Zu Gast im Haus

Seit den Anfängen wird das Gästehaus des LCB durch die Gegenwart von Autoren geprägt. Peter Rühmkorf, Hubert Fichte und Tom Stoppard haben in den sechziger Jahren hier geschrieben, viele andere folgten ihnen nach.

Juni 2018

Anuk Arudpragasam (New York/Colombo)

Anuk Arudpragasam © Halik Azeez

Anuk Arudpragasam, 1988 geboren, wuchs in Colombo, Sri Lanka, auf, wo er auch heute lebt. Er schreibt auf Tamil und Englisch und ist dabei, ein Doktorandenstudium in Philosophie an der Columbia University abzuschließen. »Die Geschichte einer kurzen Ehe« (Hanser Verlag, 2017) ist sein erster Roman.

Katharina Bendixen (Leipzig)

Katharina Bendixen © privat

Katharina Bendixen, geboren 1981 in Leipzig, veröffentlichte die Erzählbände »Der Whiskyflaschenbaum « (2009) und »Gern, wenn du willst« (2012) sowie den Roman »Ich sehe alles« (2016) im Poetenladen Verlag. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Frau Ava-Literaturpreis 2017. Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

Claudiu Komartin (Bukarest)

Claudiu Komartin © Ana Toma

Claudiu Komartin, Jahrgang 1983, debütierte 2003 mit dem Gedichtband »Păpu șarul și alte insomnia« (»Der Puppenfabrikant und andere Schlaflosigkeiten «) im Verlag Vinea. 2010 gründete er das Verlagshaus Max Blecher, aus dem auch die Zeitschrift »Poesie International« hervorging. In deutscher Übersetzung von Georg Aescht erschien 2012 bei Edition Korrespondenzen der Band »Und wir werden die Maschinen für uns weinen lassen«. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Anna Kozlova (Moskau)

Anna Koslova © privat

Anna Kozlova, 1981 geboren, ist als Drehbuchautorin und mit bislang sechs publizierten Romanen bekannt geworden. »F20«, ihr letzter Roman um eine schizophrene junge Frau, wurde 2017 mit dem Russian National Bestseller Preis ausgezeichnet und wird derzeit verfilmt. Mit freundlicher Unterstützung der Goethe-Institute in Osteuropa und Zentralasien.

Fiston Mwanza Mujila (Graz)

Fiston Mwanza Mujila © Leonhard Hilzensauer Paul Zsolnay Verlag

Fiston Mwanza Mujila wurde 1981 in Lubumbashi / Demokratische Republik Kongo geboren. Er lebt in Graz, schreibt Lyrik, Prosa und Theaterstücke und unterrichtet afrikanische Literatur an der Universität. »Tram 83« ist sein erster Roman, für den er bereits zahlreiche Preise erhielt. 2017 wurde der Autor zusammen mit Katharina Meyer und Lena Müller, seinen Übersetzerinnen ins Deutsche, mit dem Internationalen Literaturpreis des HKW ausgezeichnet, der mit einem einmonatigen Aufenthalt als Gastautor im LCB verbunden ist.

Štefan Vevar (Ljubljana)

Štefan Vevar © privat

Štefan Vevar, 1953 geboren, übersetzt deutschsprachige Literatur ins Slowenische: von Goethe, Novalis, Stifter und Kafka bis zu Handke, Ransmayr und Haderlap. Für die Übertragung von Sebalds »Die Ringe des Saturn« erhielt er den Fabjan-Hafner-Preis 2017, der mit einem einmonatigen Aufenthalt im LCB verbunden ist. In Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Slowenien und dem Musil-Institut.

Evgenij Vodolazkin (St. Petersburg)

Evgenij Vodolazkin © privat

Evgenij Vodolazkin, 1964 in Kiew geboren, arbeitet seit 1990 in der Abteilung für Altrussische Literatur im Puschkinhaus (Institut für russische Literatur) in St. Petersburg. Er hat zahlreiche akademische Werke und Artikel publiziert. Sein zweiter Roman »Laurus« wurde ein internationaler Erfolg (dt. Ü. v. Olga Radetzkaja, Dörlemann Verlag, 2016), zuletzt publizierte er 2016 den Roman »Aviator«. Mit freundlicher Unterstützung der Goethe-Institute in Osteuropa und Zentralasien.

Mai 2018

Alhierd Bacharevič (Minsk)

Alhierd Bacharevic © privat

Alhierd Bacharevič, 1975 geboren, ist belarussischer Schriftsteller und Übersetzer. Zuletzt publizierte er den Roman »Die Hunde Europas« (2017), in deutscher Übersetzung liegt »Die Elster auf dem Galgen« (Leipziger Literaturverlag 2010, Ü: Thomas Weiler) vor. Aus dem Deutschen übersetzte er u. a. Kathrin Schmidt, Jan Wagner und Werke der Gebrüder Grimm. Mit freundlicher Unterstützung der Goethe-Institute in Osteuropa und Zentralasien.

Martina Clavadetscher (Brunnen)

Martina Clavadetscher © Ingo Höhn

Martina Clavadetscher, geboren 1979, ist Theaterautorin und Schriftstellerin. Für ihr Romanmanuskript »Knochenlieder« (edition bücherlese) erhielt sie 2016 den Literaturpreis der Marianne und Curt Dienemann-Stiftung und war auf der Shortlist des Schweizer Buchpreises. Clavadetscher lebt in der Schweiz. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

Daniel Galera (Porto Alegre)

Daniel Galera © Raul Krebs

Daniel Galera, 1979 geboren, hat Erzählungen, eine Graphic Novel und drei Romane publiziert sowie Übersetzungen angloamerikanischer Literatur (u. a. Zadie Smith und David Foster Wallace) ins Portugiesische. In Nicolai von Schweder-Schreiners deutscher Übersetzung erschienen seine Romane »Flut« (2013) und unlängst »So enden wir« im Suhrkamp Verlag. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Rasha Habbal (Trier)

Rasha Habbal © privat

Rasha Habbal, geboren 1982, ist eine syrische Lyrikerin und Prosaautorin. Sie erhielt 2018 als erste Autorin das Stipendium »Torschreiber am Pariser Platz«. Der Aufenthalt im LCB ist Teil des Stipendiums, das von der Allianz Kulturstiftung und der Stiftung Brandenburger Tor vergeben wird. Rasha Habbal ist im April und Mai unser Gast.

Volha Hapeyeva (Minsk)

Volha Hapeyeva © Marie le Gal

Volha Hapeyeva, 1982 geboren, ist Autorin, Übersetzerin und promovierte Linguistin. Acht Lyrikund Prosabände hat sie in den letzten 10 Jahren publiziert, dazu Lyrikübersetzungen u. a. von Nora Gomringer, Uljana Wolf, Monika Rinck, Sylvia Plath und Ted Hughes. Sie erhielt das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung. www.hapeyeva.org.

Witalij Seroklinow (Nowosibirsk)

Witalij Seroklinow © privat

Witalij Seroklinow, 1970 geboren, ist russischer Schriftsteller, Kolumnist, Blogger und Redakteur der Literaturzeitschrift »Sibirskie Ogni«. Mit freundlicher Unterstützung der Goethe-Institute in Osteuropa und Zentralasien.

Julia Weber (Zürich)

Julia Weber

Julia Weber, geboren 1983, studierte Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Sie gründete 2012 den »Literaturdienst« und ist Mitbegründerin der Kunstaktionsgruppe »Literatur für das, was passiert«. Im Februar 2017 erschien ihr Roman »Immer ist alles schön« im Limmat Verlag. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

Takis Würger (Hamburg/Tel Aviv)

Takis Würger © privat

Takis Würger, geboren 1985, ist ein Schriftsteller und Redakteur des Spiegel. Er wohnt in Hamburg und Tel Aviv. Sein Debütroman »Der Club« erschien im Schweizer Verlag Kein & Aber. Würger hat an der Henri-Nannen-Journalistenschule gelernt und in Cambridge Ideengeschichte studiert. Er erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

Yulia Tsimafeyeva (Minsk)

Yulia Tsimafeyeva © privat

Yulia Tsimafeyeva, 1982 geboren, ist belarussische Lyrikerin und Übersetzerin. Sie hat zwei Lyrikbände publiziert und das Internetmagazin »PrajdziSvet« (prajdzisvet. org) mitbegründet. Mit freundlicher Unterstützung der Goethe-Institute in Osteuropa und Zentralasien.

April 2018

Rasha Habbal (Trier)

Rasha Habbal © privat

Rasha Habbal, geboren 1982, ist eine syrische Lyrikerin und Prosaautorin. Sie erhielt 2018 als erste Autorin das Stipendium »Torschreiber am Pariser Platz«. Der Aufenthalt im LCB ist Teil des Stipendiums, das von der Allianz Kulturstiftung und der Stiftung Brandenburger Tor vergeben wird. Rasha Habbal ist im April und Mai unser Gast.

Flurin Jecker (Bern)

Flurin Jecker ©  privat

Flurin Jecker, 1990 in Bern geboren, studierte Biologie und Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Im Februar 2017 erschien sein Debütroman «Lanz» bei Nagel&Kimche, wofür er mit dem Weiterschreiben-Stipendium der Stadt Bern und dem Kranichsteiner-Stipendium des Deutschen Literaturfonds ausgezeichnet wurde.

Sophie Reyer (Wien)

Sophie Reyer © Konstantin Reyer

Sophie Reyer, geboren 1984, ist eine österreichische Schriftstellerin, Autorin für Kindertheater und Komponistin. 2017 erschien ihr Roman »Schildkrötentage« im Czernin Verlag. Mit freundlicher Unterstützung des österreichischen Bundeskanzleramts.

Takis Würger (Hamburg/Tel Aviv)

Takis Würger © privat

Takis Würger, geboren 1985, ist ein Schriftsteller und Redakteur des Spiegel. Er wohnt in Hamburg und Tel Aviv. Sein Debütroman »Der Club« erschien im Schweizer Verlag Kein & Aber. Würger hat an der Henri-Nannen-Journalistenschule gelernt und in Cambridge Ideengeschichte studiert. Er erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

Urszula Poprawska (Krakau)

Urszula Poprawska © privat

Urszula Poprawska, 1954 geboren, übersetzt deutsche Literatur ins Polnische, u.a. Silvia Bovenschen, Katja Petrowskaja, Nino Haratischwili und Uwe Timm. Sie erhielt ein Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

März 2018

Jaugen Bialasin (Brest)

Jaugen Bialasin © privat

Jaugen Bialasin, 1954 geboren, ist Schriftsteller, Journalist, Literaturwissenschaftler und Übersetzer englischer und deutschsprachiger Literatur ins Weißrussische, u.a. von Kant, Schiller, Goethe, Freud, Borchert, Dürrenmatt und Handke. Er erhielt das „Schritte“-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Sabrina Lichun Huang

Sabrina Lichun Huang © privat

Lichun Huang, geboren 1979, studierte Philosophie und arbeitete zunächst als Journalistin und Redakteurin. Ihr literarisches Werk umfasst Kurzgeschichten, Essays und eine Biografie über Quo Ying Sheng. Huang gewann renommierte Kurzgeschichtenpreise in Taiwan. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwan.

Chrystyna Nazarkewytsch (Lwiw)

Chrystyna Nazarkevych © privat

Chrystyna Nazarkewytsch ist Dozentin am Lehrstuhl für Deutsche Philologie der Nationalen Franko-Universität Lwiw und übersetzt deutschsprachige Literatur ins Ukrainische, wie zum Beispiel Terézia Mora, Ilma Rakusa, Jenny Erpenbeck, Ralph Dutli und Natascha Wodin. Sie erhielt das „Schritte“-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Sophie Reyer (Wien)

Sophie Reyer © Konstantin Reyer

Sophie Reyer, geboren 1984, ist eine österreichische Schriftstellerin, Autorin für Kindertheater und Komponistin. Die Wienerin hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, u. a. den Literaturpreis Graz 2013. 2017 erschien ihr Roman »Schildkrötentage« im Czernin Verlag. Mit freundlicher Unterstützung des österreichischen Bundeskanzleramts.

Andra Schwarz (Leipzig)

Andra Schwarz © Ildiko Sebestyen

Andra Schwarz wurde 1982 in der Oberlausitz geboren. Sie studierte am Deutschen Literaturinstitut und erhielt 2015 den Lyrikpreis beim 23. open mike der Literaturwerkstatt Berlin. Im letzten Jahr gewann sie den Leonce-und-Lena Preis. Ihr Debüt »Am morgen sind wir aus glas« erschien 2017 in der Reihe »Neue Lyrik« beim Poetenladen. Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

Iryna Tsilyk (Kiev)

Iryna Tsilyk © Julia Weber

Iryna Tsilyk, geboren 1982, studierte in ihrer Heimatstadt Kiev Theater, Film und Fernsehen; sie arbeitet als Regisseurin, schreibt Romane, Erzählungen, Kinderbücher, Gedichte und Lieder. Momentan arbeitet die Ukrainerin an einer Dokumentation über das Leben von Teenagern in Awdijiwka an der Demarkationslinie zwischen Russland und der Ukraine. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amtes.

Wang Tsung-Wei

Wang Tsung-Wei © privat

Wang Tsung-Wei arbeitet als Autor, Redakteur sowie als Journalist und gehört zu den bekanntesten Persönlichkeiten im Literaturbetrieb Taiwans. Sein Name war mehrfach in der engeren Auswahl für Buchpreise. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwan.

Chu Yu-Hsun

Chu Yu-Hsun © privat

Chu Yu-Hsun, Jahrgang 1988, studierte Soziologie und taiwanische Literatur und arbeitet als freier Schriftsteller und Journalist. Er gilt als einer der vielversprechendsten Autoren seiner Generation und stellt soziale Fragen in den Mittelpunkt seines Schreibens. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwan.

Februar 2018

Randall Casaer (Gent)

Randall Casaer © Stephan Vanfleteren

Randall Casaer, geboren 1967 in Gent, ist Künstler, Schriftsteller, Zeichner und Kabarettregisseur. Mit seinem Graphic-Novel-Debüt »Slaapkoppen « (2007) gewann er zahlreiche Preise. Seitdem hat er mehrere graphisch-literarische Werke veröffentlicht, die ins Französische, Englische und Italienische übersetzt wurden. In Zusammenarbeit mit PassaPorta, Brüssel.

Jacek Dehnel (Warschau)

Jacek Dehnel © Cezary Rucki

Jacek Dehnel wurde 1980 in Danzig geboren. Der Lyriker, Prosaist, Übersetzer und Maler studierte Polnische Sprache und Literatur in Warschau. Mit seinem Roman »Lala« (Rowohlt Verlag, 2008, übersetzt von Renate Schmidgall) wurde er international bekannt. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Dorothee Elmiger (Zürich)

Dorothee Elmiger © privat

Dorothee Elmiger, 1985 geboren, lebt und arbeitet in Zürich. 2010 erschien ihr Debütroman »Einladung an die Waghalsigen«, 2014 folgte der Roman »Schlafgänger«, beide bei DuMont erschienen. Ihre Texte wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt, für die Bühne adaptiert und mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

Julia Fiedorczuk (Warschau)

Julia Fiedorczuk © privat

Julia Fiedorczuk, Jahrgang 1975, ist polnische Schriftstellerin, Übersetzerin und Dozentin für amerikanische Literatur an der Universität Warschau. Ihre Texte wurden in zehn Sprachen übersetzt. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Ivana Myšková (Prag)

Ivana Myšková © Marta Myšková

Ivana Myšková, 1981 geboren, ist eine tschechische Schriftstellerin. Myšková studierte kreatives Schreiben und Medienkommunikation an der Literaturakademie Prag. Zurzeit ist sie u. a. als Zeitschriftenredakteurin tätig. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts. 

Iwona Dorota Nowacka (Szczeczin)

Iwona Nowacka © Piotr Nykowski

Iwona Nowacka, 1980 geboren, ist Übersetzerin, Autorin und Kuratorin von Theaterprojekten. Sie arbeitet mit polnischen und deutschen Theatern zusammen und hat Theatertexte u.a. von Fassbinder, Werner Fritsch und Juli Zeh in Polnische übersetzt. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts.

Tomasz Ososinki (Warschau)

Tomasz Ososinski © privat

Tomasz Ososinki, geb. 1975, schreibt und übersetzt. Der Begründer und erster Vorsitzender des Polnischen Literaturübersetzerverbandes übertrug aus dem Lateinischen und Deutschen u. a. Paul Celan, Judith Hermann, Elfriede Jelinek und Jan Wagner. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts.

Zyta Rudzka (Warschau)

Zyta Rudzka © privat

Zyta Rudzka, 1964 in Warschau geboren, ist Psychotherapeutin, Schriftstellerin und Drehbuchautorin. Sie hat zahlreiche Preise erhalten. Ihre Texte wurden u. a. ins Russische, Kroatische, Italienische, Tschechische, Französische und Deutsche (zuletzt von Sven Sellmer: »Mikwe «, Secession, 2009) übertragen. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Andra Schwarz (Leipzig)

Andra Schwarz © Ildiko Sebestyen

Andra Schwarz wurde 1982 in der Oberlausitz geboren und lebt heute in Leipzig. Sie studierte am Deutschen Literaturinstitut und erhielt 2015 den Lyrikpreis beim 23. open mike der Literaturwerkstatt Berlin. Im letzten Jahr gewann sie den Leonce-und-Lena Preis. Im Herbst 2017 erschien ihr Debüt »Am morgen sind wir aus glas« in der Reihe »Neue Lyrik« beim Poetenladen.

Liuba-Paraskewija Strynadiuk (Lviv)

Liuba-Paraskewija Strynadiuk © privat

Liuba-Paraskewija Strynadiuk, 1989 geboren, ist Autorin und Übersetzerin deutschsprachiger Literatur. Sie hat u. a. Bücher von Martin Pollack und Karl-Markus Gauß ins Ukrainische übersetzt und wird im LCB an der Übertragung des Romans »Blumenberg« von Sibylle Lewitscharoff arbeiten. Sie erhielt das „Schritte“- Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Arkadiusz Żychliński (Poznań)

Arkadiusz Żychliński © privat

Arkadiusz Żychliński, geb. 1976, ist Professor für Vergleichende Literaturwissenschaft und Übersetzungswissenschaft an der Adam-Mickiewicz-Universität in Poznań. Er hat eine Studie zur Übersetzbarkeit des Heideggerschen Denkens vorgelegt, Arbeiten über Agamben, Pessoa und Bolaño, sowie Übersetzungen deutschsprachiger Literatur. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts.

Januar 2018

Jacek Dehnel (Warschau)

Jacek Dehnel © Cezary Rucki

Jacek Dehnel wurde 1980 in Danzig geboren. Der Lyriker, Prosaist, Übersetzer und Maler studierte Polnische Sprache und Literatur in Warschau. Mit seinem Roman »Lala« (Rowohlt Verlag, 2008, übersetzt von Renate Schmidgall) wurde er international bekannt. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Dorothee Elmiger (Zürich)

Dorothee Elmiger © privat

Dorothee Elmiger, 1985 geboren, lebt und arbeitet in Zürich. 2010 erschien ihr Debütroman »Einladung an die Waghalsigen«, 2014 folgte der Roman »Schlafgänger«, beide bei DuMont erschienen. Ihre Texte wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt, für die Bühne adaptiert und mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

Julia Fiedorczuk (Warschau)

Julia Fiedorczuk © privat

Julia Fiedorczuk, Jahrgang 1975, ist polnische Schriftstellerin, Übersetzerin und Dozentin für amerikanische Literatur an der Universität Warschau. Ihre Texte wurden in zehn Sprachen übersetzt. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Iwona Dorota Nowacka (Szczeczin)

Iwona Nowacka © Piotr Nykowski

Iwona Nowacka, 1980 geboren, ist Übersetzerin, Autorin und Kuratorin von Theaterprojekten. Sie arbeitet mit polnischen und deutschen Theatern zusammen und hat Theatertexte u.a. von Fassbinder, Werner Fritsch und Juli Zeh in Polnische übersetzt. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts.

Tomasz Ososinki (Warschau)

Tomasz Ososinski © privat

Tomasz Ososinki, geb. 1975, schreibt und übersetzt. Der Begründer und erster Vorsitzender des Polnischen Literaturübersetzerverbandes übertrug aus dem Lateinischen und Deutschen u. a. Paul Celan, Judith Hermann, Elfriede Jelinek und Jan Wagner. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts.

Zyta Rudzka (Warschau)

Zyta Rudzka © privat

Zyta Rudzka, 1964 in Warschau geboren, ist Psychotherapeutin, Schriftstellerin und Drehbuchautorin. Sie hat zahlreiche Preise erhalten. Ihre Texte wurden u. a. ins Russische, Kroatische, Italienische, Tschechische, Französische und Deutsche (zuletzt von Sven Sellmer: »Mikwe «, Secession, 2009) übertragen. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Arkadiusz Żychliński (Poznań)

Arkadiusz Żychliński © privat

Arkadiusz Żychliński, geb. 1976, ist Professor für Vergleichende Literaturwissenschaft und Übersetzungswissenschaft an der Adam-Mickiewicz-Universität in Poznań. Er hat eine Studie zur Übersetzbarkeit des Heideggerschen Denkens vorgelegt, Arbeiten über Agamben, Pessoa und Bolaño, sowie Übersetzungen deutschsprachiger Literatur. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts.

Ausstellung

»Was uns verbindet« | Mila Teshaieva | Ausstellung: 31. Mai bis 25. August 2018

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