Autoren und Übersetzer im Haus 2012

Junge deutschsprachige Autoren

Tino Hanekamp (Hamburg)

Tino Hanekamp, geboren 1979, arbeitete jahrelang als Musikjournalist und gründete den Hamburger Musikclub Uebel & Gefährlich. Für seinen Roman „So was von da” (Kiepenheuer & Witsch 2011) erhielt er den Silberschweinpreis für das beste Debüt der LitCologne und den Kasseler Förderpreis für Komische Literatur 2012. Er erhielt das Aufenthaltsstipendium der Kulturverwaltung des Berliner Senats.

Marie T. Martin (Köln)

Die 1982 in Freiburg geborene Marie T. Martin studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und absolvierte eine Ausbildung zur Theaterpädagogin. Nach zahlreichen Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften erschien 2011 ihr erster Erzählband „Luftpost“ (poetenladen).

Matthias Nawrat (Tübingen / Biel)

Matthias Nawrat, geboren 1979 in Opole (Polen), studierte zunächst Biologie. Seit 2009 ist er Student des Lehrgangs Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. 2012 erschien sein erster Roman „Wir zwei allein“ (Nagel & Kimche).

Christian de Simoni (Bern)

Christian de Simoni, geboren 1979, studierte Germanistik und promovierte über die Gegenwartsliteratur nach 9/11. Er war Teilnehmer der LCB-Autorenwerkstatt und arbeitet als Texter und Ghostwriter in Bern. 2011 erschien sein Romandebüt „Rückseitenwetter“ (poetenladen).

Philipp Schönthaler (Konstanz)

Philipp Schönthaler, geb. 1976, promovierte an der Universität Konstanz über „Negationen des Erzählers“. Nach zahlreichen Beiträgen in Literaturzeitschriften erschien im Februar 2012 sein erster Erzählband „Nach oben ist das Leben offen“ (Matthes und Seitz Berlin). Er erhielt das Aufenthaltsstipendium der Kulturverwaltung des Berliner Senats.

Autoren und Übersetzer aus aller Welt

Dejan Aničić (Zürich)

Dejan Aničić, 1969 geboren, ist ausgebildeter Klassischer Philologe und übersetzt vor allem philosophische und geisteswissenschaftliche Werke aus dem Deutschen, Französischen und Neugriechischen ins Serbische, u.a. Freud, Adorno, Foucault, Assmann und Tugendhat. Er erhielt das „Schritte-Stipendium” der S. Fischer Stiftung.

Maja Badridze (Tbilissi )

Maja Badridze, geb. 1961, übersetzt deutschsprachige Literatur ins Georgische, darunter C.G. Jung, Giwi Margwelaschwili und Musils "Mann ohnn Eigenschaften". Derzeit arbeitet sie an Hermann Brochs "Die Schlafwandler". Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Benny Barbash (Tel Aviv)

Benny Barbash, geb. 1951 in Beersheva, ist als Autor von Romanen, Stücken und Drehbüchern hervorgetreten. Sein Roman „Mein erster Sony” (aus dem Hebräischen von Vera Loos, Berlin Verlag) wurde in viele Sprachen übersetzt. Seit den achtziger Jahren engagiert er sich für die Aussöhnung zwischen Israelis und Palästinensern. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Joanna Bator (Warschau)

Joanna Bator, 1968 geboren, studierte in Wroclaw Kulturwissenschaft und Philosophie. Ihr Debütroman „Sandberg” (aus dem Polnschen von Esther Kinsky, Suhrkamp Verlag 2011) wurde von der Kritik in Deutschland und Polen gefeiert. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

H. C. ten Berge (Zutphen/Niederlande)

H.C. ten Berge, geb. 1938, wurde 2006 für sein literarisches Werk (Poesie, Prosa, Reiseberichte, Übersetzungen) der P. C. Hooft-Preis verliehen, die höchste literarische Auszeichnung  in den Niederlanden. Er erhielt ein Stipendium des Halma-Netzwerks.

Urska Brodar (Rimske Toplice)

Urska Brodar, geb. 1983, ist Dramaturgin und übersetzt zeitgenössische Theaterstücke aus dem Deutschen ins Slowenische, u.a. von Schimmelpfennig und Katja Hensel. Sie erhielt ein „Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Zaza Burchuladze (Tbilissi)

Zaza Burchuladze, 1973 geboren, ist als Prosa- und Theaterautor einer der wichtigsten Schriftsteller der postsowjetischen georgischen Literatur. Sein Roman „Adibas” wird derzeit in mehrere Sprachen übersetzt. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

John Burnside (Fife/Schottland)

John Burnside, 1955 im schottischen Dunfermline geboren, gehört zu den bedeutendsten englischsprachigen Autoren unserer Zeit. Sein Werk wurde mit vielen Auszeichnungen bedacht. In deutscher Übersetzung erschienen zuletzt "Lügen über meinen Vater" und "In hellen Sommernächten" (Übersetzung: Bernhard Robben) im Knaus Verlag.

Tadeusz Dąbrowski (Gdansk)

Tadeusz Dąbrowski, geboren 1979, ist Lyriker, Essayist, Kritiker und Redakteur. In deutscher Übersetzung liegt der Gedichtband „Schwarzes Quadrat auf schwarzem Grund“ (luxbooks, 2010) vor, das mit dem Koscielski-Preis ausgezeichnet wurde. Mit freundlicher Unterstützung durch das Auswärtige Amt.

Dragoslav Dedovic (Köln)

Dragoslav Dedovic, geb. 1963 in Zemun (Serbien), ist Autor, Publizist und Übersetzer. Im zerfallenden Jugoslawien engagierte er sich gegen den ethnischen Nationalismus, verließ das Land 1992 nach dem Kriegsausbruch in Bosnien-Herzegowina. Für seine schriftstellerische Tätigkeit wurde er mehrmals ausgezeichnet , unter anderem mit dem Literaturpreis des Schriftstellerverbandes Bosnien-Herzegowinas für das beste Buch des Jahres 2005 für den Lyrikband "Café Sumatra". Im LCB wird er an der Übersetzung von Melinda Nadj Abonjis Roman "Tauben fliegen auf" ins Serbokroatische arbeiten. Dragoslav Dedovic erhielt das "Schritte"-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Katy Derbyshire (Berlin)

Katy Derbyshire, geb. 1973, übersetzt deutsche Literatur ins Englische, u.a. Clemens Meyer, Helene Hegemann und Inka Parei. Bekannt ist sie aber auch als bloggende Chronistin der aktuellen deutschen Literaturszene (lovegermanbooks.blogspot.com/). Sie erhielt den "Emerging Translator's Award" der Deutschen Botschaft London, der mit einem Gastaufenthalt im LCB verknüpft ist.

Kasım Egit (Izmir)

Kasım Egit, 1948 geboren, ist  Germanistikprofessor an der Universität Izmir und übersetzt deutschsprachige Literatur ins Türkische, u.a. Theodor Fontane, Thomas Mann, Dürrenmatt, Böll und Hugo Loetscher. Er erhielt das „Schritte-Stipendium” der S. Fischer Stiftung.

Yadigar Egit (Izmir)

Yadigar Egit, 1951 geboren, ist  Germanistikprofessorin an der Universität Izmir und übersetzt deutschsprachige Literatur ins Türkische, u.a. Thomas Mann und Heinrich Böll. Sie erhielt das „Schritte-Stipendium” der S. Fischer Stiftung.

Sdravka Evstatieva (Sofia)

Sdravka Evstatieva, 1962 geboren, ist freiberufliche Übersetzerin und Lehrbeauftragte für Deutsch und Übersetzen an der Neuen Bulgarischen Universität Sofia. Sie übersetzt Belletristik (u.a. Robert Schneider, Christa Wolf, Jan Costin Wagner und Dagmar Geisler), Sachbücher sowie Kinder- und Jugendbücher ins Bulgarische. Sdravka Evstatieva erhielt das Arbeitsstipendium für Übersetzer der Robert Bosch Stiftung.

Heba Fathy (Kairo)

Heba Fathy, 1972 geboren, ist Assistenzprofessorin der Neueren Deutschen Literatur
an der Universität Kairo und literarische Übersetzerin. In diesem Jahr erhielt sie den Deutsch-Arabischen Übersetzerpreis des Goethe-Instituts für Nachwuchsübersetzer, der mit einem Aufenthaltsstipendium im LCB verbunden ist.

Milena Michiko Flašar (Wien)

Die 1980 in St. Pölten geborene Milena Michiko Flašar studierte Komparatistik, Germanistik und Romanistik. 2008 erschien ihr erster Roman „[Ich bin]“, in diesem Frühjahr bei Wagenbach der Roman „Ich nannte ihn Krawatte”. Mit freundlicher Unterstützung der Abteilung Literatur des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur (Wien).

Alissa Ganijewa (Moskau)

Alissa Ganijewa wurde 1985 in Moskau geboren und wuchs in Dagestan auf. Nach dem Studium am Gorki-Literaturinstitut arbeitete sie als Kritikerin. Der Kurzroman „Salam, Dalgat!“, den sie unter dem Pseudonym Gulla Chiratschew eingereicht hatte, wurde mehrfach ausgezeichnet. Texte in deutscher Übersetzung sind in Christaine Körners Anthologie „Das schönste Proletariat der Welt, Junge Erzähler aus Russland“ (edition suhrkamp 2011) nachzulesen. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

András Gerevich (Budapest)

András Gerevich, geb. 1976, veröffentlichte drei Lyrikbände, schreibt Theaterstücke und Drehbücher. Er übersetze u.a. Seamus Heaney und Philip. K. Dick ins Ungarische. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Gayane Ginoyan (Jerewan)

Gayane Ginoyan, 1969 geboren, lehrt Germanistik an der Uni Jerewan und übersetzte Autoren wie Daniel Kehlmann, Christoph Hein und Arno Geiger ins Armenische. Sie erhält ein Stipendium des Goethe-Instituts, u.a. zur Hospitation bei der Berliner Übersetzerwerkstatt.

Julia Giser (Buenos Aires)

Julia Giser, 1984 geboren, arbeitet seit 2007 als selbstständige Übersetzerin und Dolmetscherin und nimmt teil an einem Forschungsprojekt im Bereich Übersetzung. Sie übersetzte Götz Aly und Harun Farocki ins Spanische. Julia Giser erhielt ein Stipendium im Rahmen von „En Tránsito: Residenzprogramm für Übersetzer Buenos Aires-Berlin. Eine Initiative der Fundación TyPA zusammen mit dem Literarischen Colloquium Berlin. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts Buenos Aires und des Auswärtigen Amts.

Hwang Hak-joo (Seoul)

Hwang Hak-Joo wurde 1954 in Gwangju geboren und gehört zu den anerkanntesten Lyrikern Koreas. Er bereiste Europa und Afrika, betreibt einen Lyrikverlag in Seoul. Mit freundlicher Unterstützung des Literature Translation Institute of Korea.

Lai Hsiangyin (Taipeh)

Lai Hsiangyin, 1969 in Tainan geboren, studierte in Taipeh und Tokio und arbeitete u.a. im Staatlichen Literaturhaus Taiwan sowie an der Universität Tainan. Sie lebt als freie Schriftstellerin in Taipeh und ist Verfasserin von Kurzgeschichten und Romanen. In Kooperation mit der Taiwan Literature Foundation.

Iva Ivanova (Sofia)

Iva Ivanova, geb. 1952, übersetzt deutschsprachige Literatur ins Bulgarische, u.a. Kafka, Canetti, Zweig, Uwe Timm, Juli Zeh. Sie erhielt ein „Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Andy Jelcic (Zagreb)

Andy Jelcic, geb. 1958, lebt als freier Übersetzer, Schriftsteller und Publizist in Zagreb. Er ist als Übersetzer von Sebald, Musil, Habermas und Ulrich Beck und vielen anderen Autoren ins Kroatische hervorgetreten, im LCB wird er sich mit Ernst Jüngers „Heliopolis” beschäftigen. 2008 erhielt er für seine Übersetzung  von Musils „Mann ohne Eigenschaften” den Österreichischen Staatspreis für literarische Übersetzung. Andy Jelcic erhielt das „Schritte-Stipendium” der S. Fischer Stiftung.

Dževad Karahasan (Graz/Sarajevo)

Dževad Karahasan, 1953 in Duvno im heutigen Bosnien-Herzegowina geboren, arbeitet als Erzähler, Dramatiker und Dramaturg sowie als Dozent für Dramaturgie und Dramentheorie. Für sein Werk wurde Karahasan mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit der Goethe-Medaille des Goethe-Instituts (2012). Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Ardian Klosi (Tirana)

Ardian Klosi, geboren 1957 in Tirana, lebt als Autor und Übersetzer in seiner Heimatstadt. Er übersetzte u.a. Kafka, Dürrenmatt, Brecht, Benn, Treichel und Ingo Schulze ins Albanische. Ardian Klosi erhält ein „Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Chen Kohua (Taipeh)

Chen Kohua, 1961 im Osten Taiwans geboren, arbeitet als Augenarzt in Taipeh. Er veröffentlichte zahlreiche Lyrikbände und Essaysammlungen und erhielt Literaturpreise derChina Times, der United Daily News und der Taiwan Literature Foundation. In Kooperation mit der Taiwan Literature Foundation.

Ana Kordsaia (Tbilissi)

Ana Kordsaia, geb. 1968, hat 2011 ihren ersten Roman „Kinder der Dämmerung” veröffentlicht. Sie übersetzt darüber hinaus aus dem Deutschen ins Georgische, u.a. Elfriede Jelinek, Rainald Goetz und Cornelia Funke. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Olga Kozonkova (Saratov)

Olga Kozonkova, 1972 geboren, ist Dozentin für neuere deutschsprachige Literatur, Mediengeschichte und Literaturübersetzung in Saratov. Sie übersetzte u.a. Robert Walser, Elfriede Jelinek und Judith Schalansky ins Russische. Olga Kozonkova erhielt das Arbeitsstipendium für Übersetzer der Robert Bosch Stiftung.  

Nikola Madzirov (Skopje)

Das Werk des 1973 in Strumica (Mazedonien) geborenen Lyrikers Nikola Madzirov wird nicht nur gelesen, sondern dient auch als Basis für Kurzfilme und Jazzkompositionen. Sein Lyrikband „Versetzer Stein“ erschien 2011 in deutscher Übersetzung. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Zofia Matejewska (Warschau)

Zofia Matejewska, 1985 geboren, studierte Philosophie, Polonistik und Germanistik. Sie arbeitet als Redakteurin beim polnischen Akcent Verlag sowie in der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit. Im LCB arbeitet sie an der Übersetzung von Kolja Mensings „Die Legenden der Väter“. Zofia Matejewska erhielt das Arbeitsstipendium für Übersetzer der Robert Bosch Stiftung

Tamta Melaschwili (Tbilissi)

Tamta Melaschwili, 1979 in Ambrolauri (im nördlichen Zentralteil Georgiens) geboren, studierte in Tbilissi und Budapest und lebte ein Jahr lang in Deutschland. Ihr Debutroman  „Gatwla” sorgte in Georgien für Furore. Das Buch erscheint im Februar im Unionsverlag (Übersetzung: Natia Mikeladse). Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Seyda Öztürk (Istanbul)

Seyda Öztürk ist Lektorin beim Verlag Yapi Kredi, Herausgeberin der Zeitschrift "Cogito" und übersetzt Literatur und Philosophie aus dem Deutschen und Englischen ins Türkische, u.a. Th.W. Adorno, Philip Roth und Judith Butler. Sie erhielt das "Schritte"-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Marko Pogačar (Zagreb)

Marko Pogačar, geb. 1984 in Split, studierte Geschichte und vergleichende Literaturwissenschaft in Zagreb. Er übersetzt aus dem Englischen und Amerikanischen und ist Chefredakteur der Zeitschrift für Literatur Ka/Os. Seit 2005 erschienen die drei Gedichtbände „Wirbelstürme über Santa Cruz“, „Sendschreiben an gewöhnliche Menschen“ und „Gegenstände“. In Alida Bremers deutscher Übersetzung erschien 2010 der Band „An die verlorenen Hälften“ in der Edition Korrespondenzen. Marko Pogačar erhielt ein Stipendium der Stiftung Brandenburger Tor im „Literarischen Tandem“ mit der Berliner Autorin und Verlgerin Daniela Seel.

Anna Weidenholzer (Wien)

Die 1984 in Linz geborene Anna Weidenholzer studierte Vergleichende Literaturwissenschaft in Wien und Wrocław. Neben zahlreichen Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien erschien 2010 ihr erster Erzählband "Der Platz des Hundes" (Mitterverlag). Mit freundlicher Unterstützung der Abteilung Literatur des Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (Wien).

Wu Mingyi (Taipeh)

Der 1971 in Taoyuan (Taiwan) geborene Wu Mingyi studierte Chinesische Philologie und lehrt heute an der National Dong Hwa University. Für seine Erzählungen und Essays erhielt er zahlreiche Literaturpreise, unter anderem den Großen Preis der Internationalen Buchmesse Taipei. 2007 erschien sein Debütroman "Flugroute des Schlafs". Mit freundlicher Unterstützung des Taiwan Council for Cultural Affairs und der Taiwan Literature Development Foundation.

Tomasz Rózycki (Opole)

Tomasz Rózycki wurde 1970 im oberschlesischen Oppeln geboren. Er studierte Romanistik an der Krakauer Jagiellonen-Universität und arbeitete anschließend als Französischlehrer am Fremdsprachen-Lehrerkolleg in seiner Heimatstadt. Er ist in Polen vor seinem Durchbruch mit „Zwölf Stationen“ (Luchterhand Verlag) durch seine Lyrik bekannt geworden, er arbeitet auch als Übersetzer, hauptsächlich von französischer Lyrik.

Harry Salmenniemi (Jyväskylä)

Harry Salmenniemi, 1983 in Jyväskylä geboren, studierte Philosophie und Politikwissenschaften, arbeitete als Chefredakteur eines Poesiemagazins und ist Herausgeber zeitgenössischer finnischer Lyrik. Seit 2008 veröffentlicht er auch eigene Gedichtbände. Harry Salmenniemi erhielt das HALMA-Stipendium mit Unterstützung des Literaturhauses Jyväskylä.

Janne Teller (New York)

Janne Teller, geb. 1964 in Kopenhagen, arbeitete als Ökonomin für die EU und die UNO. Seit 1995 widmet sie sich ganz dem Schreiben. Für ihren Roman „Nichts – Was im Leben wichtig ist“ (2000, deutsche Übersetzung erschienen bei Hanser, 2010) wurde sie mit dem Printz Award ausgezeichnet. Zuletzt erschien der Roman „Komm“ (Hanser, 2012). In Zusammenarbeit mit der Dänischen Kulturagentur.

Kateřina Tučková (Prag/Brünn)

Die 1980 in Brünn geborene Kateřina Tučková sorgte mit ihrem Roman „Die Vertreibung der Gerta Schnirch“ (Prag 2009) für Aufsehen in der Tschechischen Republik, weil sie darin die Vertreibung der Deutschen aus Brünn thematisierte. Die Übersetzung ins Deutsche ist in Vorbereitung. Kateřina Tučková erhielt das Stipendium der Stiftung Brandenburger Tor „Literarisches Tandem“.

Wu Yinning (Taipeh)

Wu Yinning, geboren 1972 in Hsichou (Taiwan), arbeitete nach ihrem Jurastudium als Journalistin in Taichung. Nach preisgekrönten politischen Essays und Reportagen veröffentlichte sie 2008 den Gedichtband "Blumen auf der Klippe". Bekanntheit erlangte Yinning auch durch ihren 2007 veröffentlichten Briefwechsel mit dem inhaftierten Politaktivisten Yang Rumen. Mit freundlicher Unterstützung des Taiwan Council for Cultural Affairs und der Taiwan Literature Development Foundation.

Paola del Zoppo (Bracciano)

Paola del Zoppo, geb. 1975, arbeitet derzeit an einem Forschungsprojekt über italienische Übersetzungen deutscher Literatur des 20. Jahrhunderts. Sie übersetzte literarische Werke aus dem Englischen und Deutschen, u.a. von Heinz Czechowski, Gwyneth Lewis, Lutz Seiler oder Birgit Vanderbeke. Paola del Zoppo erhielt ein Arbeitsstipendium für Übersetzer der Robert Bosch Stiftung.

Ausstellungen

Urbans Orbit – Einblicke in den Nachlass eines Übersetzers | Ausstellung. 20. Oktober 2017 – 9. Februar 2018

Tina Brenneisen: Das Licht, das Schatten leert - 08. Juli - 13. Oktober 2017

Portale

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dichterlesen.net

Zeitschrift

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Krieg im Frieden. Internationales Dramatiker*innenlabor

DAS WEISSE MEER. Literaturen rund ums Mittelmeer

Übersetztercolloquium

Deutsch-Italienischer Übersetzerpreis

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