Autoren und Übersetzer im Haus 2014

Junge deutschsprachige Autoren

Jürgen Bauer (Wien)

Der Autor und Theaterwissenschaftler Jürgen Bauer wurde 1981 in Eisenstadt geboren und lebt in Wien. Er war Teilnehmer an Schreibklassen des Wiener Burgtheaters, Autor einer Monographie zum jüdischen Theater. 2013 erschien sein Roman „Das Fenster zur Welt“ (Septime). Gefördert vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (Wien).

Maurus Federspiel (Zürich)

Maurus Federspiel, 1974 geboren, studierte Creative Writing in New York und war journalistisch tätig. Er lebt derzeit in Zürich. Demnächst erscheint von ihm ›Der schöpferische Blick‹, eine Abhandlung über Fragen zur bildenden Kunst. Gefördert von der Kunststiftung Liechtenstein.

Matthias Jügler (Leipzig)

Matthias Jügler, geboren 1984 in Halle an der Saale, beendete 2013 sein Masterstudium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Er schreibt Literarische Reportagen und Portraits u.a. für Edit und goethe.de. Außerdem übersetzt er Literatur und Graphic Novels aus dem Norwegischen und arbeitet als Norwegischlehrer. Sein Roman „Raubfischen“erscheint im Februar 2015 im Blumenbar Verlag. Matthias Jügler erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

Nadine Kegele (Wien)

Nadine Kegele, 1980 in Bludenz/Österreich geboren, studierte Germanistik, Theaterwissenschaft und Gender Studies. 2013 erschien ihre erste Sammlung von Erzählungen „Annalieder” (Czernin Verlag). Mit ihrem Romanauszug „Scherben schlucken” gewann sie im selben Jahr den Ingeborg Bachmann-Publikumspreis. Gefördert vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (Wien).

Ariane Koch (Basel)

Ariane Koch, geboren 1988, debütierte 2011 mit der Kurzgeschichtensammlung „Grenzen“. Die vielseitige Künstlerin bewegt sich zwischen Theater und Bildender Kunst. Gemeinsam mit Moira Gilliéron und Zino Wey realisierte sie das Stück „Mein Enkel 2072“, das u.a. in Basel und Berlin aufgeführt wurde. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

Martina Momo Kunz (Zürich)

Martina Momo Kunz, 1985 in Bern geboren, ist Schauspielerin, Sängerin in Musikformationen und Improvisations-Texterin auf der Bühne. 2006 schloss sie ihre Erstausbildung zur Schauspielerin ab und arbeitete in der freien Szene in Zürich, Winterthur, Biel und Bern. Derzeit arbeitet sie an einem Prosaprojekt mit dem Arbeitstitel Marakuda Below. Gefördert von der Stiftung Pro Helvetia.

Robert Prosser (Wien)

Robert Prosser, 1983 in Tirol geboren, lebt heute nach diversen Auslandsaufenthalten in Wien und Tirol. Er schreibt Lyrik, Prosa und Essays und arbeitet zudem als Kurator und Redakteur verschiedener Literaturplattformen. Er erhielt zahlreiche Preise und Stipendien, u.a. die Autorenprämie des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur und das Wiener Autorenstipendium. 2013 publizierte er den Roman „Geister und Tattoos“. Im selben Jahr wurde sein Stück „Love  JIHAD“ in Innsbruck uraufgeführt. Er erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

Eva Roman (Leipzig)

Eva Roman, 1980 in Aachen geboren und in Augsburg aufgewachsen, lebt und arbeitet in Leipzig. Sie studierte Neue deutsche Literatur und Romanistik in Berlin, Kommunikationsdesign in Trier, Berlin und Paris und ist Absolventin des Deutschen Literaturinstituts in Leipzig. Nach verschiedenen Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien erscheint im März 2014 ihr Debüt „Siebenbrunn“ im Wagenbach Verlag.

Jens Steiner (Zürich)

Jens Steiner wurde 1975 in Zürich geboren. Er arbeitete zunächst als Lehrer und Lektor, bevor er 2011 mit „Hasenleben” sein schriftstellerisches Debüt vorlegte und dann 2013 für seinen Roman „Carambole” den Schweizer Buchpreis erhielt. Gefördert wird sein Aufenthalt von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia.

Dorian Steinhoff (Düsseldorf)

Dorian Steinhoff, 1985 geboren, hat sich als Poetryslammer einen Namen gemacht. Er arbeitet u.a. als Dramaturg und ist mit seinem selbstgegründeten Verein „Selbstredend e.V.“ als Literaturvermittler tätig. 2013 erschien der Erzählungsband „Das Licht der Flammen auf unseren Gesichtern”. Der Autor wurde mit dem Georg-K.-Glaser-Förderpreis ausgezeichnet. Dorian Steinhoff erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

Bettina Suleiman (Haifa)

Bettina Suleiman, geboren 1978 in Dessau, studierte in Leipzig Philosophie und Germanistik und promovierte in Philosophie zum moralischen Recht auf Selbstverteidigung im Israel-Palästina-Konflikt. Von 2010 bis 2013 absolvierte sie ein Masterstudium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Sie arbeitete für verschiedene Theater und NGOs in Israel. Im Herbst 2014 erscheint ihr Debütroman „Auswilderung“ im Suhrkamp Verlag. Bettina Suleiman lebt in Haifa, Israel. Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

Autoren und Übersetzer aus aller Welt

Etem Levent Bakaç (Ankara)

Etem Levent Bakaç wurde 1954 in Eskisehir (Türkei) geboren und ist als Jugendlicher mit seiner Familie nach Deutschland ausgewandert. Nach dem Studium an der Technischen Universität Berlin kehrte er 1986 in die Türkei zurück und arbeitet nun dort als Übersetzer, u.a. von Christian Kracht, Clemens Meyer und Saša Stanišić. Er erhielt ein „Schritte“-Stipendium der S. Fischer Stiftung. 

Renato Baretić (Split)

Renato Baretić, 1963 geboren, gehört zu den meistgelesenen Schriftstellern Kroatiens. Sein Roman „Der achte Beauftragte”, der mit fünf Literaturpreisen ausgezeichnet wurde, erschien 2013 in deutscher Übersetzung (Dittrich Verlag). Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Teixeira Coelho (São Paulo)

Teixeira Coelho, 1944 geboren, brasilianischer Schriftsteller, Essayist und Übersetzer, ist Chefkurator des MASP – São Paulo Art Museum. 2011 erschein sein Roman „O Homem que vive”, 2013 war er Gastautor im Rahmen des Buchmesseschwerpunkts Brasilien. Sein Aufenthalt im LCB wird durch das Goethe-Institut ermöglicht.

Gábor Csordás (Pécs)

Gábor Csordás, 1950 geboren, ist als Schriftsteller, Übersetzer und Verleger des Jelenkor Verlages einer der prägenden Figuren der ungarischen Literatur. Er übersetzt aus mehreren Sprachen ins Ungarische, u.a. Werke von Montaigne und Derrida, Seifert und Milosz, Ransmayr und Mayröcker. Gábor Csordás erhält das „Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Olivera Durbaba (Belgrad)

Olivera Durbaba, 1967 geboren, ist Professorin für Deutsch als Fremdsprache an der Universität Belgrad und übersetzt deutschsprachige Literatur ins Serbische, u.a. Werke von E.T.A. Hoffmann, Brecht, Hesse und Ernst Gombrich. Sie erhält das „Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Han Ruixiang (Peking)

Han Ruixiang, 1952 in der chinesischen Provinz Shaanxi geboren, ist seit 1995 Professor für Neuere deutsche Literatur an der Beijing Foreign Studies University. Einen Schwerpunkt seiner literarischen Übersetzertätigkeit bildet das Werk Franz Kafkas. Derzeit arbeitet an einer chinesischen Übersetzung von Werken Volker Brauns. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Alexander Ilitschewski (Moskau/Jerusalem)

Alexander Ilitschewski, 1970 in Aserbaidschan geboren, studierte Mathematik und Theoretische Physik und war lange Jahre als Wissenschaftler in verschiedenen Ländern tätig. Für den Roman „Matisse”, der im November bei Matthes&Seitz Berlin erscheint, erhielt er den russischen Booker-Preis 2013. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Tibor Keresztury (Budapest)

Tibor Keresztury wurde 1962 in Debrecen (Ungarn) geboren. Er arbeitet als Schriftsteller, Literaturkritiker, Journalist und Redakteur. 2002 gründete er Litera.hu, das führende Literaturportal in Ungarn, das er bis 2006 leitete. Aufgrund seiner vielseitigen Betätigung ist er eine wichtige Figur im intellektuellen Leben Ungarns. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Mohamed Kheir (Kairo)

Mohamed Kheir, 1978 geboren, publizierte Lyrik und Kurzgeschichten, 2010 schließlich Gedichte in arabischer Hochsprache. 2013 folgte mit „Samaa akrab”  sein erster Roman. Daneben schreibt er Songtexte für junge ägyptische und libanesische Künstler, Theaterstücke und Radiosendungen. Seine Werke wurden zweimal durch den „Egyptian Ministery of Culture Award“ ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Ariane Koch (Basel)

Ariane Koch, geboren 1988, ist Stipendiatin des Förderprogramms „Dramenprozessor 13/14“ am Theater Winkelwiese in Zürich. Die vielseitige Künstlerin bewegt sich zwischen Theater und Bildender Kunst. Gemeinsam mit Moira Gilliéron und Zino Wey realisierte sie das Stück „Mein Enkel 2072“, das u.a. in Basel und Berlin aufgeführt wurde. Sie ist außerdem Mitgründerin und Herausgeberin des Lasso, einem Magazin für Kunst und Literatur. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

Luis S. Krausz (São Paulo)

Luis S. Krausz, geboren 1961 als Kind exilierter Wiener Juden in São Paulo, ist Autor, Übersetzer und Professor für hebräische und jüdische Literatur an der Universidade de São Paulo. 2013 erschien sein Buch „Verbannung” in deutscher Übersetzung (Verlag Hentrich & Hentrich), eine Spurensuche über das Über- und Weiterleben jüdischer Österreicher in Lateinamerika. Er erhielt den Prêmio Jabuti für seine Übersetzung des Romans „Bildnis der Mutter als junge Frau” von F. C. Delius ins Portugiesische. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts São Paulo.

Aifric Mac Aodha (Dublin)

Aifric Mac Aodha, 1979 in Dublin geboren, schreibt Gedichte und ist Mitherausgeberin der irischen Literaturzeitschriften Comhar und The Stinging Fly.  Erstere erscheint in Gälisch, eine Sprache und Tradition, die auch in ihren literarischen Produktionen eine große Rolle spielt. Ihr Aufenthalt im LCB wird durch die Stiftung Brandenburger Tor ermöglicht.

László Marton (Budapest)

László Márton, 1959 in Budapest geboren, ist Schriftsteller und Literaturübersetzer aus dem Deutschen. Seit den 80er Jahren veröffentlicht er Romane, Dramen und Essays und legte Übersetzungen u.a. von Heinrich von Kleist, Martin Luther oder Johann Wolfgang von Goethe vor. Derzeit beschäftigt er sich mit der Übertragung von „Faust II” ins Ungarische. Er erhielt ein „Schritte“-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Boris Minkov (Plovdiv)

Boris Minkov, geb. 1971, ist Professor für Westeuropäische Literaturen an der Theater- und Filmakademie in Sofia. Er übersetzte Theodor Mommsen und Marcel Beyer ins Bulgarische; sein aktuelles Projekt ist Wolfgang Herrndorfs Roman „Sand”. Er erhielt ein „Schritte“-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Nataša Medved (Zagreb)

Nataša Medved, 1976 in Rijeka (Kroatien) geboren, ist als Lektorin und Übersetzerin für französische und deutsche Literatur tätig. Ihr deutsches Übersetzungsdebüt war im Jahr 2005 Thomas Bernhards Drei Tage. Während ihres Aufenthalts im LCB arbeitet sie an der Übersetzung des Romans Imperium von Christian Kracht. Sie erhielt ein „Schritte“-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Mette Moestrup (Kopenhagen)

Mette Moestrup, 1969 geboren, debütierte 1998 mit dem Gedichtband „Tatoveringer” (dt. „Tätowierungen”). Bis jetzt sind drei Gedichtbände, ein Roman und zwei Kinderbücher erschienen. Sie beschäftigt sich u.a. mit den performativen Aspekten von Lesungen. Zusammen mit Miriam Karpantchof bildet sie das Duo „She’s a Show“. Mette Moestrup ist Stipendiatin der Stiftung Brandenburger Tor.

Irena Nasi (Tirana)

Irena Nasi, 1978 geboren, übersetzt deutschsprachige Literatur ins Albanische, u.a. Alfred Andersch, Ingeborg Bachmann, Edgar Hilsenrath und Bernhard Schlink. Sie erhielt das „Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Piret Pääsuke (Tallinn)

Piret Pääsuke, 1959 in Tallinn (Estland) geboren, arbeitet als Literaturredakteurin beim Estnischen Rundfunk und übersetzt seit den 80er Jahren vor allem zeitgenössische Deutsche Literatur ins Estnische, u.a. Julia Franck, Thomas Hettche, Kathrin Schmidt oder David Wagner. Sie erhielt ein Arbeitsstipendium der Robert Bosch Stiftung.

Boróka Parászka (Târgu Mures)

Boróka Parászka wurde 1976 in Gheorgheni (Rumänien) geboren und lebt derzeit in Târgu Mures / Rumänien. Sie ist freie Mitarbeiterin der Zeitschrift Erdélyi Riport, des Rundfunksenders Marosvásárhelyi Rádió (ungarischsprachiger Sender Târgu Mures) und der Website Manna.ro, zudem publiziert sie regelmäßig auch in Ungarn. 2008 wurde sie mit dem Katalin-Bossányi-Preis für exzellente journalistische Arbeit ausgezeichnet.

Boróka Parászka erhielt das „Irodalom”-Stipendium, das die Robert Bosch Stiftung GmbH zu Ehren von György Dalos vergeben hat.

Tarja Roinila (Helsinki)

Tarja Roinila, 1964 in Jyväskylä (Finnland) geboren, ist freiberufliche Literaturübersetzerin und verfasst Aufsätze und Essays zu literarischen Themen. Zu ihren Schwerpunkten zählen moderne Prosa, Gegenwartslyrik und Philosophie sowie das Werk Thomas Bernhards. Tarja Roinila erhielt das Arbeitsstipendium für Übersetzer der Robert Bosch Stiftung.

Tomasz Różycki (Opole)

Tomasz Różycki, 1970 geboren, ist Dichter und Übersetzer. Zuletzt veröffentlichte er den Gedichtband „Ksiaga obrotów”(2010), den Roman „Bestiarium” (2012) sowie Essays. In Olaf Kühls deutscher Übersetzung ist das Werk „Zwölf Stationen” bei Luchterhand erschienen. Der mit dem Albrecht-Lempp-Stipendium ausgezeichnete Autor wird an einem neuen Essayband zu Europa arbeiten.

Ayca Sabuncuouglu (Istanbul)

Ayca Sabuncuouglu, 1972 geboren, arbeitet als Übersetzerin und Lektorin im Auftrag türkischer Verlage. Sie übersetzte u.a. Franz Kafka, Uwe Timm, Ingo Schulze und Emine Sevgi Özdamar ins Türkische. Sie erhielt ein „Schritte“-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

DJ Stalingrad (Helsinki)

DJ Stalingrad (Piotr Silaev) wurde 1985 in Moskau geboren. Der studierte Philologe nahm in den vergangenen Jahren an etlichen Bürgerprotesten in Russland teil und verließ danach sein Land – zunächst  nach Griechenland und schließlich nach Spanien, wo er 2008 unter Pseudonym seinen Roman „Exodus“ verfasste. Die deutsche Übersetzung (von Friederike Meltendorf) erschien 2013 im Verlag Matthes & Seitz Berlin. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amtes.

Edina Szvoren (Budapest)

Edina Szvoren, 1974 geboren, debütierte 2010 mit dem Erzählungsband „Pertu“, für den sie mit dem Déry-Preis und dem Sándor Bródy-Preis ausgezeichnet wurde. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

Edina Szvoren erhielt das „Irodalom”-Stipendium, das die Robert Bosch Stiftung GmbH zu Ehren von György Dalos vergeben hat.

Ville Tietäväinen (Helsinki)

Ville Tietäväinen, 1970 in Helsinki geboren, ist finnischer Architekt, Grafikdesigner, Comiczeichner und Illustrator. Für die Graphic Novel „Unsichtbare Hände”, an der er fünf Jahre arbeitete und für die er in Marokko und Spanien recherchierte, wurde er 2012 mit dem Preis der Finnischen Kulturstiftung und dem Finlandia Comics Prize ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Agron Tufa (Tirana)

Agron Tufa, 1967 geboren, ist Schriftsteller, Übersetezr und Literaturwissenschaftler. Er studierte in Moskau, übersetzete Werke von Brodsky, Nabokov, Bulgakow und Sorokin ins Albanische. Sein poetisches Oeuvre umfasst mehrere Gedichtbände und zwei Romane („Fabula rasa”, 2004). Er nahm teil an unserer Veranstaltungsreihe „Das weiße Meer”. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Meral Tarar-Tutus (Pancevo/Serbien)

Meral Tarar-Tutus, 1966 geboren, übersetzt deutschsprachige Literatur und Philosophie ins Serbische, u.a. Ludwig Feuerbach, Arthur Schopenhauer, Joseph Vogl und Guy Helmiger.  Sie erhielt ein „Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Mahmut Sami Türk (Serdivan Sakarya/Türkei)

Mahmut Sami Türk, 1986 geboren, ist Lektor in der germanistischen Abteilung der Sakarya Universität und übersetzt deutsche Literatur ins Türkische, u.a. E.T.A. Hoffmann und Arthur Schnitzler. Er erhielt ein Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung. 

Szczepan Twardoch (Pilchowice)

Szczepan Twardoch, geboren 1979, gilt als die herausragende neue Stimme der polnischen Literatur. Mit der Veröffentlichung von «Morphin» (2012) gelang ihm der Durchbruch, der Roman war in Polen ein Bestseller und wurde u. a. mit dem renommierten Polityka-Passport-Preis ausgezeichnet. Szczepan Twardoch lebt in Pilchowice/Schlesien. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Dragan Velikić (Belgrad)

Dragan Velikić wurde 1953 in Belgrad geboren und war Mitarbeiter einer Wochenzeitschrift und Chefredakteur von Radio 92 in Belgrad. Er ist Romancier, Essayist und Journalist. Velikic veröffentlichte mehrere Erzählbände und Romane in deutscher Übersetzung. Soeben erschienen: der Roman „Bonavia” (Ü: Brigitte Döbert, Hanser Berlin). Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Caroline Waight (London)

Caroline Waight, 1986 geboren, arbeitet als Lektorin im Londoner Verlag Thames&Hudson. Die studierte Musikerin erhielt den „Goethe-Institut Award for New Translation” des Goethe-Instituts London und der  Society of Authors, der mit einem einmonatigen Stipendium im LCB verbunden ist.

Boróka Parászka und Edina Szvoren erhielten das „Irodalom”-Stipendium, das die Robert Bosch Stiftung GmbH zu Ehren von György Dalos vergeben hat. György Dalos war immer auch ein Förderer junger Autorinnen und Autoren. Seinen 70. Geburtstag nimmt die Robert Bosch Stiftung zum Anlass, zwei Stipendien für junge ungarischsprachige Autorinnen zu vergeben, die bislang noch nicht ins Deutsche übersetzt wurden. Die „Irodalom“ (ung. = Literatur) -Stipendien sind mit einem sechsmonatigen Aufenthalt im LCB verbunden.

Ausstellungen

Urbans Orbit – Einblicke in den Nachlass eines Übersetzers | Ausstellung. 20. Oktober 2017 – 9. Februar 2018

Tina Brenneisen: Das Licht, das Schatten leert - 08. Juli - 13. Oktober 2017

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