Montag
April
19.30h
23.04.2018

USA Revisited
Studio LCB mit Felicitas Hoppe

Im Gespräch: Antje Rávic Strubel und Steffen Martus
Moderation: Tobias Lehmkuhl

Felicitas Hoppe © Tobias Bohm

Felicitas Hoppe reist nicht gern allein. Bei ihrer Weltumfahrung auf einem Frachtschiff war – was machen schon fünfhundert Jahre aus? – Magellans Chronist Antonio Pigafetta mit an Bord. Diesmal trennen Hoppe von ihren Mitreisenden nur deren achtzig Jahre: Mit Ilf und Petrow, einem sowjetischen Schriftstellerduo aus der Zeit des großen Terrors, macht sie sich auf eine Reise durch die USA. Waren Ilf und Petrow damals für die Zeitung Prawda unterwegs, so geht es in Hoppes »Prawda. Eine amerikanische Reise« (S. Fischer) freilich auch um die Wahrheit, wenn auch vielleicht nicht immer um die ganze. Ganz verschrieben hat Hoppe sich dagegen den fünf Anforderungen, die Henry Ford, wie die Autorin auf ihrer auch sehr lehrreichen Reise lernt, aufgestellt hat: „Qualität des Materials. Einfachheit der Konstruktion. Qualität des Motors. Zuverlässigkeit der Zündung. Selbsttätige Schmierung. Einfachheit und Lenkbarkeit.“ Mit auf große Fahrt gehen neben der Autorin an diesem Abend der Literaturwissenschaftler Steffen Martus und die Autorin Antje Rávic Strubel.

In Zusammenarbeit mit dem Deutschlandfunk.
Sendetermin: Samstag, 28. April 2018, 20:05 Uhr.
Sendefrequenzen und Livestream
Eintritt 8 € / 5 €*

DLF

Dienstag
April
19.30h
24.04.2018

Mütter, Väter, Geschichten
Kristine Bilkau und Anne Reinecke in Lesung und Gespräch

Moderation: Bernadette Conrad

Kristine Bilkau © Thorsten Kirves

Anne Reinecke © Alberto Venzago / Diogenes-Verlag

August Stiegenhauer und Antonia Weber sind tot. Nach dem Verlust ihrer Eltern erleben Augusts Sohn und Antonias Tochter einen Bruch im eigenen Leben. Beide versuchen ihre Erinnerungen zu ordnen und suchen einen Weg in die Zukunft. Anne Reinecke, Teilnehmerin der LCB-Autorenwerkstatt 2012, erzählt in ihrem Debütroman »Leinsee« (Diogenes) von Karl Stiegenhauer, der in der symbiotischen Beziehung seiner Eltern nie einen Platz finden konnte. Nun ist der Vater tot, die Mutter schwer krank: Karls Kosmos gerät ins Wanken, der Roman beginnt. In »Eine Liebe, in Gedanken « (Luchterhand), dem zweiten Roman von Kristine Bilkau, wirft die Tochter von Antonia Weber einen Blick in die Vergangenheit ihrer Mutter, indem sie deren ehemaligen Verlobten Edgar aufsucht. Durch diese Begegnung erfährt sie von der Intensität ihrer Liebe und von den Auswirkungen ihrer Trennung – auf ihre Mutter und auf sich selbst. Über ihre neuen Bücher und den literarischen Stoff, den die Lebensgeschichten von Elterngenerationen bieten, sprechen die beiden Autorinnen mit der Literaturkritikerin, Journalistin und Schriftstellerin Bernadette Conrad, die zuletzt das Buch »Die kleinste Familie der Welt« bei btb veröffentlicht hat.

Eintritt 8 € / 5 €*

Donnerstag
April
19.30h
26.04.2018

Eine Zusammenfassung von allem, was war
Rasha Abbas, Sandra Hetzl

Buchpremiere
Moderation: Katy Derbyshire

Rasha Abbas © privat

Sandra Hetzl © privat

Gemeinsam mit ihrer Übersetzerin Sandra Hetzl stellt Rasha Abbas den neuen Erzählungsband »Eine Zusammenfassung von allem, was war« vor, der in Nikola Richters Verlag mikrotext erscheint: Zeitschleifen und russische Raketen über Freibädern, paranoide Teenager, Checkpoints und abgelegene Hotels. Drogentrips, Kinoproduktionen für Diktatoren und Exilanten in WG-Zimmern: In Abbas‘ Sätzen flackern die Bilder der alten und neuen Heimat grell auf. Die Erzählungen bezeugen die Unabgeschlossenheit von Krisenerfahrung; sie sind in traumhaften, videospielartigen Welten angesiedelt, aber auch im staubigen Gelbgrau nahöstlicher Ländlichkeit, in tropischen Sumpflandschaften, in endlosen Eiswüsten oder in Max Liebermanns Villa. Rasha Abbas kommt aus Syrien; seit 2015 lebt sie in Deutschland und in den Niederlanden, im selben Jahr war sie Stipendiatin im LCB. Sandra Hetzl arbeitet als Literaturübersetzerin aus dem Arabischen. Mit dem Netzwerk »10/11« schuf sie ein Labor und Sprachrohr für neue Formen arabischer Literatur. Im Anschluss sind Sie herzlich zu einem Empfang eingeladen!

Eintritt 8 € / 5 €*

Mittwoch
Mai
19.30h
02.05.2018

Parker
Lesung: Matthias Göritz

Moderation: Wiebke Porombka

Matthias Göritz © Mariana Vassileva

Fast hatte es Parker schon geschafft: Von ganz unten, oder sagen wir, von ziemlich weit unten aus der norddeutschen Provinz bis hinauf in die Jetsetwelt der internationalen Berater. Parkers Gebiet ist die Rhetorik und wie man sie am effektivsten einsetzt. Er hat dazu einen internationalen Bestseller verfasst, der ihm Auftritte, Lehraufträge und Einsätze für politische Kampagnen beschert. Ein Leben als Expat zwischen Europa, Amerika und Asien. Als kleines Licht zwar – aber immerhin –, war er an der Kampagne für Obama beteiligt. Wenn die Leserinnen und Leser Parker begegnen, treffen sie ihn allerdings nicht in Washington D.C., denn Parkers „District of Columbia“ ist die Landeshauptstadt Kiel. Dort ist er, um den jungen Ministerpräsidentenkandidaten der SPD und sein Team zu coachen. Dabei sind Parkers Lebensumstände mittlerweile prekär: Seine Wohnung in New York wird geräumt, seine Kreditkarten sind gesperrt, seine Beziehung ist kaputt. Göritz‘ Buch, kürzlich erschienen bei C.H.Beck, schildert die entwurzelte Existenz eines Weltbürgers auf der Flucht, nicht zuletzt vor sich selbst. Das Außergewöhnliche des Romans ist die Art, wie der Autor seine Figur in die politische Gegenwart stellt – auch Politiker wie Robert Habeck und Torsten Albig haben ihren Auftritt im Roman. Der Abend wird moderiert von der Literaturkritikerin Wiebke Porombka.

Eintritt 8 € / 5 €*

Freitag
Mai
10-18h
04.05.2018

Wunsch, Indianer zu werden.
Sprachübergreifende Fortbildung zum Artikelgebrauch im Deutschen.

Für literarische Übersetzerinnen und Übersetzer sowie andere Interessierte
Leitung: Gabriele Leupold und Eveline Passet

Das Deutsche ist, wie die meisten Sprachen in Europa, eine sogenannte Artikelsprache. Allerdings verraten Wendungen wie Kafkas Titel »Wunsch, Indianer zu werden«, dass dem nicht immer so war und die Grammatikalisierung auch jetzt noch nicht abgeschlossen ist. In ihrer sprachhistorischen und -vergleichenden Betrachtung »Der Himmel auf Erden« zeichnet Renata Szczepaniak die Entwicklung des deutschen Artikelsystems nach und zeigt, dass im artikellosen Althochdeutschen die Identifizierbarkeit auf ähnliche Weise ausgedrückt wurde wie in den bis heute artikellosen Sprachen. Claudia Wich-Reif geht in ihrem Vortrag »Die Kreuzer oben, die Terps darüber, und der Himmel« auf Formen und Funktionen des Artikels im Neuhochdeutschen ein und entwickelt an unterschiedlichen Textsorten, wie der Artikel in jüngerer Zeit gebraucht wird und warum er etwa mit dazu beiträgt, dass das Dativ-E „im Lauf(e) der Zeit“ schwindet. All das bietet Anregungen, wie wir Artikelwörter heute zur Gestaltung unserer Texte im Deutschen nutzen können.

Der Eintritt ist frei, 12 Euro Unkostenbeteiligung für einen Mittagsimbiss und Getränke sind vorgesehen. Anmeldung erbeten per Mail an becker@lcb.de
Eintritt frei

Montag
Mai
19.30h
07.05.2018

Insight Nahost – Jüngere arabische Literatur
Batoul Fahs, Rasha Habbal, Kenan Khadaj
Lesung und Gespräch

Moderation: Leila Chammaa
Lesung und Übersetzung: Nina West

Batoul Fahs © privat

Rasha Habbal © privat

Kenan Khadaj © Ramy al Asheq

Sieben Jahre nach Beginn des Arabischen Frühlings scheint vom jubelnd begrüßten Aufbruch von damals nichts mehr übrig zu sein. Die politischen und sozialen Verschiebungen der letzten Jahre werden in den Medien breit verfolgt, der stete Flüchtlingsstrom verbindet unsere Gesellschaften mittlerweile ganz direkt mit diesen Vorgängen. Das Interesse der Öffentlichkeit, mehr und tiefergreifende Informationen zu erhalten, einen Einblick in das Leben der Menschen hinter den Schlagzeilen zu haben, ist groß. Hier kann die Literatur viel beitragen: Sie erzählt viele individuelle Geschichten, die ein differenzierteres Bild ergeben. Das Netzwerk der Literaturhäuser und die KfW-Stiftung stellen nun in einer Veranstaltungsreihe Autorinnen und Autoren aus verschiedenen arabischen Ländern zusammen mit ausgewählten Nachwuchstalenten aus dem diesjährigen Workshop »Beirut Short Stories« vor. Im LCB treten die Autorin und Journalistin Batoul Fahs aus dem Libanon und der syrische Schriftsteller Kenan Khadaj auf. Ebenfalls aus Syrien stammt die Lyrikerin und Prosaautorin Rasha Habbal, die das Stipendium »Torschreiber am Pariser Platz« (Allianz Kulturstiftung und Stiftung Brandenburger Tor) erhielt und zwei Monate im LCB verbringt. Im Kooperationsverbund literaturhaus.net, in Zusammenarbeit mit der KfW-Stiftung und dem Goethe-Institut.

Eintritt 8 € / 5 €*

Dienstag
Mai
19.30h
08.05.2018

Hausgäste
Alhierd Bacharevič, Volha Hapeyeva, Witalij Seroklinow und Yulia Tsimafeyeva
in Lesung und Gespräch

Moderation: Thomas Weiler

Alhierd Bacharevič © privat

Volha Hapeyeva © Marie le Gal

Witalij Seroklinow © privat

Yulia Tsimafeyeva © privat

Seit einigen Jahren entwickelt sich eine junge, weltgewandte Literaturszene in der belarussischen Hauptstadt Minsk, die mittlerweile auch international Beachtung findet und durch rege Übersetzungsaktivitäten mit den literarischen und politischen Diskursen in anderen Ländern korrespondiert. Mit Alhierd Bacharevič, Volha Hapeyeva und Yulia Tsimafeyeva sind drei Hauptfiguren dieser Szene im Mai zu Gast im LCB, dazu der in Nowosibirsk lebende russische Schriftsteller und Zeitschriftenmacher Witalij Seroklinow. Wir hören Neuigkeiten und Texte aus Minsk und Nowosibirsk, moderiert vom Übersetzer und Kenner der belarussischen Literatur, Thomas Weiler. In Kooperation mit den Goethe-Instituten in Osteuropa und Zentralasien.

Eintritt frei

Dienstag
Mai
19.30h
15.05.2018

So enden wir
Lesung: Daniel Galera

Moderation: Peter Burghardt
Lesung und Übersetzung: Leo Solter

Daniel Galera © Raul Krebs

»So enden wir« (Suhrkamp Verlag), der neue Roman des brasilianischen Autors Daniel Galera, zeichnet ein Generationenporträt des heutigen Brasiliens. Erzählt werden die Lebenswege einer Freundesgruppe um den genialischen Schriftsteller Duke, der einem Raubüberfall zum Opfer gefallen ist. Am Grab ihres ehemaligen Gefährten kommen Aurora, Antero und Emiliano nach einer gefühlten Ewigkeit wieder zusammen, schauen zurück, ziehen Bilanz. Galeras Desillusionsroman – Wirtschaftskrise und der politische Klimawandel in Brasilien ziehen tiefe Spuren in die Lebenswege der Protagonisten – ist zugleich ein literarischer Versuch über menschliche Nähe, erzählt vor dem Hintergrund der von Hitze und Streiks paralysierten Stadt Porto Alegre im WM-Jahr 2014. Peter Burghardt, langjähriger Lateinamerika-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung, moderiert die Veranstaltung, Leo Solter liest aus der Übersetzung von Nicolai von Schweder-Schreiner.

Eintritt 8 € / 5 €*

Donnerstag
Mai
19.30h
17.05.2018

Die verborgene Bibliothek
Alberto Manguel
Lesung und Gespräch

Moderation: José F. A. Oliver
Lesung und Übersetzung: Christian Filips

Alberto Manguel © Philippe Matsas / Opale / Leemage / laif

Gemeinsam mit dem Dichter José F. A. Oliver stellt Alberto Manguel sein neues Buch »Die verborgene Bibliothek« (S. Fischer Verlag, übers. v. Achim Stanislawski) vor und spricht über die Komplizenschaft von Leser und Buch. Alberto Manguel war der Vorleser des erblindenden Dichters Jorge Luis Borges und ist seit 2016 als Direktor der argentinischen Nationalbibliothek in Buenos Aires sein Nachfolger. Mit seiner »Geschichte des Lesens« fand Manguel, der im März seinen 70. Geburtstag feierte, ein weltweites Echo. Ein Leben lang waren ihm seine Bücher Inspiration und Freunde. Jetzt ist er ohne sie, denn seine Bibliothek schlummert verpackt in Umzugskartons. Im Geiste stöbert er durch die Seiten der Weltliteratur und durch die Bibliotheken seines Lebens – die Stadtbüchereien seiner Kindheit, später seine eigenen Bibliotheken in Paris, London, Mailand, in der schwülen Hitze von Tahiti. In Zusammenarbeit mit der Botschaft der Republik Argentinien.

Eintritt 8 € / 5 €*

Mittwoch
Mai
19.30h
23.05.2018

Ein Schriftstellerleben im Jahrhundert der Totalitarismen
Studio LCB: Hans Pleschinski

Im Gespräch: Sandra Kegel und Peter Sprengel
Moderation: Maike Albath

Hans Pleschinski © Verlag C.H.Beck

Er war der Berserker unter den deutschen Autoren, Nobelpreisträger, bis ins hohe Alter produktiv, weltberühmt und wohlhabend: Gerhart Hauptmann. Als der 1862 geborene Schlesier 1932 die USA besuchte, wurde er im Weißen Haus empfangen. Heute ist uns Hauptmann hauptsächlich als Vertreter des Naturalismus ein Begriff, gelesen wird er wenig. Ihm widmet Hans Pleschinski jetzt einen Roman: »Wiesenstein«, benannt nach dem Anwesen Hauptmanns in Agnetendorf. Hans Pleschinski veröffentlichte 1984 sein literarisches Debüt. Nach mehreren, teils autobiographisch inspirierten Werken legte er mit »Königsallee« (2013) einen sehr erfolgreichen Roman über Thomas Mann vor, in dem sich Fakten und Fiktion elegant vermischen. Pleschinski ist immer wieder auch als Herausgeber und Übersetzer aktiv: Auf große Resonanz stießen die Tagebücher des Herzogs von Cro˙ (2011) und die Lebenserinnerungen von Else Sohn-Rethel (2016, alle erschienen bei C. H. Beck). Hans Pleschinski diskutiert mit dem Hauptmann-Biographen Peter Sprengel und der Literaturkritikerin Sandra Kegel (FAZ) über Gerhart Hauptmann als Romanfigur.

In Zusammenarbeit mit dem Deutschlandfunk.
Sendetermin: Samstag, 26. Mai 2018, 20:05 Uhr.
Sendefrequenzen und Livestream
Eintritt 8 € / 5 €*

DLF

Donnerstag
Mai
20:00h
24.05.2018

Parataxe III. AfroBerlin
Ganztägiges Symposium ab 10.30 Uhr

Öffentliche Abendveranstaltung um 20 Uhr mit Temye Tesfu,
Ede & Ama
, Senthuran Varatharajah und Sean Haefeli

Im Rahmen des Projektes »PARATAXE – die internationalen Literaturszenen Berlins« widmen wir uns mit einem ganztägigen Symposium ab 10.30 Uhr der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der afrikanischen Literaturen in und aus Berlin. Tagsüber betreiben drei Panels Feldforschungen: »Linking Words – Was bisher geschah« (11 Uhr), »Do you speak African? Sprache und Fiktionen« (14.30 Uhr) und »Berlintown: Stadt als Text« (16.30 Uhr). Am Abend (20 Uhr) präsentiert Jùmoké Bolanle Adéyanju –Organisatorin der populären Veranstaltungsreihe »Poetry meets...« – eine mehrsprachige multimediale Feier der Worte und Klänge für die Spezialausgabe »Poetry meets ... Jazz – PARATAXE Special Edition« am Wannsee: mit dem Poetry-Slammer Temye Tesfu, dem Schriftsteller Senthuran Varatharajah, dem Jazzpoeten Sean Haefeli und dem Duo Ede & Ama. Danach: Ab 22 Uhr Party mit DJ Radio Hobo & DJane mokeyanju.

PARATAXE ist ein Projekt der Berliner Literarischen Aktion e.V. in Zusammenarbeit mit dem LCB und Literaturport. PARATAXE wird gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Um Anmeldung zum Symposium wird gebeten unter dietze@lcb.de.
Eintritt für die Abendveranstaltung 8 € / 5 €*

10.30h
Auftakt mit Martin Jankowski, Acèle Nadale und Jürgen Jakob Becker
11h – 13h
PANEL I: Linking Words: Was bisher geschah
Keynote: Pepetual Mforbe
Panelteilnehmer*innen: Pepetual Mforbe, Christel Gbaguidi, Marianne Ballé Moudoumbou, Hervé Tcheumeleu
Moderation: Acéle Nadale
Featured Poet: Goitseone Montsho
14.30h – 16h
PANEL II: Do you speak African? Sprachen und Fiktionen
Keynote: Michael Salu
Panelteilnehmer*innen: Michael Salu, Salah Yousif, Ibou Diop, Lena Müller
Moderation: Anna Jäger
Featured Poet: Stefanie-Lahya Aukongo
16.30h – 18h
PANEL III: Berlintown: Stadt ist Text
Keynote: Clementine Ewokolo Burnley
Panelteilnehmer*innen: Anja Saleh, Philipp Khabo Koepsell, Fatin Abbas
Clementine Ewokolo Burnley
Moderation: Saida Rößner
Featured Poet: Steve Mekoudja
19h – 19.30h
Filmpremiere: »Rituals« von Steve Mekoudja
20h
Poetry meets ... Jazz – PARATAXE Special Edition
– Eine mehrsprachige & multimediale Feier der Worte & Klänge mit:
Temye Tesfu, Ede & Ama, Senthuran Varatharajah und Sean Haefeli
Zuvor: Zusammenfassung des Tages mit Acéle Nadale und Martin Jankowski
Moderation: Jùmoké Bolanle Adéyanju
22h
Party mit DJ Radio Hobo & DJane mokeyanju
Dienstag
Mai
19.30h
29.05.2018

Weiter Schreiben – ein Portal für Autor*innen und Musiker*innen aus Krisengebieten

Lesung und Musik mit Lina Atfah, Omar Al-Jaffal, Kristine Bilkau, Ahmad Kathlesh, Rabab Haider,
Ulla Lenze
und der Band Matar

Das Portal »Weiter Schreiben« (www.weiterschreiben.jetzt) verbindet ein künstlerisches und ein politisches Anliegen: Es publiziert Texte von Autor*innen, die radikal neu anfangen mussten, und präsentiert sie auf Lesungen zusammen mit Musiker*innen aus Krisengebieten. Engagierte deutschsprachige Autor*innen und Übersetzer*innen stehen ihnen dabei zur Seite. Auf ein ganztägiges berufskundliches Seminar im LCB folgt dieser öffentliche Abend mit literarischen und musikalischen Programmen. »Weiter Schreiben« ist ein Projekt von WIR MACHEN DAS und wird durch den Hauptstadtkulturfonds, die Allianz Kulturstiftung und das Goethe-Institut gefördert. In Kooperation mit dem GWI, dem LCB, dem Haus für Poesie und dem Literaturhaus Berlin.

Eintritt frei

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Mittwoch
Mai
19.00h
30.05.2018

Doris Runge zum 75.

Lesung und Gespräch: Doris Runge, Marion Poschmann, Nico Bleutge und Jan Wagner

Außer Haus:
Schleswig-Holsteinische Landesvertretung, In den Ministergärten 8, 10117 Berlin

Doris Runge © Reiner B. Binkowski

„für engel/langhälsige/entenfüßige/heimwehkranke//für musen/auf der suche/ nach geöffneten/fenstern.“ Mit diesem Gedicht eröffnet Doris Runge ihren neuesten Lyrikband »man könnte sich ins blau verlieben« (Wallstein). Das Gedicht heißt »landeplatz« und ist typisch für sie: „Kein Wort ist zu viel. Kein Wort ist zu wenig. Das Wenige, das sich die Dichterin aus der Fülle von Schöpfung und Leben, Fest und Alltag herausnimmt, ergreift sie traumwandlerisch sicher mit ihrem poetischen Instinkt“, bemerkte einmal ihr Schriftstellerkollege Jochen Missfeld. Doris Runge übersiedelte 1953 aus Mecklenburg nach Schleswig-Holstein. Seit vielen Jahren lebt sie im »Weißen Haus« in Cismar, in dem sie auch Kulturveranstaltungen organisiert. An diesem Abend lesen anlässlich ihres bevorstehenden 75. Geburtstages Marion Poschmann, Nico Bleutge und Jan Wagner eigene und Gedichte der Jubilarin. Dazwischen sprechen die vier über das Dichten, Schreiben und Leben. Durch den Abend führt Thomas Geiger.

Anmeldung möglich auf den Internetseiten der Schleswig-Holsteinischen Landesvertretung.
Eintritt frei

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Donnerstag
Mai
19.30h
31.05.2018

Ausstellungseröffnung Mila Teshaieva: »Was uns verbindet«
Podiumsdiskussion: Aleida Assmann, Katja Petrowskaja und Mila Teshaieva
Im Gespräch: Sandra Kegel und Peter Sprengel

Moderation: Natascha Freundel
21h: Konzert des Quartetts Leléka

 

»Was uns verbindet« | Mila Teshaieva | Ausstellung: 31. Mai bis 25. August 2018

Die ukrainische, in Berlin lebende, Fotografin Mila Teshaieva interessiert sich für laufende Übergangsprozesse in postsowjetischen Gesellschaften. Für ihre Fotoserie »Was uns verbindet« porträtierte sie Menschen unterschiedlicher Generationen in der Ukraine, führte viele Gespräche und nahm Fotos von Orten auf, die für die Geschichte des Landes relevant sind. Dabei ging sie sowohl den vom Staat forcierten, als auch den verschwiegenen Erinnerungen nach. Ausgehend von den Fotos der Serie spricht die Kulturjournalistin Natascha Freundel mit Mila Teshaieva, der Autorin Katja Petrowskaja und der Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann über die Erinnerung der Generationen. 21 Uhr: Konzert mit dem Quartett Leléka, das ukrainische Volksmusik mit zeitgenössischen Jazzrhythmen verbindet (Gesang, Kontrabass, Schlagzeug und Klavier).

Eine Veranstaltung des LCB mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.
Eintritt 8 € / 5 €*

Logo

Samstag
Juni
14h
02.06.2018

Kleine Verlage am Großen Wannsee
Konzert Hannes Wittmer („Spaceman Spiff“)

Gartenmesse und Lesungen mit 30 unabhängigen Verlagen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz

 

Kleine Verlage am Großen Wannsee

Samstag
August
14h
25.06.2018

LCB-Sommerfest der Verlage Kiepenheuer & Witsch / Galiani Berlin

2018 feiert das LCB den Sommer und die Literatur mit den Verlagen Kiepenheuer & Witsch / Galiani Berlin und seinen Autorinnen und Autoren am Wannsee!

 

LCB-Sommerfest der Verlage Kiepenheuer & Witsch / Galiani Berlin


 

Programmleporello

Gerne schicken wir Ihnen unser Programmleporello zu, mailen Sie uns dazu einfach Ihre Adresse an mail@lcb.de.

Sofern nicht anders angegeben:
KARTEN AUSSCHLIESSLICH AN DER ABENDKASSE

Ab sofort:
Vor und nach jeder Veranstaltung
kleine Speisen von
AL DENTE Catering

Ausstellungen

»Was uns verbindet« | Mila Teshaieva | Ausstellung: 31. Mai bis 25. August 2018

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