Programmleporello

Gerne schicken wir Ihnen unser Programmleporello zu, mailen Sie uns dazu einfach Ihre Adresse an mail@lcb.de.


Dienstag
Februar
19.30h
27.02.2018

Munin oder Chaos im Kopf
Monika Maron

Buchpremiere
Gesprächspartner: Christoph Stölzl

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Monika Maron stellt ihren neuen Roman »Munin oder Chaos im Kopf« (S. Fischer) vor und spricht mit dem Historiker und Publizisten Christoph Stölzl, der u. a. Gründungsdirektor des Deutschen Historischen Museums und seit 2010 Präsident der Weimarer Hochschule für Musik Franz Liszt ist. Im Mittelpunkt des Romans steht die Journalistin und Gelegenheitstexterin Mina Wolf. Sie opfert den Sommer, um einen Aufsatz über den Dreißigjährigen Krieg für die Festschrift einer Kleinstadt zu schreiben. Eine irre Nachbarin, die Tag für Tag lauthals auf ihrem Balkon singt, zwingt sie, nachts zu arbeiten. Die kleine, enge Straße gerät in Aufruhr und in Minas Kopf vermischen sich der Dreißigjährige Krieg, die täglichen Nachrichten über Gewalt und Terror mit der anschwellenden Aggression in der Nachbarschaft. Als auch noch eine Krähe in der nächtlichen Einsamkeit dazukommt, die sie Munin nennt und mit der sie ein Gespräch über Gott und die Welt beginnt, ist das Chaos in Minas Kopf komplett. Monika Maron, geboren in Berlin, wuchs in der DDR auf, übersiedelte 1988 in die Bundesrepublik und lebt seit 1993 wieder in Berlin.

Eintritt 8 € / 5 €*

Mittwoch
Februar
19.30h
28.02.2018

Ein mögliches Leben
Hannes Köhler

Buchpremie
Moderation: Inger-Maria Mahlke

Hannes Köhler © Gerald von Foris

Seit dem Ende seiner Haft in einem texanischen Barackenlager 1944 hat Franz die Orte seiner Kriegsgefangenschaft nie wiedergesehen. Nun aber reist er mit seinem Enkel Martin nach Amerika, um sie aufzusuchen. Durch Gespräche mit Zeitzeugen und den Aufenthalt in den Lagerruinen findet Franz allmählich eine Sprache für die Erinnerungen, die sein ganzes Leben geprägt haben. So kann Martin auch seinem Großvater näherkommen und die Brüche erkennen, die sich durch die Geschichte seiner Familie ziehen. Nach seinem Debütroman »In Spuren« (Mairisch 2011) erkundet Hannes Köhler in »Ein mögliches Leben« (Ullstein) erneut die Wege der Erinnerungen: Wie entstehen sie und wie ändern sie sich? Wie können Erinnerungen vermittelt werden, wie beeinflussen sie unser eigenes Leben und das Miteinander in unseren Familien? Anlässlich der Buchpremiere des Romans spricht Hannes Köhler mit seiner Schriftsteller-Kollegin Inger-Maria Mahlke, die wie er im Jahre 2009 an der Autorenwerkstatt des LCB teilgenommen hat. Im Anschluss an die Veranstaltung lädt der Ullstein Verlag zu einem Umtrunk.

Eintritt 8 € / 5 €*

Donnerstag
März
19.30h
01.03.2018

Preis der Leipziger Buchmesse 2018 (I)
Die Nominierten der Kategorie Übersetzung - Expeditionen ins Deutsche

Mit Robin Detje, Olga Radetzkaja, Juri Durkot
und Sabine Stöhr, Michael Walter und Ernest Wichner
Moderation: Ulrike Ostermeyer und Jürgen Jakob Becker

Robin Detje © privat

Olga Radetzkaja © privat

Juri Durkot © privat

Sabine Stöhr © privat

Michael Walter © privat

Ernest Wichner © privat

 

Wie ein roter Faden durchziehen die Werke Laurence Sternes das Übersetzerleben Michael Walters. Die bei Galiani erscheinende Werkausgabe bildet einen krönenden Abschluss – und ist nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse. Auch für Olga Radetzkajas Übersetzung der »Sentimentalen Reise« von Viktor Schklowskij (Die Andere Bibliothek) begeistert sich die Jury, das Buch erzählt von Russland in revolutionärem Aufruhr. Ernest Wichner wurde für die Übersetzung eines rumänischen Gegenwartsromans ausgewählt: Cǎtǎlin Mihuleacs »Oxenberg & Bernstein« (Paul Zsolnay Verlag); Sabine Stöhr und Juri Durkot für ihre Übertragung des neuen Romans von Serhij Zhadan aus dem Ukrainischen: »Internat« (Suhrkamp), der ins ostukrainische Kriegsgebiet führt. Robin Detje schließlich, Preisträger des Jahres 2014, hat für Joshua Cohens Sprach- und Gedankenfuror im »Buch der Zahlen« (Schöffling & Co.) eine deutsche Stimme und den Beifall der Jury gefunden. Eine gemeinsame Veranstaltung mit der Leipziger Buchmessse, die nach den Lesungen und Gesprächen zu Wein und kleinen Snacks einlädt.

Eintritt frei*

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Freitag
März
19.30h
02.03.2018

Preis der Leipziger Buchmesse 2018 (II)
Die Nominierten der Kategorie Sachbuch

Mit Martin Geck, Gerd Koenen, Andreas Reckwitz und Bernd Roeck
Moderation: Andrea Gerk und Christian Rabhansl

Martin Geck © Kai Kitschenberg

Gerd Koenen © Christoph Mukherjee

Andreas Reckwit © Jürgen Bauer

Bernd Roeck © PRoeck

In der Kategorie Sachbuch sind Martin Geck, Gerd Koenen, Andreas Reckwitz, Karl Schlögel und Bernd Roeck für den 14. Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Vier der Autoren stellen sich im LCB dem Berliner Publikum vor. Karl Schlögel, der mit »Das sowjetische Jahrhundert« (C. H. Beck) eine fesselnde Archäologie des Kommunismus vorgelegt hat, kann leider nicht anwesend sein. Erleben können wir Martin Geck, der in »Beethoven. Der Schöpfer und sein Universum« (Siedler) den Komponisten im Spiegel überraschender geistesgeschichtlicher Konstellationen porträtiert. Gerd Koenens »Die Farbe Rot« (C. H. Beck) durchleuchtet die Ursprünge und Geschichte des Kommunismus, Andreas Reckwitz untersucht in »Die Gesellschaft der Singularitäten« (Suhrkamp) spätmoderne Gesellschaften, die das Authentische feiern. Bernd Roeck schließlich entfaltet in »Der Morgen der Welt« (C. H. Beck) ein beeindruckendes Panorama der Renaissance. Im Anschluss lädt die Leipziger Buchmesse zu Wein und kleinen Snacks.

Eine Veranstaltung der Leipziger Buchmesse in Zusammenarbeit mit Deutschlandfunk Kultur und dem LCB. Sendetermin: 4. März, 00:05 bis 1.00 Uhr, Deutschlandfunk Kultur.
Eintritt frei

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Dienstag
März
19.30h
06.03.2018

Der literarische Lifehack
Buchpremiere: Miakro
Georg Klein

Moderation und Einspieler: Thomas Böhm

Georg Klein © picture-alliance F.May

Tag für Tag arbeitet der Trupp im „mittleren Büro“ am „weichen Glas“, empfängt Speisen aus der „bleichen Wand“, legt sich in persönliche Ruhekojen. Bis ein „Binnenwind“ die Erinnerungen des Büroleiters durcheinanderbringt, der mit drei Kollegen den Ausbruch wagt – und einen großen, geheimnisvollen Gegenspieler entdeckt. Mit Ernst und Eigensinn, mit Humor und Gefühl lässt Georg Klein in seinem Roman »Miakro« das Licht des Phantastischen auf die Welt des Arbeitsalltags fallen. Wie reagieren Menschen, die unvorbereitet mit diesem Text konfrontiert werden, deren Arbeitsalltag einen sogenannten „Lifehack“ erfährt, bei dem es darum geht, Dinge kreativ und anders zu verwenden, als ursprünglich vorgesehen? Thomas Böhm unternimmt einen literarischen Lifehack in einem Großraumbüro und bringt die gesammelten Stimmen in die Premierenlesung ein. »Miakro« ist im Rowohlt Verlag erschienen und nominiert in der Kategorie Belletristik des Preises der Leipziger Buchmesse.

Eintritt 8 € / 5 €*

Freitag
März
19.30h
09.03.2018

Queeres Lesen hören
Hörraum | dichterlesen.net

Kristof Magnusson und Lann Hornscheidt
Moderation: Thorsten Dönges

Kristof Magnusson und Lann Hornscheidt

Gibt es einen queeren Blick auf die Welt, queeres Schreiben, Lesen und Hören? Für den neuen Hörraum unseres Online-Tonarchivs „Dichterlesen.net“ haben Kristof Magnusson und Lann Hornscheidt Texte ausgewählt, die gesellschaftliche Normen hinterfragen. Bis heute machen die meisten queeren Menschen die Erfahrung, in einer Welt aufzuwachsen, die nicht für sie gemacht ist, und diese Erfahrung prägt auch die künstlerische Arbeit: Viele Autor*innen würden anders schreiben, hätten sie nie ihre sexuelle Identität in Frage gestellt. Und muss jemand überhaupt „anders“ sein, um über „anderes“ Lieben und Begehren schreiben zu können oder gar zu dürfen? Lann Hornscheidt und Kristof Magnusson präsentieren Audios und Texte, die dazu einladen, das eigene Hören zu differenzieren und die eigene Wahrnehmung herauszufordern. Im Anschluss laden wir herzlich zu einem kleinen Empfang ein. Dichterlesen.net wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, die Antidiskriminierungsstelle des Bundes und die S. Fischer Stiftung.

Eintritt frei

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Sonntag
März
ab 14.30h
11.03.2018

Grenzgänger: Filmische Blicke nach China, Russland und in den Altai

Von und mit Diedie Weng, Vadim Jendreyko, Katja Fedulova,
Susanne Schüle
und Elena Levina
Moderation: Dagmar Mielke, Gemma Pörzgen und Natascha Freundel

Außer Haus: Dokumentarfilme im Kino Moviemento

Im Kino Moviemento zeigen das LCB und die Robert Bosch Stiftung drei Dokumentarfilme, die individuelle Perspektiven auf die Lebensrealitäten im Norden Chinas, in Russland und im Altai-Gebirge einnehmen. Unmittelbar lassen sie uns am Alltag und den Geschichten von Menschen teilhaben, die ganz eigene Wege suchen, mit den gesellschaftspolitischen Determiniertheiten ihres Landes umzugehen – oder beschlossen haben, sich zu wehren. Die Regisseurinnen wurden gefördert im Rahmen des Grenzgänger-Programms.

14.30 h »The beekeeper and his Son«, OmeU
Im Anschluss Gespräch mit Diedie Weng (Regie) und Vadim Jendreyko (Drehbuch, Produktion) in englischer Sprache.
Moderation: Dagmar Mielke (Redakteurin rbb/ARTE)

»The beekeeper and his Son«

»The beekeeper and his Son« wirft den Blick auf den Konflikt zwischen Vater und Sohn, die im Norden Chinas vom Imkern leben. Diedie Weng und Vadim Jendreyko gelingt ein humorvolles wie berührendes Portrait einer Familie, die wie zahlreiche andere in China Brüche zwischen den Generationen erfährt und versucht, die tiefe Kluft zwischen Tradition und Moderne zu überwinden.

17 h »Drei Engel für Russland – Glaube, Hoffnung, Liebe«, OmeU
Im Anschluss Gespräch mit Katja Fedulova (Regie)
Moderation: Gemma Pörzgen (freie Journalistin)

»Drei Engel für Russland – Glaube, Hoffnung, Liebe«

Die liberale Lokalpolitikerin Olga, die Abtreibungsgegnerin Natalia und die ehemalige Soldatin Anastasia setzen sich auf ganz unterschiedliche Art und Weise für ihr Land ein. Über ganz offene Einblicke in die Lebenswelten dieser drei starken wie außergewöhnlichen Frauen offenbart sich ein Russland, das 25 Jahre nach der Perestroika noch immer nach Orientierung sucht.

19.45 h »Im Freien Fall«, OmeU
Im Anschluss Gespräch mit Susanne Schüle (Buch, Regie) und Elena Levina (Co-Regie)
Moderation: Natascha Freundel (Redakteurin NDR Kultur)

»Im Freien Fall«

Boris und Marina gehören einer ehemaligen stolzen Hirtenfamilie aus dem Altaigebirge an, der nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion die Lebensgrundlage entzogen wurde. Der Film zeigt, wie ihre Geschichte um die Welt geht, als radioaktiver Weltraumschrott neben ihrer Hütte aufschlägt und sie Schadenersatz von der russischen Weltraumorganisation fordern – und taucht dabei tief in das Leben von Menschen ein, die nach fernen politischen Veränderungen vergessen wurden.

Eintritt: 8€ / 7€, ab zwei Filmen: 5 €/Film

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Dienstag
März
19.30h
13.03.2018

Nature Writing
Studio LCB mit Esther Kinsky

Im Gespräch: Insa Wilke und Ian Galbraith
Moderation: Katharina Teutsch

Esther Kinsky © Heike Steinweg

Noch bevor der Begriff des Nature Writing Einzug in die Feuilletons gehalten hat, schrieb Esther Kinsky über Landschaften. »Geländeroman« ist die Genrebezeichnung ihres neuen Romans. In »Hain« macht sich Kinsky in mehrfacher Hinsicht auf die Reise: Nach dem Tod des Geliebten fährt die Ich-Erzählerin nach Italien. Dort kommen Eindrücke von heute mit den Erinnerungen an den Toten und an die eigene Kindheit in Italien miteinander ins Gespräch. Bereits im Roman »Am Fluß« überzeugte sie die Kritik mit ihrer unsentimentalen und gleichzeitig schmerzlich empathischen Erzählweise. Diese, so Kinsky, sei immer auch eine Sehweise. Denn wie auch dem Urahn des Nature Writing, Henry David Thoreau, gehe es ihr darum zu benennen, was sie sieht. Was steckt in diesem Bedürfnis, einen Namen für etwas zu finden? In dieser Suchbewegung, sagt Kinsky, entsteht ein Dialog zwischen der Geschichte des Erzählers und der Geschichte des Objekts. Mit der Autorin diskutieren der Übersetzer Ian Galbraith und die Kritikerin Insa Wilke.

In Zusammenarbeit mit dem Deutschlandfunk.
Sendetermin: Samstag, 31. März 2018, 20:05 Uhr.
Sendefrequenzen und Livestream
Eintritt 8 € / 5 €*

DLF

Mittwoch
März
19.30h
21.03.2018

Eindrücke vom Rand der Welt – Literatur@Taiwan
Das Leben ist eine Insel – 2018

Eine Begegnung mit Chu Yu-Hsun, Sabrina Lichun Huang und Wang Tsung-Wei
Moderation: Meike Schlüter

Chu Yu-Hsun © privat

Sabrina Lichun Huang © privat

Wang Tsung-Wei © privat

Abgeschottet oder mittendrin? Politisch umstritten, ökonomisch ein Juwel, Taiwan ist eine Insel, verwickelt in Widersprüchen. Welche Auswirkungen hat diese Ausnahmesituation für die Literatur der von 23 Millionen Menschen bevölkerten Insel? Wie verorten Autorinnen und Autoren die eigene Position in der großen, weiten Welt? Was bewegt diese Republik: Baseball oder Buddha? Diese und weitere Fragen stellen wir unseren drei Hausgästen aus Taiwan. Die jungen Stimmen der taiwanischen Literatur erzählen von den Träumen und Wünschen einer Insel, von ihrem Umgang mit Leidenschaft,  Enttäuschung, Einsamkeit und bieten Einblicke in ihr Schaffen. »Das Leben ist eine Insel – Literatur@Taiwan« ist eine Kooperation mit dem Ministry of Culture Taiwan.

Eintritt frei

Donnerstag
März
19.30h
22.03.2018

Internat
Lesung: Serhij Zhadan

Moderation: Natascha Freundel

Serhij Zhadan © Isolde Ohlbaum

„Asymmetrische Kriegsführung“ nennt man kriegerische Auseinandersetzungen, die nicht von regulären Armeen nach den Kriterien der Genfer Konvention geführt werden. Manche glauben, dass diese Form des schmutzigen Kriegs die Kriege der Zukunft sein werden.  Eine dieser asymmetrischen Auseinandersetzungen ist jene zwischen den Russen und den Ukrainern in der Ostukraine. Serhij Zhadan stammt von dort aus dem Donezbecken und wurde – gegen seinen Willen – zum literarischen Zeugen dieses nie erklärten Kriegs. In seinem neuen Roman »Internat« (Suhrkamp, aus dem Ukrainischen von Juri Durkot und Sabine Stöhr) erzählt er eindringlich von einem jungen Lehrer, der seinen 13-jährigen Neffen aus dem Internat am anderen Ende der Stadt nach Hause holen will. Die Schule ist unter Beschuss geraten und bietet keine Sicherheit mehr. Durch den Ort zu kommen, in dem das zivile Leben zusammengebrochen ist, dauert einen ganzen Tag. Die beiden geraten in die unmittelbare Nähe der Kampfhandlungen, paramilitärische Trupps, herrenlose Hunde tauchen in den Trümmern auf, apathische Menschen stolpern orientierungslos durch eine apokalyptische urbane Landschaft.  In Zusammenarbeit mit dem Suhrkamp Verlag.

Eintritt 8 € / 5 €*

Sonntag
März
19.00h
25.03.2018

Keine Gedichte vom Krieg

Freigang mit Iryna Tsilyk
Moderation: Sofia Onufriv

Außer Haus: ausland, Lychener Str. 60, Berlin

Iryna Tsilyk © Julia Weber

Im März startet das LCB eine neue Programmreihe außer Haus: In unregelmäßiger Folge brechen wir mit einer Stipendiatin oder einem Stipendiaten aus dem »Schreibknast am Wannsee« aus und gehen auf Freigang an die unterschiedlichsten Orte Berlins.  Als erstes treffen wir uns diesen Monat mit der ukrainischen Dichterin und Regisseurin Iryna Tsylik im Prenzlauer Berger ausland. Hier rückt die Veranstaltungsreihe auslandSPRACHEN Mehrsprachigkeit und literarische Übersetzung in den Mittelpunkt. Im Gespräch mit Moderatorin Sofia Onufriv und den Übersetzerinnen Beatrix Kersten und Chrystyna Nazarkevich gibt Iryna Tsylik Einblick in ihre dichterische Werkstatt und einige filmische Arbeiten der letzten Jahre, in denen sie sich mit der ukrainischen Identität zwischen Ost und West beschäftigt. Die Lesung findet auf Ukrainisch und Deutsch statt.

Eintritt 5 €

Dienstag
März
19.30h
27.03.2018

Faszination Doppelleben
Thorsten Palzhoff
und Lilian Loke in Lesung und Gespräch

Moderation: Thorsten Dönges

Thorsten Palzhoff © Andreas Labes

Lilian Loke © Christop hMukherjee

Tobias Voss führt ein Doppelleben. Als er nach einem Unfall verhaftet wird, beginnt er zu schreiben und erzählt seiner Frau, wer er eigentlich ist – und wie aus Felix Fehling der Mann wurde, den sie kennt. Auch Victor und Georg haben doppelte Identitäten: der eine ist zugleich Hotelfachmann und Einbrecher, der andere Künstler und Erbe eines milliardenschweren Konzerns. Der eine hat, was der andere braucht – und umgekehrt. In ihren Romanen »Nebentage« (S. Fischer)  und »Auster und Klinge« (C. H. Beck) erzählen Thorsten Palzhoff (Teilnehmer unserer Autorenwerkstatt Prosa 2005) und Lilian Loke (Autorenwerkstatt 2012) von Menschen, die versuchen, sich selbst neu zu erfinden, um in einer chaotischen und erbarmungslosen Welt einen eigenen Platz zu erkämpfen. In Palzhoffs Roman werden die Erfolge und das Scheitern der Hauptfigur von ihr selbst geschildet – von einem Menschen, der scheinbar nichts mehr zu verlieren hat. Lokes Erzähler wiederum berichtet mit bissigem Humor vom hochriskanten Deal zwischen Victor und Georg.

Eintritt 8 € / 5 €*


 

Sofern nicht anders angegeben:
KARTEN AUSSCHLIESSLICH AN DER ABENDKASSE

Ab sofort:
Vor und nach jeder Veranstaltung
kleine Speisen von
AL DENTE Catering

Ausstellungen

Urbans Orbit – Einblicke in den Nachlass eines Übersetzers | Ausstellung. 20. Oktober 2017 – 9. Februar 2018

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Krieg im Frieden. Internationales Dramatiker*innenlabor

DAS WEISSE MEER. Literaturen rund ums Mittelmeer

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