Autoren und Übersetzer im Haus

Seit den Anfängen wird das Gästehaus des LCB durch die Gegenwart von Autoren geprägt. Peter Rühmkorf, Hubert Fichte und Tom Stoppard haben in den sechziger Jahren hier geschrieben, viele andere folgten ihnen nach.

Juni 2016

Saskia de Coster (Antwerpen)

Saskia de Coster © Johan Jacobs

Saskia de Coster, geboren 1976 in Löwen, ist eine der renommiertesten und erfolgreichsten Autorinnen Belgiens, dazu Bildende Künstlerin, Videokünstlerin und Theaterautorin. Für „Wir und ich” (Tropen Verlag 2016) wurde sie mit dem Opzij-Literaturpreis ausgezeichnet.

Laura Freudenthaler (Wien)

Laura Freudenthaler © Marianne Borowiec

Laura Freudenthaler wurde 1984 in Salzburg geboren. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Gender Studies und lebt als Schriftstellerin und Übersetzerin in Wien. Ihr erstes Buch erschien unter dem Titel „Der Schädel von Madeleine” im Verlag Müry Salzmann. Mit freundlicher Unterstützung des österreichischen Bundeskanzleramtes.

Iryna Herasimovich (Minsk)

Iryna Heradymovich © Zein Wigger

Iryna Herasimovich, 1978 in Minsk geboren, ist Übersetzerin und Essayistin. Sie hat Autoren wie Michael Kumpfmüller, Lukas Bärfuss, Jonas Lüscher und Ilma Rakusa ins Belarussische übersetzt. Sie erhielt ein „Schritte-Stipendium” der S. Fischer Stiftung.

Bregje Hofstede (Amsterdam)

Bregje Hofstede © Natalie Hill

Bregje Hofstede, 1988 geboren, studierte Kunstgeschichte und Romanistik in Utrecht, Paris und Berlin. Erste Publikationen von short stories und Essays in der Literaturzeitschrift Hollands Maandblatt, ihr Roman „Der Himmel über Paris” erschien im vergangenen Jahr bei C.H. Beck (Übersetzung: Heike Baryga).

Manuel Niedermeier (Wien)

Manuel Niedermeier © privat

Manuel Niedermeier wurde 1984 in Regensburg geboren, wo er ein Studium der Germanistik und der vergleichenden Sprachwissenschaften abschloss. 2014 erschien sein Roman „Durch frühen Morgennebel” im Verlag C.H. Beck. Er erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

Natalka Sniadanko (Lemberg)

Natalka Sniadanko © Tobias Bohn

Natalka Sniadanko, 1973 in Lemberg geboren, ist Autorin und übersetzt deutschsprachige und polnische Literatur ins Ukrainische, u.a. Werke von Franz Kafka, Günter Grass, Herta Müller und Judith Hermann. In deutscher Übersetzung gerade erschienen ist ihr Roman „Frau Müller hat nicht die Absicht mehr zu bezahlen” (Haymon Verlag). Natalka Sniadanko erhielt ein „Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Lize Spit (Brüssel)

Lize Spit © privat

Lize Spit, 1988 geboren, lehrt an der LUCA School of Arts Brussels und ist Kolumnistin der Zeitung „De Morgen”. Sie schreibt Theaterstücke, Gedichte und Prosa. Ein großer Erfolg ist ihr gerade erschienener Debutroman „Het smelt” (2016). Er wird 2017 in deutscher Übersetzung bei S. Fischer erscheinen.

Niña Weijers (Amsterdam)

Nina Weijers © Annaleen Louwes

Niña Weijers, geboren 1987 und aufgewachsen in Nijmegen, hat mit ihrem Debüt „De consequenties” in den Niederlanden für Aufsehen gesorgt. Der Roman erscheint 2016 im Suhrkamp Verlag in der Übersetzung von Helga von Beuningen.

Mai 2016

Inas Fadhil Yaseen Al-Bedran (Bagdad)

Enas Fadhil Yaseen Al-Bedran © privat

Inas Al-Bedran, 1960 geboren, ist Autorin und Journalistin. Sie veröffentlichte Kurzgeschichten und Romane, darunter „Boje”, „Liebe in Zeiten des Krieges” und „Reflexionen einer Frau”. Englische Übersetzungen erschienen im Londoner Magazin Banipal, Gedichte in Leila Chammaas deutscher Übersetzung in der Anthologie "Mit den Augen von Inana. Lyrik und Kurzprosa zeitgenössischer Autorinnen aus dem Irak" (Verlag Hans Schiler 2015). Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Liliana Corobca (Bukarest)

Liliana Corobca © privat

Liliana Corobca, geboren 1975 in Saseni-Calarasi / Moldawien, ist Literaturwissenschaftlerin und Schriftstellerin und lebt in Bukarest. Sie hat mehrere Bücher über die Zensur der Literatur im kommunistischen Rumänien veröffentlicht. 2010 erschien ihr Roman „Ein Jahr im Paradies” (Edition Merz / Solitude) auf Deutsch, 2015 der Roman „Der erste Horizont meines Lebens” (Zsolnay, aus dem Rumänischen von Ernest Wichner). Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Laura Freudenthaler (Wien)

Laura Freudenthaler © Marianne Borowiec

Laura Freudenthaler wurde 1984 in Salzburg geboren. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Gender Studies und lebt als Schriftstellerin und Übersetzerin in Wien. Ihr erstes Buch erschien unter dem Titel „Der Schädel von Madeleine” im Verlag Müry Salzmann. Mit freundlicher Unterstützung des österreichischen Bundeskanzleramtes.

Meena Kandasamy (Chennai)

Meena Kandasamy © privat

Meena Kandasamy, geboren 1984, ist Lyrikerin, Übersetzerin und Sprachwissenschaftlerin. In ihren Gedichten thematisiert sie die Rechte der Frauen, das Kastensystem im heutigen Indien, Prostitution und Gewalt. In deutscher Übersetzung sind der Gedichtband „Fräulein Militanz” und der Roman „Reis & Asche” im Verlag Das Wunderhorn erschienen. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Martin Kordić (München)

Martin Kordic © Günther Glücklich

Martin Kordić, geboren 1983, studierte am Institut für Literarisches Schreiben der Universität Hildesheim und an der Universität Zagreb und lebt heute in München. „Wie ich mir das Glück vorstelle“ ist sein erster Roman, erschienen im Hanser Verlag, für den er 2015 mit dem Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis und der Alfred Döblin-Medaille ausgezeichnet wurde. Er erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

Meral Kureyshi (Bern)

Meral Kureyshi © Matthias Guenter

Meral Kureyshi, 1983 in Prizren im ehemaligen Jugoslawien geboren, lebt seit 1992 in Bern. Nach Abschluss des Studiums am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel gründete sie das Lyrikatelier in Bern. Für ihren Debütroman „Elefanten im Garten” (Limmat Verlag) war sie 2015 für den Schweizer Buchpreis nominiert. Mit freundlicher Unterstützung der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia.

Rachida Lamrabet (Mielen-Boven-Aalst, Belgien)

Rachida Lamrabet © Koen Broos

Rachida Lamrabet wurde 1970 in Marokko geboren und lebt in Belgien. Sie arbeitet als Juristin im Zentrum für Chancengleichheit und Bekämpfung von Rassismus in Antwerpen. Ihr Debüt „Frauenland” (dt. 2010) gewann den Flämischen Debütpreis 2008. Auf Deutsch erschien zuletzt der Erzählungsband „Über die Liebe und den Hass” (aus dem Niederländischen von Heike Baryga, btb). In Zusammenarbeit mit PassaPorta, dem internationalen Literaturhaus in Brüssel.

Manuel Niedermeier (Wien)

Manuel Niedermeier © privat

Manuel Niedermeier wurde 1984 in Regensburg geboren, wo er ein Studium der Germanistik und der vergleichenden Sprachwissenschaften abschloss. 2014 erschien sein Roman „Durch frühen Morgennebel” im Verlag C.H. Beck. Er erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

Suvi Valli (Jyväskylä)

Suvi Valli © privat

Die 1977 in Finnland geborene Suvi Valli ist Autorin und Übersetzerin. Ihr erster Gedichtband erschien 2011 im Otava Verlag. In diesem Jahr veröffentlicht sie neben eigenen Gedichten auch Übersetzungen aus dem Deutschen, unter anderem von Goethe und Eichendorff. Sie ist Stipendiatin der Stiftung Brandenburger Tor im Rahmen des Programms „Literarisches Tandem”.

April 2016

Lydia Haider (Wien)

Lydia Haider © privat

Lydia Haider wurde 1985 in Steyr geboren, studierte Germanistik und Philosophie und promoviert nun an der Universität Wien. Ihr erster Roman „Kongregation” erschien 2015 im Verlag Müry Salzmann. Gefördert vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (Wien).

Kiran Nagarkar (Mumbai)

Kiran Nagarkar © Marco Secchi

Kiran Nagarkar, 1942 in Bombay geboren, ist einer der bedeutendsten indischen Autoren; seine Werke verfasst er in Marathi und Englisch. Werke wie „Krishnas Schatten“, „Ravan & Eddie“ und „Gottes kleiner Krieger” wurden zu Klassikern. Nagarkar war Stipendiat des Wissenschaftskollegs zu Berlin, des Berliner Künstlerprogramms des DAAD und hatte die Tübinger Poetik-Dozentur inne, den April verbringt er schreibend im LCB. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Meral Kureyshi (Bern)

Meral Kureyshi © Matthias Guenter

Meral Kureyshi, 1983 in Prizren im ehemaligen Jugoslawien geboren, lebt seit 1992 in Bern. Nach Abschluss des Studiums am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel gründete sie das Lyrikatelier in Bern. Für ihren Debütroman „Elefanten im Garten” (Limmat Verlag) war sie 2015 für den Schweizer Buchpreis nominiert. Mit freundlicher Unterstützung der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia.

Anja Naglič (Ljubljana)

Anja Naglič © privat

Anja Naglič, 1976 geboren, übersetzt deutschsprachige Literatur ins Slowenische, u.a. Georg Heym, Franz Kafka, Siegfried Kracauer und Franz Werfel. Sie erhielt ein „Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Manuel Niedermeier (Wien)

Manuel Niedermeier © privat

Manuel Niedermeier wurde 1984 in Regensburg geboren, wo er ein Studium der Germanistik und der vergleichenden Sprachwissenschaften abschloss. 2014 erschien sein Roman „Durch frühen Morgennebel” im Verlag C.H. Beck. Er erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

Andrea Prins (Rotterdam)

Andrea Prins © privat

Andrea Prins, 1963 in Zürich geboren, ist Übersetzerin und forscht in Berlin über den deutschen Übersetzer Emil Charlet. Sie erhielt ein Stipendium des Prins Bernhard Cultuurfonds.

Stefan Sprenger (Vaduz / St. Gallen)

Stefan Sprenger © privat

Stefan Sprenger, geboren 1962 in Zürich, ist ausgebildeter Künstler und lebt heute als freier Schriftsteller in Liechtenstein und St.Gallen. Sprengers Arbeiten, unter anderen der Essayband „Katzengold”, die Prosasammlung „Vom Dröhnen”, das Dialekt-Hörbuch „Dr Hans und sini Bank” und der Theatertext „Vandalin” kreisen scharf und humorvoll um den Finanztransaktionsstandort Liechtenstein und sein Fürstenhaus.

Suvi Valli (Jyväskylä)

Suvi Valli © privat

Die 1977 in Finnland geborene Suvi Valli ist Autorin und Übersetzerin. Ihr erster Gedichtband erschien 2011 im Otava Verlag. In diesem Jahr veröffentlicht sie neben eigenen Gedichten auch Übersetzungen aus dem Deutschen, unter anderem von Goethe und Eichendorff. Sie ist Stipendiatin der Stiftung Brandenburger Tor im Rahmen des Programms „Literarisches Tandem”.

Jana Zoubková (Prag)

ana Zoubková © privat

Jana Zoubková, 1951 in Brno (Tschechien) geboren, arbeitet seit den 90er Jahren als freiberufliche Publizistin und Literaturübersetzerin deutschsprachiger Prosa und Essayistik ins Tschechische (u.a. Maxim Biller, Juli Zeh, Daniel Kehlmann und Sven Regener). Sie erhielt das Arbeitsstipendium für Übersetzer der Robert Bosch Stiftung.

März 2016

Swetlana Alexijewitsch (Minsk)

Swetlana Alexijewitsch © Margarita Kabakova

Swetlana Alexijewitsch, 1948 in der Ukraine geboren und in Weißrussland aufgewachsen, arbeitete als Reporterin. Über die Interviews, die sie dabei führte, fand sie zu einer eigenen literarischen Gattung, dem dokumentarischen „Roman in Stimmen”. 2013 erhielt sie den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, 2015 den Nobelpreis für Literatur. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Badai (Taipeh)

Badai © privat

Badai wurde 1962 in einem kleinen Dorf im Kreis Taitung an der Ostküste Taiwans geboren. Bevor er mit 45 Jahren sein erstes Buch veröffentlichte, war er Berufssoldat und Ausbilder beim taiwanischen Militär. Badai ist ein Pseudonym und bedeutet „der Tote Mann“. Er gehört dem Stamm der Damalagaw vom Volk der Puyuma - einem der Ureinwohnerstämme Taiwans - an, die sich mit dem langsamen Aussterben ihrer Kultur, Sprache und Gebräuche konfrontiert sehen. Badai ist ein Chronist: ein großer Teil seines umfangreichen Werkes besteht aus magisch-realistischen Nacherzählungen der Stammesgeschichte in Romanform. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwans und der Taiwan Cultural and Creativity Development Foundation (TCCDF).

Mahmoud Hassanein (Kairo/Germersheim)

Mahmoud Hassanein © privat

Mahmoud Hassanein wurde 1982 in Kairo geboren und lebt seit 2007 in Germersheim, wo er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Interkulturelle Germanistik an der Johannes Gutenberg-Universität tätig ist. Darüber hinaus arbeitet er als Übersetzer von Kinder- und Jugendbüchern sowie deutscher Gegenwartsliteratur. Für sein aktuelles Projekt „Tigermilch“ von Stefanie de Velasco erhielt er das Arbeitsstipendium für Übersetzer der Robert Bosch Stiftung.

Meral Kureyshi (Bern)

Meral Kureyshi © Matthias Guenter

Meral Kureyshi, 1983 in Prizren im ehemaligen Jugoslawien geboren, lebt seit 1992 in Bern. Nach Abschluss des Studiums am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel gründete sie das Lyrikatelier in Bern. Für ihren Debütroman „Elefanten im Garten” (Limmat Verlag) war sie 2015 für den Schweizer Buchpreis nominiert. Mit freundlicher Unterstützung der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia.

Lee Chen-Wen (Taipeh)

Lee Chen-Wen © privat

Lee Chin-Wen wurde 1965 in der südtaiwanischen Stadt Kaohsiung geboren. Nach seinem Abschluss als Statistiker arbeitete er zunächst als Journalist. Er ist Cheflektor des Verlags „Unitas Publishing“ und zugleich Chefredakteur der Zeitschrift „Genesis“. Lee hat bereits sechs Gedichtbände und drei Prosabände veröffentlicht. Außerdem ist er Autor von lyrischen Kinder- und Kunstbüchern. Er bezeichnet sich als reisenden Beobachter des Alltäglichen und kritischen Begleiter des politischen Geschehens in Taiwan. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwans und der Taiwan Cultural and Creativity Development Foundation (TCCDF).

Ruan Guang-Min (Taipeh)

Ruan Guang-Min © privat

Der international renommierte Comic-Zeichner wurde 1973 in Yunlin, Taiwan geboren. Er studierte Design an der China University of Technology. Einige seiner Werke wurden ins Englische und Französische übersetzt und er wurde für sein künstlerisches Schaffen bereits mehrfach ausgezeichnet. Eines seiner berühmtesten Werke ist „Dong-Huachun Barbershop“, welches 2012 als TV-Serie verfilmt wurde. 2011 war Ruan zum Internationalen Comic-Festival in Chambéry und 2012 nach Angoulême eingeladen. Zur Zeit ist Ruan creative director der Asia Creative Comic Collection (ACCC). Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwans und der Taiwan Cultural and Creativity Development Foundation (TCCDF).

Aleksei Shipulin (Brjansk / Rußland)

Aleksei Shipulin © privat

Aleksei Shipulin, 1975 geboren, ist Lektor für Deutsch und Englisch an der Staatlichen Universität Brjansk und Literaturübersetzer. Seit 2009 übersetzt er Belletristik und Jugendliteratur aus dem Deutschen und Englischen, darunter Suzanne Collins, Felicitas Hoppe und Ralph Dutli. Er erhielt das Arbeitsstipendium für Übersetzer der Robert Bosch Stiftung.

Nathalie Skowronek (Brüssel)

Nathalie Skowronek © privat

Die Schriftstellerin Nathalie Skowronek, geboren 1973 in Brüssel, lebt und arbeitet in der belgischen Hauptstadt. Sie hat 2011 und 2013 einen Roman im Arléa Verlag herausgebracht. Ein kurzer Essay mit dem Titel „La Shoa de Monsieur Durand“ erschien 2015 bei Gallimard. Sie erhielt ein Stipendium des Ministeriums der Föderation Wallonie-Brüssel.

Egoyan Zheng (Taipeh)

Egoyan Zheng © privat

Egoyan Zheng wurde 1977 in Chia-yi geboren. Als Schriftsteller bewegt er sich zwischen unterschiedlichen Stilen; sein Roman „Traumfresser” etwa verbindet Science-Fiction, Spionagethriller und eine Detektivstory. „Ground Zero” ist ein Katastrophenroman, der von einem fiktiven Atomunglück in Taiwan handelt. Zudem hat er eine Sammlung von Liebesgedichten veröffentlicht („Du bist das Licht”) und einen Kurzgeschichtenband geschrieben. Das Unterbewusstsein und die Vergänglichkeit spielen dabei als Leitmotive eine wichtige Rolle und verleihen seinen Texten oft etwas Traumhaft-Morbides. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwans und der Taiwan Cultural and Creativity Development Foundation (TCCDF).

Januar + Februar 2016

Assaf Alassaf (Damaskus)

Assaf Alassaf © privat

Assaf Alassaf wurde 1976 in Deir ez-Zor, Syrien geboren. Er studierte Zahnmedizin in Damaskus und arbeitet hauptberuflich als Zahnarzt und nebenbei als Journalist. Seit 2007 hat er zahlreiche Artikel in arabischen Tageszeitungen wie Al Hayat und Al Mustakbal veröffentlicht. Auf Facebook publiziert er seit 2013 literarische Skizzen über die Revolution und den Krieg in seiner Heimat, über seine Reise nach Mauretanien, sein Leben als Flüchtling im Libanon. Die Posts und Geschichten über „Abu Jürgen”, den deutschen Botschafter, entstanden in der Zeit zwischen November 2014 und Februar 2015 und sind unlängst als e-book bei mikrotext erschienen. Assaf Alassaf erhält das »Weiße-Meer-Stipendium« für bedrohte Autoren und Künstler aus dem Mittelmeerraum, das die Allianz Kulturstiftung in Zusammenarbeit mit dem Literarischen Colloquium Berlin und der Akademie Schloss Solitude vergibt. Unter den hier angekommenen Geflüchteten sind auch Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Sie als Autoren zu würdigen und durch ein Residenzstipendium im LCB oder auf Schloss Solitude bei der Integration in Deutschland zu unterstützen, ist das Anliegen dieses Stipendiums.

Mark Byelorusets (Kiew)

Mark Byelorusets © privat

Mark Byelorusets, 1943 geboren, übersetzt deutschsprachige Literatur ins Russische, u.a. Lyrikbände von Georg Trakl, Paul Celan, Julian Schutting und Esther Kinsky. Er erhielt ein "Schritte"-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Marie-Luce Bonfanti (Saint Denis)

Marie-Luce Bonfanti © privat

Marie-Luce Bonfanti, in Brüssel geboren, ist Schauspielerin, Theaterpädagogin und Übersetzerin. Sie ist ebenfalls Autorin mehrerer preisgekrönter Novellen und des 'Theaterkrimis' „Mise en abyme ou si les miroirs s'emmêlent”. Zusammen mit Crista Mittelsteiner hat sie u. a. Texte von Manfred Karge, Elfriede Jelinek, Oliver Bukowski und Einar Schleef ins Französische übertragen. Sie erhielt das Elmar-Tophoven-Stipendium der DVA-Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds.

François Emmanuel (Brüssel)

Francois Emmanuel © privat

François Emmanuel, geboren 1952 in Belgien, lebt als Psychiater und Psychoanalytiker in der Nähe von Brüssel. Er hat in Frankreich bereits mehrere Romane veröffentlicht. Für "La Passion Savinsen" (dt. Übersetzung „Leid und Leidenschaften der Savinsens”, 2012) erhielt er den renommiertesten belgischen Literaturpreis „Prix Victor Rossel”. Er ist Mitglied der Akademie der französischen Sprache und Literatur Belgien. Er erhielt ein Stipendium des Ministeriums der Föderation Wallonie-Brüssel.

Barbara Fontaine (Paris)

Barbara Fontaine © privat

Barbara Fontaine, 1968 geboren, lebt als Literaturübersetzerin in Paris. Ihr Schwerpunkt liegt auf der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Sie hat Autoren wie Katja Petrowskaja, Ursula Krechel, Hans-Ulrich Treichel und Katja Lange-Müller ins Französische übersetzt. Für ihre Arbeit an Thomas Hettches „Pfaueninsel” erhielt sie das Elmar-Tophoven-Stipendium der DVA-Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds.

Lorin Ghiman (Bukarest)

Lorin Ghiman © privat

Lorin Ghiman, 1977 geboren, ist Autor, Publizist und Übersetzer deutscher Literatur ins Rumänische. Er übersetzte u.a. Werke von Walter Benjamin, Günther Anders und Edith Stein. Er erhielt ein "Schritte"-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Saša Ilić (Belgrad)

Saša Ilić © privat

Saša IIlić wurde 1972 in Jagodina, Serbien, geboren und lebt in Belgrad. Im Jahre 2000 erschien der Prosaband „Vorahnung des Bürgerkrieges”, 2005 war er Gast des Literarischen Colloquiums Berlin, noch im selben Jahr erschien der Roman „Berliner Fenster“ (Fabrika knjiga). Ilić ist Mitgründer und Redakteur des Literaturmagazins BETON. Mit freundlicher Unterstützung der S. Fischer Stiftung.

Crista Mittelsteiner (Paris)

Crista Mittelsteiner © privat

Crista Mittelsteiner, 1962 in Freiburg im Breisgau geboren, lebt und arbeitet in Paris. Sie ist Regisseurin, Dramaturgin und Übersetzerin sowie Lehrbeauftragte für Übersetzung und Theaterwissenschaft an der Universität Sorbonne Nouvelle. Im Verlag Le Ver à Soie – Virginie Symaniec éditrice leitet sie die Reihe «Les Germanophonies». Sie arbeitet gemeinsam mit Marie-Luce Bonfanti an der französischen Übersetzung von Einar Schleefs „Droge Faust Parsifal” und erhielt dafür das Elmar-Tophoven-Stipendium der DVA-Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds.

Nathalie Skowronek (Brüssel)

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Die Schriftstellerin Nathalie Skowronek, geboren 1973 in Brüssel, lebt und arbeitet in der belgischen Hauptstadt. Sie hat 2011 und 2013 einen Roman im Arléa Verlag herausgebracht. Ein kurzer Essay mit dem Titel „La Shoa de Monsieur Durand“ erschien 2015 bei Gallimard. Sie erhielt ein Stipendium des Ministeriums der Föderation Wallonie-Brüssel.

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