LCB-NEWSLETTER 04/2010

(1) Nachrichten aus dem LCB
(2) Autoren und Übersetzer im Haus
(3) Das LCB im April

(1) NACHRICHTEN AUS DEM LCB

Sprache im technischen Zeitalter, Heft 193, März 2010

Seit ihrem Start 1997 hat sich die Berliner Autorenwerkstatt zum Sprungbrett in das Autorenleben entwickelt. Stellvertretend für viele andere seien hier Judith Hermann, Thomas von Steinaecker, Inka Parei, Sherko Fatah und Gunther Geltinger genannt. In der Ausgabe 193 vom März 2010 unserer Zeitschrift „Sprache im technischen Zeitalter" stellen wir die Teilnehmer des Jahrgangs 2009 in Text und Bild vor: Kristine Bilkau, Hannes Köhler, Emanuel Maeß, Inger-Maria Mahlke, Anne Richter, Kristina Schilke, Sina Tahayori und Andreas Martin Widmann. Ansonsten drucken wir die Dankesrede von Arnold Stadler zur Verleihung des Kleist-Preises. Den Beginn des Heftes bildet die Laudatio von Péter Esterházy, der im letzten Jahr als alleiniger Kurator den Kleist-Preisträger bestimmen konnte. Wir dokumentieren Nico Bleutges Lobrede auf den Text „Kaprun”, für den Monika Radl mit dem Walter-Serner-Preis ausgezeichnet wurde. Auch den siegreichen Text stellen wir hier vor. In „Auf Tritt Die Poesie” präsentiert Volker Sielaff den neugriechischen Dichter Dionisis Karatzas. Und in unserer Kolumne „Zu Gast in Berlin” führt Patricia Klobusiczky in das Werk des Argentiniers Pablos Ramos ein.


Ausschreibung: „Grenzgänger“-Stipendien

Das Förderprogramm „Grenzgänger“, das die Robert Bosch Stiftung gemeinsam mit dem Literarischen Colloquium Berlin durchführt, wird zum 30. April 2010 erneut ausgeschrieben. Wer Mittel-, Ost- und Südosteuropa oder China entdecken will, wer eine deutschsprachige Veröffentlichung plant und auf Recherchereise Richtung Osten aufbrechen möchte, kann sich um Förderung bewerben. Gesucht werden Autoren, die Informationen aus erster Hand sammeln und authentische Orte besuchen und einen eigenen Blick wagen wollen. Die Veröffentlichungen sollen ein breites Publikum erreichen können, zu Diskussionen anregen und zu mehr Verständnis für die Länder Mittel-, Ost- und Südosteuropas sowie China beitragen. Willkommen sind literarische und essayistische Prosa, Foto(text)bände, Kinder- und Jugendbücher, aber auch Drehbücher für Dokumentarfilme und Hörfunkbeiträge. Ausführliche Informationen und die aktuellen Bewerbungsunterlagen sind unter www.lcb.de/grenzgaenger abrufbar.


Ausschreibung:
Kunstpreis Literatur Fotografie der Land Brandenburg Lotto GmbH

Lotto Brandenburg vergibt zum sechsten Mal den Kunstpreis Literatur Fotografie. Dabei ist der Kunstpreis Literatur mit 10.000 Euro dotiert und richtet sich an Schriftsteller in der Region Berlin und Brandenburg. Zugelassen sind Arbeiten aus den Bereichen Prosa und Lyrik: Bücher, erschienen im aktuellen Jahr oder im Vorjahr sowie neue Manuskripte in Form einer Textprobe von maximal 20 Seiten. Ausgeschlossen sind Werke der Dramatik, Essays, Übersetzungen, Sachbücher, Drehbücher und Bücher im Selbstverlag. Einsendeschluss ist der 28. Mai 2010. Die vollständigen Modalitäten für die Vergabe des Kunstpreises werden auf www.kunstpreis-literatur-fotografie.de veröffentlicht. Die Bewerbungen sind mit dem Stichwort "Kunstpreis" bis zum 28. Mai 2010 (Poststempel) bei der LAND BRANDENBURG LOTTO GmbH, Steinstraße 104-106, 14480 Potsdam einzureichen. Anfragen können per E-Mail an kunstpreis@lotto-brandenburg.de gerichtet werden.

(2) AUTOREN UND ÜBERSETZER IM HAUS

László Garaczi (Budapest)

László Garaczi wurde 1956 in Budapest geboren und studierte Ungarisch und Philosophie. Seit den frühen 80er Jahren veröffentlicht er Gedichte, Prosa und Theaterstücke. Garaczi lebt als freier Schriftsteller meist in Budapest und manchmal in New York. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Christopher Kloeble (Leipzig)

Christopher Kloeble, geboren 1982 in München, studierte in München, Dublin und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Mit seinen Theaterstücken wurde er zu Werkstatttagen an das Wiener Burgtheater, die Münchner Kammerspiele und an das Staatstheater Nürnberg eingeladen. 2008 erschien sein Romandebüt „Unter Einzelgängern“, das mit dem Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung ausgezeichnet wurde. Christopher Kloeble erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

Pietro Montorfani (Arbedo/Schweiz)

Der Lyriker Pietro Montorfani, 1980 in Bellinzona (Schweiz) geboren, arbeitete als Kulturredakteur für das „Giornale del Popolo” und ist heute Chefredakteur der Zeitschrift „Cenobio“, der größten Literaturzeitschrift der italienischsprachigen Schweiz. Das HALMA-Stipendium für Pietro Montorfani wurde von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia ermöglicht.

Manuel Pereira (Brüssel)

Manuel Pereira, 1965 in Porto geboren, studierte Philosophie in Frankreich und Regiewesen in Brüssel. Er gründete das Theaterensemble Tsek und arbeitet zurzeit als Schriftsteller, Theaterautor, Regisseur und Videokünstler. „Requiem pour une cascadeuse“ erschien in der Editions Espaces 34 und wurde 2008 am Brüsseler Theater Les Tanneurs von Pereira selbst inszeniert. Pereira ist Stipendiat der Französischen Gemeinschaft Belgiens mit Unterstützung der Delegation der deutschsprachigen Gemeinschaft, der Französischen Gemeinschaft und der Wallonischen Region in Berlin.

Slavo Šerc (Furth)

Slavo Šerc wurde 1959 in Maribor (Slowenien) geboren. Nach einem Studium der Slowenischen Sprache und Literatur sowie der Vergleichenden Literaturgeschichte in Ljubljana war er u.a. Lehrbeauftragter für Slowenisch an Universitäten in Regensburg und München. Er veröffentlichte literaturwissenschaftliche Beiträge, Essays und Kolumnen und ist Übersetzer zeitgenössischer deutscher Literatur und Philosophie (u.a. Walter Benjamin, Uwe Timm, Thomas Brussig, Judith Hermann). Slavo Šerc erhielt das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Jean-Philippe Toussaint (Brüssel/Korsika)

Jean-Philippe Toussaint, geboren 1957, lebt auf Korsika und in Brüssel. Er ist Schriftsteller, Drehbuchautor, Regisseur und Fotograf. Sein Roman „Sich lieben“ (FVA, 2003) avancierte 2002 in Frankreich zum Bestseller. 2006 erhielt Toussaint für „Fliehen“ (FVA, 2007) mit dem Prix Médicis einen der bedeutendsten französischen Literaturpreise. Ebenfalls 2006 erschien, inspiriert vom Finale der Fußballweltmeisterschaft, seine aktuellste Veröffentlichung „Zidanes Melancholie“ (FVA, 2007). Toussaint ist Stipendiat der Französischen Gemeinschaft Belgiens mit Unterstützung der Delegation der Deutschsprachigen Gemeinschaft, der Französischen Gemeinschaft und der Wallonischen Region in Berlin.

weitere Informationen: http://www.lcb.de/gaeste/

(3) DAS LCB IM APRIL 2010

KARTEN AUSSCHLIESSLICH AN DER ABENDKASSE

Mittwoch, 14. April 2010, 20.00 Uhr
Die Leinwand
Lesung: Benjamin Stein

Moderation: Ijoma Mangold
mehr unter: www.lcb.de/home/#d100414

Donnerstag, 15. April 2010, 20.00 Uhr
Über den ANFANG. Öffentliche Antrittsvorlesung zur Heiner-Müller-Gastprofessur für deutschsprachige Poetik
Vortrag: Sibylle Lewitscharoff

Moderation: Lothar Müller
Begrüßung: Georg Witte (Peter-Szondi-Institut der FU Berlin)
mehr unter: www.lcb.de/home/#d100415

Montag, 19. April 2010, 20.00 Uhr
Studio LCB
Lesung: Hans Joachim Schädlich

Gesprächspartner: Hans-Christoph Buch und Richard Wagner
Moderation: Maike Albath
In Zusammenarbeit mit dem Deutschlandfunk.
Sendetermin: Samstag, 24. April 2010, 20:05 Uhr.
Sendefrequenzen unter: www.dradio.de/dlf/frequenzen/

mehr unter: www.lcb.de/home/#d100419

Dienstag, 20. April 2010, 20.00 Uhr
Weltensammler
Yiyun Li in Lesung und Gespräch

Moderation: Sigrid Löffler
mehr unter: www.lcb.de/home/#d100420

Donnerstag, 22. April 2010, 20.00 Uhr
Debütanten
Julia Blesken und Patrick Hofmann in Lesung und Gespräch

Moderation: Dieter Stolz
außer Haus!!
Ort:
Münzsalon, Münzstraße 23, Berlin-Mitte. Anmeldung per E-Mail erbeten an
news@muenzsalon.net

mehr unter: www.lcb.de/home/#d100422

Sprache im technischen Zeitalter: Einladung zum Abonnement

Sprache im technischen Zeitalter: Einladung zum Abonnement

Wir vom LCB möchten Sie heute herzlich zum Abonnement unserer Zeitschrift "Sprache im technischen Zeitalter" einladen – einer Zeitschrift, die ohne regelmäßige öffentliche Förderung auskommen muss und sich zum ganz überwiegenden Teil aus den Beiträgen ihrer Bezieher finanziert. Machen Sie sich oder – durch ein Geschenkabonnement – auch anderen die Freude, „Spritz“ (wie unsere Zeitschrift unter Freunden heißt) zu lesen.
mehr unter: www.lcb.de/ueberuns/lcb/spritz.pdf

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