Autoren und Übersetzer im Haus

Seit den Anfängen wird das Gästehaus des LCB durch die Gegenwart von Autoren geprägt. Peter Rühmkorf, Hubert Fichte und Tom Stoppard haben in den sechziger Jahren hier geschrieben, viele andere folgten ihnen nach.

Februar 2012

Benny Barbash (Tel Aviv)

Benny Barbash, geb. 1951 in Beersheva, ist als Autor von Romanen, Stücken und Drehbüchern hervorgetreten. Sein Roman „Mein erster Sony” (aus dem Hebräischen von Vera Loos, Berlin Verlag) wurde in viele Sprachen übersetzt. Seit den achtziger Jahren engagiert er sich für die Aussöhnung zwischen Israelis und Palästinensern. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

András Gerevich (Budapest)

András Gerevich, geb. 1976, veröffentlichte drei Lyrikbände, schreibt Theaterstücke und Drehbücher. Er übersetze u.a. Seamus Heaney und Philip. K. Dick ins Ungarische. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Alissa Ganijewa (Moskau)

Alissa Ganijewa wurde 1985 in Moskau geboren und wuchs in Dagestan auf. Nach dem Studium am Gorki-Literaturinstitut arbeitete sie als Kritikerin. Der Kurzroman „Salam, Dalgat!“, den sie unter dem Pseudonym Gulla Chiratschew eingereicht hatte, wurde mehrfach ausgezeichnet. Texte in deutscher Übersetzung sind in Christaine Körners Anthologie „Das schönste Proletariat der Welt, Junge Erzähler aus Russland“ (edition suhrkamp 2011) nachzulesen. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Ardian Klosi (Tirana)

Ardian Klosi, geboren 1957 in Tirana, lebt als Autor und Übersetzer in seiner Heimatstadt. Er übersetzte u.a. Kafka, Dürrenmatt, Brecht, Benn, Treichel und Ingo Schulze ins Albanische. Ardian Klosi erhält ein „Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Tamta Melaschwili (Tbilissi)

Tamta Melaschwili, 1979 in Ambrolauri (im nördlichen Zentralteil Georgiens) geboren, studierte in Tbilissi und Budapest und lebte ein Jahr lang in Deutschland. Ihr Debutroman  „Gatwla” sorgte in Georgien für Furore. Das Buch erscheint im Februar im Unionsverlag (Übersetzung: Natia Mikeladse). Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Marko Pogačar (Zagreb)

Marko Pogačar, geb. 1984 in Split, studierte Geschichte und vergleichende Literaturwissenschaft in Zagreb. Er übersetzt aus dem Englischen und Amerikanischen und ist Chefredakteur der Zeitschrift für Literatur Ka/Os. Seit 2005 erschienen die drei Gedichtbände „Wirbelstürme über Santa Cruz“, „Sendschreiben an gewöhnliche Menschen“ und „Gegenstände“. In Alida Bremers deutscher Übersetzung erschien 2010 der Band „An die verlorenen Hälften“ in der Edition Korrespondenzen. Marko Pogačar erhielt ein Stipendium der Stiftung Brandenburger Tor im „Literarischen Tandem“ mit der Berliner Autorin und Verlgerin Daniela Seel.

Januar 2012

Alissa Ganijewa (Moskau)

Alissa Ganijewa wurde 1985 in Moskau geboren und wuchs in Dagestan auf. Nach dem Studium am Gorki-Literaturinstitut arbeitete sie als Kritikerin. Der Kurzroman „Salam, Dalgat!“, den sie unter dem Pseudonym Gulla Chiratschew eingereicht hatte, wurde mehrfach ausgezeichnet. Texte in deutscher Übersetzung sind in Christaine Körners Anthologie „Das schönste Proletariat der Welt, Junge Erzähler aus Russland“ (edition suhrkamp 2011) nachzulesen. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Tamta Melaschwili (Tbilissi)

Tamta Melaschwili, 1979 in Ambrolauri (im nördlichen Zentralteil Georgiens) geboren, studierte in Tbilissi und Budapest und lebte ein Jahr lang in Deutschland. Ihr Debutroman  „Gatwla” sorgte in Georgien für Furore. Das Buch erscheint im Februar im Unionsverlag (Übersetzung: Natia Mikeladse). Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Marko Pogačar (Zagreb)

Marko Pogačar, geb. 1984 in Split, studierte Geschichte und vergleichende Literaturwissenschaft in Zagreb. Er übersetzt aus dem Englischen und Amerikanischen und ist Chefredakteur der Zeitschrift für Literatur Ka/Os. Seit 2005 erschienen die drei Gedichtbände „Wirbelstürme über Santa Cruz“, „Sendschreiben an gewöhnliche Menschen“ und „Gegenstände“. In Alida Bremers deutscher Übersetzung erschien 2010 der Band „An die verlorenen Hälften“ in der Edition Korrespondenzen. Marko Pogačar erhielt ein Stipendium der Stiftung Brandenburger Tor im „Literarischen Tandem“ mit der Berliner Autorin und Verlgerin Daniela Seel.

Dezember 2011

Wojciech Kuczok (Chorzów)

Wojciech Kuczok, 1972 in Chorzów/Oberschlesien geboren, debütierte 1996 als Lyriker. Er arbeitete als Journalist, Filmkritiker und Drehbuchautor. Bekannt wurde er mit seinen Erzählungen und seinem Roman „Dreckskerl”, für den er 2004 den wichtigsten polnischen Literaturpreis, den NIKE, erhielt. Im Suhrkamp Verlag erschien 2010 der Roman „Lethargie”. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Bohdana Matijasch (Kiew)

Bohdana Matijasch, 1982 geboren,  ist als Lyrikerin, Kritikerin und Literaturwissenschaftlerin hervorgetreten. Ihre letzten beiden Gedichtbände („Gespräche mit Gott” und „Deine geliebten Hunde und andere Tiere”, 2011) fanden große Beachtung. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Mahmoud Hosseini Zad (Teheran)

Mahmoud Hosseini Zad, geb. 1946, ist Autor, Übersetzer und Kritiker. Er übersetzte u.a. Uwe Timm, Ingo Schulze, Judith Hermann und Peter Stamm ins Persische. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung GmbH.

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