Zu Gast im Haus

Seit den Anfängen wird das Gästehaus des LCB durch die Gegenwart von Autoren geprägt. Peter Rühmkorf, Hubert Fichte und Tom Stoppard haben in den sechziger Jahren hier geschrieben, viele andere folgten ihnen nach.

Mai 2017

Azam Abidov (Taschkent)

Azam Abidov © privat

Azam Abidov, 1974 in Namangan, Usbekistan geboren, ist Dichter, Übersetzer und Autor von Kurzgeschichten. Seine Gedichte wurden in über zehn Sprachen übertragen. Außerdem engagiert er sich für die Literaturübersetzung in Usbekistan, z. B. durch die Gründung des Creative Writing and Translation Clubs. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts Taschkent.

Ebru Nihan Celkan (Istanbul)

Ebru Nihan Celkan © privat

Ebru Nihan Celkan, 1979 geboren, ist Autorin und unterrichtet Dramatisches Schreiben an der Sabanci Universität in Istanbul. Die in der Türkei vielgespielte Dramatikerin setzt sich in ihren Stücken mit der türkischen Gesellschaft, ihren Tabus und Missständen auseinander. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

Safaa Fathy (Paris / Kairo)

Safaa Fathy © Ischia

Safaa Fathy, 1958 geboren und seit 1981 in Paris lebend, ist Filmemacherin und Autorin von Stücken und mehreren Lyrikbänden. Ihr Dokumentarfilm „Derrida, anderswo“ ist 2012 in der filmedition suhrkamp erschienen. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Natascha Gangl (Graz)

Natascha Gangl © Marcel Rius

Natascha Gangl, 1986 geboren, schreibt vorwiegend Texte fürs Theater und erarbeitet Hörstücke und theatrale Installationen. 2015 erschien ihr Prosa-Debüt „Wendy fährt nach Mexiko“ bei Ritter. Mit freundlicher Unterstützung des österreichischen Bundeskanzleramts.

Aigul Kemelbayeva (Astana)

Aigul Kemelbayeva © privat

Aigul Kemelbayeva, 1965 in Semej geboren, studierte Journalistik an der Al-Farabi-Universität in Almaty. Heute ist sie als Autorin zahlreicher Prosa-Bände und als Essayistin bekannt. Aigul hat 20 Literaturpreise erhalten, u. a. den staatlichen Literaturpreis »Daryn« (2000). Gefördert vom Goethe-Institut Moskau.

Anna Kordzaia-Samadashvili (Tbilissi)

Anna Kordzaia © privat

Anna Kordzaia-Samadashvili, 1968 geboren, ist Journalistin, Prosa-Autorin, Übersetzerin und Professorin an der Ilia-Universität in Tbilissi. Mit ihren Erzählungen und Romanen gewann sie zahlreiche georgische Literaturpreise. Für die Übersetzung des Romans »Die Liebhaberinnen« (Elfriede Jelinek) wurde sie vom Goethe-Institut Tbilissi ausgezeichnet. Gefördert vom Goethe-Institut Moskau.

Verena Mermer (Wien)

Verena Mermer © Christian Schreibmüller

Verena Mermer, Jahrgang 1984, studierte Germanistik, Romanistik und Indologie in Wien und arbeitete danach an Universitäten in Delhi, Baku und Cluj-Napoca. Ihr Debüt „die stimme über den dächern“ erschien 2015 (Residenz Verlag). Mit freundlicher Unterstützung des österreichischen Bundeskanzleramts.

Mehdi Moradpour (Teheran/Berlin)

Mehdi Moradpour © Neda Navaee

Mehdi Moradpour, geboren 1979, arbeitet als Autor und Übersetzer in Berlin. Sein erstes Stück „Türme des Schweigens“ wurde 2016 mit dem Exile-Dramatikerpreis ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

Shumona Sinha (Paris)

Shumona Sinha © Patrice Normand

Shumona Sinha, 1973 in Kalkutta geboren, studierte an der Sorbonne Literaturwissenschaft. Ihr Roman »Erschlagt die Armen!« (Orig. 2011/dt. Nautilus Verlag 2015) thematisierte die Unmenschlichkeit des französischen Asylsystems. 2016 erhielten die Autorin und ihre Übersetzerin den Internationalen Literaturpreis des Haus der Kulturen der Welt. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Zanna Słoniowska (Krakau)

Zanna Słoniowska © privat

Zanna Słoniowska, 1978 in Lemberg geboren, ist Journalistin und Übersetzerin. 2016 wurde sie für ihren Roman »Dom z witrażem« mit dem Conrad-Preis ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Iztok Vrencur Svetina (Ljubljana)

Iztok Vrencur Svetina (c) privat

Iztok Vrenčur studierte zunächst Archäologie in Ljubljana. 2013 veröffentlichte er seinen ersten Roman „Odrekanje svetlobi“. Sein Ph.D.-Studium in Prähistorischer Archäologie führte ihn nach Zagreb und später nach Berlin, wo er seinen zweiten Roman schrieb, der 2016 erschien. Mit freundlicher Unterstützung der Slovenian BookAgency.

Anna Wołkowicz (Warschau)

Anna Wołkowic © privat

Anna Wołkowicz, 1953 geboren, lehrt deutsche Literatur und Übersetzung an der Universität Warschau. Sie übersetzte u.a. Karl Jaspers, Alfred Döblin, Walter Benjamin und Theodor W. Adorno ins Polnische. Sie erhielt ein „Schritte“-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Tong Yali (Taipeh)

Tong Yali © privat

Tong Yali, geboren 1978 in Taiwan, ist Autorin der Gedichtbände »Grenzlandsdämmerung« (2010) und »Mondschein, Schlafloser« (2012). Sie übersetzte deutschsprachige Literatur, unter anderem Kafkas Erzählungen und »Die Ausgesperrten« von Elfriede Jelinek. Zurzeit arbeitet sie an der Übersetzung von Christa Wolfs »Der geteilte Himmel«. Gefördert von der Robert Bosch Stiftung.

Sivan Ben Yishai (Tel Aviv)

Sivan Ben Yishai © Merav Maroody

Sivan Ben Yishai, 1978 geboren, ist eine in Israel vielfach gespielte Autorin und Regisseurin. In ihren Werken setzt sie sich mit der gegenwärtigen Lage in Israel/Palästina auseinander. Heute lebt sie zeitweise in Berlin, wo ihr erstes Stück für die deutsche Bühne „Your Very Own Double Crisis Club“ entstand. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

Mahmoud Hosseini Zad (Teheran)

Mahmoud Hosseini Zad © privat

Mahmoud Hosseini Zad, geboren 1946, gehört zu den bedeutendsten iranischen Übersetzern zeitgenössischer deutschsprachiger Literatur ins Persische. In den letzten Jahren übersetzte er fast ausschließlich Werke von Autoren des 21. Jahrhunderts. Er ist außerdem als freier Autor, Dolmetscher und Dozent tätig. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

April 2017

Nicolás Cabral (Mexico City)

Nicolás Cabral © Laura Pardo

1975 kam Nicolás Cabral in Córdoba (Argentinien) zur Welt. 1976 zog seine Familie ins mexikanische Exil. Als Erzähler, Essayist und Herausgeber gehört er zu den wichtigsten Stimmen der jüngeren mexikanischen Autorengeneration. Mit freundlicher Unters tützung des Auswärtigen Amts.

Ebru Nihan Celkan (Istanbul)

Ebru Nihan Celkan © privat

Ebru Nihan Celkan, 1979 geboren, ist Autorin und unterrichtet Dramatisches Schreiben an der Sabanci Universität in Istanbul. Die in der Türkei vielgespielte Dramatikerin setzt sich in ihren Stücken mit der türkischen Gesellschaft, ihren Tabus und Missständen auseinander. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

Ho Chih-ho (Taipeh)

Ho Chih-ho © privat

Ho Chih-ho, 1967 geboren, ist Doktor der Vergleichenden Literaturwissenschaften und lehrt Literatur und literarisches Schreiben. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwans und der Taiwan Cultural and Creative Foundation.

Safaa Fathy (Paris / Kairo)

Safaa Fathy © Ischia

Safaa Fathy, 1958 geboren und seit 1981 in Paris lebend, ist Filmemacherin und Autorin von Stücken und mehreren Lyrikbänden. Ihr Dokumentarfilm „Derrida, anderswo“ ist 2012 in der filmedition suhrkamp erschienen. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Natascha Gangl (Graz)

Natascha Gangl © Marcel Rius

Natascha Gangl, 1986 geboren, schreibt vorwiegend Texte fürs Theater und erarbeitet Hörstücke und theatrale Installationen. 2015 erschien ihr Prosa-Debüt „Wendy fährt nach Mexiko“ bei Ritter. Mit freundlicher Unterstützung des österreichischen Bundeskanzleramts.

Anastasya Kosodyi (Zaporizhzhya)

Anastasya Kosodyi © privat

Die ukrainische Autorin Anastasya Kosodyi, geboren 1991, setzt sich in ihren Werken schonungslos mit dem heutigen Konflikt in der Ostukraine auseinander. Sie ist Mitgründerin einer freien Bühne in Zaporizhzhya, die sich als Experimentierraum versteht. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

Verena Mermer (Wien)

Verena Mermer © Christian Schreibmüller

Verena Mermer, Jahrgang 1984, studierte Germanistik, Romanistik und Indologie in Wien und arbeitete danach an Universitäten in Delhi, Baku und Cluj-Napoca. Ihr Debüt „die stimme über den dächern“ erschien 2015 (Residenz Verlag). Mit freundlicher Unterstützung des österreichischen Bundeskanzleramts.

Mehdi Moradpour (Teheran/Berlin)

Mehdi Moradpour © Neda Navaee

Mehdi Moradpour, geboren 1979, arbeitet als Autor und Übersetzer in Berlin. Sein erstes Stück „Türme des Schweigens“ wurde 2016 mit dem Exile-Dramatikerpreis ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

Iwona Nowacka (Szczeczin)

Iwona Nowacka © privat

Iwona Nowacka, 1980 geboren, ist Übersetzerin, Autorin und Kuratorin von Theaterprojekten. Sie arbeitet mit polnischen und deutschen Theatern zusammen und hat Theatertexte u.a. von Werner Fritsch und Juli Zeh ins Polnische übersetzt. Iwona Nowacka erhielt ein „Schritte“-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Lan Po-chou (Taipeh)

Lan Po-chou © privat

Lan Po-chou arbeitete als Redakteur, Journalist, Wirtschaftsforscher, Organisator des Forschungszentrums für ostasiatische Zivilisation der Taiwan University sowie als Fernsehproduzent. Er widmet sich einer Studie zum historischen Bewusstsein der Taiwaner. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwans und der Taiwan Cultural and Creative Foundation.

Iztok Vrencur Svetina (Ljubljana)

Iztok Vrencur Svetina (c) privat

Iztok Vrenčur studierte zunächst Archäologie in Ljubljana. 2013 veröffentlichte er seinen ersten Roman „Odrekanje svetlobi“. Sein Ph.D.-Studium in Prähistorischer Archäologie führte ihn nach Zagreb und später nach Berlin, wo er seinen zweiten Roman schrieb, der 2016 erschien. Mit freundlicher Unterstützung der Slovenian BookAgency.

Julia Weber (Zürich)

Julia Weber © Limmat Verlag

Julia Weber, geboren 1983, studierte literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Sie gründete 2012 den Literaturdienst und ist Mitbegründerin der Kunstaktionsgruppe „Literatur für das, was passiert“. Im Februar 2017 erschien ihr Roman „Immer ist alles schön“ im Limmat Verlag. Mit freundlicher Unterstützung der Pro Helvetia.

Anna Wołkowicz (Warschau)

Anna Wołkowic © privat

Anna Wołkowicz, 1953 geboren, lehrt deutsche Literatur und Übersetzung an der Universität Warschau. Sie übersetzte u.a. Karl Jaspers, Alfred Döblin, Walter Benjamin und Theodor W. Adorno ins Polnische. Sie erhielt ein „Schritte“-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Lo Yu-chia (Taipeh)

Lo Yu-chia © privat

Lo Yu-chia, geboren 1985, arbeitet gegenwärtig bei einem Finanzdienstleister, außerdem ist er Lyriker und Essayist. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwans und der Taiwan Cultural and Creative Foundation.

Sivan Ben Yishai (Tel Aviv)

Sivan Ben Yishai © Merav Maroody

Sivan Ben Yishai, 1978 geboren, ist eine in Israel vielfach gespielte Autorin und Regisseurin. In ihren Werken setzt sie sich mit der gegenwärtigen Lage in Israel/Palästina auseinander. Heute lebt sie zeitweise in Berlin, wo ihr erstes Stück für die deutsche Bühne „Your Very Own Double Crisis Club“ entstand. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

Mahmoud Hosseini Zad (Teheran)

Mahmoud Hosseini Zad © privat

Mahmoud Hosseini Zad, geboren 1946, gehört zu den bedeutendsten iranischen Übersetzern zeitgenössischer deutschsprachiger Literatur ins Persische. In den letzten Jahren übersetzte er fast ausschließlich Werke von Autoren des 21. Jahrhunderts. Er ist außerdem als freier Autor, Dolmetscher und Dozent tätig. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

 

Ausstellungen

Ausstellung: Uli Oesterle: Vatermilch - 03. April - 14. Juli 2017

Portale

litport.de

dichterlesen.net

Zeitschrift

Spritz

Projekte

Übersetztercolloquium

Übersetztercolloquium

Deutsch-Italienischer Übersetzerpreis

Netzwerk

Netzwerk der Literaturhäuser: literaturhaus.net

ARTE. Kulturpartner literaturhaus.net