Autoren und Übersetzer im Haus
Seit den Anfängen wird das Gästehaus des LCB durch die Gegenwart von Autoren geprägt. Peter Rühmkorf, Hubert Fichte und Tom Stoppard haben in den sechziger Jahren hier geschrieben, viele andere folgten ihnen nach.
März 2010
Andrei Anastasescu (Bukarest)
Andrei Anastasescu wurde 1981 in Râmnicu-Vâlcea geboren. Er studierte Germanistik, Niederlandistik und Literarisches Übersetzen und arbeitete u.a. als Verlagslektor. Heute lebt er als Mitarbeiter des deutschen Buchinformationszentrums und Übersetzer deutscher Literatur in Bukarest. Er übersetzte u.a. Ulrich Plenzdorf, P. F. Thomése und Walter Benjamin ins Rumänische und arbeitet derzeit an Jenny Erpenbecks Roman „Heimsuchung“. Anastasescu erhielt ein Übersetzerstipendium der Robert Bosch Stiftung.
Drinka Gojkovic (Belgrad)
Drinka Gojkovic wurde 1947 in Belgrad geboren und studierte Weltliteratur und Literaturwissenschaft an der Universität Belgrad. Sie ist freischaffende Übersetzerin aus dem Deutschen und Englischen sowie Hauptredakteurin der Zeitschrift für übersetzte Literatur Mostovi. Bedeutende Publikationen ihrer vielfältigen literarischen Übersetzertätigkeit sind u.a. das Gesamtwerk Georg Büchners sowie Werke von Hans Magnus Enzensberger, Bertolt Brecht, Elias Canetti oder Peter Handke. Drinka Gojkovic erhielt das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.
Martín Kohán (Buenos Aires)
Martín Kohan wurde 1967 in Buenos Aires geboren, wo er Literaturwissenschaft studierte und bis heute lebt. Er lehrt Literaturtheorie sowohl an der Universität von Buenos Aires als auch an der Universität von Patagonien und schreibt als Literaturkritiker u.a. für die Tageszeitung Clarín. Bisher veröffentlichte Kohan neben Erzählungen und Essays fünf Romane – darunter sein 2009 erschienener Roman „Zweimal Juni“ („Dos veces junio“, 2002) im Suhrkamp Verlag. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.
Jan Krasni (Belgrad)
Jan Krasni, 1984 in Belgrad geboren, studierte Germanistik in Belgrad, Konstanz und Rostock. Er ist als Übersetzer ins Serbische, Deutsche und Englische sowie als Assistent am germanistischen Lehrstuhl der Universität Belgrad tätig. Er übersetzte u.a. Jenny Erpenbeck und Michael Speier (zusammen mit Zlatko Krasni) und arbeitet momentan an der Übersetzung von Marcel Beyers „Flughunde“. Krasni erhielt das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.
Jean-Philippe Toussaint (Brüssel/Korsika)
Jean-Philippe Toussaint, geboren 1957, lebt auf Korsika und in Brüssel. Er ist Schriftsteller, Dreh-buchautor, Regisseur und Fotograf. Sein Roman „Sich lieben“ (FVA, 2003) avancierte 2002 in Frankreich zum Bestseller. 2006 erhielt Toussaint für „Fliehen“ (FVA, 2007) mit dem Prix Médicis einen der bedeutendsten französischen Literaturpreise. Ebenfalls 2006 erschien, inspiriert vom Finale der Fußballweltmeisterschaft, seine aktuellste Veröffentlichung „Zidanes Melancholie“ (FVA, 2007). Toussaint ist Stipendiat der Französischen Gemeinschaft Belgiens mit Unterstützung der Delegation der Deutschsprachigen Gemeinschaft, der Französischen Gemeinschaft und der Wallonischen Region in Berlin.
Februar 2010
Andrei Anastasescu (Bukarest)
Andrei Anastasescu wurde 1981 in Râmnicu-Vâlcea geboren. Er studierte Germanistik, Niederlandi-stik und Literarisches Übersetzen und arbeitete u.a. als Verlagslektor. Heute lebt er als Mitarbeiter des deutschen Buchinformationszentrums und Übersetzer deutscher Literatur in Bukarest. Er übersetzte u.a. Ulrich Plenzdorf, P. F. Thomése und Walter Benjamin ins Rumänische und arbeitet derzeit an Jenny Erpenbecks Roman „Heimsuchung“. Anastasescu erhielt ein Übersetzerstipendium der Robert Bosch Stiftung.
Zsófia Bán (Budapest)
Zsófia Bán wurde 1957 in Rio de Janeiro geboren und wuchs in Brasilien und Ungarn auf. Sie lebt und arbeitet in Budapest als Schriftstellerin, Literaturhistorikerin und Kritikerin sowie als Lehrbeauftragte für Amerikanistik an der Eötvös Loránd Universität. Bán veröffentlichte u.a. den Kurzgeschichtenband „Night School: A reader for Adults“ (2007), der mit dem Attila József Preis für Literatur prämiert wurde. Für ihr Buch „Test Packing“ (2008), eine Sammlung von Essays, Rezensionen, Memoiren und Reisebetrachtungen, wurde sie im vergangenen Jahr mit dem Palladium Preis ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.
Manuel Antonio Pereira (Brüssel)
Manuel Pereira, 1965 in Porto geboren, studierte Philosophie in Frankreich und Regiewesen in Brüssel. Er gründete das Theaterensemble Tsek und arbeitet zurzeit als Schriftsteller, Theaterautor, Regisseur und Videokünstler. „Requiem pour une cascadeuse“ erschien in der Editions Espaces 34 und wurde 2008 am Brüsseler Theater Les Tanneurs von Pereira selbst inszeniert. Pereira ist Stipendiat der Französischen Gemeinschaft Belgiens mit Unterstützung der Delegation der deutschsprachigen Gemeinschaft, der Französischen Gemeinschaft und der Wallonischen Region in Berlin.
Dragan Radovancevic (Serbien)
Dragan Radovancevic wurde 1979 in Sremskoj Mitrovici (Serbien) geboren. Er veröffentlichte vor allem Lyrik und schreibt derzeit an seinem ersten Roman. Radovancevic wurde mit dem Mladi Dis Preis (2006) und dem Brankos Literaturpreis (2007) ausgezeichnet und ist Mitarbeiter des Londoner The Wolf Poetry Magazine. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.
Aleš Šteger (Ljubljana)
Aleš Šteger wurde 1973 im slowenischen Ptuj geboren und lebt als Lyriker, Journalist, Essayist, Übersetzer und Verleger in Ljubljana. Er studierte Vergleichende Literaturwissenschaft und Germanistik an der Universität Ljubljana. Seit 1999 ist er Lektor der Theorie-Edition Koda und der Edition Beletrina im Verlag SOU-Studentska zalozba. Šteger veröffentlichte in zahlreichen in- und ausländischen Zeitschriften, u.a. in Literatura (Slowenien), Manuskripte, Wespennest (Österreich) und Poesia (Italien). Nach den Lyrikbänden „Kaschmir“ (2001) und „Buch der Dinge“ (2006) erschienen 2009 die Berliner Skizzen „Preußenpark“. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.
www.alessteger.com
