Zu Gast im Haus 2017

Gäste aus aller Welt

Andrej Adamovich (Minsk)

Andrej Adamovych © Siarhei Hudzilin

Andrej Adamovich, 1984 geboren, schreibt Lyrik und Prosa und wurde jüngst mit einem der Giedroyc-Preise für eine short story ausgezeichnet. Er erhielt ein Stipendium des Goethe-Instituts Minsk.

Juliette Aubert (Hamburg)

Juliette Aubert © privat

Die Übersetzerin, Jahrgang 1975, hat ein Studium der Germanistik und Literaturübersetzung an der Universität Straßburg absolviert. Zu den von ihr ins Französische übertragenen Autoren zählen Daniel Kehlmann und Klaus Modick. Für die Arbeit an einem Roman von Benedict Wells erhielt sie ein Elmar-Tophoven-Stipendium der DVA-Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds.

Erik Arellana Bautista (Hamburg)

Erik Arellana Bautista © Olaf Malzahn

Erik Arellana Bautista, Jahrgang 1974, ist kolumbianischer Menschenrechtsaktivist, Dokumentarfilmer, Journalist und Autor. In Kolumbien wurde er aufgrund seines Engagements verfolgt und musste immer wieder ins Exil flüchten. Seit Juni 2014 ist er Stipendiat im Writers-in-Exile-Programm des PEN und lebt in Hamburg. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Iris Blauensteiner (Wien)

Iris Blauensteiner © Carolina Steinbrecher

Iris Blauensteiner, geboren 1986, ist Filmemachrin und Autorin. Neben anderen Auszeichnungen bekam sie das Start-Stipendium für Filmkunst des österreichischen Bundeskanzleramts 2014 und den Award für die „Beste Österreichische Nachwuchsfilmerin“. 2016 erschien der Debütroman „Kopfzecke“ im Verlag Kremayr & Scheriau. Mit freundlicher Unterstützung des österreichischen Bundeskanzleramts.

Nicolás Cabral (Mexico City)

Nicolás Cabral © Laura Pardo

1975 kam Nicolás Cabral in Córdoba (Argentinien) zur Welt. 1976 zog seine Familie ins mexikanische Exil. Als Erzähler, Essayist und Herausgeber gehört er zu den wichtigsten Stimmen der jüngeren mexikanischen Autorengeneration. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Ebru Nihan Celkan (Istanbul)

Ebru Nihan Celkan © privat

Ebru Nihan Celkan, 1979 geboren, ist Autorin und unterrichtet Dramatisches Schreiben an der Sabanci Universität in Istanbul. Die in der Türkei vielgespielte Dramatikerin setzt sich in ihren Stücken mit der türkischen Gesellschaft, ihren Tabus und Missständen auseinander. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

Amir Hassan Cheheltan (Teheran)

Amir Hassan Cheheltan © DAI

Amir Hassan Cheheltan, 1956 geboren, hat bislang sechs Romane und fünf Erzählbände veröffentlicht, u. a. die Trilogie „Teheran Revolutionsstraße“. 2016 erschien „Der Kalligraph von Isfahan“ in Kurt Scharfs deutscher Übersetzung (C.H. Beck). Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts und des Auswärtigen Amts.

Ho Chih-ho (Taipeh)

Ho Chih-ho © privat

Ho Chih-ho, 1967 geboren, ist Doktor der Vergleichenden Literaturwissenschaften und lehrt Literatur und literarisches Schreiben. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwans und der Taiwan Cultural and Creative Foundation.

Oktay Degirmenci (Arsuz/Türkei)

Oktay Degirmenci © privat

Oktay Değirmenci, 1984 geboren, hat ein Philosophiestudium und eine Dolmetscherausbildung absolviert und widmet sich dem literarischen Übersetzen. Er übersetzte Autoren wie Gudrun Pausewang, Ödön von Horvath, Peter Handke, Robert Seethaler und Norbert Elias ins Türkische. 2016 wurde er mit dem Tarabya-Förderpreis ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Thomas Depryck (Brüssel)

Thomas Depryck © Alice Piemme

Mit „Der Reservist“ gewann der wallonische Autor und Dramaturg 2013 den Prix Georges Vaxelaire. 2015 folgte der Prix Tournesol beim Festival d’Avignon Off und 2016 der Internationale Autorenpreis des Heidelberger Stückemarkts. Thomas Depryck arbeitet vor allem mit der Kompagnie De Facto und dem Regisseur Antoine Laubin zusammen. Er erhielt ein Stipendium des Ministeriums der Föderation Wallonie-Brüssel.

Vera Dziadok (Minsk)

Vera Dziadok © privat

Vera Dziadok, 1978 geboren, hat als Journalistin gearbeitet, organisiert Kulturprogramme im Goethe-Institut Minsk und übersetzt deutschsprachige Literatur ins Belarussische, u.a. Daniel Kehlmann, Herta Müller und Clemens J. Setz. Sie erhielt ein „Schritte“-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Safaa Fathy (Paris / Kairo)

Safaa Fathy © Ischia

Safaa Fathy, 1958 geboren und seit 1981 in Paris lebend, ist Filmemacherin und Autorin von Stücken und mehreren Lyrikbänden. Ihr Dokumentarfilm „Derrida, anderswo“ ist 2012 in der filmedition suhrkamp erschienen. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Natascha Gangl (Graz)

Natascha Gangl © Marcel Rius

Natascha Gangl, 1986 geboren, schreibt vorwiegend Texte fürs Theater und erarbeitet Hörstücke und theatrale Installationen. 2015 erschien ihr Prosa-Debüt „Wendy fährt nach Mexiko“ bei Ritter. Mit freundlicher Unterstützung des österreichischen Bundeskanzleramts.

Anja Golob (Ljubljana)

Anja Golob © Jošt Franko

Anja Golob wurde 1976 in Slowenien geboren und ist Autorin, Journalistin und (Tanz-)Dramaturgin. Sie gilt als eine der eindrucksvollsten lyrischen Stimmen der slowenischen Gegenwartsliteratur. 2015 erschien ihr erster Gedichtband „ab und zu neigungen“ beim Hochroth Verlag. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Anastasya Kosodyi (Zaporizhzhya)

Anastasya Kosodyi © privat

Die ukrainische Autorin Anastasya Kosodyi, geboren 1991, setzt sich in ihren Werken schonungslos mit dem heutigen Konflikt in der Ostukraine auseinander. Sie ist Mitgründerin einer freien Bühne in Zaporizhzhya, die sich als Experimentierraum versteht. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

Sanghee Kwon (Seoul)

Sanghee Kwon © Tobias Bohm

Sanghee Kwon, geboren 1971, unterrichtet Deutsch an der Universität Sung-Shin in Seoul. Als freie Übersetzerin hat sie Werke von Bernhard Schlink und Florian Henckel von Donnersmarck ins Koreanische übertragen. Zur Zeit arbeitet sie an der Übersetzung von Judith Schalanskys „Der Hals der Giraffe“. Gefördert von der Robert Bosch Stiftung.

Nasim Marashi (Teheran)

Nasim Marashi © privat

Nasim Marashi, 1984 geboren, wurde zunächst als Autorin von Kurzgeschichten bekannt. 2015 erschien ihr erster Roman, der momentan ins Englische und Italienische übersetzt wird. Am 25. Februar liest sie im Kulturverein Dekhoda, Trautenaustraße 5, 10717 Berlin. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts und des Auswärtigen Amts.

Verena Mermer (Wien)

Verena Mermer © Christian Schreibmüller

Verena Mermer, Jahrgang 1984, studierte Germanistik, Romanistik und Indologie in Wien und arbeitete danach an Universitäten in Delhi, Baku und Cluj-Napoca. Ihr Debüt „die stimme über den dächern“ erschien 2015 (Residenz Verlag). Mit freundlicher Unterstützung des österreichischen Bundeskanzleramts.

Mehdi Moradpour (Teheran/Berlin)

Mehdi Moradpour © Neda Navaee

Mehdi Moradpour, geboren 1979, arbeitet als Autor und Übersetzer in Berlin. Sein erstes Stück „Türme des Schweigens“ wurde 2016 mit dem Exile-Dramatikerpreis ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

Iwona Nowacka (Szczeczin)

Iwona Nowacka © privat

Iwona Nowacka, 1980 geboren, ist Übersetzerin, Autorin und Kuratorin von Theaterprojekten. Sie arbeitet mit polnischen und deutschen Theatern zusammen und hat Theatertexte u.a. von Fassbinder, Werner Fritsch und Juli Zeh in Polnische übersetzt. Iwona Nowacka erhielt ein „Schritte“-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Rakhymshan Otarbayev (Atyrau / Kasachstan)

Rakhymshan Otarbayev © privat

Rakhymshan Otarbayev, geboren 1956, arbeitete u. a. als Redakteur bei der Literarischen Zeitung Kasachstans und leitet das Dramatische Theater in Atyrau. Seine Prosa-Werke sind übersetzt ins Chinesische, Russische, Kirgisische, Türkische, Arabische und Englische. Er wird gefördert vom Goethe-Institut Moskau.

Andrea Prins (Rotterdam)

Andrea Prins © privat

Andrea Prins, 1963 in Zürich geboren, ist Übersetzerin und forscht über den deutschen Übersetzer Emil Charlet. Sie erhielt ein Elmar-Tophoven-Stipendium der DVAStiftung und des Deutschen Übersetzerfonds.

Lan Po-chou (Taipeh)

Lan Po-chou © privat

Lan Po-chou arbeitete als Redakteur, Journalist, Wirtschaftsforscher, Organisator des Forschungszentrums für ostasiatische Zivilisation der Taiwan University sowie als Fernsehproduzent. Er widmet sich einer Studie zum historischen Bewusstsein der Taiwaner. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwans und der Taiwan Cultural and Creative Foundation.

Gaea Schoeters (Brüssel)

Gaea Schoeters © Annelies van Parys

Die flämische Schriftstellerin wurde 1976 geboren, studierte Journalismus und Drehbuch und arbeitet heute als Drehbuchautorin und Journalistin. 2012 gewann Gaea Schoeters den Grote Prijs Jan Wauters für ihren kreativen Umgang mit Sprache. In Zusammenarbeit mit PassaPorta, Brüssel.

Abdullah Sherov (Taschkent / Usbekistan)

Abdullah Sherov © privat

Seit 1958 beschäftigt sich Abdullah Sherov mit Übersetzungen und übersetzt mittlerweile aus dem Deutschen, Englischen und Russischen. Gefördert vom Goethe-Institut Moskau.

Pajand Soleymani (Teheran)

Pajand Soleymani © privat

Pajand Soleymani, 1981 geboren, ist Lyrikerin, Theaterautorin und Schauspielerin. Am 17. Februar ist sie bei einer „Hausbesuch“-Lesung der Reihe „Die iranische Moderne“ zu erleben. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts und des Auswärtigen Amts.

Iztok Vrencur Svetina (Ljubljana)

Iztok Vrencur Svetina (c) privat

Iztok Vrenčur studierte zunächst Archäologie in Ljubljana. 2013 veröffentlichte er seinen ersten Roman „Odrekanje svetlobi“. Sein Ph.D.-Studium in Prähistorischer Archäologie führte ihn nach Zagreb und später nach Berlin, wo er seinen zweiten Roman schrieb, der 2016 erschien. Mit freundlicher Unterstützung der Slovenian BookAgency.

Nahid Tabatabai (Teheran)

Nahid Tabatabai © privat

Nahid Tabatabai, 1959 geboren, lebt als Autorin, Übersetzerin und Kolumnistin in Teheran. Ihre preisgekrönten Romane und Erzählungen werden im Iran viel gelesen, einige davon wurden erfolgreich verfilmt. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts und des Auswärtigen Amts.

Kinga Tóth (Budapest)

Kinga Tóth © Richard Lutzbauer

Die 1983 geborene Künstlerin schreibt und veröffentlicht auf Ungarisch, Deutsch und Englisch und präsentiert ihre Texte in Installationen, Ausstellungen, visuellen und klingenden Performances. Zudem ist sie Frontfrau des Tóth Kína Hegyfalu-Projects und Mitglied des Vorstandes des József Attila-Vereins für junge Autorinnen und Autoren. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Julia Weber (Zürich)

Julia Weber © Limmat Verlag

Julia Weber, geboren 1983, studierte literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Sie gründete 2012 den Literaturdienst und ist Mitbegründerin der Kunstaktionsgruppe „Literatur für das, was passiert“. Im Februar 2017 erschien ihr Roman „Immer ist alles schön“ im Limmat Verlag. Mit freundlicher Unterstützung der Pro Helvetia.

Anna Wołkowicz (Warschau)

Anna Wołkowic © privat

Anna Wołkowicz, 1953 geboren, lehrt deutsche Literatur und Übersetzung an der Universität Warschau. Sie übersetzte u.a. Karl Jaspers, Alfred Döblin, Walter Benjamin und Theodor W. Adorno ins Polnische. Sie erhielt ein „Schritte“-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Sivan Ben Yishai (Tel Aviv)

Sivan Ben Yishai © Merav Maroody

Sivan Ben Yishai, 1978 geboren, ist eine in Israel vielfach gespielte Autorin und Regisseurin. In ihren Werken setzt sie sich mit der gegenwärtigen Lage in Israel/Palästina auseinander. Heute lebt sie zeitweise in Berlin, wo ihr erstes Stück für die deutsche Bühne „Your Very Own Double Crisis Club“ entstand. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

Lo Yu-chia (Taipeh)

Lo Yu-chia © privat

Lo Yu-chia, geboren 1985, arbeitet gegenwärtig bei einem Finanzdienstleister, außerdem ist er Lyriker und Essayist. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwans und der Taiwan Cultural and Creative Foundation.

Mahmoud Hosseini Zad (Teheran)

Mahmoud Hosseini Zad © privat

Mahmoud Hosseini Zad, geboren 1946, gehört zu den bedeutendsten iranischen Übersetzern zeitgenössischer deutschsprachiger Literatur ins Persische. In den letzten Jahren übersetzte er fast ausschließlich Werke von Autoren des 21. Jahrhunderts. Er ist außerdem als freier Autor, Dolmetscher und Dozent tätig. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Marek Zaganczyk (Warschau)

Marek Zaganczyk © privat

Marek Zagańczyk, stellvertretender Chefredakteur von Zeszyty Literackie, studierte Theaterwissenschaften an der Theaterakademie in Warschau, wo er seit 1989 als Dozent tätig ist. Der Schriftsteller und Essayist ist zudem Kurator des Archivs und Nachlasses von Paweł Hertz. Er erhielt das Albrecht-Lempp-Stipendium der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit und des Instytut Książki.

Ausstellungen

Ausstellung: Uli Oesterle: Vatermilch - 03. April - 15. Juni 2017

Martina Minette Dreier

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