nowacka © privat

Iwona Nowacka, 1980 geboren, ist Übersetzerin, Autorin und Kuratorin von Theaterprojekten. Sie arbeitet mit polnischen und deutschen Theatern zusammen und hat Theatertexte u.a. von Werner Fritsch und Juli Zeh ins Polnische übersetzt. Iwona Nowacka erhielt ein „Schritte“-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Lan Po-chou (Taipeh)

Lan Po-chou © privat

Lan Po-chou arbeitete als Redakteur, Journalist, Wirtschaftsforscher, Organisator des Forschungszentrums für ostasiatische Zivilisation der Taiwan University sowie als Fernsehproduzent. Er widmet sich einer Studie zum historischen Bewusstsein der Taiwaner. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwans und der Taiwan Cultural and Creative Foundation.

Iztok Vrencur Svetina (Ljubljana)

Iztok Vrencur Svetina (c) privat

Iztok Vrenčur studierte zunächst Archäologie in Ljubljana. 2013 veröffentlichte er seinen ersten Roman „Odrekanje svetlobi“. Sein Ph.D.-Studium in Prähistorischer Archäologie führte ihn nach Zagreb und später nach Berlin, wo er seinen zweiten Roman schrieb, der 2016 erschien. Mit freundlicher Unterstützung der Slovenian BookAgency.

Julia Weber (Zürich)

Julia Weber © Limmat Verlag

Julia Weber, geboren 1983, studierte literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Sie gründete 2012 den Literaturdienst und ist Mitbegründerin der Kunstaktionsgruppe „Literatur für das, was passiert“. Im Februar 2017 erschien ihr Roman „Immer ist alles schön“ im Limmat Verlag. Mit freundlicher Unterstützung der Pro Helvetia.

Anna Wołkowicz (Warschau)

Anna Wołkowic © privat

Anna Wołkowicz, 1953 geboren, lehrt deutsche Literatur und Übersetzung an der Universität Warschau. Sie übersetzte u.a. Karl Jaspers, Alfred Döblin, Walter Benjamin und Theodor W. Adorno ins Polnische. Sie erhielt ein „Schritte“-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Lo Yu-chia (Taipeh)

Lo Yu-chia © privat

Lo Yu-chia, geboren 1985, arbeitet gegenwärtig bei einem Finanzdienstleister, außerdem ist er Lyriker und Essayist. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwans und der Taiwan Cultural and Creative Foundation.

Sivan Ben Yishai (Tel Aviv)

Sivan Ben Yishai © Merav Maroody

Sivan Ben Yishai, 1978 geboren, ist eine in Israel vielfach gespielte Autorin und Regisseurin. In ihren Werken setzt sie sich mit der gegenwärtigen Lage in Israel/Palästina auseinander. Heute lebt sie zeitweise in Berlin, wo ihr erstes Stück für die deutsche Bühne „Your Very Own Double Crisis Club“ entstand. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

Mahmoud Hosseini Zad (Teheran)

Mahmoud Hosseini Zad © privat

Mahmoud Hosseini Zad, geboren 1946, gehört zu den bedeutendsten iranischen Übersetzern zeitgenössischer deutschsprachiger Literatur ins Persische. In den letzten Jahren übersetzte er fast ausschließlich Werke von Autoren des 21. Jahrhunderts. Er ist außerdem als freier Autor, Dolmetscher und Dozent tätig. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

 

Ausstellung

Tina Brenneisen: Das Licht, das Schatten leert - 08. Juli - 13. Oktober 2017

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