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Quelle: http://www.lcb.de/news/1510_deutsch-hebraeischer-uebersetzerpreis-2015.htm

Deutsch-Hebräischer Übersetzerpreis 2015

Berlin | Donnerstag, 8. Oktober 2015

Ruth Achlama, Nitsa Ben-Ari und Yirmiyahu Yovel sind die ersten Träger des neu geschaffenen Deutsch-Hebräischen Übersetzerpreises. Ruth Achlama wird für ihre 2013 im Aufbau Verlag erschienenen Übersetzungen der Romane "1948" von Yoram Kaniuk und "Eine Wiener Romanze" von David Vogel ins Deutsche ausgezeichnet, Nitsa Ben-Ari für ihre hebräische Fassung von Goethes "Hermann und Dorothea", Yirmiyahu Yovel für seine hebräische Übersetzung der "Kritik der reinen Vernunft" von Immanuel Kant.

Die Preise wurden am Vormittag von Staatsministerin Monika Grütters und der israelischen Kulturministerin Miri Regev im Kanzleramt überreicht. Wir gratulieren! Und stellen die Preisträger/innen am heutigen Abend um 19.30 Uhr in einer Veranstaltung im Jüdischen Museum Berlin (Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin. Altbau, Großer Saal im 2. OG) öffentlich vor. Der Eintritt ist frei, anschließend laden wir zum Empfang. Auch Kurzentschlossene sind herzlich willkommen, Reservierung erbeten per mail an: reservierung@jmberlin.de

In jedem Sinne reich ist die Literatur Israel hierzulande vertreten. Oz, Kaniuk, Grossman, Shalev – sie alle bringen uns mit großer Eindringlichkeit die Geschichte und Gesellschaft Israels nahe. Umgekehrt gehören deutschsprachige Autoren – besonders jene der klassischen Moderne von Kafka bis Bernhard – zu den wichtigen Impulsgebern der heute in Israel Schreibenden. Diese Wechselbeziehungen sind ohne Übersetzungen nicht denkbar. Die Sprach- und Interpretationskunst und die Vermittlungsleistung von Literaturübersetzern auf beiden Seiten zu würdigen und sichtbar zu machen, ist das Anliegen des Deutsch-Hebräischen Übersetzerpreises. Er ist eine gemeinsame Initiative der deutschen und israelischen Regierungen, ins Leben gerufen zum 50. Jubiläum der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen beiden Ländern.

In Zusammenarbeit mit der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Israelischen Kulturministerium und dem Jüdischen Museum Berlin.

BKM