Renate von Mangoldt: Nachtrag zur S-Bahn

S-Bahn

Jeder Besucher des LCB kennt die Autorenporträts der Fotografin Renate von Mangoldt. Zu ihrem fotografischen Werk gehören auch Arbeiten über die West-Berliner S-Bahnhöfe. Sie sind unter dem Titel „Nachtrag zur S-Bahn“ im Steidl Verlag erschienen.

Die gesamte Berliner S-Bahn gehörte nach dem Krieg der DDR-Reichsbahn – wer in den Westsektoren in sie einstieg, fuhr ein Stück real existierenden Sozialismus. Viele Westberliner stiegen auf andere Verkehrsmittel um, insbesondere seit dem Mauerbau und als Folge eines Boykottaufrufs. Die Gleisanlagen waren dem langsamen Verfall preisgegeben, zahlreiche Bahnhöfe wurden stillgelegt und fielen in einen Dornröschenschlaf. Um 1970 fotografierte Renate von Mangoldt viele solcher Stationen in Westberlin, und 1981 machte sie sich erneut auf, um die einst (und heute wieder) so belebten S-Bahnhöfe in ihrem Verschwinden festzuhalten. In diesen nostalgisch, ja poetisch wirkenden Bildern steckt beim näheren Betrachten die Zeit und Stimmung des Kalten Kriegs wie in einer Nussschale.

Ausstellungen

»Was uns verbindet« | Mila Teshaieva | Ausstellung: 31. Mai bis 25. August 2018

Portale

litport.de

dichterlesen.net

Zeitschrift

Spritz

Projekte

Krieg im Frieden. Internationales Dramatiker*innenlabor

DAS WEISSE MEER. Literaturen rund ums Mittelmeer

Übersetztercolloquium

Deutsch-Italienischer Übersetzerpreis

Allons Enfants!

Netzwerk

Netzwerk der Literaturhäuser: literaturhaus.net

ARTE. Kulturpartner literaturhaus.net