Zu Gast im Haus 2017

Junge deutschsprachige Autor*innen

Iris Blauensteiner (Wien)

Iris Blauensteiner © Carolina Steinbrecher

Iris Blauensteiner, geboren 1986, ist Filmemachrin und Autorin. Neben anderen Auszeichnungen bekam sie das Start-Stipendium für Filmkunst des österreichischen Bundeskanzleramts 2014 und den Award für die »Beste Österreichische Nachwuchsfilmerin«. 2016 erschien der Debütroman »Kopfzecke« im Verlag Kremayr & Scheriau. Mit freundlicher Unterstützung des österreichischen Bundeskanzleramts.

Luise Boege (Leipzig)

Luise Boege © Tobias Neumann

Luise Boege, geboren 1985 in Würzburg, studierte u. a. am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Ihr Debütroman »Kaspers Freundin« erschien 2015, ihr Prosaband »Bild von der Lüge« 2017 im Verlag Reinecke & Voß. Sie lebt und arbeitet in Leipzig. Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

Natascha Gangl (Graz)

Natascha Gangl © Marcel Rius

Natascha Gangl, 1986 geboren, schreibt vorwiegend Texte fürs Theater und erarbeitet Hörstücke und theatrale Installationen. 2015 erschien ihr Prosa-Debüt „Wendy fährt nach Mexiko“ bei Ritter. Mit freundlicher Unterstützung des österreichischen Bundeskanzleramts.

Juliana Kálnay (Kiel)

Juliana Kalnay © Mathias Prinz

Juliana Kálnay, geboren 1988 in Hamburg, wuchs zunächst in Köln und dann in Málaga auf. Sie studierte literarisches Schreiben in Hildesheim und veröffentlichte in deutsch- und spanischsprachigen Anthologien und Zeitschriften. »Eine kurze Chronik des allmählichen Verschwindens« (Verlag Klaus Wagenbach) ist ihr erster Roman. Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

Isabelle Lehn (Leipzig)

Isabelle Lehn © Sascha Kokot

Isabelle Lehn wurde 1979 in Bonn geboren und lebt heute in Leipzig. Ihr Debütroman »Binde zwei Vögel zusammen« (Eichborn) stand 2016 auf der Shortlist für den Ingeborg-Bachmann-Preis und wurde 2017 mit dem Förderpreis des Schubart-Literaturpreises ausgezeichnet. Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

Sascha Macht (Leipzig)

Sascha Macht © Alina Aimmelbauer

Sascha Macht, geb. 1986, studierte am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. 2015 nahm er an der LCB-Autorenwerkstatt Prosa teil. Mit seinem Debüt »Der Krieg im Garten des Königs der Toten« wurde er mit dem Silberschweinpreis der Lit.Cologne ausgezeichnet. Sascha Macht erhält das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

Verena Mermer (Wien)

Verena Mermer © Christian Schreibmüller

Verena Mermer, Jahrgang 1984, studierte Germanistik, Romanistik und Indologie in Wien und arbeitete danach an Universitäten in Delhi, Baku und Cluj-Napoca. Ihr Debüt „die stimme über den dächern“ erschien 2015 (Residenz Verlag). Mit freundlicher Unterstützung des österreichischen Bundeskanzleramts.

Tom Nisse (Brüssel)

Tom Nisse © privat

Tom Nisse, geboren 1973 in Luxemburg, studierte Kunstgeschichte und Germanistische Philologie in Brüssel. Der Journalist und Übersetzer aus dem Französischen hat Kurzprosa sowie zahlreiche Lyrikbände in Luxemburg, Belgien und Frankreich veröffentlicht. Tom Nisse erhält ein Stipendium des Fonds Culturel National, Luxemburg.

Anna Ospelt (Basel)

Anna Ospelt © privat

Anna Ospelt, geboren 1987 in Vaduz, lebt in Basel, wo sie literarisch und journalistisch schreibt, übersetzt und bis Juni an der Universität Luzern arbeitete. Seit 2010 veröffentlicht sie in diversen Literaturzeitschriften und Anthologien. 2015 erschien ihre Monografie »Sammelglück« (Bucher) mit Fotografien von Martin Walser, von der zwei Kapitel ins Ungarische und Serbische übersetzt wurden. Mit freundlicher Unterstützung der Kulturstiftung Liechtenstein.

Julia Weber (Zürich)

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Julia Weber, geboren 1983, studierte Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Sie gründete 2012 den »Literaturdienst« und ist Mitbegründerin der Kunstaktionsgruppe »Literatur für das, was passiert«. Im Februar 2017 erschien ihr Roman »Immer ist alles schön« im Limmat Verlag. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

Laura Wohnlich (Basel)

Laura Wohnlich © privat

Laura Wohnlich, 1992 in Basel geboren, verfasste u. a. Texte für das Entwürfe-Magazin. »Sweet Rotation«, ihr erster Roman, ist im Frühling dieses Jahres bei Piper erschienen. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

Gäste aus aller Welt

Azam Abidov (Taschkent)

Azam Abidov © privat

Azam Abidov, 1974 in Namangan, Usbekistan geboren, ist Dichter, Übersetzer und Autor von Kurzgeschichten. Seine Gedichte wurden in über zehn Sprachen übertragen. Außerdem engagiert er sich für die Literaturübersetzung in Usbekistan, z. B. durch die Gründung des Creative Writing and Translation Clubs. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts Taschkent.

Andrej Adamovich (Minsk)

Andrej Adamovych © Siarhei Hudzilin

Andrej Adamovich, 1984 geboren, schreibt Lyrik und Prosa und wurde jüngst mit einem der Giedroyc-Preise für eine short story ausgezeichnet. Er erhielt ein Stipendium des Goethe-Instituts Minsk.

Juliette Aubert (Hamburg)

Juliette Aubert © privat

Die Übersetzerin, Jahrgang 1975, hat ein Studium der Germanistik und Literaturübersetzung an der Universität Straßburg absolviert. Zu den von ihr ins Französische übertragenen Autoren zählen Daniel Kehlmann und Klaus Modick. Für die Arbeit an einem Roman von Benedict Wells erhielt sie ein Elmar-Tophoven-Stipendium der DVA-Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds.

Erik Arellana Bautista (Hamburg)

Erik Arellana Bautista © Olaf Malzahn

Erik Arellana Bautista, Jahrgang 1974, ist kolumbianischer Menschenrechtsaktivist, Dokumentarfilmer, Journalist und Autor. In Kolumbien wurde er aufgrund seines Engagements verfolgt und musste immer wieder ins Exil flüchten. Seit Juni 2014 ist er Stipendiat im Writers-in-Exile-Programm des PEN und lebt in Hamburg. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Orsolya Bencsik (Szeged)

Orsolya Bencsik © privat

Orsolya Bencsik, 1985 in Serbien geboren, ist Schriftstellerin und Übersetzerin. Sie war eine der Herausgeberinnen der Zeitschrift »Symposion«. 2016 erhielt sie den Preis der Peter Horvath Stiftung. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Patricia Buján Otero (Vigo)

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Patricia Buján Otero, geboren 1976, ist promovierte Übersetzerin an der Universität Vigo, sowie seit kurzem Verlegerin und Mitinhaberin des galicischen Verlags Catro Ventos Editora. Zu ihren letzten Veröffentlichungen gehört die Version auf Galicisch von Einsteins "Über die allgemeine und spezifische Relativitätstheorie. (Gemeinverständlich)“. Am LCB arbeitet sie an der Übersetzung von Ödön von Horváths "Jugend ohne Gott", der vom Verlag Irmás Cartoné veröffentlicht wird.

Nino Burduli (Tbilissi)

Nino Burduli © privat

Die Übersetzerin Nino Burduli, 1958 in Tbilissi geboren, ist ausgebildete Pianistin. Im LCB arbeitet sie an der Übertragung von Nino Haratischwilis »Das achte Leben (für Brilka)« ins Georgische. Gefördert von der Robert Bosch Stiftung.

Nicolás Cabral (Mexico City)

Nicolás Cabral © Laura Pardo

1975 kam Nicolás Cabral in Córdoba (Argentinien) zur Welt. 1976 zog seine Familie ins mexikanische Exil. Als Erzähler, Essayist und Herausgeber gehört er zu den wichtigsten Stimmen der jüngeren mexikanischen Autorengeneration. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Ebru Nihan Celkan (Istanbul)

Ebru Nihan Celkan © privat

Ebru Nihan Celkan, 1979 geboren, ist Autorin und unterrichtet Dramatisches Schreiben an der Sabanci Universität in Istanbul. Die in der Türkei vielgespielte Dramatikerin setzt sich in ihren Stücken mit der türkischen Gesellschaft, ihren Tabus und Missständen auseinander. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

Amir Hassan Cheheltan (Teheran)

Amir Hassan Cheheltan © DAI

Amir Hassan Cheheltan, 1956 geboren, hat bislang sechs Romane und fünf Erzählbände veröffentlicht, u. a. die Trilogie „Teheran Revolutionsstraße“. 2016 erschien „Der Kalligraph von Isfahan“ in Kurt Scharfs deutscher Übersetzung (C.H. Beck). Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts und des Auswärtigen Amts.

Ho Chih-ho (Taipeh)

Ho Chih-ho © privat

Ho Chih-ho, 1967 geboren, ist Doktor der Vergleichenden Literaturwissenschaften und lehrt Literatur und literarisches Schreiben. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwans und der Taiwan Cultural and Creative Foundation.

Oktay Degirmenci (Arsuz/Türkei)

Oktay Degirmenci © privat

Oktay Değirmenci, 1984 geboren, hat ein Philosophiestudium und eine Dolmetscherausbildung absolviert und widmet sich dem literarischen Übersetzen. Er übersetzte Autoren wie Gudrun Pausewang, Ödön von Horvath, Peter Handke, Robert Seethaler und Norbert Elias ins Türkische. 2016 wurde er mit dem Tarabya-Förderpreis ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Thomas Depryck (Brüssel)

Thomas Depryck © Alice Piemme

Mit „Der Reservist“ gewann der wallonische Autor und Dramaturg 2013 den Prix Georges Vaxelaire. 2015 folgte der Prix Tournesol beim Festival d’Avignon Off und 2016 der Internationale Autorenpreis des Heidelberger Stückemarkts. Thomas Depryck arbeitet vor allem mit der Kompagnie De Facto und dem Regisseur Antoine Laubin zusammen. Er erhielt ein Stipendium des Ministeriums der Föderation Wallonie-Brüssel.

Vera Dziadok (Minsk)

Vera Dziadok © privat

Vera Dziadok, 1978 geboren, hat als Journalistin gearbeitet, organisiert Kulturprogramme im Goethe-Institut Minsk und übersetzt deutschsprachige Literatur ins Belarussische, u.a. Daniel Kehlmann, Herta Müller und Clemens J. Setz. Sie erhielt ein „Schritte“-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Safaa Fathy (Paris / Kairo)

Safaa Fathy © Ischia

Safaa Fathy, 1958 geboren und seit 1981 in Paris lebend, ist Filmemacherin und Autorin von Stücken und mehreren Lyrikbänden. Ihr Dokumentarfilm „Derrida, anderswo“ ist 2012 in der filmedition suhrkamp erschienen. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Gayane Ginoyan (Jerewan)

Gayane Ginoyan ©  privat

Gayane Ginoyan, 1969 geboren, lehrt Germanistik an der Universität Jerewan. Sie promovierte zum Thema der Entfremdung und Erinnerung bei Thomas Bernhard und Christoph Hein und übersetzt z. B. Bernhard Schlink, Daniel Kehlmann, Christoph Hein und Arno Geiger ins Armenische. Gefördert von der Robert Bosch Stiftung.

Maria Glišic (Belgrad)

Maria Glišic © privat

Maria Glišić, geboren 1981 in Hannover, arbeitet als Projektkoordinatorin im Belgrader Büro der Heinrich- Böll-Stiftung. Seit 2009 übersetzt sie Literatur von Uwe Timm, Daniel Glattauer und Terézia Mora ins Serbische. Sie erhält das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Anja Golob (Ljubljana)

Anja Golob © Jošt Franko

Anja Golob wurde 1976 in Slowenien geboren und ist Autorin, Journalistin und (Tanz-)Dramaturgin. Sie gilt als eine der eindrucksvollsten lyrischen Stimmen der slowenischen Gegenwartsliteratur. 2015 erschien ihr erster Gedichtband „ab und zu neigungen“ beim Hochroth Verlag. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Saleem Haddad (London)

Saleem Haddad © Sami Haddad

Saleem Haddad, geboren 1983 in Kuwait-Stadt, lebte u. a. in Jordanien, Kanada und Großbritannien. In Syrien, im Jemen und im Irak engagiert er sich für »Ärzte ohne Grenzen«. Sein Debütroman »Guapa« erschien im Frühjahr 2017 im Albino Verlag. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Darja Haralanova (Sofia)

Darja Haralanova © privat

Darja Haralanova, Jahrgang 1957, ist Verlegerin des Aquarius-Verlags. Sie übersetzte u. a. Belletristik und Lyrik von Rafik Schami, Hans Joachim Schädlich und Sarah Kirsch ins Bulgarische. Sie erhält das Schritte- Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Gusel Jachina (Moskau)

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Gusel Jachina, 1977 geboren in Kasan, ist russische Autorin und Filmemacherin tatarischer Abstammung. Ihr Debütroman »Suleika öffnet die Augen« (Aufbau Verlag 2017) erzählt die Geschichte einer jungen Tatarin in der stalinistischen Sowjetunion. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Adi Keissar (Tel Aviv)

Adi Keissar © Leeor Ohayon

Adi Keissar, geboren 1980 in Jerusalem, lebt in Tel Aviv. Sie ist Lyrikerin, Journalistin und gründete das Poesie-Projekt »Ars Poetica«. Die israelische Zeitung »Haaretz« bezeichnete sie als „einflussreichste und herausragendste israelische Dichterin“ der Gegenwart. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Aigul Kemelbayeva (Astana)

Aigul Kemelbayeva © privat

Aigul Kemelbayeva, 1965 in Semej geboren, studierte Journalistik an der Al-Farabi-Universität in Almaty. Heute ist sie als Autorin zahlreicher Prosa-Bände und als Essayistin bekannt. Aigul hat 20 Literaturpreise erhalten, u. a. den staatlichen Literaturpreis »Daryn« (2000). Gefördert vom Goethe-Institut Moskau.

Anna Kordzaia-Samadashvili (Tbilissi)

Anna Kordzaia © privat

Anna Kordzaia-Samadashvili, 1968 geboren, ist Journalistin, Prosa-Autorin, Übersetzerin und Professorin an der Ilia-Universität in Tbilissi. Mit ihren Erzählungen und Romanen gewann sie zahlreiche georgische Literaturpreise. Für die Übersetzung des Romans »Die Liebhaberinnen« (Elfriede Jelinek) wurde sie vom Goethe-Institut Tbilissi ausgezeichnet. Gefördert vom Goethe-Institut Moskau.

Anastasya Kosodyi (Zaporizhzhya)

Anastasya Kosodyi © privat

Die ukrainische Autorin Anastasya Kosodyi, geboren 1991, setzt sich in ihren Werken schonungslos mit dem heutigen Konflikt in der Ostukraine auseinander. Sie ist Mitgründerin einer freien Bühne in Zaporizhzhya, die sich als Experimentierraum versteht. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

Sanghee Kwon (Seoul)

Sanghee Kwon © Tobias Bohm

Sanghee Kwon, geboren 1971, unterrichtet Deutsch an der Universität Sung-Shin in Seoul. Als freie Übersetzerin hat sie Werke von Bernhard Schlink und Florian Henckel von Donnersmarck ins Koreanische übertragen. Zur Zeit arbeitet sie an der Übersetzung von Judith Schalanskys „Der Hals der Giraffe“. Gefördert von der Robert Bosch Stiftung.

Rose Labourie (Paris)

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Rose Labourie, geboren 1987 in Paris, ist seit 2014 als Übersetzerin aus dem Deutschen tätig und übertrug u. a. die Autorinnen Sybille Berg und Juli Zeh ins Französische. Für die Arbeit an dem Roman »Das Marillen-mädchen« von Beate Teresa Hanika wurde sie aus dem Elmar-Tophoven-Mobilitätsfonds der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds gefördert.

Nasim Marashi (Teheran)

Nasim Marashi © privat

Nasim Marashi, 1984 geboren, wurde zunächst als Autorin von Kurzgeschichten bekannt. 2015 erschien ihr erster Roman, der momentan ins Englische und Italienische übersetzt wird. Am 25. Februar liest sie im Kulturverein Dekhoda, Trautenaustraße 5, 10717 Berlin. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts und des Auswärtigen Amts.

Siarhei Matyrka (Lepen)

Siarhei Matyrka © privat

Siarhei Matyrka wurde 1985 geboren. Während seines Aufenthaltes im LCB arbeitet er an der Übersetzung von Günther Grass' »Blechtrommel« ins Belarussische. Er erhält ebenfalls das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Mehdi Moradpour (Teheran/Berlin)

Mehdi Moradpour © Neda Navaee

Mehdi Moradpour, geboren 1979, arbeitet als Autor und Übersetzer in Berlin. Sein erstes Stück „Türme des Schweigens“ wurde 2016 mit dem Exile-Dramatikerpreis ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

Tal Nitzán (Tel Aviv)

Tal Nitzan © I. Canetti

Tal Nitzán, geboren in Jaffa, lebte in Buenos Aires, Bogotá und New York. Sie ist preisgekrönte Lyrikerin, Schriftstellerin, Herausgeberin und Übersetzerin; ihre Gedichte wurden in zahlreiche Sprachen übertragen. Im Verlagshaus Berlin ist ihr Gedichtband »Zu Deiner Frage« erschienen. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Iwona Nowacka (Szczeczin)

Iwona Nowacka © privat

Iwona Nowacka, 1980 geboren, ist Übersetzerin, Autorin und Kuratorin von Theaterprojekten. Sie arbeitet mit polnischen und deutschen Theatern zusammen und hat Theatertexte u.a. von Fassbinder, Werner Fritsch und Juli Zeh in Polnische übersetzt. Iwona Nowacka erhielt ein „Schritte“-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Rakhymshan Otarbayev (Atyrau / Kasachstan)

Rakhymshan Otarbayev © privat

Rakhymshan Otarbayev, geboren 1956, arbeitete u. a. als Redakteur bei der Literarischen Zeitung Kasachstans und leitet das Dramatische Theater in Atyrau. Seine Prosa-Werke sind übersetzt ins Chinesische, Russische, Kirgisische, Türkische, Arabische und Englische. Er wird gefördert vom Goethe-Institut Moskau.

Oleksandr Panteliat (Charkiw)

Oleksandr Panteliat © privat

Oleksandr Panteliat, 1989 in Charkiw geboren, ist Lyriker, Übersetzer und Veranstalter literarischer Veranstaltungen in der Ukraine. Er studierte Translatologie in Charkiw und Graz. 2007 gründete er die Künstlergruppe »Briefe an Betonwänden«. Er erhielt das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Kira Pietrek (Poznań)

Kira Pietrek © privat

Kira Pietrek wurde 1983 geboren, ist Lyrikerin, Grafikerin und Illustratorin. 2010 wurde sie für ihr Buch »Język korzyści« in der Kategorie »Debüt des Jahres« mit dem Silesius Preis für Poesie ausgezeichnet. Für ihr zweites Buch »Statystyki« (2013) erhielt sie den Stanisław Barańczak-Preis. Sie erhält das Albrecht-Lempp-Stipendium der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit und des Instytut Książki.

Andrea Prins (Rotterdam)

Andrea Prins © privat

Andrea Prins, 1963 in Zürich geboren, ist Übersetzerin und forscht über den deutschen Übersetzer Emil Charlet. Sie erhielt ein Elmar-Tophoven-Stipendium der DVAStiftung und des Deutschen Übersetzerfonds.

Lan Po-chou (Taipeh)

Lan Po-chou © privat

Lan Po-chou arbeitete als Redakteur, Journalist, Wirtschaftsforscher, Organisator des Forschungszentrums für ostasiatische Zivilisation der Taiwan University sowie als Fernsehproduzent. Er widmet sich einer Studie zum historischen Bewusstsein der Taiwaner. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwans und der Taiwan Cultural and Creative Foundation.

Mathieu Riboulet (Paris)

Mathieu Riboulet © Ghila Krajzman

Mathieu Riboulet wurde 1960 geboren und lebt als Autor und Regisseur in Paris. Er drehte über zehn Jahre zahlreiche Filme, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. 2012 erhielt er für »Les Oeuvres de miséricorde« (»Die Werke der Barmherzigkeit«, Secession) den Prix Décembre. Im Rahmen von »Frankfurt auf Französisch« ist Mathieu Riboulet im LCB zu Gast.  

Gaea Schoeters (Brüssel)

Gaea Schoeters © Annelies van Parys

Die flämische Schriftstellerin wurde 1976 geboren, studierte Journalismus und Drehbuch und arbeitet heute als Drehbuchautorin und Journalistin. 2012 gewann Gaea Schoeters den Grote Prijs Jan Wauters für ihren kreativen Umgang mit Sprache. In Zusammenarbeit mit PassaPorta, Brüssel.

Angela Scròfina (Rom)

Angela Scròfina ©  privat

Angela Scròfina, Jahrgang 1985, studierte Moderne Sprache, Literatur- und Übersetzerwissenschaften an der Sapienza Universität in Rom. Sie ist Co-Übersetzerin von »Immer noch Sturm« (Peter Handke), die im Rahmen des Projekts »La terra sonora. Il Teatro di Peter Handke« an der Universität Roma Tre entstanden ist. Dafür erhielt Angela Scròfina 2016 den Deutsch-Italienischen Nachwuchsförderpreis für Übersetzer*innen, der mit einem Aufenthaltsstipendium im LCB verbunden ist.

Abdullah Sherov (Taschkent / Usbekistan)

Abdullah Sherov © privat

Seit 1958 beschäftigt sich Abdullah Sherov mit Übersetzungen und übersetzt mittlerweile aus dem Deutschen, Englischen und Russischen. Gefördert vom Goethe-Institut Moskau.

Anne Simon (Paris)

Anne Simon © Sylvain Granjon

Anne Simon, geboren 1980, wurde 2004 mit dem Nachwuchspreis auf dem »Festival International de la Bande Dessinée« in Angoulême ausgezeichnet. Ihre Graphic Novels »Freud«, »Marx« und »Einstein« (mit Corinne Maier) erschienen im Knesebeck Verlag. »Das Tun und Lassen der Aglaé«, sowie »Die Kaiserin Cixtite« erschienen bei Rotopolpress. Auch Anne Simon ist im Rahmen von »Frankfurt auf Französisch« im LCB zu Gast.

Shumona Sinha (Paris)

Shumona Sinha © Patrice Normand

Shumona Sinha, 1973 in Kalkutta geboren, studierte an der Sorbonne Literaturwissenschaft. Ihr Roman »Erschlagt die Armen!« (Orig. 2011/dt. Nautilus Verlag 2015) thematisierte die Unmenschlichkeit des französischen Asylsystems. 2016 erhielten die Autorin und ihre Übersetzerin den Internationalen Literaturpreis des Haus der Kulturen der Welt. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Aleksander Skidan (St. Petersburg)

Alexander Skidan © Simonovsky

Aleksander Skidan, 1965 in Leningrad geboren, gilt als einer der wichtigsten zeitgenössischen Dichter und Kritiker Russlands, ist Essayist, Übersetzer und Mitherausgeber des »New Literary Observer«. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Zanna Słoniowska (Krakau)

Zanna Słoniowska © privat

Zanna Słoniowska, 1978 in Lemberg geboren, ist Journalistin und Übersetzerin. 2016 wurde sie für ihren Roman »Dom z witrażem« mit dem Conrad-Preis ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Pajand Soleymani (Teheran)

Pajand Soleymani © privat

Pajand Soleymani, 1981 geboren, ist Lyrikerin, Theaterautorin und Schauspielerin. Am 17. Februar ist sie bei einer „Hausbesuch“-Lesung der Reihe „Die iranische Moderne“ zu erleben. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts und des Auswärtigen Amts.

Hamid Sulaiman (Paris)

Hamid Sulaiman © Jérémie Lortic

Hamid Sulaiman, 1986 in Damaskus geboren, studierte Architektur und arbeitet heute als Maler und Illustrator. Er floh 2011 aus Syrien und veröffentlichte mit »Freedom Hospital« sein erstes Buch (Hanser Berlin, 2017) über den syrischen Bürgerkrieg. Im Rahmen von »Frankfurt auf Französisch« ist er Stipendiat im LCB. 

Nahid Tabatabai (Teheran)

Nahid Tabatabai © privat

Nahid Tabatabai, 1959 geboren, lebt als Autorin, Übersetzerin und Kolumnistin in Teheran. Ihre preisgekrönten Romane und Erzählungen werden im Iran viel gelesen, einige davon wurden erfolgreich verfilmt. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts und des Auswärtigen Amts.

Kinga Tóth (Budapest)

Kinga Tóth © Richard Lutzbauer

Die 1983 geborene Künstlerin schreibt und veröffentlicht auf Ungarisch, Deutsch und Englisch und präsentiert ihre Texte in Installationen, Ausstellungen, visuellen und klingenden Performances. Zudem ist sie Frontfrau des Tóth Kína Hegyfalu-Projects und Mitglied des Vorstandes des József Attila-Vereins für junge Autorinnen und Autoren. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Triyanto Triwikromo (Semarang)

Triyanto Triwikromo © privat

Der indonesische Autor Triyanto Triwikromo wurde 1964 auf Java geboren und studierte Literaturwissenschaft in Semarang. Dort arbeitete er als Dozent für kreatives Schreiben und als Herausgeber einer Tageszeitung. Triwikromo schreibt vor allem Kurzgeschichten und Lyrik. Für sein Werk ist er mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet worden. Mit freundlicher Unterstützung des Indonesischen Nationalen Buchkomitees.

Émilie de Turckheim (Paris)

Emilie de Turckheim © Valerie Broquisse

Émilie de Turckheim wurde 1980 in Lyon geboren. Sie wurde 2009 für den Roman »Chute Libre« mit dem »Prix littéraire de la vocation« ausgezeichnet. Am 27. Juni liest sie um 19 Uhr aus ihrem Roman »Im schönen Monat Mai« (Verlag Klaus Wagenbach) in der Mediathek des Instituts français Berlin. Émilie de Turckheims Aufenthalt wurde gefördert im Rahmen von »Frankfurt auf Französisch«.

Iztok Vrencur Svetina (Ljubljana)

Iztok Vrencur Svetina (c) privat

Iztok Vrenčur studierte zunächst Archäologie in Ljubljana. 2013 veröffentlichte er seinen ersten Roman „Odrekanje svetlobi“. Sein Ph.D.-Studium in Prähistorischer Archäologie führte ihn nach Zagreb und später nach Berlin, wo er seinen zweiten Roman schrieb, der 2016 erschien. Mit freundlicher Unterstützung der Slovenian BookAgency.

Tanguy Viel (Beaugency)

Tanguy Viel ©  privat

Tanguy Viel, 1973 in Brest geboren, lebt heute als Autor in Beaugency. Er veröffentlichte 1998 seinen ersten Roman »Le Black Note«. Im Deutschen erscheinen seine Bücher im Wagenbach Verlag, im September 2017 folgt die Veröffentlichung seines Romans »Selbstjustiz«.

Agnieszka Walczy (Krakau)

Agnieszka Walczy ©  privat

Agnieszka Walczy, geb. 1963, lebt als Organistin, Orgelpädagogin und Literaturübersetzerin in ihrer Heimatstadt Krakau. Sie übersetzte u.a. David Wagner und neueste deutschsprachige Lyrik ins Polnische. Sie erhält ein Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Julia Weber (Zürich)

Julia Weber © Limmat Verlag

Julia Weber, geboren 1983, studierte literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Sie gründete 2012 den Literaturdienst und ist Mitbegründerin der Kunstaktionsgruppe „Literatur für das, was passiert“. Im Februar 2017 erschien ihr Roman „Immer ist alles schön“ im Limmat Verlag. Mit freundlicher Unterstützung der Pro Helvetia.

Chung Wenyin (Taipeh)

Chung Wenyin ©  privat

Chung Wenyin ist Schriftstellerin, Malerin und Fotografin. Sie hat zahlreiche Literaturpreise erhalten, u. a. den wichtigsten Literaturpreis Taiwans, den »Wu San-Lien«. In ihrer »Island Trilogy« beschreibt sie die dekadente Urbanität Taiwans und die Geschichte ihrer Familie vor dem Hintergrund der turbulenten historischen Vergangenheit der Stadt. Sie wird im Rahmen des Grenzgänger-Programms der Robert Bosch Stiftung und des LCB gefördert.

Anna Wołkowicz (Warschau)

Anna Wołkowic © privat

Anna Wołkowicz, 1953 geboren, lehrt deutsche Literatur und Übersetzung an der Universität Warschau. Sie übersetzte u.a. Karl Jaspers, Alfred Döblin, Walter Benjamin und Theodor W. Adorno ins Polnische. Sie erhielt ein „Schritte“-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Tong Yali (Taipeh)

Tong Yali © privat

Tong Yali, geboren 1978 in Taiwan, ist Autorin der Gedichtbände »Grenzlandsdämmerung« (2010) und »Mondschein, Schlafloser« (2012). Sie übersetzte deutschsprachige Literatur, unter anderem Kafkas Erzählungen und »Die Ausgesperrten« von Elfriede Jelinek. Zurzeit arbeitet sie an der Übersetzung von Christa Wolfs »Der geteilte Himmel«. Gefördert von der Robert Bosch Stiftung.

Sivan Ben Yishai (Tel Aviv)

Sivan Ben Yishai © Merav Maroody

Sivan Ben Yishai, 1978 geboren, ist eine in Israel vielfach gespielte Autorin und Regisseurin. In ihren Werken setzt sie sich mit der gegenwärtigen Lage in Israel/Palästina auseinander. Heute lebt sie zeitweise in Berlin, wo ihr erstes Stück für die deutsche Bühne „Your Very Own Double Crisis Club“ entstand. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

Lo Yu-chia (Taipeh)

Lo Yu-chia © privat

Lo Yu-chia, geboren 1985, arbeitet gegenwärtig bei einem Finanzdienstleister, außerdem ist er Lyriker und Essayist. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwans und der Taiwan Cultural and Creative Foundation.

Mahmoud Hosseini Zad (Teheran)

Mahmoud Hosseini Zad © privat

Mahmoud Hosseini Zad, geboren 1946, gehört zu den bedeutendsten iranischen Übersetzern zeitgenössischer deutschsprachiger Literatur ins Persische. In den letzten Jahren übersetzte er fast ausschließlich Werke von Autoren des 21. Jahrhunderts. Er ist außerdem als freier Autor, Dolmetscher und Dozent tätig. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Marek Zaganczyk (Warschau)

Marek Zaganczyk © privat

Marek Zagańczyk, stellvertretender Chefredakteur von Zeszyty Literackie, studierte Theaterwissenschaften an der Theaterakademie in Warschau, wo er seit 1989 als Dozent tätig ist. Der Schriftsteller und Essayist ist zudem Kurator des Archivs und Nachlasses von Paweł Hertz. Er erhielt das Albrecht-Lempp-Stipendium der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit und des Instytut Książki.

Ausstellungen

Urbans Orbit – Einblicke in den Nachlass eines Übersetzers | Ausstellung. 20. Oktober 2017 – 9. Februar 2018

Tina Brenneisen: Das Licht, das Schatten leert - 08. Juli - 13. Oktober 2017

Portale

litport.de

dichterlesen.net

Zeitschrift

Spritz

Projekte

Krieg im Frieden. Internationales Dramatiker*innenlabor

DAS WEISSE MEER. Literaturen rund ums Mittelmeer

Übersetztercolloquium

Deutsch-Italienischer Übersetzerpreis

Netzwerk

Netzwerk der Literaturhäuser: literaturhaus.net

ARTE. Kulturpartner literaturhaus.net