Übersetzerförderung im LCB
Die Übersetzerförderung ist ein Schwerpunkt der LCB-Programmarbeit. Sie hat zwei Standbeine: zum einen die Angebote für Übersetzer mit Zielsprache Deutsch (thematische Seminare, Workshops und die Berliner Übersetzerwerkstatt, eine Kombination von Arbeitsstipendium und Workshop), die sich in der Regel mit den Möglichkeiten der sprachlichen Umsetzung von Texten im Deutschen beschäftigen. In Veranstaltungen wie dem „Übersetzertag“ werden, oft zum ersten Mal, öffentlichkeitswirksame Präsentationen des Literaturübersetzens erprobt.
Der 1997 gegründete Deutsche Übersetzerfonds (www.uebersetzerfonds.de) hat im LCB seinen Sitz - mittlerweile ist er die wichtigste Förderinstitution für Übersetzer im deutschsprachigen Raum.
Das zweite Standbein richtet sich an Übersetzer deutscher Literatur: Informationen über neue Trends, Kontakte zu Autoren und Verlegern, Austausch und Vernetzung untereinander ermöglichen die Sommerakademie (jährlich im August) und die Internationale Übersetzerwerkstatt (immer im März zur Leipziger Buchmesse, Gemeinschaftsprojekt mit der Robert Bosch Stiftung). Seit 2007 fördern die von der S. Fischer Stiftung eingerichteten „Schritte“-Stipendien Arbeitsaufenthalte von Übersetzern aus Südosteuropa und der Türkei im LCB. Im März 2007, beim bislang größten internationalen Treffen der Übersetzer deutscher Literatur, wurde die Website www.uebersetzercolloquium.de gestartet, das Internetforum für Übersetzer deutschsprachiger Literatur.
Kirschen in Nachbars Garten.
Bericht zur berufspolitischen Konferenz zum Austausch mit Übersetzern aus Mittel- und Osteuropa
Vom 13. bis 15. September 2006 fand im Literarischen Colloquium Berlin die von der Robert Bosch Stiftung geförderte berufspolitische Konferenz „Kirschen in Nachbars Garten“ statt.

(03/2010) Das Förderprogramm „Grenzgänger“, das die Robert Bosch Stiftung gemeinsam mit dem Literarischen Colloquium Berlin durchführt, wird zum 30. April 2010 erneut ausgeschrieben.
