Programmleporello

Gerne schicken wir Ihnen unser Programmleporello zu, mailen Sie uns dazu einfach Ihre Adresse an mail@lcb.de.


Dienstag
Juni
20h
27.06.2017

Open air
FRAGILE – Europäische Korrespondenzen II

Cristina Ubah Ali Farah und Katharina Schultens
Gespräch, Lesung von Briefen und Gedichten

Sidney Nolan: Ned Kelly 1946, National Gallery of Australia, Canberra

Cristina  Ali Farah © Valeria Vernizzi - IIF productions

Katharina Schultens © privat

Für das Literaturhäuser-Projekt FRAGILE wählte sich die Berliner Dichterin Katharina Schultens, deren neuer Lyrikband »untoter schwan« (kookbooks) im Herbst erscheint, Cristina Ubah Ali Farah als Briefpartnerin. Geboren wurde diese in Verona als Tochter eines Somaliers und einer Italienerin. Aufgewachsen in Mogadischu, floh die Familie bei Ausbruch des Bürgerkrieges nach Italien. Inzwischen lebt Ali Farah als Dichterin und Autorin in Brüssel. In einem ihrer Briefe kommt sie auf ein Gemälde des australischen Künstlers Sydney Nolan zu sprechen: „Ned Kelly ist eine Art romantischer Held, ein Unterdrückter, der sich nicht von den Mächtigen beugen lässt. […] Durch das Visier seines Helms sieht man auf dem Gemälde den Himmel, Mann und Pferd bilden eine Einheit: der Held verschmilzt mit der Landschaft, die ihn umgibt […]. Ich wünschte mir, dass wir Frauen und Männer von heute uns so verstehen könnten: harmonisch durchdrungen von dem umgebenden Raum, den wir überallhin mitnehmen können, weil er ein Teil von uns ist.“

FRAGILE ist ein Projekt des Netzwerks der Literaturhäuser, gefördert von der Robert Bosch Stiftung und ARTE.
Eintritt 8 € / 5 €*

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Montag
Juli
20h
03.07.2017

Norbert Miller zum Achtzigsten

Musik und Gespräch: Jörg Widmann und Ulrich Konrad

Norbert Miller © Renate von Mangoldt

Goethe und Jean Paul, die Opern- und Musikgeschichte, Piranesi und Walpole, Reinhard Jirgl und Navid Kermani sind nur Stichwörter der Gelehrsamkeit von Norbert Miller. Ein Münchner, der über Frankfurt am Main in den frühen sechziger Jahren nach Berlin kam, wurde eine prägende Figur des Berliner Geistes-. und Kulturlebens. Nicht zu vergessen, dass er 1963 zu den Mitbegründern des Literarischen Colloquiums Berlin gehörte, dem er lange Jahre als geschäftsführender Direktor vorstand. Bis heute ist er einer der Herausgeber unserer Zeitschrift »Sprache im technischen Zeitalter«. Am 14. Mai 2017 wurde er 80 Jahre alt. Gemeinsam gratulieren das Literarische Colloquium Berlin sowie die Mainzer Akademie der Wissenschaften und Literatur bei Musik, Gespräch und kalten Getränken. Zu Ehren Norbert Millers spielt der Komponist und Klarinettist Jörg Widmann und unterhält sich mit dem Musikwissenschaftler Ulrich Konrad.

Eintritt frei

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Dienstag
Juli
20h
04.07.2017

Suleika öffnet die Augen
Gusel Jachina
in Lesung und Gespräch

Moderation: Christina Links
Lesung der Übersetzung: Frank Arnold

Die Schrecken der Stalinzeit dürften Stoffe für ganze Romanbibliotheken hergeben. Die Lagerbücher von Warlam Schalamow, das Tagebuch des polnischen Autors Gustaw Herling-Grudziński oder die Romane Alexander Solschenyzins haben noch zu sowjetischen Zeiten den Erniedrigten und Verbannten literarische Denkmäler gesetzt. Aber auch in der russischen Gegenwartsliteratur wird vom Unfassbaren erzählt, bringen literarische Suchbewegungen eine neue Tiefenschärfe in das Bild der Sowjetunion. In ihrem Debütroman »Suleika öffnet die Augen« (aus dem Russischen von Helmut Ettinger, Aufbau Verlag) erzählt Gusel Jachina, derzeit Gastautorin im LCB, die Geschichte einer jungen tatarischen Bäuerin, die in den 30er Jahren wie Millionen andere Kulaken nach Sibirien deportiert wird. Ein leidvoller Weg, aus dem sich für die Protagonistin aber auch die Geschichte einer Emanzipation entfaltet.

Eintritt 8 € / 5 €*

Samstag
Juli
14h
08.07.2017

Kleine Verlage am Großen Wannsee
Ausstellungseröffnung: Tina Brenneisen
Konzert um 19.30h: Kafka Band

Die Verlage edition AZUR (Dresden), Ink Press (Zürich), weissbooks (Frankfurt), Albino (Berlin), Avant (Berlin), Aviva (Berlin), Berenberg (Berlin), Binooki (Berlin), Braumüller (Wien), Das Wunderhorn (Heidelberg), Voland & Quist (Dresden), Dörlemann (Zürich), Edition AB Fischer (Berlin), Edition Nautilus (Hamburg), Edition Rugerup (Berlin), Jung & Jung (Salzburg), kookbooks (Berlin), Lilienfeld (Düsseldorf), mairisch (Hamburg), Matthes & Seitz (Berlin), Poetenladen (Leipzig), Reprodukt (Berlin), Secession (Zürich/Berlin), speak low (Berlin), Transit (Berlin), Verbrecher (Berlin), Verlagshaus Berlin, Guggolz (Berlin), Edition Blau (Zürich), CulturBooks (Hamburg), mikrotext (Berlin), Frohmann (Berlin) und Zero Sharp (Berlin) mit ihren Autorinnen und Autoren zu Gast im LCB

Kleine Verlage am Großen Wannsee: 08. Juli 2017

Zum dreizehnten Mal sind ausgewählte Verlage aus dem deutschsprachigen Raum zu Gast am Wannsee. Mehr als 30 Verlage haben unsere Einladung angenommen und stellen Bücher und Autorinnen und Autoren in entspannter Atmosphäre vor. Alle Interessierten sind herzlich willkommen zu stöbern, zu entdecken und sich auszutauschen. Für kulinarische Genüsse wird gesorgt sein. Welcher Auftritt wann stattfindet, erfahren Sie ab dem 20. Juni auf www.lcb.de. Den Beginn des Veranstaltungsprogramms macht um 14 Uhr die Comic- Autorin Tina Brenneisen, deren Ausstellung »Das Licht, das Schatten leert« in den Räumen des LCB eröffnet wird. Für das gleichnamige Buchprojekt erhielt sie den diesjährigen Comicbuchpreis der Berthold Leibinger Stiftung.

Kafka Band © Christian P. Schmieder

Um 19.30 Uhr spielt die Kafka Band: Der Schriftsteller Jaroslav Rudiš, der Zeichner und Sänger Jaromír 99 und fünf weitere Musiker aus Prag präsentieren Franz Kafkas »Das Schloss«.

Programm

14.00h
Eröffnung der Ausstellung im Saal
14.45h
Daniel Wisser (Jung & Jung)
15.00h
Anke Stelling (Verbrecher)
15.15h
Marina Achenbach (Nautilus)
15.30h
Kleine Formen (Frohmann)
15.45h
Andra Schwarz (Poetenladen)
16.00h
Guggolz liest Martinson
16.15h
Transit Verlag
16.30h
Stefan Adrian (Mikrotext)
16.45h
Alfred Goubran (Braumüller)
17.00h
Pause
17.15h
Beatrice Faßbender (Berenberg)
17.30h
Steffen Popp und Birgit Kreipe (kook)
17.45h
Mathieu Riboulet (Matthes & Seitz)
18.00h
Binooki
18.15h
Yael Inokai (Rotpunkt)
18.30h
Dörlemann
18.45h
Verlagshaus Berlin
19.30h
Konzert der Kafka Band

Wir danken der Leipziger Buchmesse für die freundliche Unterstützung dieser Veranstaltung.
Eintritt 8 € / 5 €*

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Montag
Juli
20h
10.07.2017

Studio LCB
Lesung: Thomas Lehr

Im Gespräch: Lutz Seiler und Katrin Lange
Moderation: Maike Albath

Der Schriftsteller Thomas Lehr ist seit jeher in den unterschiedlichsten Zeitaltern und Erzählformen unterwegs. Sein großer Roman »September. Fata Morgana« (2010) nahm den Irak und New York nach den Anschlägen vom 11. September 2001 in den Blick. »42« (2005) variierte elegant das Genre der Science Fiction und katapultierte die Figuren in eine Zeitlücke. Die Novelle »Frühling« (2001) war der Bewusstseinsstrom eines Sterbenden, und »Nabokovs Katze« (1999) bot eine Sittengeschichte der Bundesrepublik in den siebziger Jahren. In seinem neuen Roman, der drei Lebensläufe miteinander verknüpft, lagern sich die Brüche des 20. Jahrhunderts ab. »Schlafende Sonne« (Hanser Verlag) ist ein Zeitpanorama, in das der Erste Weltkrieg ebenso einfließt wie die DDR und das Berlin der Gegenwart. Thomas Lehr, 1957 in Speyer geboren, studierte Biochemie an der Freien Universität Berlin und arbeitete als Programmierer an der Universitätsbibliothek. Ob bestimmte Stoffe bestimmte Erzählweisen erfordern oder ob der Prozess auch umgekehrt verlaufen kann, wird eine der Fragen sein, über die Thomas Lehr mit dem Autor Lutz Seiler und der Literaturwissenschaftlerin Katrin Lange (Literaturhaus München) diskutieren wird.

In Zusammenarbeit mit dem Deutschlandfunk.
Sendetermin: Samstag, 29. Juli 2017, 20:05 Uhr.
Sendefrequenzen und Livestream
Eintritt 8 € / 5 €*

DLF

Dienstag
Juli
20h
11.07.2017

Berlin Plage
Mathieu Riboulet, Anne Simon, Hamid Sulaiman, Tanguy Viel

Moderation: Patricia Klobusiczky
Lesungen: Leo Solter
Weine: Domaine Lefebvre d‘Anselme

Berlin Plage Plakat

Mathieu Riboulet © Ghila Krajzman

Anne Simon © Sylvain Granjon

Hamid Sulaiman © Jérémie Lortic

Tanguy Viel ©  privat

Bandes dessinées, Lesungen und Gespräche auf zwei Gartenbühnen
In Vorausschau auf den Gastlandauftritt Frankreichs auf der Frankfurter Buchmesse verbringen Mathieu Riboulet, Anne Simon, Hamid Sulaiman und Tanguy Viel einen Monat im LCB. Im Gespräch mit der Berliner Übersetzerin Patricia Klobusiczky stellen die Autor*innen auf beiden Gartenterrassen ihre neuen Werke vor. Mathieu Riboulet war über zehn Jahre Filmregisseur, bevor seit Anfang der 2000er Jahre ein umfangreiches literarisches Werk entstand, zuletzt »Und dazwischen nichts« (Matthes & Seitz, übers. v. Karin Uttendörfer). Von der Comicautorin Anne Simon erschienen jüngst »Das Tun und Lassen der Aglaé« und »Die Kaiserin Cixtite« (Rotopolpress, übers. v. Irène Bluche); zusammen mit der Psychoanalytikerin Corinne Maier publizierte sie zuvor »Freud« und »Marx« (Knesebeck). Der Krieg in Syrien, vor dem Hamid Sulaiman 2011 nach Paris floh, ist Thema seiner graphic novel »Freedom Hospital« (Hanser Berlin 2017, übers. v. Kai Pfeiffer). »Selbstjustiz« heißt der neue Roman von Tanguy Viel, ein Sozialkrimi der besonderen Art, der im September bei Wagenbach erscheint; übersetzt, in guter Tradition, von Hinrich Schmidt-Henkel. Im Rahmen von »Frankfurt auf Französisch«. Sie sind eingeladen zu Rot- und Weißwein der Domaine Lefebvre d‘Anselme.

Eintritt 8 € / 5 €*

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Samstag
Juli
15h
15.07.2017

writers@berlin

Das Gartenfest

writers@berlin

Auf wenigen Gebieten kann sich Berlin so souverän als weltoffene Metropole begreifen wie auf dem Feld der Künste. „Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit“, heißt es bei Schiller, und sie scheint gerade hier, in der ewig „werdenden“ Hauptstadt besonders gedeihliche Bedingungen vorzufinden. Auch die Literaturszene Berlins ist lebendig, vielgestaltig und wird immer internationaler. Autoren mit weltweiter Resonanz wie Vladimir Sorokin, Marie N‘Diaye und Taiye Selasi haben sich hier niedergelassen. Die Präsenz osteuropäischer Literatur hat eine lange Tradition, dazu sind seit 2015 junge amerikanische, französische, spanische oder israelische Milieus entstanden mit Blogs und Lesereihen. Ein schwedischer, ein mazedonischer und ein vietnamesischer Verlag werden von Berlin aus gesteuert, und nicht zuletzt haben die anschwellenden Migrationsströme viele schreibende Menschen in die Stadt gebracht. Als Laboratorium einer Übersetzungskultur ist die deutsche Hauptstadt facettenreich wie kaum ein anderer Ort auf dem Kontinent. „writers@berlin“, der neue Bereich unseres Portals literaturport.de, macht es sich zum Anliegen, die internationalen Literaturszenen zu kartographieren, die handelnden Personen und ihre Schauplätze sichtbar und zugänglich zu machen. Wir starten mit einem großen Gartenfest, laden zu Lesungen und Gesprächen und zeigen neun Videoporträts, die wir in den vergangenen Monaten mit Persönlichkeiten der transnationalen Literatur Berlins gedreht haben.

Programm

15 – 16h
Einlass, Musik von Amoy Ribas, mit Daniel Stawinski und Trigo Santana
16h
Begrüßung: Jürgen J. Becker, Claudia Schütze
16.30 – 17h
Lesungen: Esther Andradi, Maroula Blades, Mati Shemoelof.
Moderation: Florian Duijsens
17.15 – 17.45h
Übersetzerpodium: Gadi Goldberg, Dang-Lanh Hoang, Jörn Lindskog, Dorota Stroińska.
Moderation: Jürgen Jakob Becker
18h – 18.30h
Lesungen: Dario Deserri, Lizzie Doron, Artur Szlosarek.
Moderation: Florian Duijsens
19h – 19.30h
Autorenpodium: Priya Basil, Zaza Burchuladze, Kenan Khadaj, Ivana Sajko.
Moderation: Uljana Wolf
19.45 – 20.30h
Lesungen: Alexander Delphinov, Sally McGrane, Widad Nabi, Menekşe Toprak.
Moderation: Florian Duijsens

Anschließend Musik von Antoine Villoutreix, mit Karsten Lipp

Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds. Mehrsprachige Veranstaltung!
Eintritt 8 € / 5 €*

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Donnerstag
Juli
19h
20.07.2017

Love that dares to speak its name:
lesbisches und schwules Lieben in der Literatur
Der dritte literarische Salon der Antidiskriminierungsstelle des Bundes im LCB

Mit Traude Bührmann, Gunther Geltinger, Hans Pleschinski, Angela Steidele und Antje Rávic Strubel
Moderation: Daniel Schreiber
Begrüßung: Christine Lüders, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes

lesbisches und schwules Lieben in der Literatur

„ITem so eyn mann mit mann, weib mit weib, vnkeusch treiben, die haben auch das leben verwürckt“ bestimmte die Constitutio Criminalis Carolina 1532, und bis 1994 stand in Deutschland der Paragraph 175 im Strafgesetzbuch. Einiges hat sich seither bewegt. Was aber bedeutet dies für die Literatur? Im Themenjahr »Gleiches Recht für jede Liebe« der Antidiskriminierungsstelle des Bundes lädt unser literarischer Salon herausragende Autor*innen ein, von ihren Lese-, Schreib- und Rezeptionserfahrungen zu berichten: Ist es mittlerweile gleichgültig, von welcher Liebe ein Roman, eine Erzählung, ein Gedicht berichtet? Wie verhält es sich in Zeiten vermeintlicher Gleichberechtigung mit künstlerischen Ausdrucksweisen und Formaten, die sich in einem spezifisch schwul-lesbischen Kontext entwickelt haben: Steckt noch immer emanzipatorisches Potential in ihnen? Informationen zu den sechs Schriftsteller*innen auf dem Podium des heutigen Abends finden Sie auf www.lcb.de. Im Anschluss an die Lesungen und Gespräche legen Justin Case & Open Mike (pEt sHOp bEARs) bei Speis und Trank auf.

Eintritt frei

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Donnerstag
Juli
20h
25.07.2017

Howling from Brexit Britain
A. L. Kennedy

Lesebühne am See

In englischer Sprache

A. L. Kennedy Plakat

A.L. Kennedy ist eine Woche lang im Literarischen Colloquium zu Gast. Sie wird auch einen Tag schreibend in der Liebermann-Villa am gegenüberliegenden Wannseeufer verbringen. Für die LCB-Gartenbühne bereitet sie einen Solo-Leseabend vor. »Howling from Brexit Britain« rief sie uns als Titel zu und stellte in Aussicht, Unveröffentlichtes vorzustellen, eine Kurzgeschichte sowie einen neuen Roman. Zuletzt erschienen »Das blaue Buch«, »Der letzte Schrei« und 2016 der essayistische Band »Schreiben« (Hanser Verlag). Letzterer besteht insbesondere aus ihren so analytischen wie anarchischen Blogbeiträgen für »The Guardian«, außerdem aus dem Transkript von »Words«, Kennedys legendärer One-Woman-Show. Vor einigen Monaten wurde A.L. Kennedy der Heinrich-Heine-Preis verliehen. Ausgezeichnet wurde ihr eigenwilliges literarisches Werk, in dem sie die Grenzen der menschlichen Seele und zugleich die des Schreibens auslotet – nie ohne Humor, abgründig und zärtlich. Ausgezeichnet wurde überdies ihr Blick auf politische und soziale Zustände, in dem gesellschaftliche Diskussionen, etwa über den Irak-Krieg oder den Brexit, sich schärfen. Für das literaturhaus.net-Projekt »FRAGILE« trat sie in Korrespondenz mit Kathrin Röggla.

Eintritt 8 € / 5 €*

Donnerstag
Juli
19:30h
27.07.2017

Babelsprech:
Lyrik im Grenzgebiet

Freitag
Juli
19:30h
28.07.2017

 

Babelsprech: Lyrik im Grenzgebiet

Babelsprech.International, eine Plattform zur Vernetzung junger Poesie, lädt ein zur Feier zeitgenössischer Dichtung, die in keinen Leseraum, hinter keinen Schreibtisch passt. An der 4. Babelsprech-Konferenz nehmen mehr als zwanzig Autor*innen aus Deutschland, Syrien, Österreich, Slowenien, Liechtenstein und der Schweiz teil, um drängende Fragen zu erörtern: Welchen Austausch gibt es mit anderen Kunstformen? Auf welche Weise reicht Lyrik in andere gesellschaftliche Felder? Wo liegen ihre Grenzen, wo ihre Besonderheiten? Für zwei Tage verwandelt sich das LCB in ein Labor zeitgenössischer Dichtung. An zwei Abenden präsentieren die Teilnehmer*innen ihre Arbeiten in einem Parcours, der das gesamte LCB-Areal umfasst. Intermedial, interdisziplinär, von Lautpoesie über Videoinstallation bis hin zu Musik.

Eintritt frei

Samstag
September
02.09.2017

Save the Date

LCB Sommerfest 2017
Suhrkamp · Insel

LCB Sommerfest 2017


 

Sofern nicht anders angegeben:
KARTEN AUSSCHLIESSLICH AN DER ABENDKASSE

Ab sofort:
Vor und nach jeder Veranstaltung
kleine Speisen von
AL DENTE Catering

Ausstellung

Tina Brenneisen: Das Licht, das Schatten leert - 08. Juli - 13. Oktober 2017

Portale

litport.de

dichterlesen.net

Zeitschrift

Spritz

Projekte

Übersetztercolloquium

Übersetztercolloquium

Deutsch-Italienischer Übersetzerpreis

Netzwerk

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