200. Kleist-Todestag (1)

21. November 2011, 11 Uhr:
Feierlicher Abschluß des Kleist-Jahres 2011 mit Kranzniederlegung am neugestalteten Kleist-Grab am Kleinen Wannsee

Die beiden federführenden Einrichtungen des Kleist-Jahres, die Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft, Berlin, und das Kleist-Museum, Frankfurt (Oder), laden gemeinsam mit dem Berliner Senat anlässlich des 200. Todestages des Dichters Heinrich von Kleist zu einer Gedenkfeier am Grab am Kleinen Wannsee ein. Gegen 11 Uhr findet dort zu Ehren des Dichters eine feierliche Kranzniederlegung u.a. mit Vertretern des Berliner Senats, des Landesdenkmalamtes, der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft, des Kleist-Museums, des Bundes und der Stadt Frankfurt (Oder) statt. Der mit Mitteln der Cornelsen Kulturstiftung neugestaltete Landschaftspark in unmittelbarer Nähe wird an diesem Tag der Öffentlichkeit übergeben. Weitere Informationen zum Kleist-Jahr und zu den Veranstaltungen rund um den 200. Todestag des Dichters sind unter www.heinrich-von-kleist.org abrufbar.

200. Kleist-Todestag (2)

Literaturhistoriker und Künstler dazu angeregt, über die letzten Stunden Heinrich von Kleists zu spekulieren. Die in Berlin-Wannsee lebende Autorin Tanja Langer veröffentlichte in diesem Frühjahr bei dtv die Erzählung „Wir sehn uns wieder in der Ewigkeit – Die letzte Nacht von Henriette Vogel und Heinrich von Kleist“. Aus der intensiven Beschäftigung mit Kleist entstand darüber hinaus das Libretto für die Oper „Kleist“ (UA 2008) von Rainer Rubbert und ein Musik- und Erzähltheaterprojekt der Gruppe „Madame Ôrélie“. Zum 200. Todestag erwuchsen aus dieser Arbeit zwei Veranstaltungen:

21. November 2011, 15:30 Uhr, LCB: 
Tanja Langer / Madame Ôrélie: Die Ewigkeit ist kein Pappenstiel
Ein literarischer Spaziergang zum Kleist-Grab (ca. 1 Stunde) /Auftakt für den Abend

Gesang: Claudia Herr (Henriette), Thorbjörn Björnsson (Heinrich).
Ein Happening von Madame Ôrélie; Musik: Rainer Rubbert, Folien: Christiane Wartenberg.

Das LCB ist Treffpunkt (15.30) und Ausgangspunkt eines Spaziergangs zum Ort, wo einst der Gasthof Stimming lag, in dem Heinrich und Henriette ihre letzte Nacht verbrachten. Die Magd musste Kaffee kochen, nachts um vier, der Diener Riebisch wunderte sich, dass er Stühle an den See tragen sollte, die Wirtin, Frau Stimming, seufzte im verlassenen Zimmer, und am Grab selber singen Heinrich und Henriette. Außerdem werden Passagen aus der Erzählung „Wir sehn uns wieder in der Ewigkeit – Die letzte Nacht von Henriette Vogel und Heinrich von Kleist“ vorgetragen.

Ein Happening von Madame Ôrélie; Musik: Rainer Rubbert, Folien: Christiane Wartenberg. Die Oper „Kleist“ von Rainer Rubbert (in Brandenburg/Havel, Frankfurt/Oder und Potsdam) wurde 2008 uraufgeführt.

21. November 2011, 20.00 Uhr, Galerie Mutter Fourage, Chausseestr. 15a, Berlin-Wannsee:
KLEIST 2011 / MADAME ÔRÉLIE. Wir sehn uns wieder in der Ewigkeit! À bientôt, au paradis!

Die letzte Nacht von Henriette Vogel und Heinrich von Kleist. Mobiles Musik- und Erzähltheater nach Motiven der Erzählung von Tanja Langer (dtv 2011), mit Musik von Rainer Rubbert (aus der Oper „Kleist“) und Stücken von Samuel Tramin, in der bildnerischen Gestaltung von Christiane Wartenberg.  Erzählerin / Künstlerische Leitung: Tanja Langer. Piano: Martin Schneuing.  Gesang: Claudia Herr (Henriette), Thorbjörn Björnsson (Heinrich)

Heinrich und Henriette nehmen die Kutsche in Berlin-Mitte und fahren nach Wannsee; sie verbringen ihre letzte Nacht im Gasthof Stimming, um sich am nächsten Nachmittag, am 21.11.1811, gemeinsam zu erschießen. Was brachte sie dazu? Was geschieht in dieser Nacht? Die Erzählerin Tanja Langer nimmt die Zuhörer mit auf die Reise; und während in ihrer Vorstellungskraft die Figuren Gestalt annehmen, sind sie plötzlich da, Heinrich und Henriette, singend und spielend. Das Projekt begleitet das Kleist-Jahr, von Berlin bis Paris, es verändert sich an jedem Ort.

Karten für diesen Abend können unter karten@mutterfourage.de oder unter der Telefonnummer 8052311 reserviert werden. Eintritt: 16 Euro / 13 Euro

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