Freitag
September
ab 14.00 Uhr
26.09.2014

Sprach-Kreuzungen.
Gemischtsprachliches von Martin Luther bis Aykut Anhan

Übersetzertag 2014 mit Peter Eisenberg, Christine Ganslmayer, Volker Hinnenkamp, Odile Kennel, Bert Papenfuß, Jayrôme C. Robinet, Alfred Wildfeuer und Zé do Rock
Konzeption und Leitung: Gabriele Leupold und Eveline Passet

Nicht erst seit es Rap-Texte gibt, arbeiten Übersetzer mit literarischen Werken, in denen Sprachen auf unterschiedliche Weise gemischt werden: Das Problem stellte sich bereits dem Rabelais-Nach- und Weiterdichter Johann Baptist Fischart. Dennoch galten mischsprachliche Phänomene lange Zeit als unübersetzbar, da das Deutsche sie angeblich nicht oder fast nicht kennt. Wie aber sieht es tatsächlich mit dem Multisprech in Geschichte und Gegenwart des Deutschen aus? Die makkaronische Dichtung eines Sebastian Brant oder Hans Sachs und noch das Studentenlied des 19. Jahrhunderts gewinnen ihre Komik aus den vorwiegend lateinischen, aber auch griechischen oder französischen Einsprengseln und Verballhornungen. Die höfisch-gebildete Unterhaltungsliteratur liebte den Gallizismus, und im Baltikum oder in multikulturellen Städten wie Czernowitz war für viele Menschen das Switchen zwischen zwei und mehr Sprachen selbstverständlich. Dort, wo durch Auswanderung deutsche Sprachinseln entstanden, vermischten sich im Alltag nicht nur Umgebungs- und mitgebrachte Sprache, sondern auch das Deutsche mit dem Deutschen, genauer: Dialekt mit Dialekt, so dass sich neue Mundartvarietäten herausbildeten. „Sprachkontaktphänomene“ und „Hybridisierung“ nennt die Linguistik solche Erscheinungen, Sprachentwicklung ist ohne sie nicht denkbar, Literatur schon gar nicht. Der Übersetzertag 2014 wirft den Blick auf mehr als 500 Jahre Crossover im geschriebenen und gesprochenen Deutsch, mit Vorträgen, akustischen und visuellen Sprachbeispielen und künstlerischen Auftritten. Damit knüpfen wir an den Übersetzertag 2012 und einige der Buchbeiträge im Band „Im Bergwerk der Sprache” an. Nixo pro puristis!

Eine Veranstaltung des Deutschen Übersetzerfonds; Programm und weitere Informationen auf gesondertem Flyer und auf www.uebersetzerfonds.de.
Eintritt 8 € / 5 € *

Montag
September
20.00 Uhr
29.09.2014

Nieder mit den Wänden die voll rührender Waffen hängen? (Éluard)

Ausstellungseröffnung und Lesung: Dieter M. Gräf
Insa Wilke im Gespräch mit Dieter M. Gräf und Nina Zlonicky

Dieter M. Gräf © Renate von Mangoldt

„Dieser Lyriker geht aufs Ganze, er möchte wissen, was sich hinter der Oberfläche abspielt“, schrieb Anton Thuswaldner, als Dieter M. Gräf 1994 bei Suhrkamp debütierte. Und bei Gräfs bislang letztem Gedichtband diagnostizierte Michael Braun, er würde „in noch radikalerem Maße den Kulturgehorsam (verweigern) als die vorangegangenen Bücher des Autors“. Seit einigen Jahren erweitert Gräf mit Fotos seine Ausdruckstechniken und arbeitet bei visuellen Projekten mit der Architektin Nina Zlonicky. Während in Peking gerade die Ausstellung „Die große Chance“ eröffnet wurde, wird am Wannsee nun bis Ende November die Ausstellung „‚Nieder mit den Wänden die voll rührender Waffen hängen‘ (Éluard)“ zu sehen sein. Mit ihr war das LCB im Juni bereits im Marbacher Literaturmuseum der Moderne zu Gast: SW-Fotos und Gedichte aus Novi Sad, Kaliningrad, Sarajevo, Stuttgart-Stammheim und dem Osten Berlins. Insa Wilke, aktuelle Trägerin des Alfred-Kerr-Preises für Literaturkritik, spricht mit Dieter M. Gräf und Nina Zlonicky über Sprache, Bild und Raum, über Profession und ‚Amateur Attitude’.

Die Ausstellung ist bis zum 21. November 2014 vor und nach den Abendveranstaltungen, bzw. nach telefonischer Voranmeldung (030-8169960) zu sehen.

Eintritt 8 € / 5 € *

Dienstag
September
20.00 Uhr
30.09.2014

Reden wir vom Ich - Sachbücher im Gespräch

Sven Reichardt und Heinz Bude in Lesung und Gespräch
Moderation: René Aguigah und Jens Bisky

„Was geht mich denn Vietnam an – ich habe Orgasmusschwierigkeiten.“ Mit diesem Spruch provozierte die hedonistische Linke Apparatschiks und Theoretiker. Die Revolution sollte beim Ich beginnen, über das authentisch zu reden gar nicht so einfach war, sooft man es auch forderte und versuchte. Gerade deshalb hat das linksalternative Milieu neue Formen der Gemeinschaft hervorgebracht und mit ihnen die alte Bundesrepublik verändert. Was ist davon in einer Gesellschaft geblieben, die sich gerne Alternativlosigkeit einredet? Angst? Angst, so der Soziologe Heinz Bude, sei ein wichtiger Erfahrungsbegriff für das Empfinden und die Hoffnungen der Leute. „In Begriffen der Angst wird deutlich, wohin die Gesellschaft sich entwickelt.“ Der Historiker Sven Reichardt hat unter dem Titel „Authentizität und Gemeinschaft“ eine große Kulturgeschichte des linksalternativen Lebens in den Siebzigern und frühen Achtzigern verfasst. Heinz Bude nennt seine neue Gegenwartsdiagnose „Gesellschaft der Angst“. Wie schreibt man über Milieus und Erwartungen, über das Ich der vereinzelten Einzelnen und Gemeinschaften? Was leistet die Zeitgeschichte zur Erhellung der Gegenwart und was die Soziologie zum Verständnis des Gewesenen?

In Zusammenarbeit mit Deutschlandradio Kultur.
Sendetermin: 3. Oktober 2014, 13.05 Uhr

Eintritt 8 € / 5 € *

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Montag
Oktober
20.00 Uhr
06.10.2014

Kompositio
Neue Finnische Literatur auf der Bühne

Eine Literaturperformance mit Aina Bergroth, Pauliina Haasjoki, Kaisa Ijäs, Matti Kangaskoski, Maria Matinmikko, Riikka Pelo, Mikko Rimminen, Eino Santanen, Satu Taskinen und Henriikka Tavi
Konzept: Anna-Mari Karvonen und Akse Pettersson

Kompositio (c) Ville Kauko

Dieser Abend ist ein Experiment: 10 Autorinnen und Autoren aus Finnland, alle jünger als 45, versuchen sich an neuen Formen der Darbietung literarischer Texte. Gemeinsam mit den Theaterregisseuren Anna-Mari Karvonen und Akse Pettersson haben sie in den vergangenen Monaten an einer Performance gearbeiteit, die Elemente von Lyrik, Prosa, Theater, Musik und Tanz aufnimmt. Die Gruppe geht in den Tagen vor der Frankfurter Buchmesse, bei der sich in diesem Jahr die finnische Literatur in all ihren Facetten präsentieren wird, auf Tournee. Gleichzeitig erscheint ein begleitendes Textbuch mit deutschen Übersetzungen.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Literaturgesellschaft Nuoren Voiman Liitto (NVL), gefördert von FILI – Finnish Literature Exchange, dem Finnischen Ministerium für Kultur und Bildung, Arts Promotion Centre Finland.
Eintritt 8 € / 5 € *

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Mittwoch
Oktober
19.00 Uhr
15.10.2014

Foucault – Derrida

Film- und Gesprächsnacht mit Georg W. Bertram und Kathrin Röggla
Moderation: Dorian Astor

Michel Foucault © Jerry Bauer/Suhrkamp Verlag

Jacques Derrida © Suhrkamp Verlag

Kathrin Röggla © Renate von Mangoldt

Georg W. Bertram © privat

19.00 Uhr
Foucault gegen Foucault, Dokumentarfilm von François Caillat, ARTE France 2014, 52 Min.
20.00 Uhr
Podiumsgespräch.
21.00 Uhr
Derrida oder der Mut zum Denken, Dokumentarfilm von Virginie Linhart und Benoît Peeters, ARTE France 2014, 52 Min.

Michel Foucaults Todestag jährt sich dieses Jahr zum dreißigsten Mal, der von Jacques Derrida zum zehnten. Sowohl Foucault als auch Derrida hinterließen ein in zahlreiche Sprachen übersetztes Werk, das die Philosophie der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts maßgeblich beeinflusste und Intellektuelle aus aller Welt zu kontroversen Diskussionen herausforderte.

Über beide Philosophen sind nun Filmportraits des Fernsehsenders ARTE entstanden: François Caillat beschreibt Foucaults philosophische Entwicklung, die nie linear verlief, sich oft selbst negierte und zwischen unterschiedlichen Rollen changierte: der des Psychologen, Historikers, Soziologen sowie des Vertreters von Diskursanalyse und Poststrukturalismus. Virginie Linhart und Benoît Peeters geben ihrerseits Einblick in die verschlungenen Lebenswege von Derrida; angefangen mit der Kindheit in der damals französischen Kolonie Algerien, wo er 1930 als Sohn eines jüdischen Weinhändlers geboren wurde. Und sie skizzieren den Weg eines Werks, das mit der Dekonstruktion als Konzept neue Lektüre- und Analyseverfahren von Texten prägte und dabei den Mut zum Denken forderte.

Zwischen den beiden Filmen sprechen die Autorin Kathrin Röggla und Georg W. Bertram, Professor für philosophische Ästhetik und theoretische Philosophie an der FU, über ihre persönlichen Lektüreerlebnisse, über die besonderen Rezeptionswege in Deutschland sowie die politischen Implikationen beider Werke. Das Gespräch moderiert Dorian Astor, bekannt u.a. als Nietzsche-Biograph (Gallimard 2011).

Eintritt 8 € / 5 € *

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Donnerstag
Oktober
20.00 Uhr
16.10.2014

Familiengeschichte(n)
Constantin Göttfert und Reinhard Kaiser-Mühlecker in Lesung und Gespräch

Moderation: Thorsten Dönges

Christoph Göttfert © Christoph Mukherjee

Reinhard Kaiser-Mühlecker © Tobias Bohm

Mit „Schwarzer Flieder” erschien in diesem Februar der vierte Roman des 1982 in Oberösterreich geborenen Schriftstellers Reinhard Kaiser-Mühlecker, der 2009 als Aufenthaltsstipendiat zu Gast im LCB war. In diesem Herbst wird er mit dem Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft ausgezeichnet. Der Romancier und Dramatiker sorgte als 26-Jähriger mit seinem Debüt „Der lange Gang über die Stationen” für Aufsehen. In seinem neuen Buch, das den Roman „Roter Flieder” (2012) fortsetzt, erzählt er die Geschichte der Familie Goldberger, mit Ferdinand im Zentrum. Es geht um den Auszug aus der Heimat, den Tod in der Familie und den Wunsch, deren Schicksal und ihrer Schuld zu entfliehen. Kaiser-Mühleckers Landsmann Constantin Göttfert, Jahrgang 1979, war 2011 Stipendiat im LCB, sein soeben erschienener Roman „Steiners Geschichte” findet sich auf der ORF-Bestenliste. Die Protagonistin Ina, Tochter vertriebener Karpatendeutscher, will verstehen, warum ihre Familie der Vergangenheit nie entkommen konnte. Mit Martin, dem Erzähler des Romans, begibt sich die Schwangere auf eine Reise in die Slowakei, an deren Grenze sie auf österreichischer Seite aufwuchs. Dort stellt sie sich einer Schuld, die bis zum Fall des Eisernen Vorhangs verborgen blieb.

Eintritt 8 € / 5 € *

Dienstag
Oktober
20.00 Uhr
21.10.2014

Zeichnen kann Leben retten
Teresa Präauer in Lesung und Gespräch

Moderation: Katharina Teutsch

Teresa Präauer ©  Katharina Manojlovic

Im August 2014 erschien Teresa Präauers zweiter Roman „Johnny und Jean“. Die 1979 in Linz geborene Autorin und Zeichnerin, die nach Stationen in Salzburg und Berlin heute in Wien lebt, erzählt darin die Geschichte der zwei namensgebenden Kunsthochschulstudenten. Darum spielt auch das Zeichnen, die älteste und leiseste aller Künste, eine wichtige Rolle im Buch. Dass die jungen Männer in der großen Stadt nicht nur gute Kunst machen können, sondern auch allerlei bizarre Ereignisse überstehen müssen, wird schnell klar. Oder stellt sich Erzähler Johnny, der in Wahrheit gar nicht so heißt, seinen Freund Jean und alles andere, was um sie herum geschieht, einfach nur vor? Ist die Handlung ein Hirngespinst? Präauer, die für ihr Debüt „Für den Herrscher aus Übersee“ 2012 den aspekte-Literaturpreis erhielt, wird sich im LCB mit der Journalistin und Literaturkritikerin Katharina Teutsch über „Johnny und Jean“ unterhalten und bestimmt auch dieser Frage auf den Grund gehen.

Eintritt 8 € / 5 € *

Donnerstag
Oktober
20.00 Uhr
23.10.2014

Studio LCB
Lesung: Reiner Stach: „Kafka: Die frühen Jahre”

Gesprächspartner: Verena Auffermann und Rüdiger Safranski
Moderation: Hubert Winkels

Reiner Stach ©  Jürgen Bauer

Als ehemaliger Marathonläufer ist Reiner Stach auch als Kafka-Biograph auf die Langstrecke abonniert: mit „Kafka. Die frühen Jahre“ legt er in diesem Herbst den Abschluss seiner dreibändigen monumentalen Lebensbeschreibung Franz Kafkas vor. Stach versucht darin, gegen die Stereotype von Kafka dem Asketen, dem krummbuckelig über Akten schwitzenden Versicherungsjuristen, Kafka dem „Alien“, der „weltfremd, neurotisch, introvertiert und krank“ depressive Texte schreibt, ein Gegenbild des Doktors aus Prag zu zeichnen. Das gelingt ihm bravourös: wir lernen den Komiker Kafka, den Frauenhelden Kafka genauso wie den begeisterten Schundleser Kafka kennen, lesen Kafkas erste Postkarte, sitzen an Kafkas Schreibtisch und fallen mit Kafka auf einen Aprilscherz herein. Warum interessieren wir uns eigentlich so brennend für das Leben Franz Kafkas? Weil wir in seinem Leben Antworten auf Fragen suchen, die uns seine Texte aufgeben. Den biographischen Kurzschluss nicht herzustellen, ja im Gegenteil, den Autor Franz Kafka durch den extremen Zoom eben nicht immer vertrauter, sondern mitunter immer fremder erscheinen zu lassen, vor dieser Fremdheit Kafkas nicht zurückzuschrecken, sie unbeschönigt darzustellen: auch das leistet Reiner Stach. Im „Studio LCB” wird Reiner Stach aus „Kafka. Die frühen Jahre“ (S. Fischer Verlag) lesen und mit der Literaturkritikerin Verena Auffermann und dem Biographen Rüdiger Safranski über Franz Kafka und die Kunst der Lebensbeschreibung diskutieren.

In Zusammenarbeit mit dem Deutschlandfunk.
Sendetermin: 25. Oktober 2014, 20.05 Uhr.
Sendefrequenzen und Livestream
Eintritt 8 € / 5 € *

DLF

Montag
Oktober
19.30 Uhr
27.10.2014

Assoziationswelten des Hebräischen
Antrittsvorlesung der August-Wihelm-von-Schlegel-Gastprofessorin für Poetik der Übersetzung: Anne Birkenhauer (Jerusalem)

Begrüßung: Doris Kolesch (FU Berlin), Thomas Brovot (Deutscher Übersetzerfonds)

Außer Haus!
Ort: Akademie des Jüdischen Museums, Lindenstraße, 10969 Berlin

 

 

Die August-Wilhelm-von-Schlegel-Gastprofessur für Poetik der Übersetzung des Deutschen Übersetzerfonds und der FU Berlin würdigt herausragende Literaturübersetzer und schafft einen Reflexionsraum für die Poetik der Übersetzungskunst. Im Wintersemester wird mit Anne Birkenhauer eine der wichtigsten Vermittlerinnen der Literatur Israels gewürdigt. Sie hat Autoren wie Jaakow Shabtai, Jehoshua Kenaz und David Grossman ihre Stimme gegeben. Vortrag mit anschließendem Empfang. Begrenzte Teilnehmerzahl. Der Eintritt ist frei, Anmeldung erforderlich bis zum 20. Oktober per mail an mail@uebersetzerfonds.de oder Tel. 030-80490856.

Eine gemeinsame Veranstaltung des Deutschen Übersetzerfonds und des Peter-Szondi-Instituts der FU Berlin, mit freundlicher Unterstützung des Jüdischen Museums Berlin.
Eintritt frei

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Mittwoch
Oktober
20.00 Uhr
29.10.2014

Literatouren Münster / Münsterland. Heimatportraits

Sabine Scho, Burkhard Spinnen, Hermann Wallmann und Andreas Weber in Lesung und Gespräch
Moderation: Johann Christoph Maass

AutorInnen sind Seismografen und als solche besonders sensibel in der Wahrnehmung ihrer Umgebung, gerade der ihrer Heimat. Für die „Literatouren”, eine Rubrik des LCB-Portals Literaturport.de, wurden in diesem Jahr zehn SchriftstellerInnen aus Münster und dem Münsterland (Sabrina Janesch, Ulrich Janetzki, Jürgen Kehrer, Eva Maaser, Hermann Mensing, Sabine Scho, Burkhard Spinnen, Hermann Wallmann, Andreas Weber u. Elisabeth Zöller) um einen Blick auf ihre Region gebeten. Die Autoren entwerfen dabei eine persönliche Topografie ihrer Herkunftslandschaft. Entstanden sind dabei spannende Text-Bild-Ton-Konstrukte (alle Touren wurden sowohl fotografisch begleitet als auch als Hör-Tour eingelesen) mit genauen Wegbeschreibungen zum virtuellen oder realen Nacherleben.

Spazieren Sie am heutigen Abend mit Burkhard Spinnen und einem virtuellen Max Geisberg durch Münster, mit Andreas Weber auf den Spuren der Westfälischen Tödden nach Hopsten, Mettingen, Recke und Ibbenbüren; Sabine Scho wird Ihnen die dunkle Seite des Münsterlandes zeigen; Hermann Wallmann spinnt ein dichtes Textnetz aus Tatsachen, Beobachtungen und Anspielungen um Münster, Schöppingen und Telgte. Durch den Abend – eine Mischung aus Lesung, Gespräch und Bilderschau – führt der Literaturübersetzer und Lektor Johann Christoph Maass (adler & söhne), Wahlberliner und selbst Münsteraner. Im Anschluss an die Veranstaltung laden wir zu einem kleinen Münsterländer Büffet.

Das Projekt „Literatouren Münster/ Münsterland“ wurde durch die Kunststiftung NRW, die LWL-Kulturstiftung und die Kulturstiftung der Westfälischen Provinzial Versicherung ermöglicht.
Eintritt 8 € / 5 € *

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Donnerstag
Oktober
20.00 Uhr
30.10.2014

Schweizer Buchpreis 2014

Lesung der nominierten Autorinnen und Autoren

Schweiz

Der Schweizer Buchpreis, die wichtigste literarische Auszeichnung der Schweiz, wird seit 2008 jährlich vergeben, in diesem Jahr am 9. November in Basel. Die Shortlist der fünf Kandidaten wird am 24. September bekanntgegeben. Die Lesetour der nominierten Autorinnen und Autoren macht am 30. Oktober Station im LCB. Weitere Informationen zur Veranstaltung folgen Anfang Oktober.

In Zusammenarbeit mit dem Schweizer Buchhändler- und Verlegerverband, der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia und der Schweizerischen Botschaft.
Eintritt 8 € / 5 € *

Freitag
Oktober
15.00 - 18.00 Uhr
31.10.2014

Urheberschutz literarischer Figuren

Seminar für Autorinnen und Autoren

 

Der Bundesgerichtshof hat kürzlich ein höchst interessantes Urteil zum Thema „Urheberschutz literarischer Figuren” gefällt (sog. „Pippi Langstrumpf-Entscheidung”). Wir nehmen dies zum Anlass, in unserem jährlich stattfindenden Rechtsseminar für Autorinnen und Autoren den urheberrechtlichen Beziehungen zwischen Autor, Verlag und Lesern nachzugehen. Frau Prof. Dr. Eva-Ines Obergfell von der Humboldt-Universität und Rechtsanwalt Dr. Ingo Fessmann geben einen Überblick, erläutern neue gerichtliche Entscheidungen und gehen auf Fragen der Seminarteilnehmer ein.

Der Eintritt ist frei, Anmeldung wird erbeten unter Tel. 030 - 816 99 60.
Eintritt frei

KARTEN AUSSCHLIESSLICH AN DER ABENDKASSE

Ab sofort:
Vor und nach jeder Veranstaltung
kleine Speisen von
AL DENTE Catering

Ausstellung

‚Nieder mit den Wänden die voll rührender Waffen hängen‘ (Éluard). Fotos und Texte von Dieter M. Gräf

Portale

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Übersetztercolloquium

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