Zu Gast im Haus

Seit den Anfängen wird das Gästehaus des LCB durch die Gegenwart von Autoren geprägt. Peter Rühmkorf, Hubert Fichte und Tom Stoppard haben in den sechziger Jahren hier geschrieben, viele andere folgten ihnen nach.

Januar 2018

Jacek Dehnel (Warschau)

Jacek Dehnel © Cezary Rucki

Jacek Dehnel wurde 1980 in Danzig geboren. Der Lyriker, Prosaist, Übersetzer und Maler studierte Polnische Sprache und Literatur in Warschau. Mit seinem Roman »Lala« (Rowohlt Verlag, 2008, übersetzt von Renate Schmidgall) wurde er international bekannt. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Dorothee Elmiger (Zürich)

Dorothee Elmiger © privat

Dorothee Elmiger, 1985 geboren, lebt und arbeitet in Zürich. 2010 erschien ihr Debütroman »Einladung an die Waghalsigen«, 2014 folgte der Roman »Schlafgänger«, beide bei DuMont erschienen. Ihre Texte wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt, für die Bühne adaptiert und mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

Julia Fiedorczuk (Warschau)

Julia Fiedorczuk © privat

Julia Fiedorczuk, Jahrgang 1975, ist polnische Schriftstellerin, Übersetzerin und Dozentin für amerikanische Literatur an der Universität Warschau. Ihre Texte wurden in zehn Sprachen übersetzt. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Iwona Dorota Nowacka (Szczeczin)

Iwona Nowacka © Piotr Nykowski

Iwona Nowacka, 1980 geboren, ist Übersetzerin, Autorin und Kuratorin von Theaterprojekten. Sie arbeitet mit polnischen und deutschen Theatern zusammen und hat Theatertexte u.a. von Fassbinder, Werner Fritsch und Juli Zeh in Polnische übersetzt. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts.

Tomasz Ososinki (Warschau)

Tomasz Ososinski © privat

Tomasz Ososinki, geb. 1975, schreibt und übersetzt. Der Begründer und erster Vorsitzender des Polnischen Literaturübersetzerverbandes übertrug aus dem Lateinischen und Deutschen u. a. Paul Celan, Judith Hermann, Elfriede Jelinek und Jan Wagner. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts.

Zyta Rudzka (Warschau)

Zyta Rudzka © privat

Zyta Rudzka, 1964 in Warschau geboren, ist Psychotherapeutin, Schriftstellerin und Drehbuchautorin. Sie hat zahlreiche Preise erhalten. Ihre Texte wurden u. a. ins Russische, Kroatische, Italienische, Tschechische, Französische und Deutsche (zuletzt von Sven Sellmer: »Mikwe «, Secession, 2009) übertragen. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Arkadiusz Żychliński (Poznań)

Arkadiusz Żychliński © privat

Arkadiusz Żychliński, geb. 1976, ist Professor für Vergleichende Literaturwissenschaft und Übersetzungswissenschaft an der Adam-Mickiewicz-Universität in Poznań. Er hat eine Studie zur Übersetzbarkeit des Heideggerschen Denkens vorgelegt, Arbeiten über Agamben, Pessoa und Bolaño, sowie Übersetzungen deutschsprachiger Literatur. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts.

Dezember 2017

Jacek Dehnel (Warschau)

Jacek Dehnel © Cezary Rucki

Jacek Dehnel wurde 1980 in Danzig geboren. Der Lyriker, Prosaist, Übersetzer und Maler studierte Polnische Sprache und Literatur in Warschau. Mit seinem Roman »Lala« (Rowohlt Verlag, 2008, übersetzt von Renate Schmidgall) wurde er international bekannt. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Rob Doyle (Dublin)

Rob Doyle © privat

Der Schriftsteller und Kritiker Rob Doyle wurde in Dublin geboren und studierte Philosophie und Psychoanalyse am Trinity College. Sein Debütroman »Here Are the Young Men« wurde in Irland mehrfach als das Buch des Jahres 2014 bezeichnet. In Kooperation mit Literature Ireland.

Julia Fiedorczuk (Warschau)

Julia Fiedorczuk © privat

Julia Fiedorczuk, Jahrgang 1975, ist polnische Schriftstellerin, Übersetzerin und Dozentin für amerikanische Literatur an der Universität Warschau. Ihre Texte wurden in zehn Sprachen übersetzt. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Iman Humaydan (Beirut/Paris)

Iman Humaydan © Tom Langdon

Iman Humaydan, 1956 in Ain Aanoub, Libanon geboren, arbeitet seit 1989 als freie Journalistin und ist Präsidentin des libanesischen PEN-Zentrums. Ihr neustes Buch »Fünfzig Gramm Paradies« erschien 2017 bei Lenos, übersetzt von Regina Karachouli. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Isabelle Lehn (Leipzig)

Isabelle Lehn © Sascha Kokot

Isabelle Lehn wurde 1979 in Bonn geboren und lebt heute in Leipzig. Ihr Debütroman »Binde zwei Vögel zusammen« (Eichborn) stand 2016 auf der Shortlist für den Ingeborg-Bachmann-Preis und wurde 2017 mit dem Förderpreis des Schubart-Literaturpreises ausgezeichnet. Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

Sascha Macht (Leipzig)

Sascha Macht © Alina Aimmelbauer

Sascha Macht, geb. 1986, studierte am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. 2015 nahm er an der LCB-Autorenwerkstatt Prosa teil. Mit seinem Debüt »Der Krieg im Garten des Königs der Toten« wurde er mit dem Silberschweinpreis der Lit.Cologne ausgezeichnet. Sascha Macht erhält das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

Márió Z. Nemes (Budapest)

Márió Z. Nemes © privat

Márió Z. Nemes wurde 1982 in Ungarn geboren und studierte Philosophie in Budapest. Nemes‘ Poetik ist von verschiedenen Genres wie Western, Horror, Film noir, Pulp und Science Fiction geprägt. Er ist Mitbegründer der Lyrikgruppe »Telep Csoport« und des Fanzines »Technologie und das Unheimliche«. 2015 wurde er mit dem János-Sziveri-Preis ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Undinė Radzevičiūtė (Vilnius)

Undinė Radzevičiūtė © privat

Undinė Radzevičiūtė, geboren 1967 in Vilnius, studierte Kunstgeschichte an der Kunstakademie Vilnius. Für ihr Buch »Fische und Drachen« (Residenz Verlag, 2017) erhielt sie 2015 den Literaturpreis der Europäischen Union. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Zyta Rudzka (Warschau)

Zyta Rudzka © privat

Zyta Rudzka, 1964 in Warschau geboren, ist Psychotherapeutin, Schriftstellerin und Drehbuchautorin. Sie hat zahlreiche Preise erhalten. Ihre Texte wurden u. a. ins Russische, Kroatische, Italienische, Tschechische, Französische und Deutsche (zuletzt von Sven Sellmer: »Mikwe «, Secession, 2009) übertragen. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Ekaterine Togonidze (Tbilissi)

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Ekaterine Togonidze, 1981 in Tbilissi geboren, ist Journalistin, Moderatorin und Schriftstellerin. Ihr Debüt, die Kurzgeschichtensammlung »Das Schöne«, wurde mit dem Preis des Georgischen Kulturministeriums ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts.

November 2017

Rob Doyle (Dublin)

Rob Doyle © privat

Der Schriftsteller und Kritiker Rob Doyle wurde in Dublin geboren und studierte Philosophie und Psychoanalyse am Trinity College. Sein Debütroman »Here Are the Young Men« wurde in Irland mehrfach als das Buch des Jahres 2014 bezeichnet. In Kooperation mit Literature Ireland.

Iman Humaydan (Beirut/Paris)

Iman Humaydan © Tom Langdon

Iman Humaydan, 1956 in Ain Aanoub, Libanon geboren, arbeitet seit 1989 als freie Journalistin und ist Präsidentin des libanesischen PEN-Zentrums. Ihr neustes Buch »Fünfzig Gramm Paradies« erschien 2017 bei Lenos, übersetzt von Regina Karachouli. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Isabelle Lehn (Leipzig)

Isabelle Lehn © Sascha Kokot

Isabelle Lehn wurde 1979 in Bonn geboren und lebt heute in Leipzig. Ihr Debütroman »Binde zwei Vögel zusammen« (Eichborn) stand 2016 auf der Shortlist für den Ingeborg-Bachmann-Preis und wurde 2017 mit dem Förderpreis des Schubart-Literaturpreises ausgezeichnet. Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

Sascha Macht (Leipzig)

Sascha Macht © Alina Aimmelbauer

Sascha Macht, geb. 1986, studierte am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. 2015 nahm er an der LCB-Autorenwerkstatt Prosa teil. Mit seinem Debüt »Der Krieg im Garten des Königs der Toten« wurde er mit dem Silberschweinpreis der Lit.Cologne ausgezeichnet. Sascha Macht erhält das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

Tom Nisse (Brüssel)

Tom Nisse © privat

Tom Nisse, geboren 1973 in Luxemburg, studierte Kunstgeschichte und Germanistische Philologie in Brüssel. Der Journalist und Übersetzer aus dem Französischen hat Kurzprosa sowie zahlreiche Lyrikbände in Luxemburg, Belgien und Frankreich veröffentlicht. Tom Nisse erhält ein Stipendium des Fonds Culturel National, Luxemburg.

Márió Z. Nemes (Budapest)

Márió Z. Nemes © privat

Márió Z. Nemes wurde 1982 in Ungarn geboren und studierte Philosophie in Budapest. Nemes‘ Poetik ist von verschiedenen Genres wie Western, Horror, Film noir, Pulp und Science Fiction geprägt. Er ist Mitbegründer der Lyrikgruppe »Telep Csoport« und des Fanzines »Technologie und das Unheimliche«. 2015 wurde er mit dem János-Sziveri-Preis ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Oleksandr Panteliat (Charkiw)

Oleksandr Panteliat © privat

Oleksandr Panteliat, 1989 in Charkiw geboren, ist Lyriker, Übersetzer und Veranstalter literarischer Veranstaltungen in der Ukraine. Er studierte Translatologie in Charkiw und Graz. 2007 gründete er die Künstlergruppe »Briefe an Betonwänden«. Er erhielt das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Undinė Radzevičiūtė (Vilnius)

Undinė Radzevičiūtė © privat

Undinė Radzevičiūtė, geboren 1967 in Vilnius, studierte Kunstgeschichte an der Kunstakademie Vilnius. Für ihr Buch »Fische und Drachen« (Residenz Verlag, 2017) erhielt sie 2015 den Literaturpreis der Europäischen Union. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Faruk Šehić (Sarajevo)

Faruk Šehić © privat

Faruk Šehić wurde 1970 in Bihać geboren. Er diente in der bosnischen Armee während der Jugoslawienkriege, die sein späteres Leben und Schreiben stark beeinflussten. Für den Roman »Knjiga o Uni« erhielt er 2011 den Meša-Selimović-Preis. Eine Auswahl seiner Gedichte wurde unter dem Titel »Abzeichen aus Fleisch“ (Edition Korrespondenzen) in deutscher Übersetzung veröffentlicht. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Ekaterine Togonidze (Tbilissi)

Ekaterina Togonidze © privat

Ekaterine Togonidze, 1981 in Tbilissi geboren, ist Journalistin, Moderatorin und Schriftstellerin. Ihr Debüt, die Kurzgeschichtensammlung »Das Schöne«, wurde mit dem Preis des Georgischen Kulturministeriums ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe Instituts.

Triyanto Triwikromo (Semarang)

Triyanto Triwikromo © privat

Der indonesische Autor Triyanto Triwikromo wurde 1964 auf Java geboren und studierte Literaturwissenschaft in Semarang. Dort arbeitete er als Dozent für kreatives Schreiben und als Herausgeber einer Tageszeitung. Triwikromo schreibt vor allem Kurzgeschichten und Lyrik. Für sein Werk ist er mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet worden. Mit freundlicher Unterstützung des Indonesischen Nationalen Buchkomitees.

Laura Wohnlich (Basel)

Laura Wohnlich © privat

Laura Wohnlich, 1992 in Basel geboren, verfasste u. a. Texte für das Entwürfe-Magazin. »Sweet Rotation«, ihr erster Roman, ist im Frühling dieses Jahres bei Piper erschienen. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

Ausstellung

Urbans Orbit – Einblicke in den Nachlass eines Übersetzers | Ausstellung. 20. Oktober 2017 – 9. Februar 2018

Portale

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dichterlesen.net

Zeitschrift

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Projekte

Krieg im Frieden. Internationales Dramatiker*innenlabor

DAS WEISSE MEER. Literaturen rund ums Mittelmeer

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