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Quelle: http://www.lcb.de/home/index.htm

Dienstag
März
20.00 Uhr
28.03.2017

Buchpremiere: Guapa
Lesung: Saleem Haddad

Moderation: Antje Rávic Strubel

Eine Veranstaltung in englischer Sprache.

Saleem Haddad © Sami Haddad

Im Sommer 2016 nahm der 1983 in Kuwait-Stadt geborene und in London lebende Schriftsteller Saleem Haddad an unserem Festival „Empfindlichkeiten“ teil. Nun ist er zurück am Wannsee, um dem Berliner Publikum seinen ersten Roman „Guapa“ vorzustellen, der vom New Yorker als „strahlendes, herzergreifendes Debüt“ begrüßt wurde und nun in der Übersetzung von Andreas Diesel im Albino Verlag erschienen ist. In einem namenlosen Land im Nahen Osten erschüttern gewaltsame Proteste die politische Ordnung, der Arabische Frühling steht am Scheideweg zwischen Militärdiktatur und islamistischem Regime. Auch die Welt des Protagonisten Rasa gerät völlig aus den Fugen: Auf der Suche nach seinem besten Freund, der im Gefängnis verschwunden ist, streift er durch die Slums der Stadt. Nach Hause zu gehen wagt er nicht, denn seine Großmutter hat sein unaussprechliches Geheimnis entdeckt. Während die wichtigsten Beziehungen in seinem Leben zu zerbrechen drohen, muss Rasa seinen Platz in einer Gesellschaft finden, die ihn vielleicht niemals akzeptieren wird.

Eintritt 8 € / 5 €*

Mittwoch
März
20.00 Uhr
29.03.2017

Bibliodiversität
Mit Susan Hawthorne, Jonathan Landgrebe und Klaus Lederer

Moderation: Doris Akrap

Bibliodiversität. Manifest für unabhängiges Publizieren

Der Begriff „Bibliodiversität“ bezeichnet die kulturelle Vielfalt innerhalb des Verlagswesens – und zeigt auf, warum es unabhängige Buchhandlungen und Verlage braucht. Der Begriff ist angelegt an den strukturell verwandten Begriff der Biodiversität. Wie diese unverzichtbar für das Funktionieren eines Ökosystems ist, ist die Bibliodiversität ein Indikator für einen funktionierenden Literatur- und Wissenschaftsbetrieb. Doch immer mehr wird in vielen Verlagen auf literarische Einheitskost gesetzt und auf leicht verkäufliche Sachbücher – das führt dazu, dass die kulturelle Vielfalt schwindet und das geistige Leben verödet. Bibliodiversität bietet dagegen eine stolze Selbstdefinition für unabhängige Buchhandlungen und Verlage. Die australische Autorin und Verlegerin Susan Hawthorne hat in ihrem Buch „Bibliodiversität“ (Verbrecher Verlag) den Begriff definiert und wird ihn mit dem Suhrkamp-Verleger Jonathan Landgrebe und Berlins Kultursenator Klaus Lederer diskutieren.

Eintritt 8 € / 5 €*

Donnerstag
März
20.00 Uhr
30.03.2017

Worte als Zeichen
Die neue Schriftsteller-Generation Mexikos

Mit Verónica Gerber, Luigi Amara, Nicolás Cabral, Pergentino José Ruiz und Juan Pablo Villalobos
Moderation: Peter B. Schumann

Verónica Gerber © privat

Luigi Amara © privat

Nicolás Cabral © Laura Pardo

In der Kultur Mexikos hat zuletzt ein erstaunlicher Wandel stattgefunden, der sich vor allem in der Literatur manifestiert. Viele Autor/innen sind der schlichten Auseinandersetzung mit der Gewalt in ihrem Land müde. Sie verweigern sich ihr zwar nicht, suchen jedoch nach neuen Ausdrucksformen für die gesellschaftliche Realität. Dabei sprengen sie literarische Konventionen oder begeben sich in divergierenden Genres auf mitunter surrealistische Spurensuchen nach Motiven und Zusammenhängen. Nun wird das Land durch Trumps Politik durchgerüttelt… An zwei Abenden im Iberoamerikanischen Institut und im LCB ist Gelegenheit, Texte und Positionen einiger der wichtigsten Vertreter/innen der mexikanischen Literatur kennenzulernen.

Verónica Gerber 
* 1981 in Mexico-Stadt, „bildende Künstlerin, die schreibt“. Romane: Mudanza (2010, Roman über fünf Schriftsteller, die zu Künstlern werden), Conjunto vacío (2015).

Luigi Amara
* 1971 in Mexico-Stadt, Essayist, Dichter und Verleger – nach eigenem Bekunden jedoch vor allem Spaziergänger. Die Perücke (2017) ist die erste Veröffentlichung auf Deutsch.

Nicolás Cabral
* 1975 in Córdoba (Argentinien), seit 1976 in Mexico, Journalist und Schriftsteller. Herausgeber der Kulturzeitschrift La Tempestad. Veröffentlichungen: Catálogo de formas (2014, Roman), Las moradas (2017, Erzählungen).

Pergentino José Ruiz
* 1981, Buena Vista/Oaxaca. Landschullehrer und Schriftsteller, schreibt auf Spanisch und Zapoteco. Veröffentlichungen: Flor de zarzamora/ Ye‘ ntii (2011, Gedichte), Hormigas rojas (2012, Erzählungen), Lenguaje de pájaros (2014, Gedichte).

Juan Villalobos
* 1973 in Guadalajara, lebt in Barcelona. Schriftsteller, Literatur-Dozent, Unternehmer. Romane auf Deutsch: Fiesta in der Räuberhöhle (2011), Quesadilla (2014), Ich verkauf dir einen Hund (2016).

Weitere Programmdetails auf www.freunde-des-iai.org. Eine gemeinsame Veranstaltung der Freunde des Ibero-Amerikanischen Instituts und des LCB in Kooperation mit der Botschaft von Mexiko in Deutschland im Rahmen des Dualen Jahres zwischen Mexiko und Deutschland.
Eintritt 8 € / 5 €*

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Montag
April
20.00 Uhr
03.04.2017

Übers (Über-)Leben als Autor
Gespräch, Lesungen, Eröffnung der Comic-Ausstellung „Vatermilch“
Uli Oesterle, Thomas von Steinaecker

Moderation: Anne-Dore Krohn

Uli Oesterle © Carlsen Verlag

Thomas von Steinaecker © Jürgen Bauer

Es gibt immer noch das Bild des „armen Poeten“, des leidenden Künstlers, der nur aufgrund seiner prekären Situation große Kunst schafft. Kunst und Geld vertragen sich in der öffentlichen Meinung nicht, deswegen redet man besser gar nicht darüber, wie man heute als Künstler eigentlich lebt. Woher kommt der Wunsch nach diesem Bild, das sich immer noch hartnäckig hält? Denn im 21. Jahrhundert sind aus Autorinnen und Autoren längst Kleinunternehmer geworden - aber wie und wann entsteht bei diesem Self-Management eigentlich noch Kunst? Und was für ein Verhältnis haben die Autorinnen und Autoren zu ihren Brotberufen? Über diese Fragen kommen der Autor Thomas von Steinaecker, dessen Roman „Die Verteidigung des Paradieses“ 2016 bei S. Fischer erschien, und der Autor, Comiczeichner und Illustrator Uli Oesterle ins Gespräch. Uli Oesterles Ausstellung „Vatermilch“ wird an diesem Abend eröffnet. Sie gibt erste Einblicke in den gleichnamigen grafischen Roman, der 2018 und 2019 in zwei Bänden im Carlsen Verlag erscheinen und durch den Comicbuchpreis der Berthold Leibinger Stiftung 2016 gefördert wird. „‘Vatermilch‘ erzählt von Vätern, die verschwinden und von Söhnen, die zu unzuverlässigen Vätern werden, zeigt Lebenswege, die ins Dunkle führen, und andere, die einen unerwarteten Neuanfang erlauben“, schreibt Brigitte Helbling im Namen der Jury. Mit Unterstützung der Berthold Leibinger Stiftung.

Eintritt 8 € / 5 €*

Dienstag
April
20.00 Uhr
04.04.2017

Studio LCB
Lesung: Christian Lehnert

Im Gespräch: Sibylle Lewitscharoff und Bruno Preisendörfer
Moderation: Maike Albath

Christian Lehnert © Jürgen Bauer

Sibylle Lewitscharoff © Jürgen Bauer

Was hat es mit den Formen eines Gottesdienstes auf sich, was bedeuten Kyrie, Gloria, Glaubensbekenntnis und Abendmahl? In seinem neuen Buch kreist der Dichter und Theologe Christian Lehnert um die kultischen Handlungen des Christentums: „Der Gott in einer Nuß“ lautet der Titel seiner Notate, die kürzlich bei Suhrkamp erschienen sind und die er „fliegende Blätter“ nennt. Diese ungewöhnliche Gattungsbezeichnung umfasst autobiographische Splitter, kurze Erzählungen und theoretische Reflexionen ebenso wie Naturbilder und die Schilderungen mystischer Erfahrungen. Seit seinem Debüt mit dem Lyrikband „Der gefesselte Sänger“ (1997) hat Christian Lehnert, 1969 in Dresden geboren und mittlerweile Leiter des Liturgiewissenschaftlichen Instituts an der Universität Leipzig, sechs Gedichtzyklen und einen Essay über Paulus vorgelegt. Auch Libretti, wie „Phaedra“ für Hans Werner Henze, gehören zu seinem Werk. Fünfhundert Jahre nach der Reformation unternimmt auch der Schriftsteller Bruno Preisendörfer in seinem Buch „Als unser Deutsch erfunden wurde“ eine Reise in die Lutherzeit. Über kulturgeschichtliche Prägungen und den Zusammenhang von Sprache und Mystik diskutieren Christian Lehnert und Bruno Preisendörfer im Studio LCB mit der Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff.

In Zusammenarbeit mit dem Deutschlandfunk.
Sendetermin: Samstag, 29. April 2017, 20:05 Uhr.
Sendefrequenzen und Livestream
Eintritt 8 € / 5 €*

DLF

Donnerstag
April
20.00 Uhr
06.04.2017

Kirio
Anne Weber in Lesung und Gespräch

Moderation: Thorsten Dönges

Anne Weber © Tobias Bohm

Anne Weber ist nicht nur als Grenzgängerin zwischen deutscher und französischer Sprache und Literatur bekannt – auch als Erfinderin ungewöhnlicher Erzählsituationen und Erzählformate hat sich die in Offenbach geborene, seit vielen Jahren in Paris lebende Schriftstellerin und Übersetzerin seit ihrem wunder-vollen Debüt „Ida erfindet das Schießpulver“ (1999) einen Namen gemacht. „Luft und Liebe“ (2009) und „Tal der Herrlichkeiten“ (2012) erzählten von Liebe und Enttäuschung, Dauer und Vergänglichkeit. Mit ihrem 2015 veröffentlichten Zeitreisetagebuch „Ahnen“ begab sie sich so präzise wie ausschweifend auf die Suche nach der Geschichte und den Geschichten ihrer Vorfahren. In diesem Frühling nun legt sie mit „Kirio“ (S. Fischer) einen Roman vor, der an die uralte Tradition des Heiligenlebens anknüpft — allerdings auf hochmoderne und oftmals sehr komische Weise. Kirio ist ganz ohne Arg, er tut das Gute, ohne es zu wollen noch zu wissen. Nebenbei spielt er Flöte und stellt die Welt auf den Kopf. Wer aber ist der Unbekannte, der von ihm erzählt? Ob sich das herausfinden lassen wird?

Eintritt 8 € / 5 €*

Freitag
April
20.00 Uhr
07.04.2017

Sprachzeiten – Der Literarische Salon von Ekke Maaß
Auf Wiedervorlage
Elke Erb, Jan Faktor, Ekke Maaß, Julia Schoch

Einführung: Gerhard Wolf
Lesung und Gespräch
Moderation: Sieglinde Geisel

 

Ekkehard Maaß, der im Zusammenhang mit der Biermann-Ausbürgerung von der Universität relegiert worden war, etablierte ab 1978 in seiner Wohnung in Berlin-Prenzlauer Berg einen Literarischen Salon, der sich zu einem der wichtigsten Künstlertreffpunkte der Zeit entwickelte, Hier lasen junge Autorinnen und Autoren wie Uwe Kolbe, Katja Lange, Bert Papenfuß, Eberhard Häfner, Hans-Eckardt Wenzel, Peter Brasch, Jan Faktor, Detlef Opitz und viele andere. Auch Elke Erb, Christa und Gerhard Wolf, Franz Fühmann oder Heiner Müller waren regelmäßig Gäste und wirkten als Mentoren. In Zusammenarbeit mit jungen Künstlern entstanden Einladungsgrafiken für die Lesungen sowie Künstlerbücher. Seit den Achtzigerjahren öffnete sich der Salon auch Autoren und Künstlern aus Osteuropa. Anlass für den Abend in der Reihe „Auf Wiedervorlage“ ist das dem Salon gewidmete Buch „Sprachzeiten“, herausgegeben von Peter Böthig. Elke Erb und Jan Faktor sowie Ekke Maaß betrachten die damaligen Zusammenkünfte aus heutiger Sicht. Ergänzt wird dieser Blick durch die Autorin Julia Schoch, die nicht Teil des Kreises war, sich aber in dem Hörparcours „Mauerrisse“ (auf „dichterlesen.net“) mit der literarischen Szene um 1989 auseinandersetzte, nicht zuletzt auch mit den Stasi-Berichten des Dichters Sascha Anderson über Ekke Maaß und den Salon. Den Abend moderiert Sieglinde Geisel, Kulturjournalistin und Gründerin von „tell - Magazin für Literatur und Zeitgenossenschaft“.

Eintritt 8 € / 5 €*

Montag
April
20.00 Uhr
10.04.2017

Steffen Popp: 118
Buchpremiere

Gesprächspartnerin: Olga Martynova

Steffen Popp © Renate von Mangoldt

Im Gespräch mit Olga Martynova, die im letzten Herbst den Roman „Engelherd“ (S. Fischer) veröffentlichte, stellt Steffen Popp seinen neuen Lyrikband „118“ vor. Dieser erschien im Verlag kookbooks und wurde nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse. „Hexen, Dämonen und andere Fabelwesen spielen eine prominente Rolle und lassen das im naturwissenschaftlichen Zeitalter vermeintlich brachliegende mythopoetische Potenzial der Natur in der Rätselhaftigkeit der Wahrnehmung und Erinnerung wiederauferstehen, indem sie eine produktive Verbindung mit den durch das Titelthema eingeführten naturwissenschaftlichen Begrifflichkeiten eingehen. Durch Steffen Popps vielfältige Sprachkunst rückt die Chemie des Periodensystems der Elemente in den Hintergrund, zugunsten einer Alchemie der Sprache.“ - schreibt Daniel Jurjew in der Frankfurter Rundschau. Im Jahr 2017 weist das Periodensystem der Elemente 118 benannte, nachgewiesene chemische Elemente aus, davon sind achtzig stabil, ein gutes Dutzend instabil, aber natürlich auf der Erde vorkommend, und alle übrigen sind Schöpfungen der Teilchenphysik, die sich mit deren Werkzeugen für – zunehmend kleinere – Bruchteile von Sekunden herstellen lassen. Dieser streng-schönen Ordnung ihrer materiellen Grundbausteine steht eine unüberschaubar verworrene Vielfalt von Gegenständen und Lebewesen, Phänomenen und Prozessen gegenüber, an deren Bestimmung und Vermittlung sich Sprache abarbeitet, sie in ihren Vokabularen spiegelt und verwandelt. Ziel und Spiel des neuen Lyrikbandes sieht Steffen Popp darin, eine „elementare“ Auswahl dieser Gegenstände poetisch zu fassen – von Salz bis Esprit, von Monster bis Flaum, von Parallelerde bis Kresse und Zeug.

Eintritt 8 € / 5 €*

Dienstag
April
20.00 Uhr
11.04.2017

Ick kieke, staune, wundre mir – Berlinerische Gedichte
Ahne, Thilo Bock, Ulrich Janetzki
und Katja Lange-Müller

Buchpremiere

Cover: Berlinerische Gedichte

Das Berlinerische vereint in sich die Offenherzigkeit ihrer Sprecher mit den Sprachen der nach Berlin Gezogenen. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts als literarische Tonlage entdeckt, war die „Berliner Schnauze“ Humorgarant, Authentizitätssignal und diente bald der entstehenden Arbeiterklasse als Kampfjargon. Nun ist die erste dokumentarische Anthologie des Metropolen-Dialekts erschienen, mit über 250 Gedichten von 1830 bis heute (Die Andere Bibliothek). Entstanden ist eine heitere Berliner Kulturgeschichte „von unten“, die fast wie nebenbei auch die deutsche Geschichte der letzten zweihundert Jahre nachzeichnet – vom preußischen Selbstbewusstsein über den kaiserstädtischen Größenwahn, den Klassenkampf der Goldenen Zwanziger, die Jahre im Krieg, in denen vielen Autorinnen und Autoren allein die Mundart als Stück Heimat blieb, bis hin zur Rückbesinnung in den Jahren deutsch-deutscher Teilung und deren Überwindung. Zusammen mit Katja Lange-Müller, von der zuletzt der Roman „Drehtür“ erschien (KiWi) und dem Lesebühnenautor Ahne, bekannt u.a. durch seine „Zwiegespräche mit Gott“ (Voland & Quist), präsentieren die Herausgeber Ulrich Janetzki und Thilo Bock die facettenreiche Melange aus Frechheit, Witz und Verzweiflung.

Eintritt 8 € / 5 €*

Montag
April
20.00 Uhr
24.04.2017

Ein fauler Gott
Stephan Lohse liest aus seinem Romandebüt

Moderation: Magdalena Manker

Stephan Lohse © Hans Panichen

Benjamin, der Protagonist in Stephan Lohses literarischem Debüt (soeben bei Suhrkamp erschienen) ist vor einigen Wochen elf geworden. Als sein kleiner Bruder Jonas stirbt, müssen Ben und seine Mutter ihr Leben und ihre Beziehung neu sortieren. Voller Empathie, überraschend und höchst komisch erzählt Stephan Lohse vom Aufwachsen Anfang der Siebzigerjahre und vom Mut und dem Einfallsreichtum eines Kindes, das seine Mutter das Trauern lehrt und ihr zeigt, dass das Glück, am Leben zu sein, auch noch dem größten Schmerz standhält. Die Berliner Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie Magdalena Manker spricht heute Abend mit Stephan Lohse über das Thema, die literarische Form und den Entstehungsprozess seines Romans.

Eintritt 8 € / 5 €*

Donnerstag
April
20.00 Uhr
27.04.2017

Krieg im Frieden. Internationales Dramatiker*innenlabor
Werkstattgespräch mit Ebru Nihan Celkan (Türkei), Sivan Ben Yishai (Israel), Anastasya Kosodyi (Ukraine)
und Mehdi Moradpour (Deutschland)

Moderation: Maxi Obexer und Sasha Marianna Salzmann

Ebru Nihan Celkan © privat

Sivan Ben Yishai © Merav Maroody

Anastasya Kosodyi © privat

Mehdi Moradpour © Neda Navaee

Im nationalen und im internationalen Kontext können wir derzeit erleben, wie Hass gesät wird und Fronten sich verhärten. Um Macht zu erhalten oder zu gewinnen, werden Auseinandersetzungen gezielt inszeniert, sogar Anschläge und Bürgerkriege werden in Kauf genommen. In den Ländern des Westens werden Krisen herbeigeredet und Ängste beschworen. Mal wird Krieg in den Köpfen, dann wieder in Institutionen, zuletzt mit Panzern und Raketen ausgetragen. Für das Projekt „Krieg im Frieden“ haben das Literarische Colloquium Berlin, das Maxim Gorki Theater, das Neue Institut für Dramatisches Schreiben und die Robert Bosch Stiftung vier Theaterautor*innen eingeladen. Sie werden sich im Rahmen eines Schreiblabors im April mit den gesellschaftlichen Bedingungen auseinandersetzen, die aus einem freien Leben ein Gefüge von Krieg im Frieden oder Frieden im Krieg machen. Im Werkstattgespräch berichten sie über die Arbeit an den Texten. 2018 werden dann die künstlerischen Ergebnisse der Begegnungen im Studio R des Maxim Gorki Theaters vorgestellt.

Eintritt 8 € / 5 €*

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Freitag
April
20.00 Uhr
28.04.2017

Finissage der Autorenwerkstatt Prosa 2016
Es lesen Johannes von Dassel, Donat Blum, Helene Bukowski, Lydia Dimitrow, Mia Frimmer, Stefanie Gerhold, Marius Hulpe, Angela Lehner, Denis Pfabe und Eva Raisig

Moderation: Inka Parei und Thorsten Dönges

Autorenwerkstatt Prosa 2016 © Tobias Bohm

Im Herbst 2016 nahmen zehn Autorinnen und Autoren an der Autorenwerkstatt Prosa des LCB teil, die von Inka Parei und Thorsten Dönges geleitet wurde. Am heutigen Abend kommen alle Autorinnen und Autoren noch einmal im LCB zusammen, um sich und ihre Texte dem Berliner Publikum vorzustellen. Eine große Bandbreite von Sujets und Schreibweisen ist zu entdecken, von lakonischer Prägnanz bis zu virtuosen Spracheskapaden, vom literarischen Familien-Kammerspiel bis zum Gesellschaftspanorama.

Eintritt frei

 

Sofern nicht anders angegeben:
KARTEN AUSSCHLIESSLICH AN DER ABENDKASSE

Ab sofort:
Vor und nach jeder Veranstaltung
kleine Speisen von
AL DENTE Catering