Bitte beachten Sie:

Wegen Renovierungsarbeiten im Erdgeschoss (Erneuerung der Gäste-WCs,  Maler- und Parkettarbeiten) finden vom 7. bis 30.  April 2014 keine Veranstaltungen im LCB statt.

Ab sofort vor und nach der Veranstaltung: Kleine Speisen von Al Dente Catering!

 

Alexandria #whiteseaidentities
Identitäten im Fluss

„DAS WEISSE MEER“ – Literaturen rund ums Mittelmeer zu Gast in der Bibliotheca Alexandrina, 26. und 27. April 2014.

Mit Sahar Elmougy (Ägypten), Fatma Kandil (Ägypten), Alaa Khaled (Ägypten), Ahmad Abou Khnegar (Ägypten), Ivana Sajko (Kroatien), Joachim Sartorius (Deutschland), Julia Schoch (Deutschland)

außer Haus!

Alexandria #whiteseaidentities

Nach Gastspielen in Triest (2012) und Tirana (2013) macht unsere literarische Veranstaltungsreihe „DAS WEISSE MEER” nun Station in Alexandria. Unter dem Titel „Identitäten im Fluss” werden acht Autorinnen und Autoren im Rahmen von Workshops auf ein junges Publikum treffen, das in unterschiedlichen Bereichen schreibend tätig ist. Im Mittelpunkt stehen die multiplen kulturellen Identitäten, die sich rund um das Mittelmeer entwickelt haben und die gegenseitige Wahrnehmung von Arabern und Europäern bis heute prägen.

Die Workshops und die Präsentation können auf Facebook und Twitter sowie auf dasweissemeer.eu live verfolgt werden

Samstag
April
ab 09 Uhr
(MESZ)
26.04.2014

09.00 Uhr (MESZ)
Begrüßung: Sahar Hamouda (Bibliotheca Alexandrina) & Christina Weiss (Kulturstaatsministerin a.D.)

10.00 – 17.00 Uhr (MESZ)
Workshops mit den Autoren und 60 Nachwuchstalenten aus den Bereichen Drehbuch, Journalismus, Bildende Kunst, Wissenschaft

Sonntag
April
ab 20 Uhr
(MESZ)
27.04.2014

20.00 Uhr (MESZ)
Öffentliche Präsentation und Diskussion moderiert von Khaled Al-Khamissi

Ein Projekt der Allianz Kulturstiftung und des Literarischen Colloquiums Berlin in Kooperation mit der Doum Cultural Foundation und Bibliotheca Alexandrina.

Logo

Logo

Montag
Mai
20.00 Uhr
05.05.2014

Studio LCB
Lesung: Christoph Peters

Gesprächspartner: Verena Auffermann und Jan Kollwitz   
Moderation: Hubert Winkels

Christoph Peters © Tobias Bohm

Christoph Peters gehört zu den beständigsten unter den sehr guten Erzählern in Deutschland. Und er gehört zu denen, die humorvoll und subtil und ganz leicht schreiben können. Eine hintersinnige Komödie in Romanform ist denn auch sein neuer Roman „Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln“. Rensen, ein verschlafenes Dorf an der Ostsee: zur Küste hin flach,  Dornenhecken, hier und da ein Herrenhaus und das Gasthaus ›Pit's Schollenkutter‹. Hier, in der tiefsten deutschen Provinz, will sich der Keramikkünstler Ernst Liesgang – nach einigen Lehrjahren in Fernost – Ende der achtziger Jahre niederlassen, um sich im Hof des alten Pfarrhauses einen original japanischen Anagama-Brennofen errichten zu lassen. Durch einen mehr als glücklichen Zufall ist es Liesgang gelungen, keinen geringeren als Tatsuo Yamashiro, einen der erfahrensten und angesehensten Ofensetzer seines Landes, für diese Aufgabe zu gewinnen. Mit einem ganzen Tross japanischer Helfer samt Verwandtschaft trifft Herr Yamashiro im Frühling 1989 in Rensen ein. Schon nach kurzer Zeit prallen die beiden grundverschiedenen Kulturen auf komische und anrührende Weise aufeinander. Im Mittelpunkt Herr Yamashiro, der in Rensen seine Liebe zu Mettbrötchen, Kartoffeln und klarem Schnaps entdeckt …Ähnlich wie schon Christoph Peters‘ Romanerfolg „Mitsukos Restaurant” ist „Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln” wieder eine federleichte Komödie über die Begegnung zweier Welten und Kulturen, wie sie gegensätzlicher nicht sein könnten. Es ist ein Buch über die Schönheit des Scheiterns und des Gelingens und wie sich beides ineinander fügt; ein Roman über das Allzu-Menschliche und das Göttliche von Kunst: über ihren Leichtsinn und ihren Hochmut, über ihren Ernst und das Wagnis, das sie immer ist. Von Christoph Peters, 1966 in Kalkar geboren, Autor zahlreicher Romane sowie mehrerer Erzählungsbände, erschien zuletzt der Internatsroman „Wir in Kahlenbeck“.

In Zusammenarbeit mit dem Deutschlandfunk.
Sendetermin: Samstag, 31. Mai 2014, 20:05 Uhr.
Sendefrequenzen und Livestream
Eintritt 6 € / 4 € *

DLF

Mittwoch
Mai
20.00 Uhr
07.05.2014

Übers Wirtschaften
Matthias Nawrat und Philipp Schönthaler in Lesung und Gespräch

Moderation: Ralph Bollmann

Matthias Nawrat © Yves Noir

Philip Schönthaler © Tobias Bohm

Die neuen Romane von zwei LCB-Aufenthaltsstipendiaten des Sommers 2012 setzen sich mit der Frage nach dem Wert von Arbeit und Arbeitskraft in einer durchökonomisierten Gesellschaft auseinander. "Das Schiff das singend zieht auf seiner Bahn" von Philipp Schönthaler (Matthes & Seitz Berlin) führt uns in die "Puderdose", wie ein international erfolgreiches Kosmetikunternehmen genannt wird. Hier treffen die Leser auf eine Belegschaft, die sich in ihrem systematisch choreographierten Arbeitsalltag das Ziel gesetzt hat, ihre Menschlichkeit zum Zweck der Konzernoptimierung wegzurationalisieren - nur um am Ende doch an ihren persönlichen Schwächen zu scheitern. Matthias Nawrat porträtiert in seinem Roman "Unternehmer" (Rowohlt) einen sehr ungewöhnlichen Familienbetrieb in einer skurrilen Welt: Beim Schrottsammeln sind vor allem Fleiß und Arbeitsmoral gefragt, der träumende Blick aber schweift stets zu einem Leben auf einem Bauernhof in Neuseeland. Die 13-jährige Protagonistin Lipa erlebt bei der Arbeit mit Vater und Bruder Hoffnung und Verfall des Unternehmertums am eigenen Leib. Das Gespräch über Literatur und ökonomische Zusammenhänge moderiert der Korrespondent für Wirtschaftspolitik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin, Ralph Bollmann.

Eintritt 6 € / 4 € *

Montag
Mai
20.30 Uhr
07.05.2014

Glücklich die Glücklichen
Yasmina Reza im Gespräch mit Frank Heibert und Hinrich Schmidt-Henkel

Lesung: Eva Meckbach und Ulrich Hoppe

Außer Haus!
Ort:
Schaubühne am Lehniner Platz, Kurfürstendamm 153, 10709 Berlin

Yasmina Reza © Pascal Victor/ ArtcomArt

 

Ein schillerndes Borges-Motto steht über dem neuen Roman von Yasmina Reza: „Glücklich die Geliebten und die Liebenden und die auf die Liebe verzichten können. Glücklich die Glücklichen.” In diesem Mikrokosmos der menschlichen Komödie überlagern sich die Szenen und spiegeln sich die Lebensläufe. Achtzehn Personen sprechen zu uns, jeder von ihnen gehört mindestens ein Kapitel. – Zum Beispiel Hélène Barnèche, die im Bus Richtung Porte de Vanves sitzt, ihr gegenüber ausgerechnet Raoul: „In seinen Augen fand ich die Spur des düsteren Wahnsinns wieder, der mich eingesaugt hatte. Ich ging im Geiste mein Erscheinungsbild durch. Meine Frisur, mein Kleid und meine Weste, meine Hände. Er beugte sich wieder herüber und fragte, bist du glücklich? Ich sagte ja und dachte, ganz schön dreist. Er nickte und setzte einen gerührten Blick auf, du bist glücklich, bravo. Ich hatte Lust, ihm eine zu scheuern. Dreißig Jahre in ruhiger Stimmung binnen zehn Sekunden weggefegt.”

Eine gemeinsame Veranstaltung des Literarischen Colloquiums Berlin und der Schaubühne. Mit freundlicher Unterstützung des Institut Français Deutschland.
Eintritt 14 € / erm. 9 €
VVK der Schaubühne ab 1. April – Kartentelefon: 030 / 890023

Logo

Dienstag
Mai
20.00 Uhr
13.05.2014

Unsichtbare Hände I
Ausstellungseröffnung und Buchpremiere mit Ville Tietäväinen und Birgit Weyhe

Moderation: Ralph Trommer

Ville Tietäväinen © Avant-Verlag

 

Ville Tietäväinen: Unischtbare Hände, Austellung im LCB: 13. Mai - 31. August 2014

Der finnische Comicautor und Illustrator Ville Tietäväinen ist im Mai Stipendiat des LCB. Rund um sein nun auf Deutsch erschienenes Werk „Unsichtbare Hände“ (Avant-Verlag), das in Finnland großes Aufsehen erregte, hat er für das Haus eine Ausstellung konzipiert. „Unsichtbare Hände“ zeigt den Marokkaner Rahid – auf seiner Flucht aus den Armenvierteln von Tanger nach Südspanien, wo er schließlich auf den unüberschaubaren und quasi gesetzeslosen Tomatenplantagen von Almería in ein sklavenähnliches Dasein gerät. Ville Tietäväinen war selbst in Marokko und Südspanien auf langen Recherchereisen unterwegs und macht Fotos und Dokumente dieser Reisen zum Teil der Ausstellung. Gesprächspartnerin des Abends ist die Hamburger Comicautorin Birgit Weyhe, die in Ostafrika aufwuchs und von der 2013 das autobiographische Werk „Im Himmel ist Jahrmarkt“ erschien.

Die Ausstellung ist bis zum 31. August 2014 vor und nach den Abendveranstaltungen, bzw. nach telefonischer Voranmeldung (030-8169960) zu sehen.
Eintritt 6 € / 4 €
*

Logo

Montag
Mai
20.00 Uhr
19.05.2014

Ladivine. Buchpremiere
Lesung: Marie NDiaye mit der Schauspielerin Brigitte Cuvelier

Gesprächspartnerin: Ursula Krechel

Marie NDiaye © Catherine Helie, Editions Gallimard

 

Im Gespräch mit der Autorin Ursula Krechel stellt Marie NDiaye ihren neuen, mit Spannung erwarteten Roman „Ladivine“ (Suhrkamp Verlag, aus dem Französischen von Claudia Kalscheuer) vor: Drei Frauen prägen das Werk, drei Generationen: Ladivine Sylla, ihre Tochter Malinka, die sich in Verleugnung ihrer afrikanischen Abstammung Clarisse nennt, sowie Ladivine, die Enkelin. Es entspinnt sich eine Geschichte, in der dunkle und lichte Momente auf dramatische Weise changieren, ebenso die Handlungsorte Frankreich, Afrika und Berlin, der Wohnort Marie NDiayes. Alle Wege des Romans grenzen an die Welt des Irrealen. Auch taucht immer wieder ein Hund auf, der den Handelnden sehr nahe kommt, innerste Bereiche berührt, jenseits aller Rationalität: „Der Hund streckte ihr seinen großen, schmutzigen Kopf entgegen. Aus Angst vor Ungeziefer hielt sie ihre Hand zurück. Sie versenkte ihren Blick in seinen still verzweifelten, still flehenden Blick, und die Menschlichkeit und bedingungslose Güte des fügsamen Tieres füllten ihre Augen mit Tränen, sie wünschte sich sehnlichst, dieses Tier zu sein, und wusste dabei plötzlich, dass der Übergang auf natürliche Weise stattfinden würde, zu seiner Zeit […]”.

Mit freundlicher Unterstützung des Institut Français Berlin.
Eintritt 6 € / 4 €
*

Logo

Montag
Mai
20.00 Uhr
26.05.2014

Unsichtbare Hände II
Film und Podiumsgespräch mit Ville Tietäväinen und Heidemarie Wieczorek-Zeul

Moderation: Jens Balzer

 

Ville Tietäväinen: Unischtbare Hände, Austellung im LCB: 13. Mai - 31. August 2014

Ausgangspunkt des Abends ist ein Dokumentarfilm der finnischen Buch- und Filmautorin Elina Hirvonen: Paradise - Three Journeys in This World, Finnland 2007, 51 Minuten. Der Film beginnt auf den Tomatenplantagen Südspaniens und begleitet dort den 23jährigen Makary aus Mali; Teil zwei blickt von Marokko auf das ‚Traumland‘ Europa, während Teil drei sich auf Spurensuche in Makarys Heimatdorf begibt. Der Film wurde inspiriert durch Ville Tietäväinens Comicalbum „Unsichtbare Hände“, dem das LCB bis Ende August eine Ausstellung widmet. Zu sehen ist neben vielen Dokumenten von Ville Tietäväinens Recherchereisen eine großformatige Bildcollage mit allen Einzelbildern des Albums. Diese hing im Kunstmuseum Helsinki, bevor Ville Tietäväinen sie Amnesty International übereignete. Von weitem hat das Bild die Form einer Welle und spielt u.a. auf einen Satz Berlusconis an – afrikanische Flüchtlinge als „menschlicher Tsunami“. Dem Film schließt sich ein Gespräch an, das Jens Balzer (Berliner Zeitung) mit Ville Tietäväinen und Heidemarie Wieczorek-Zeul, ehemals Ministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, führen wird. Letztere wird einen Tag nach den Europawahlen die europäische Flüchtlingspolitik in den Blick nehmen.

Eintritt 6 € / 4 € *

Logo

Dienstag
Mai
20.00 Uhr
27.05.2014

Hausgäste
Boróka Paraszka und Edina Szvoren in Lesung und Gespräch

Moderation: György Dalos

Boróka Paraszka

Edina Szvoren

Mit den „Irodalom”-Stipendien der Robert Bosch Stiftung – sie sind mit einem halbjährigen Aufenthalt im LCB verbunden – wurden zwei Autorinnen ausgezeichnet, die bislang noch nicht in deutscher Übersetzung publiziert sind: die in Târgu Mures (Rumänien) lebende Boróka Parászka und die Budapester Autorin Edina Szvoren. Boróka Parászkas Thema sind die interethnischen Konflikte in Rumänien. Sie arbeitet an einem Roman über Maria Tanase, der „rumänischen Edith Piaf”, und an einem Erzählungsband. Edina Szvoren, 1974 geboren, ist eine Virtuosin der kurzen Erzählform. 2010 debütierte sie mit dem Erzählungsband „Pertu“, für den sie mit dem Déry-Preis und dem Sándor Bródy-Preis ausgezeichnet wurde. György Dalos, Kurator des Programms, stellt die beiden Autorinnen mit neu übersetzten Texten vor.

In Zusammenarbeit mit der Robert Bosch Stiftung.
Eintritt 6 € / 4 €
*

Logo

KARTEN AUSSCHLIESSLICH AN DER ABENDKASSE

Ab sofort:
Vor und nach jeder Veranstaltung
kleine Speisen von
AL DENTE Catering

Ausstellungen

Ville Tietäväinen: Unischtbare Hände, Austellung im LCB: 13. Mai - 31. August 2014

Postkarte: Tardi-Ausstellung im LCB, 15.1. bis 4.4.14

LCB-Projekte

Spritz

litport.de

lesungen.net

PETRA

Übersetztercolloquium

borderlands

Deutsch-Italienischer Übersetzerpreis