Programmleporello

Gerne schicken wir Ihnen unser Programmleporello zu, mailen Sie uns dazu einfach Ihre Adresse an mail@lcb.de.


Donnerstag
April
20.00 Uhr
27.04.2017

Krieg im Frieden. Internationales Dramatiker*innenlabor
Werkstattgespräch mit Ebru Nihan Celkan (Türkei), Sivan Ben Yishai (Israel), Anastasya Kosodyi (Ukraine)
und Mehdi Moradpour (Deutschland)

Moderation: Maxi Obexer und Sasha Marianna Salzmann

Ebru Nihan Celkan © privat

Sivan Ben Yishai © Merav Maroody

Anastasya Kosodyi © privat

Mehdi Moradpour © Neda Navaee

Im nationalen und im internationalen Kontext können wir derzeit erleben, wie Hass gesät wird und Fronten sich verhärten. Um Macht zu erhalten oder zu gewinnen, werden Auseinandersetzungen gezielt inszeniert, sogar Anschläge und Bürgerkriege werden in Kauf genommen. In den Ländern des Westens werden Krisen herbeigeredet und Ängste beschworen. Mal wird Krieg in den Köpfen, dann wieder in Institutionen, zuletzt mit Panzern und Raketen ausgetragen. Für das Projekt „Krieg im Frieden“ haben das Literarische Colloquium Berlin, das Maxim Gorki Theater, das Neue Institut für Dramatisches Schreiben und die Robert Bosch Stiftung vier Theaterautor*innen eingeladen. Sie werden sich im Rahmen eines Schreiblabors im April mit den gesellschaftlichen Bedingungen auseinandersetzen, die aus einem freien Leben ein Gefüge von Krieg im Frieden oder Frieden im Krieg machen. Im Werkstattgespräch berichten sie über die Arbeit an den Texten. 2018 werden dann die künstlerischen Ergebnisse der Begegnungen im Studio R des Maxim Gorki Theaters vorgestellt.

Eintritt 8 € / 5 €*

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Freitag
April
19.00 Uhr
28.04.2017

Finissage der Autorenwerkstatt Prosa 2016
Es lesen Johannes von Dassel, Donat Blum, Helene Bukowski, Lydia Dimitrow, Mia Frimmer, Stefanie Gerhold, Marius Hulpe, Angela Lehner, Denis Pfabe und Eva Raisig

Moderation: Inka Parei und Thorsten Dönges

Autorenwerkstatt Prosa 2016 © Tobias Bohm

Im Herbst 2016 nahmen zehn Autorinnen und Autoren an der Autorenwerkstatt Prosa des LCB teil, die von Inka Parei und Thorsten Dönges geleitet wurde. Am heutigen Abend kommen alle Autorinnen und Autoren noch einmal im LCB zusammen, um sich und ihre Texte dem Berliner Publikum vorzustellen. Eine große Bandbreite von Sujets und Schreibweisen ist zu entdecken, von lakonischer Prägnanz bis zu virtuosen Spracheskapaden, vom literarischen Familien-Kammerspiel bis zum Gesellschaftspanorama.

Eintritt frei

Dienstag
Mai
20h
02.05.2017

Hausgäste

Verena Mermer, Safaa Fathy, Natascha Gangl und Iztok Vrencur in Lesung und Gespräch

Verena Mermer © Christian Schreibmüller

Safaa Fathy © Ischia

Natascha Gangl © Marcel Rius

Iztok Vrencur © privat

Heute Abend begrüßen wir vier unserer Hausgäste und sprechen mit ihnen über ihre Werke. Verena Mermer ist eine viel gereiste junge Autorin aus Wien, deren 2015 erschienener Roman »die stimme über den dächern« von den Protesten gegen das autoritäre Regime in Baku, Aserbaidschan, erzählt. Ebenfalls aus Österreich stammt Natascha Gangl. Sie schreibt vor allem Theaterstücke, außerdem erarbeitet sie Hörstücke und theatrale Installationen. Ihr Debütroman »Wendy fährt nach Mexiko« erschien 2015 bei Ritter. Die Ägypterin Safaa Fathy ist Filmemacherin und Autorin von Stücken und mehreren Lyrikbänden. Ihr Dokumentarfilm »Derrida anderswo« präsentiert eine Reihe von Interviews mit dem französischen Philosophen, die während einer gemeinsamen Reise von Algerien über Spanien bis nach Paris geführt wurden. Iztok Vrenčur Svetina kommt aus Ljubljana, wo er Archäologie studiert hat. Von diesem jungen Schriftsteller, der parallel sein Studium in Prähistorischer Archäologie absolviert, wurden bereits zwei Romane veröffentlicht.

Eintritt frei

Mittwoch
Mai
19h
03.05.2017

Winckelmann und wir.
Lesungen und Gespräche mit Daniela Danz, Swantje Lichtenstein und Ernst Osterkamp

Moderation: Jens Bisky
Anschließend italienische Musik von und mit Francesco Wilking und Patrick Reising

Winckelmann. Moderne Antike - Flyer

„Das Andenken merkwürdiger Menschen, so wie die Gegenwart bedeutender Kunstwerke, regt von Zeit zu Zeit den Geist der Betrachtung auf“, schreibt Goethe in »Winckelmann und sein Jahrhundert«. 2017 darf Johann Joachim Winckelmann, 1717 in Stendal geboren und 1768 in Triest ermordet, einmal mehr unseren Geist aufregen: Die Klassik Stiftung Weimar präsentiert vom 7. April bis zum 2. Juli die Ausstellung »Winckelmann. Moderne Antike« (www.klassik-stiftung.de/winckelmann); in Berlin zeigt das Schwule Museum ab dem 16. Juni »Winckelmann – das göttliche Geschlecht« (www.schwulesmuseum.de). Für den heutigen Abend haben die Literaturwissenschaftlerin Charlotte Kurbjuhn und das LCB die Autorinnen Daniela Danz und Swantje Lichtenstein sowie den Literaturwissenschaftler Ernst Osterkamp gebeten, sich mit Winckelmanns Briefen, die schon Goethe faszinierten, auseinanderzusetzen. Im Gespräch mit Jens Bisky von der Süddeutschen Zeitung geht es um die Frage, was Winckelmann uns mit seinen Reflexionen über Antike, Freundschaft und Schönheit im 21. Jahrhundert zu sagen haben könnte. Anschließend singt der Songwriter Francesco Wilking italienische Lieder, begleitet von Patrick Reising an Keyboard und Guitarre.

In Zusammenarbeit mit der Klassik Stiftung Weimar, der Humboldt-Professur für neuzeitliche Schriftkultur und europäischen Wissenstransfer der Universität Halle-Wittenberg und dem Schwulen Museum.
Eintritt 8 € / 5 €
*

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Montag
Mai
19h
08.05.2017

Casino am Wannsee: Zu lieben.
Eine politische Handlungsform

Lann Hornscheidt präsentiert die Gäste Lahya Aukongo, Marica Bodrožic, Grada Kilomba und Agnes Lampkin

Lahya Aukongo © privat

Marica Bodrožić © Peter von Felbert

Grada Kilomba © privat

Agnes Lampkin © privat

Liebe ist kein Privatbesitz © Lahya Aukongo

An diesem von Lann Hornscheidt kuratierten Abend unserer Reihe »Casino am Wannsee« untersuchen vier Künstlerinnen, inwiefern lieben politisch ist oder sein kann. An welchem Punkt wurde aus der Handlungsweise zu lieben ein Objekt – die Liebe –, das privatisiert, intimisiert und durch Begehren Teil einer kapitalistischen Konsumlogik geworden ist? Was könnte es heißen, zu lieben als eine zutiefst politische Handlung zu verstehen, die Schmerzen zulässt, auf Verbindungen beruht und diese gestaltet? Grada Kilomba, interdisziplinäre Künstlerin, Lahya Aukongo, Autorin und Spoken-Word-Künstlerin, Marica Bodrožić, Autorin, und Agnes Lampkin, Schauspielerin, untersuchen die politische Tragweite von Lieben als Handlungsform in Zeiten von rassistischer Gewalt und Kriegen. Durch ihr künstlerisches Schaffen zeigen sie Visionen auf, die normative Vorstellungen von Politik und Liebe herausfordern. Die Besucher*innen des Casinos am Wannsee sind eingeladen, auf ihrem individuellen Parcours durchs LCB und seinen Garten mit den Inspirationen unserer Gäste ihre – vielleicht stillschweigenden – Konzepte von Liebe und Politik neu kennenzulernen.

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Preußische Seehandlung.
Eintritt 8 € / 5 €*

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Dienstag
Mai
20h
09.05.2017

Studio LCB
Lesung: Nico Bleutge

Im Gespräch: Marie Luise Knott und Marcel Beyer
Moderation: Tobias Lehmkuhl

Nico Bleutge © Ekko von Schwichow

Vom heutigen Istanbul bis zur fernen Fernsehdrachenwelt der siebziger Jahre spannt sich der geographisch-kulturelle Bogen in Nico Bleutges neuem, seinem vierten Gedichtband. Nach »verdecktes gelände« (2013, C.H. Beck) mischt sich in »nachts leuchten die schiffe« stärker noch das flüssige Element ein: „die frachtarbeiter an deck, ihre grellroten westen / die noch kurz in der dämmerung wachsen / die glut vertiefte sich, hob den erdstoff ein wenig / meer schien land und land schien meer zu sein“. Und wähnte man sich eben noch am Bosporus, läuft „die warme golfstromdrift“ schon an der Südspitze Grönlands vorbei. Aus den Tiefen der alten Bundesrepublik grüßt schließlich der kleine Drache Grisu herüber mit Bildern gesteigerter Wahrnehmung, mit Erinnerungsbildern: „ich habe mitten im schauen / gebrannt.“ Nico Bleutge gehört zu den Dichtern, für die Wahrnehmung der Nahwelt und tiefe Reflexion ganz nahtlos ineinander gehen. Er arbeitet auch als Literaturkritiker und Essayist; im vergangenen Jahr hat er den Alfred Kerr-Preis für Literaturkritik bekommen. Mit Nico Bleutge diskutieren die Kritikerin Marie Luise Knott und der Schriftsteller Marcel Beyer, der auch eigene Texte lesen wird. Den Abend moderiert der Berliner Literaturkritiker Tobias Lehmkuhl.

In Zusammenarbeit mit dem Deutschlandfunk.
Sendetermin: Samstag, 27. Mai 2017, 20:05 Uhr.
Sendefrequenzen und Livestream
Eintritt 8 € / 5 €*

DLF

Mittwoch
Mai
20h
10.05.2017

Finanziell geht es mir einfach miserabel. (Joseph Breitbach, 1935)
20 Jahre Joseph - Breitbach - Preis

Lesung und Diskussion: Ursula Krechel, Thomas Lehr, Wolf Lepenies, Ingo Schulze
Moderation: Michael Krüger

Joseph Breitbach © Stiftung Joseph Breitbach

Brigitte Kronauer und Ilse Aichinger, W. G. Sebald und Christoph Meckel, Herta Müller und Jenny Erpenbeck, Dieter Wellershoff und Georges-Arthur Goldschmidt: wie ein Who is Who der deutschen Literatur liest sich die Liste der Preisträger des Joseph-Breitbach-Preises. In diesem Jahr wird der großzügig dotierte Preis zum zwanzigsten Mal verliehen. Das ist der Stiftung Joseph-Breitbach und der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz, Anlass genug, an einem Frühlingsabend den Preis zu feiern. Durch den Abend führt Michael Krüger – selbst Preisträger, ebenso wie Ursula Krechel, Thomas Lehr, Wolf Lepenies und Ingo Schulze. Die Autoren lesen jeweils kurz aus den einst ausgezeichneten Büchern und diskutieren dann über das ewig junge Thema Geld – und über die Bedeutung von Preisen und Stipendien, denn von den eigenen Büchern leben, das können die wenigsten Autorinnen und Autoren. Im Anschluss lädt die Stiftung zu Wein und Käse.

In Zusammenarbeit mit der Stiftung Joseph Breitbach und der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz.
Eintritt frei

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Freitag
Mai
10.30h
19.05.2017

PUERTO BERLÍN. PARATAXE

Symposium

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Im Rahmen des Projektes »PARATAXE – die internationalen Literaturszenen Berlins« findet am Freitag, den 19. Mai 2017 ab 10.30 Uhr das Symposium »Puerto Berlín – Lateinamerikanische Autor*innen in Berlin« statt. Das LCB, Literaturport, die Berliner Literarische Aktion und die Gastkuratoren Timo Berger und Rike Bolte präsentieren Geschichte und Gegenwart der lateinamerikanischen Literatur Berlins. Zahlreiche Wissenschaftler*innen, Autor*innen und Übersetzer*innen (u. a. Patricia Cerda, Urs Müller-Plantenberg, Susanne Klengel, Amir Valle, Esther Andradi, Juan Sanz, Jorge Locane, Érica Zíngano und Michael Gaeb) setzen sich mit den Themen Exil, Migration und Literatur zwischen Lateinamerika und Berlin auseinander.

10.30 h:
Auftakt mit Martin Jankowski und Jürgen Jakob Becker
11h – 13 h:
TRANSIT – Aufbruch und Exil. Die 1960er und 1970er Jahre.
Mit Patricia Cerda, Urs Müller-Plantenberg u. a., Videobotschaften von Michi Strausfeld und Dieter Ingenschay, Moderation: Peter B. Schumann
14.30h – 16h
WANDEL – Rückkehr zur Demokratie und neue Migrationen, die 1980er & 1990er Jahre.
Mit Susanne Klengel, Amir Valle, Esther Andradi. Videobotschaft: Berthold Zilly. Moderation: Margarita Ruby
16.30h – 18h
PERSPEKTIVEN – Barrio latino oder global literature? Die 2000er Jahre.
Mit u. a. Redaktion Alba, Juan Sanz, Jorge Locane, Érica Zíngano, Michael Gaeb. Videobotschaft: Ethel Barja Moderation: Benjamin Loy

Um Anmeldung zum kostenfreien Symposium wird gebeten unter mail@lcb.de.
Die Parataxe Symposien finden in Kooperation mit dem LCB und Literaturport statt.
Eintritt frei

Freitag
Mai
20h
19.05.2017

PUERTO BERLÍN. PARATAXE
Briefe an die Amphibien
Multimediale, mehrsprachige Lesung mit Ricardo Domeneck, Samanta Schweblin, Patricia Cerda

Mit Berlin-Poetryfilmen lateinamerikanischer Dichter*innen
Moderation: Tobias Kraft

Ricardo Domeneck © Tobias Bohm

Samanta Schweblin © privat

Patricia Cerda © Carmelo Naranjo

Am Abend treten Ricardo Domeneck, Samanta Schweblin und Patricia Cerda in einer öffentlichen, mehrsprachigen Lesung auf .

PARATAXE ist ein Projekt der Berliner Literarischen Aktion e. V. und wird durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa gefördert.
Eintritt 8 € / 5 €*

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Samstag
Mai
10h – 18h
20.05.2017

Alfred - Döblin - Preis 2017
Lese- und Diskussionstag mit den Finalist*innen María Cecilia Barbetta, Anja Kampmann, Fridolin Schley, Alida Bremer, Sebastian Polmans, Stephan Groetzner

Moderation: Mara Delius, Wiebke Porombka, Tobias Lehmkuhl
Publikumsjury: Sieglinde Geisel, Lann Hornscheidt, Kathleen Hildebrandt, Sophie Weigand, Thomas Hummitzsch, Ilke Sayan, Patricia Klobusiczky, Patrick Hutsch

Alfred Döblin © unbekannt

Günther Grass © Renate von Mangoldt

An einen der vielseitigsten deutschen Schriftsteller der Moderne erinnert der 1979 von Günter Grass gestiftete und seither alle zwei Jahre für ein noch unvollendetes Prosa-Manuskript vergebene Alfred-Döblin-Preis. Die letzten Preisträger waren 2013 Saša Stanišić und 2015 Natascha Wodin. Mehr als 600 Autorinnen und Autoren haben sich in diesem Jahr um den Preis beworben. Die Manuskripte von María Cecilia Barbetta, Alida Bremer, Stephan Groetzner, Anja Kampmann, Sebastian Polmans und Fridolin Schley hat die Jury ausgewählt, am heutigen Samstag stellen die Jurorinnen Mara Delius, Wiebke Porombka und Tobias Lehmkuhl diese Finalisten im Rahmen eines öffentlichen Leseund Diskussionstags der Öffentlichkeit vor. Am späten Nachmittag wird der Preisträgers oder die Preisträgerin auf der Terrasse des LCB bekanntgegeben, die feierliche Preisverleihung findet am Sonntag, dem 21. Mai um 11.30 Uhr im Plenarsaal der Akademie der Künste am Pariser Platz statt.

In Zusammenarbeit mit der Akademie der Künste.
Eintritt 8 € / 5 €*

Dienstag
Mai
20h
23.05.2017

Preis der Literaturhäuser 2017
Lesung und Gespräch mit Terézia Mora

Laudatio und Gespräch: Sigrid Löffler

Außer Haus:
Literaturhaus Berlin, Fasanenstraße 23

Terezia Mora © Peter von Felbert

Das Netzwerk der Literaturhäuser verleiht den Preis der Literaturhäuser 2017 der Autorin und Übersetzerin Terézia Mora. Die 1971 in Ungarn geborene und heute in Berlin lebende Terézia Mora hat bislang ein Werk vorgelegt, das fraglos zum Aufregendsten und stilistisch Verblüffendsten gehört, was die deutschsprachige Gegenwartsliteratur zu bieten hat. In ihren – fast alle im Luchterhand Literaturverlag erschienenen – Büchern von »Seltsame Materie« (1999) über »Alle Tage« (2004) und den mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichneten Roman »Das Ungeheuer« (2013) bis hin zu ihren jüngsten Erzählungen »Die Liebe unter Aliens« (2016) entwickelt sie unverwechselbare Sprach- und Erzählformen, die den Stoffen ihrer Texte einen individuellen, adäquaten Ton verleihen (aus der Preisbegründung).

Eintritt frei

Dienstag
Mai
20h
30.05.2017

Hausgäste

Anna Kordzaia, Azam Abidov, Aigul Kemelbayeva und Zanna Słoniowska in Lesung und Gespräch

Anna Kordzaia © privat

Azam Abidov © privat

Aigul Kemelbayeva © privat

Zanna Słoniowska © privat

An diesem Abend werden vier internationale Hausgäste die Bühne des LCB betreten: Anna Kordzaia-Samadashvili aus Georgien, Azam Abidov aus Usbekistan, Aigul Kemelbayeva aus Kasachstan und Zanna Słoniowska aus der Ukraine. Anna Kordzaia ist Journalistin, Prosa-Autorin, Übersetzerin und Professorin an der Ilia-Universität in Tbilissi. Ihre Erzählungen, Romane und Übersetzungen wurden mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet. Auch Azam Abidov arbeitet als Übersetzer und setzt sich für die Förderung literarischer Übersetzungen in Usbekistan ein. Zudem ist er Dichter und Autor von Kurzgeschichten. Die Kasachin Aigul Kemelbayeva ist in Astana als Autorin und Essayistin tätig. Sie hat 20 Literaturpreise erhalten, u. a. den staatlichen Literaturpreis »Daryn« (2000). Zanna Słoniowska ist in der Ukraine geboren, lebt zurzeit in Krakau und schreibt auf Polnisch. Sie ist Journalistin, Übersetzerin und Roman-Autorin. 2016 wurde sie für die bedeutendste literarische Auszeichnung Polens – den Nike-Literaturpreis –, nominiert und gewann außerdem den Conrad Award, einen Preis für Debütromane.

Eintritt frei

Samstag
September
02.09.2017

Save the Date

LCB Sommerfest 2017
Suhrkamp · Insel

LCB Sommerfest 2017


 

Sofern nicht anders angegeben:
KARTEN AUSSCHLIESSLICH AN DER ABENDKASSE

Ab sofort:
Vor und nach jeder Veranstaltung
kleine Speisen von
AL DENTE Catering

Ausstellungen

Ausstellung: Uli Oesterle: Vatermilch - 03. April - 14. Juli 2017

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