Bettina Bach und Rainer Kersten erhalten den Else-Otten-Übersetzerpreis 2014

Den Else-Otten-Übersetzerpreis für hervorragende Übersetzungen aus dem Niederländischen in die deutsche Sprache gibt es seit 2000. 2014 heißen die Gewinner Bettina Bach (für die Übersetzung des Romans „Der blaue Vogel kehrt zurück” von Arjan Visser, dtv) und Rainer Kersten (für die  Übersetzung des Romans „Der Bibliothekar, der lieber dement war als zu Hause bei seiner Frau” von Dimitri Verhulst, Luchterhand Verlag).

Die Preisverleihung findet am 03. Februar 2015 im LCB statt.

Christiane Kuby erhält den Else-Otten-Übersetzerpreis 2012

Am 23. Januar 2013 wird der Else-Otten-Übersetzerpreis 2012 für die beste Übersetzung aus dem Niederländischen ins Deutsche an Christiane Kuby für die Übersetzung des Romans „Götterschlaf” von Erwin Mortier verliehen. Christiane Kuby lebt in Amsterdam und hat in den vergangenen 20 Jahren ein umfangreiches übersetzerisches Werk mit Büchern von Autoren wie Carl Friedman, Kader Abdolah, Tomas Lieske und Leo Pleysier vorgelegt. Walter Moens, Repräsentant der Flämischen Regierung, wird den Preis überreichen, der Schriftsteller Erwin Mortier wird sprechen. Die Preisverleihung findet statt im Grünen Salon der Volksbühne am Rosa Luxemburg Platz, Linienstrasse 227, 10178 Berlin-Mitte, Beginn: 19.30 Uhr.

Der Else-Otten-Preis wird alle zwei Jahre vom Flämischen Literaturfonds und der Niederländischen Stiftung für Literatur vergeben. Mit freundlicher Unterstützung der Repräsentanz der Flämischen Regierung.

Andreas Ecke erhält den Else-Otten-Übersetzerpreis 2010

Am 14. Januar 2011 wird in Berlin der Else-Otten-Übersetzerpreis 2010 für die beste Übersetzung aus dem Niederländischen ins Deutsche an Andreas Ecke für die Übersetzung des Romans "Oben ist es still" von Gerbrand Bakker verliehen. Der Autor Gerbrand Bakker wird seinem Übersetzer den Preis überreichen. Die Preisverleihung findet statt im Grünen Salon der Volksbühne am Rosa Luxemburg Platz, Linienstrasse 227, 10178 Berlin-Mitte, Beginn: 19.30 Uhr.

Andreas Ecke übersetzte zuvor zusammen mit Gregor Seferens Sachbücher, darunter Die zweite Erschaffung der Welt von Floris Cohen und In Europa von Geert Mak. Alleine übersetzte er die Romane von Otto de Kat, P.F. Thomése, Rascha Peper und Henk van Woerden. Er studierte Germanistik, Niederlandistik und Musikwissenschaften. Ecke hat als Buchhändler gearbeitet und lebt in Bonn.

Mitglieder der Jury sind die Übersetzerinnen Hanni Ehlers und Waltraud Hüsmert, Professor Heinz Eickmans und der Kritiker Hermann Wallmann. Zur Wahl standen 119 Übersetzungen der Jahrgänge 2009 und 2010, die von 50 verschiedenen Übersetzern stammen – ein riesiges Angebot, das die Bedeutung niederländischer Buchtitel auf dem deutschsprachigen Markt belegt.

Die Jury lobt Andreas Ecke für die außerordentliche Präzision, mit der er die lakonischen und komischen Dialoge von Gerbrand Bakker ins Deutsche überträgt und den richtigen Ton trifft. Auch die Übersetzung von Otto de Kats Julia ist nach dem Urteil der Jury meisterhaft.

Der alle zwei Jahre verliehene Else-Otten-Übersetzerpreis wurde von der Stiftung für die Produktion und Übersetzung niederländischer Literatur (Nederlands Literair Productie- en Vertalingenfonds) und vom Literarischen Colloquium Berlin ins Leben gerufen. Die Niederländische Stiftung für Literatur (Nederlands Letterenfonds) und der Flämische Literaturfonds (Vlaams Fonds voor de Letteren) stiften das Preisgeld von 5.200 €. Der Preis wird zum sechsten Mal verliehen. Benannt ist der Preis nach Else Otten (1873 – 1931), einer der aktivisten Übersetzerinnen niederländischer Literatur ins Deutsche im 20. Jahrhundert.

Waltraud Hüsmert erhält den Else-Otten-Übersetzerpreis 2008

Waltraud Hüsmert (Berlin) erhält den Else-Otten-Übersetzerpreis 2008 für ihre Übersetzung des Romans „Der Kummer von Belgien“ von Hugo Claus (Klett-Cotta, 2008). Der Preis wird am 16. Januar 2009 in Berlin überreicht. Das Preisgeld beträgt 5.200 Euro.

Waltraud Hüsmert übersetzt seit fast zwanzig Jahren Literatur aus dem Niederländischen und kann auf ein großes Übersetzungsoeuvre zurückblicken. Neben mehreren Büchern von Hugo Claus übersetzte sie unter anderem Hella Haasse, Willem Frederik Hermans, Thomas Rosenboom, Maarten ’t Hart, Tessa de Loo, Willem Elsschot und Erwin Mortier. Die vollständige Übersetzungsliste finden Sie unter: www.nlpvf.nl/vertalingendb/zoek1.php.

Else-Otten-Übersetzerpreis 2006 geht an Hanni Ehlers

Hanni Ehlers erhält den Else-Otten-Übersetzerpreis 2006 für ihre Übersetzung des Romans von Connie Palmen Ganz der Ihre (Diogenes Verlag 2004). Die Preisverleihung findet am Freitag, den 19. Januar 2007 um 19.30 Uhr im Grünen Salon der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz statt. Die Autorin Connie Palmen wird anwesend sein. Gäste sind willkommen, eine Anmeldung allerdings ist notwendig: per Mail an office@nlpvf.nl, oder telefonisch bei J.J. Becker, Tel 030 - 81 69 96 25. Bitte melden Sie sich bis zum 16. Januar an.

Hanni Ehlers übersetzt seit fast zwanzig Jahren Literatur aus dem Niederländischen und kann auf ein großes Übersetzungsoeuvre zurückblicken. Neben dem Werk Connie Palmens übersetzte sie u.a. Romane von Anna Enquist, Nelleke Noordervliet und Leon de Winter.

Else-Otten-Preis 2004 für Helga van Beuningen

Helga van Beuningen erhält den Else-Otten-Übersetzerpreis 2004 für ihre Übersetzung zweier Romane des niederländischen Autors A.F.Th. van der Heijden. „Unterm Pflaster der Sumpf“ und „Der Gerichtshof der Barmherzigkeit“ (Suhrkamp Verlag 2003) bilden die Endpunkte des mehrbändigen Zyklus' „Die zahnlose Zeit“. Der Else-Otten-Preis ist eine im zweijährigen Turnus vergebene Auszeichnung für eine hervorragende deutsche Übersetzung aus der niederländischen oder flämischen Literatur. Er wird vom Nederlands Literair Productie- en Vertalingenfonds und dem Vlaamse Fonds voor de Letteren in Kooperation mit der Kgl. Niederländischen Botschaft, der Flämischen Repräsentanz in Berlin und dem LCB vergeben. Er ist mit 5.200 € dotiert. Die Preisverleihung findet im Februar in Berlin statt.

Else-Otten-Preis 2002 an Marlene Müller-Haas

Die Berliner Übersetzerin Marlene Müller-Haas erhält den Else-Otten-Übersetzerpreis 2002 für ihre Übersetzung von Charlotte Mutsaers' Essaysammlung "Kirschenblut" (Carl Hanser Verlag 2001). Der Else-Otten-Preis ist eine im zweijährigen Turnus vergebene Auszeichnung für eine hervorragende deutsche Übersetzung aus der niederländischen und flämischen Literatur. Er wird vom Nederlands Literair Productie- en Vertalingenfonds und dem Vlaamse Fonds voor de Letteren in Kooperation mit dem Literarischen Colloquium Berlin vergeben und ist mit 5.200 Euro dotiert. Die Preisverleihung findet am 10. Januar 2003 in Berlin statt.

Der Preisträgerin Marlene Müller-Haas studierte Kunstgeschichte, Niederländische Philologie und Germanistik in Amsterdam und Berlin. Sie übersetzte u.a. Werke von Armando, Harry Mulisch, Paul Claes und Adriaan van Dis ins Deutsche. Sie überzeugte die Jury (Maria Csollány, Heinz Eickmans, Gregor Seferens und Hermann Wallmann) mit ihrer Übertragung der Essays von Charlotte Mutsaers. Der in der "Edition Akzente" erschienene Sammelband "Kirschenblut" vermittelt in kurzen Geschichten und Essays die eigenwillige assoziative Denk- und Schreibweise dieser Autorin. Marlene Müller-Haas wurde der kreativen Herausforderung dieser Texte in ausgezeichneter Weise gerecht.

Der Übersetzerin Else Otten (1873-1931), nach der dieser Preis benannt ist, verdanken wir eine Vielzahl bedeutender Übertragungen aus der niederländischsprachigen Literatur. Ihre Arbeiten machten deutschen Lesern zu Beginn des 20. Jahrhunderts Autoren wie Louis Couperus, Frederik van Eeden und Herman Heijermans zugänglich.

Else-Otten-Preis 2000 an Gregor Seferens

Gregor Seferens erhält den Else-Otten-Übersetzerpreis 2000 für seine deutsche Übersetzung von Harry Mulischs Roman De procedure.
    Der erste Else-Otten-Preisträger Gregor Seferens (geb. 1964) studierte Germanistik, Philosophie und Niederlandistik an den Universitäten Bonn und Köln. Er überzeugte die Jury (Maria Csollány, Heinz Eickmans und Hermann Wallmann) mit seiner Übertragung des Romans "De procedure" von Harry Mulisch ("Die Prozedur", Carl Hanser Verlag 1999). Neben sechs Büchern von Harry Mulisch übersetzte Seferens Romane und Erzählungen von Abdelkader Benali, Roel Bentz van den Berg, Hafid Bouazza, Louis Paul Boon, Erik Menkveld, Jaap Scholten und Henk van Woerden. Gregor Seferens lebt in Bonn.

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