Dichterisch denken
Hannah Arendt und die Künste

Internationale Tagung im LCB. 5.-8. Mai 2005

Als Theoretikerin totalitärer Herrschaft und als Denkerin, deren philosophische Anstrengung vor allem den Formen und Funktionsweisen des Politischen in der Moderne galt, hat Hannah Arendt seit der Wende 1989 eine spektakuläre Renaissance erfahren. Seitdem ist ihr Werk aus verschiedenen Perspektiven neu gelesen und unter aktuellen Fragestellungen erforscht worden. Die Rolle von Literatur und Kunst im Denken Hannah Arendts jedoch ist bislang noch nicht systematisch untersucht worden. Dabei spielen seit der frühen Arbeit über Rahel Varnhagen sowohl einzelne Autoren (von Lessing bis Benjamin) als auch literarische Werke, Motive und Konzepte in ihren Arbeiten eine wichtige Rolle. Der dialogisch-essayistische Denk- und Schreibstil, die Metaphorik der Bühne für den öffentlichen Raum und schließlich das Verhältnis von Politik, Ethik und Ästehtik sind Thema dieser ersten internationalen Konferenz zum „dichterischen“ Denken Hannah Arendts.

Die Tagung wird veranstaltet von Irmela von der Lühe und Wolfgang Heuer (FU Berlin). Teilnahmegebühr 25 Euro, Kontakt und Anmeldung: Tel. 030-838-54419; bwerner@germanistik.fu-berlin.de oder glocker@zedat.fu-berlin.de.

Tagungsprogramm

 

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