Waltraud Hüsmert erhält den Else-Otten-Übersetzerpreis 2008
Waltraud Hüsmert (Berlin) erhält den Else-Otten-Übersetzerpreis 2008 für ihre Übersetzung des Romans „Der Kummer von Belgien“ von Hugo Claus (Klett-Cotta, 2008). Der Preis wird am 16. Januar 2009 in Berlin überreicht. Das Preisgeld beträgt 5.200 Euro.
Waltraud Hüsmert übersetzt seit fast zwanzig Jahren Literatur aus dem Niederländischen und kann auf ein großes Übersetzungsoeuvre zurückblicken. Neben mehreren Büchern von Hugo Claus übersetzte sie unter anderem Hella Haasse, Willem Frederik Hermans, Thomas Rosenboom, Maarten ’t Hart, Tessa de Loo, Willem Elsschot und Erwin Mortier. Die vollständige Übersetzungsliste finden Sie unter: www.nlpvf.nl/vertalingendb/zoek1.php.
Der Else-Otten-Übersetzerpreis wird alle zwei Jahre für die beste deutsche Übersetzung eines wichtigen literarischen Werkes aus dem Niederländischen verliehen. Der Preis wurde vom Niederländischen Fonds für Literatur und Übersetzung (Nederlands Literair Productie- en Vertalingenfonds) und vom Literarischen Colloquium Berlin ins Leben gerufen. Der Niederländische Fonds für Literatur und Übersetzung und der Flämische Fonds für Literatur (Vlaams Fonds voor de Letteren) stiften das Preisgeld. Mitglieder der Jury waren: Helga van Beuningen (Übersetzerin und Preisträgerin des Else-Otten-Übersetzerpreis 2004), Heinz Eickmans (Universität Duisburg) und Hermann Wallmann (Redakteur der literarischen Zeitschrift Schreibheft). Das Preisgeld beträgt 5.200 Euro.
Benannt ist der Preis nach Else Otten (1873-1931), einer der aktivsten Übersetzerinnen niederländischer Literatur ins Deutsche im 20. Jahrhundert. Neben der Übersetzung von Majesteit von Louis Couperus (Majestät, 1895) übersetzte sie das Werk u.a. von Frederik van Eeden, Justus van Maurik und Herman Heijermans.
Weitere Informationen:
Maria Vlaar, Nederlands Literair Productie- en Vertalingenfonds,
tel. 0031 – 20 – 620 62 61, e-mail: m.vlaar@nlpvf.nl,
Jürgen Jakob Becker, LCB, tel. 030 – 81 69 96 25, e-mail: becker@lcb.de
Else-Otten-Übersetzerpreis 2006 geht an Hanni Ehlers
Hanni Ehlers erhält den Else-Otten-Übersetzerpreis 2006 für ihre Übersetzung des Romans von Connie Palmen Ganz der Ihre (Diogenes Verlag 2004). Die Preisverleihung findet am Freitag, den 19. Januar 2007 um 19.30 Uhr im Grünen Salon der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz statt. Die Autorin Connie Palmen wird anwesend sein. Gäste sind willkommen, eine Anmeldung allerdings ist notwendig: per Mail an office@nlpvf.nl, oder telefonisch bei J.J. Becker, Tel 030 - 81 69 96 25. Bitte melden Sie sich bis zum 16. Januar an.
Hanni Ehlers übersetzt seit fast zwanzig Jahren Literatur aus dem Niederländischen und kann auf ein großes Übersetzungsoeuvre zurückblicken. Neben dem Werk Connie Palmens übersetzte sie u.a. Romane von Anna Enquist, Nelleke Noordervliet und Leon de Winter.
Else-Otten-Preis 2004 für Helga van Beuningen
Helga van Beuningen erhält den Else-Otten-Übersetzerpreis 2004 für ihre Übersetzung zweier Romane des niederländischen Autors A.F.Th. van der Heijden. „Unterm Pflaster der Sumpf“ und „Der Gerichtshof der Barmherzigkeit“ (Suhrkamp Verlag 2003) bilden die Endpunkte des mehrbändigen Zyklus' „Die zahnlose Zeit“. Der Else-Otten-Preis ist eine im zweijährigen Turnus vergebene Auszeichnung für eine hervorragende deutsche Übersetzung aus der niederländischen oder flämischen Literatur. Er wird vom Nederlands Literair Productie- en Vertalingenfonds und dem Vlaamse Fonds voor de Letteren in Kooperation mit der Kgl. Niederländischen Botschaft, der Flämischen Repräsentanz in Berlin und dem LCB vergeben. Er ist mit 5.200 € dotiert. Die Preisverleihung findet im Februar in Berlin statt.
Else-Otten-Preis 2002 an Marlene Müller-Haas
Die Berliner Übersetzerin Marlene Müller-Haas erhält den Else-Otten-Übersetzerpreis 2002 für ihre Übersetzung von Charlotte Mutsaers' Essaysammlung "Kirschenblut" (Carl Hanser Verlag 2001). Der Else-Otten-Preis ist eine im zweijährigen Turnus vergebene Auszeichnung für eine hervorragende deutsche Übersetzung aus der niederländischen und flämischen Literatur. Er wird vom Nederlands Literair Productie- en Vertalingenfonds und dem Vlaamse Fonds voor de Letteren in Kooperation mit dem Literarischen Colloquium Berlin vergeben und ist mit 5.200 Euro dotiert. Die Preisverleihung findet am 10. Januar 2003 in Berlin statt.
Der Preisträgerin Marlene Müller-Haas studierte Kunstgeschichte, Niederländische Philologie und Germanistik in Amsterdam und Berlin. Sie übersetzte u.a. Werke von Armando, Harry Mulisch, Paul Claes und Adriaan van Dis ins Deutsche. Sie überzeugte die Jury (Maria Csollány, Heinz Eickmans, Gregor Seferens und Hermann Wallmann) mit ihrer Übertragung der Essays von Charlotte Mutsaers. Der in der "Edition Akzente" erschienene Sammelband "Kirschenblut" vermittelt in kurzen Geschichten und Essays die eigenwillige assoziative Denk- und Schreibweise dieser Autorin. Marlene Müller-Haas wurde der kreativen Herausforderung dieser Texte in ausgezeichneter Weise gerecht.
Der Übersetzerin Else Otten (1873-1931), nach der dieser Preis benannt ist, verdanken wir eine Vielzahl bedeutender Übertragungen aus der niederländischsprachigen Literatur. Ihre Arbeiten machten deutschen Lesern zu Beginn des 20. Jahrhunderts Autoren wie Louis Couperus, Frederik van Eeden und Herman Heijermans zugänglich.
Else-Otten-Preis 2000 an Gregor Seferens
Gregor Seferens erhält den Else-Otten-Übersetzerpreis 2000 für seine deutsche Übersetzung von Harry Mulischs Roman De procedure.
Der erste Else-Otten-Preisträger Gregor Seferens (geb. 1964) studierte Germanistik, Philosophie und Niederlandistik an den Universitäten Bonn und Köln. Er überzeugte die Jury (Maria Csollány, Heinz Eickmans und Hermann Wallmann) mit seiner Übertragung des Romans "De procedure" von Harry Mulisch ("Die Prozedur", Carl Hanser Verlag 1999). Neben sechs Büchern von Harry Mulisch übersetzte Seferens Romane und Erzählungen von Abdelkader Benali, Roel Bentz van den Berg, Hafid Bouazza, Louis Paul Boon, Erik Menkveld, Jaap Scholten und Henk van Woerden. Gregor Seferens lebt in Bonn.
