Autoren und Übersetzer im Haus

Seit den Anfängen wird das Gästehaus des LCB durch die Gegenwart von Autoren geprägt. Peter Rühmkorf, Hubert Fichte und Tom Stoppard haben in den sechziger Jahren hier geschrieben, viele andere folgten ihnen nach.

Oktober 2016

János Áfra (Debrecen)

János Áfra © Dóra Pazonyi

János Áfra, 1987 geboren, ist Lyriker, Dramatiker und Essayist, dazu Chefredakteur des Magazins KULTer.hu. Der Lyrikband „Glaukóma” (2012) erhielt den ungarischen Lyrikdebutpreis, 2015 folgte der Band „Két akarat”. Er wurde unlängst mit dem Péter Horváth Stipendium ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Daria Biagi (Rom)

Daria Biagi © privat

Daria Biagi, 1983 geboren, arbeitet an der Sapienza Universität in Rom am Lehrstuhl für Deutsch-Italienische Übersetzung und forscht zur Geschichte der deutschen Literatur in Italien. Sie ist außerdem freiberufliche Übersetzerin und Redakteurin bei verschiedenen italienischen Verlagen und arbeitet derzeit an der Übersetzung von Jörg Fausers „Rohstoff“ ins Italienische. Daria Biagi erhielt das Arbeitsstipendium für Übersetzer der Robert Bosch Stiftung.

Mira Djordjević (Sarajevo)

Mira Djordjević © privat

Mira Djordjević gehört zu den bedeutendsten Literarturwissenschaftlern und Übersetzern in Bosnien-Herzegowina. Bis 2006 hatte sie einen Germanistik-Lehrstuhl an der Universität Sarajevo inne. In den letzten Jahren übersetzte sie u.a. Walter Benjamin, Ernst Tugendhat, Robert Walser und Eugen Ruge ins Bosnische. Sie erhielt das „Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Mercedes Lauenstein (München)

Mercedes Lauenstein © Juri Gottschall

Mercedes Lauenstein, geboren 1988 in Kappeln an der Schlei, arbeitet seit 2009 in der jetzt-Redaktion der Süddeutschen Zeitung. Sie ist außerdem als freie Autorin für verschiedene Zeitungen und Magazine tätig. „Nachts“ (Aufbau Verlag 2015) ist ihr erster Roman. Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

Jeff Schinker (Luxemburg)

Jeff Schinker © privat

Jeff Schinker, 1985 in Luxemburg geboren, veröffentlichte 2015 die Novelle „Retrouvailles”. In Luxemburg hat er die Lesereihe “Désœuvrés“– Work in Progress” ins Leben gerufen. Er ist Stipendiat des Œuvre Nationale de Secours Grande-Duchesse Charlotte (Luxemburg).

Anja Kampmann (Leipzig)

Anja Kampmann © Juliane Henrich

Anja Kampmann, 1983 geboren, hat am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig studiert. Mit ihren Gedichten ist sie in zahlreichen Anthologien vertreten. In diesem Jahr erschien im Hanser Verlag ihr Debütband „Proben von Stein und Licht”. Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

Carlo Spiller (Zürich)

Carlo Spiller © privat

Carlo Spiller, 1990 in Zürich geboren, ist Autor, Dramatiker und Lyriker. Der Lyrikband „Das Scheitern der Schmetterlinge” erschien 2015 im Amsel Verlag. Er erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium mit freundlicher Unterstützung von Pro Helvetia.

Michelle Steinbeck (Basel/Zürich)

Michelle Steinbeck © privat

Michelle Steinbeck, 1990 geboren, ist Schriftstellerin, Veranstalterin der Literaturgesellschaft Babelsprech und Redakteurin der Fabrikzeitung. Ihr erster Roman „Mein Vater war ein Mann an Land und im Wasser ein Walfisch“ erschien in diesem Jahr im Lenos Verlag. Sie erhielt ein Aufenthaltsstipendium der Stiftung Pro Helvetia.

Nelia Vakhovska (Kiew)

Nelia Vakhovska © privat

Nelya Vakhovska, 1980 geboren, übersetzt deutschsprachige Literatur ins Ukrainische, u.a. Werke von Arno Schmidt, Gerhard Rühm, Josef Winkler, Boris Buden, Zoe Jenny und Martin Pollack. Sie erhielt ein „Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

September 2016

Sara Baume (Whitegate/Irland)

Sara Baume © privat

Sara Baume, 1984 geboren, ist Schriftstellerin und Visual Artist. Ihr Debutroman „Spill Simmer Falter Wither” erhielt mehrer Preise und wird in diesem Herbst bei Rowohlt erscheinen. („Die kleinsten, stillsten Dinge“). Mit freundlicher Unterstützung durch den Ireland Literature Exchange.

Daria Biagi (Rom)

Daria Biagi © privat

Daria Biagi, 1983 geboren, arbeitet an der Sapienza Universität in Rom am Lehrstuhl für Deutsch-Italienische Übersetzung und forscht zur Geschichte der deutschen Literatur in Italien. Sie ist außerdem freiberufliche Übersetzerin und Redakteurin bei verschiedenen italienischen Verlagen und arbeitet derzeit an der Übersetzung von Jörg Fausers „Rohstoff“ ins Italienische. Daria Biagi erhielt das Arbeitsstipendium für Übersetzer der Robert Bosch Stiftung.

Petina Gappah (Genf)

Petina Gappah © Patrick Bertschmann

Petina Gappah, 1971 in Simbabwe geboren, ist Schriftstellerin und Juristin. Die Romane „An Elegy for Easterly” und „The Book of Memory” (dt. „Die Farben des Nachtfalters“, aus dem Englischen von Patricia Klobusiczky, Arche Verlag) wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Frank O’Connor International Short Story Award und dem Guardian First Book Award. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Hakan Günday (Istanbul)

Hakan Günday © Selen Özer

Hakan Günday, 1976 geboren, gehört als „Stimme der jungen, zornigen Türkei“ (Die Welt) zu den bekanntesten Autoren seines Landes. In Sabine Adatepes deutscher Übersetzung erschienen die Romane „Extrem“ und „Flucht“. Er arbeitet auch als Dramatiker und Drehbuchautor. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Lydia Haider (Wien)

Lydia Haider © privat

Lydia Haider wurde 1985 in Steyr geboren, studierte Germanistik und Philosophie und promoviert nun an der Universität Wien. Ihr erster Roman „Kongregation” erschien 2015 im Verlag Müry Salzmann. Gefördert vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (Wien).

Mercedes Lauenstein (München)

Mercedes Lauenstein © Juri Gottschall

Mercedes Lauenstein, geboren 1988 in Kappeln an der Schlei, arbeitet seit 2009 in der jetzt-Redaktion der Süddeutschen Zeitung. Sie ist außerdem als freie Autorin für verschiedene Zeitungen und Magazine tätig. „Nachts“ (Aufbau Verlag 2015) ist ihr erster Roman. Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

Jeff Schinker (Luxemburg)

Jeff Schinker © privat

Jeff Schinker, 1985 in Luxemburg geboren, veröffentlichte 2015 die Novelle „Retrouvailles”. In Luxemburg hat er die Lesereihe “Désœuvrés“– Work in Progress” ins Leben gerufen. Er ist Stipendiati des Œuvre Nationale de Secours Grande-Duchesse Charlotte (Luxemburg).

Peter Sirr (Dublin)

Peter Sirr © privat

1960 geboren, arbeitet als freier Autor, Übersetzer und Lektor in Dublin. Er ist vor allem für seine Lyrik bekannt („Nonetheless”, 2006, „The Thing Is”, 2009). 1982 wurde er mit dem Patrick Kavanagh Poetry Award ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung durch den Ireland Literature Exchange.

Carlo Spiller (Zürich)

Carlo Spiller © privat

Carlo Spiller, 1990 in Zürich geboren, ist Autor, Dramatiker und Lyriker. Der Lyrikband „Das Scheitern der Schmetterlinge” erschien 2015 im Amsel Verlag. Er erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium mit freundlicher Unterstützung von Pro Helvetia.

Michelle Steinbeck (Basel/Zürich)

Michelle Steinbeck © privat

Michelle Steinbeck, 1990 geboren, ist Schriftstellerin, Veranstalterin der Literaturgesellschaft Babelsprech und Redakteurin der Fabrikzeitung. Ihr erster Roman „Mein Vater war ein Mann an Land und im Wasser ein Walfisch“ erschien in diesem Jahr im Lenos Verlag. Sie erhielt ein Aufenthaltsstipendium der Stiftung Pro Helvetia.

Maja Ueberle-Pfaff (Freiburg)

Maja Ueberle-Pfaff © privat

Maja Ueberle-Pfaff, 1954 geboren, ist Übersetzerin und Autorin. Sie übersetzt aus dem Englischen und dem Französischen ins Deutsche, zum Beispiel Bücher von Nicholas Sparks, Pierre Assouline, Emmanuel Grand. Im LCB wird sie an der Übersetzung eines Romans der französischen Autorin Karine Tuil arbeiten. Maja Ueberle-Pfaff erhielt das Elmar-Tophoven-Stipendium der DVA-Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds.

August 2016

Shimon Adaf (Tel Aviv)

Shimon Adaf © privat

Shimon Adaf, 1972 geboren, ist Lyriker, Essayist und Autor von sechs Romanen, der in Deutschland noch zu entdecken ist. Für seine Lyrik erhielt er den Yehuda Amichai-Preis, für den Roman „Mox Nox” den angesehenen Sapir Preis. In deutscher Übersetzung  liegen bislang einige Gedichte vor. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Assaf Alassaf (Damaskus/Berlin)

Assaf Alassaf © privat

Assaf Alassaf wurde 1976 in Deir ez-Zor, Syrien, geboren. Er studierte Zahnmedizin in Damaskus und arbeitet hauptberuflich als Zahnarzt und nebenbei als Journalist. Auf Facebook publiziert er seit 2013 literarische Skizzen über die Revolution und den Krieg in seiner Heimat, über seine Reise nach Mauretanien, sein Leben als Flüchtling im Libanon. Die Posts und Geschichten über „Abu Jürgen”, den deutschen Botschafter, entstanden in der Zeit zwischen November 2014 und Februar 2015 und sind unlängst als e-book bei mikrotext erschienen. Assaf Alassaf erhält das »Weiße-Meer-Stipendium« für bedrohte Autoren und Künstler aus dem Mittelmeerraum, das die Allianz Kulturstiftung in Zusammenarbeit mit dem Literarischen Colloquium Berlin und der Akademie Schloss Solitude vergibt.

Bojana Bajic (Karlovac)

Bojana Bajic © privat

Bojana Bajic, 1982 geboren, übersetzt deutschsprachige Literatur  ins Kroatische, darunter Michael Kumpfmüllers „Die Herrlichkeit des Lebens” und Wilhelm Genazinos „Eine Frau, eine Wohnung, ein Roman”.  Sie erhielt ein „Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Nicola Denis (Fontaine-Daniel)

Nicola Denis © P. Radowitz

Nicola Denis, 1972 geboren, übersetzt französische Literatur ins Deutsche, u.a. Werke von Dumas, Albena Dimitrova und Eric Vuillard. Für die Arbeit an einer Balzac-Neuübersetzung erhielt sie ein Elmar-Tophoven-Stipendium der DVA-Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds.

Irmgard Fuchs (Wien)

Irmgard Fuchs © www.detailsinn.at

Irmgard Fuchs, geboren 1984 in Salzburg, arbeitet als freie Autorin im Bereich Prosa und Drehbuch. 2013 erhielt sie das Wiener Literaturstipendium, 2015 war sie für den Leonce-und-Lena-Lyrikpreis nominiert. Der Erzählungsband „Wir zerschneiden die Schwerkraft“ (kremayr & scheriau 2015) ist ihr erstes Buch.   Mit freundlicher Unterstützung des österreichischen Bundeskanzleramtes.

Mercedes Lauenstein (München)

Mercedes Lauenstein © Juri Gottschall

Mercedes Lauenstein, geboren 1988 in Kappeln an der Schlei, arbeitet seit 2009 in der jetzt-Redaktion der Süddeutschen Zeitung. Sie ist außerdem als freie Autorin für verschiedene Zeitungen und Magazine tätig. „Nachts“ (Aufbau Verlag 2015) ist ihr erster Roman. Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

Hassan Najmi (Rabat)

Hassan Najmi © privat

Hassan Najmi, 1959, gehört zu den wichtigsten marokkanischen Lyrikern der Gegenwart. Er ist Mitbegründer des „Maison de la poésie en Maroc”.

Jan Snela (Tübingen)

Jan Snela © Sebastian Marincolo

Jan Snela, geboren 1980 in München, gewann mit seiner Erzählung „Milchgesicht” den Open-Mike-Wettbewerb. Gerade ist sein gleichnamiger Erzählungsband bei Klett-Cotta erschienen. Er erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

Abdellah Taïa (Paris)

Abdellah Taïa © privat

Abdellah Taïa, 1973 in Rabat geboren, lebt und arbeitet in Paris. Er ist Autor und Filmemacher. Mit seinen Romanen wie „Der Tag des Königs” (Suhrkamp Verlag 2012) und der Offenlegung seiner Homosexualität durchbrach er ein Tabu der arabischen Welt. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Ausstellungen

Portale

litport.de

dichterlesen.net

Zeitschrift

Spritz

Projekte

Übersetztercolloquium

Übersetztercolloquium

Deutsch-Italienischer Übersetzerpreis

Netzwerk

Netzwerk der Literaturhäuser: literaturhaus.net

ARTE. Kulturpartner literaturhaus.net