Sprache im technischen Zeitalter, Heft 192, Dezember 2009

Soeben ist die neue Ausgabe unserer Zeitschrift „Sprache im technischen Zeitalter“ erschienen.

Die jüngere deutsche Literatur, so heißt es, sei weltläufiger geworden. In dieser Nummer kann man das anhand einer Reisemitschrift überprüfen, die der Berliner Romancier Thomas Lehr während und nach einer Pauschalreise nach Jordanien und Syrien angefertigt hat. Manchmal im leise ironischen Ton, dann wieder politisch wach, reflektiert Lehr über die Fremdheit der Kulturen. Unternommen hat er die Reise, um einen authentischen Eindruck vom Nahen und Mittleren Osten zu bekommen, eine Region, die in seinem nächsten Roman eine Schlüsselrolle einnehmen wird. In der Erzählung „Blaue Klinge“ entführt uns Angelica Ammar, deren Weltläufigkeit sich schon in ihrer Biographie spiegelt – nach vielen Jahren in Paris lebt sie jetzt in Barcelona – auf eine mediterrane Insel. Kontrapunktisch dazu drucken wir neue Gedichte von Rolf Haufs: Erinnerungen an die Stadt seiner Kindheit Düsseldorf und ein Zyklus mit Kladowgedichten. Die folgenden beiden Beiträge von Gert Loschütz und Volker Kaminski sind Reisen zurück in die beiden Staaten in Deutschland vor der Wiedervereinigung.

Eröffnet wird die Ausgabe mit Gedichten der Grande Dame der rumänischen Lyrik: Nora Iuga. Sie ist Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD. Patricia Klobusiczky schrieb eine Einführung. Es folgen in einer Erstveröffentlichung Gedichte von Margret Boysen sowie ein Beitrag von Hubert Winkels zu Alexander Nitzberg und seiner Dichtung. Gedichte schließen das Heft auch ab. Günter Plessow legt in Ausschnitten eine Übersetzung des Sea Garden Zyklus von H. D. (d. i. Hilda Doolittle) vor. Und last but not least stellt in Auf Tritt Die Poesie Matthias Göritz den amerikanischen Dichter Ben Lerner vor. Die „Lichtenbergfiguren“ wurden von Steffen Popp ins Deutsche übertragen.

mehr: www.spritz.de

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Tina Brenneisen: Das Licht, das Schatten leert - 08. Juli - 13. Oktober 2017

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