LCB-Programmarchiv

Aktuelles LCB-Programm (02/2019)

LCB-Programm 02/2019 als PDF

Mittwoch
Februar
19.30 h
06.02.2019

Aus dem Haus
Mercedes Lauenstein, Michelle Steinbeck und Andreas Lehmann

Moderation: Thorsten Dönges

 Mercedes Lauenstein © Juri Gottschalk

 Michelle Steinbeck © Dirk Skiba

 Andreas Lehmann © Maiwind

Drei junge Autor*innen, die im LCB an ihren Texten gearbeitet haben, blicken heute mit Thorsten Dönges auf ihre Zeit am Wannsee zurück und stellen ihre neuesten Bücher vor.

Mercedes Lauenstein war 2016 Stipendiatin im LCB und schrieb an ihrem zweiten Buch, das 2018 unter dem Titel »Blanca« erschienen ist (Aufbau). Die Protagonistin des Romans, ein scharfsinniges 15-jähriges Mädchen, möchte vor ihrem Leben, vor allem vor ihrer haltlosen Mutter weglaufen. Sie bricht nach Italien auf, zu dem einzigen Ort, an dem sie je glücklich war. Dabei zieht Blancas Sprache die Leserinnen und Leser auf ihrem unberechenbaren Roadtrip mit.

Michelle Steinbeck bekam ebenfalls 2016 das LCB-Aufenthaltsstipendium. Nach ihrem Prosadebüt »Mein Vater war ein Mann an Land und im Wasser ein Walfisch« (Lenos, 2016) veröffentlichte Steinbeck ihre erste Lyriksammlung »Eingesperrte Vögel singen mehr« (Voland & Quist, 2018). In jedem Gedicht gelingt ihr eine sprachliche sowie motivische Spannung – ihre Verse tanzen an der Grenze zwischen Spiel und Ernsthaftigkeit, sie lässt das Private auf das Politische treffen und schwankt zwischen Melancholie und Lebensfreude.

Andreas Lehmann, Teilnehmer der Autorenwerkstatt Prosa 2015, schildert in seinem von der Kritik gelobten Debütroman »Über Tage« (Karl Rauch Verlag, 2018) die Gleichförmigkeit und Leere des Büroalltags. Das Leben des Papiereinkäufers Joscha Farnbach besteht aus routinierten Handlungen und spielt sich in immer gleichen, einengenden Räumen ab. „Mit bemerkenswerter sprachlicher Präzision” knüpft Lehmanns Werk erzähltechnisch an den französischen Nouveau Roman an (SZ). Joscha beobachtet seine gelebte Wirklichkeit minutiös, resignierte Abwehr bleibt jedoch seine einzige Reaktion – bis es zu schwierig wird, das Gleichgewicht zwischen der automatisierten Außenwelt und seinem aufgewühlten Innenleben zu erhalten.

Eintritt 8 € / 5 €
Tickets online oder an der Abendkasse

Dienstag
Februar
19.30 h
12.02.2019

Ontologie aus einfachen Dingen. Zbigniew Herbert wiedergelesen

Mit Tomasz Rózycki und Jan Wagner,dazu Dokumentarfilmmaterial aus den sechziger Jahren.
Moderation: Dorota Stroinska

 Zbigniew Herbert © Renate von Mangoldt

Stellt man sich die polnische Literatur als Gebäude vor, müsste man ein geräumiges Berliner Zimmer darin einrichten. Viele bedeutende polnische Autorinnen und Autoren haben hier gelebt und geschrieben, durchaus nicht nur im Modus inniger Zuneigung. Die literarisch-urbane Osmose zeigt sich besonders eindrucksvoll im Werk Zbigniew Herberts (1924-1998), der prägend nicht nur für polnische, sondern auch für eine ganze Generation deutscher und angelsächsischer Lyriker der sechziger und siebziger Jahre wurde. Einer ideologisch kontaminierten Welt setzte er eine »Ontologie aus einfachen Dingen« entgegen. West-Berlin war Herberts Lieblingsstadt, schließlich begann seine internationale Karriere Mitte der sechziger Jahre als Gast der LCB-Veranstaltungsreihe »Ein Gedicht und sein Autor«. Über Herberts Poesie und Poetik, über ihre Wirkung und Inspiration für das eigene Schreiben sprechen die Lyriker und Übersetzer Tomasz Różycki, derzeit Gast des DAAD-Künstlerprogramms, und Büchnerpreisträger Jan Wagner, moderiert von der Literaturübersetzerin Dorota Stroińska. Dazu zeigen wir Filmausschnitte aus »Ein Gedicht und sein Autor« vom Winter 1966/67 und aus einem Herbert-Porträt von Lore Ditzen (SFB 1969). Gemeinsame Veranstaltung mit der Weltlesebühne e. V.

Eintritt frei
Tickets online oder an der Abendkasse

Mittwoch
Februar
19.30 h
13.02.2019

Missouri
Studio LCB mit Gregor Hens

Gesprächspartner: Isabel Bogdan, Frank Heibert
Moderation: Maike Albath

 Gregor Hens © Milena Schlösser

Die Sprache färbt das Denken. Deshalb sind Übersetzerinnen und Übersetzer die besten Kenner der Sprache. Der Schriftsteller, Linguist und Übersetzer Gregor Hens hat die Vielfalt des Deutschen in seinen verschiedenen Berufen immer wieder ausgelotet. 1965 in Köln geboren, studierte er in den USA und war bis 2013 Professor für Germanistik an der Universität von Ohio. Parallel dazu veröffentlichte Hens in Deutschland Romane und Erzählungen. Sein Debüt »Himmelssturz« erschien 2002, sein Essay »Nikotin« von 2011 war auch in den USA ein großer Erfolg. In seinem neuen Roman »Missouri« (Aufbau) kehrt Hens in das Amerika der späten achtziger Jahre zurück. Im Studio LCB wird es um das Handwerk des Schreibens und das Handwerk des Übersetzens gehen. Gregor Hens, der Kurt Vonnegut, Jonathan Lethem, George Packer, Jeffrey Eugenides und den Briten Will Self ins Deutsche übertragen hat, diskutiert mit Isabel Bogdan, als Übersetzerin von Jane Gardam und Megan Abbott ebenso erfolgreich wie mit ihrem eigenen Roman »Der Pfau«, sowie mit Frank Heibert, der für seine Übersetzungen von Don DeLillo, Richard Ford, Georges Saunders, Raymond Queneau und Boris Vian vielfach ausgezeichnet wurde.

In Zusammenarbeit mit dem Deutschlandfunk.
Sendetermin: Samstag, 23. Februar 2019, 20:05 Uhr.
Sendefrequenzen und Livestream
Eintritt 8 € / 5 €
Tickets online oder an der Abendkasse

DLF

Donnerstag
Februar
19.30 h
14.02.2019

von arten  und weisen - Oleg Jurjews Poeme

Elke Erb, Katharina Hacker, Olga Martynova und Steffen Popp
Lesung und Gespräch

 Oleg Jurjew © Renate von Mangoldt

„Und die kürzlich Verstorbenen? Blicken sie einfach zurück und sehen die endlose Treppe und dein halb vergessenes Gesicht?“ So schließt »von arten und weisen«, der dritte Teil der Poemtrilogie von Oleg Jurjew, der nun in der Folge »von orten« und »von zeiten« erschienen ist. Nach Oleg Jurjews überraschendem Tod im letzten Jahr veröffentlichte der Frankfurter gutleut verlag das Buch posthum. Elke Erb, Katharina Hacker, Olga Martynova und Steffen Popp lesen aus den Bänden der Trilogie und sprechen über Jurjews Werk zwischen den Sprachen und Dichtungstraditionen seiner beiden Heimaten, Russland und Deutschland. Natürlich auch darüber, wie man heute Poeme schreibt und was es mit der besonderen Form des langen Gedichts auf sich hat.

Eintritt 8 € / 5 €
Tickets online oder an der Abendkasse

Krieg im Frieden

Dramatische Lesungen

 Krieg im Frieden

Für wen bedeutet der Frieden in seinem oder ihrem Land Krieg? Über welchen Krieg wird nicht gesprochen? Und was ist die Rolle der Kunst in Zeiten der Umbrüche? Die Theaterautor*innen Ebru Nihan Celkan, Sivan Ben Yishai, Anastasiia Kosodii und Mehdi Moradpour widmeten sich in den letzten beiden Jahren immer wieder diesen Fragen: In einem Schreiblabor am Literarischen Colloquium Berlin und im Austausch mit zivilgesellschaftlichen Akteur*innen in der Türkei, Israel und der Ukraine setzte sich die Gruppe mit dem Thema Krieg im Frieden auseinander. Im Oktober 2018 wurden die entstandenen Texte in vier szenischen Lesungen im Studio des Maxim Gorki Theaters vor vollem Haus präsentiert. Am 18. und 19. Februar bietet sich nun noch einmal die Gelegenheit, die Stücke am Wannsee zu erleben — die Spielfassungen werden dabei von den Schauspieler*innen vorgetragen, die an den szenischen Lesungen im Gorki beteiligt waren. Im Anschluss sprechen die Autor*innen über ihre Arbeiten. Die Gespräche werden von den Werkstattleiterinnen Maxi Obexer und Sasha Marianna Salzmann moderiert.

Montag
Februar
19.30 h
18.02.2019

»ODER: DU VEDIENST DEINEN KRIEG (EIGHT SOLDIERS MOONSICK)«
Sivan Ben Yishai

»TIMETRAVELER‘S GUIDE TO DONBASS«
Anastasiia Kosodii

Sivan Ben Yishai © Lutz Knospe

ODER: DU VERDIENST DEINEN KRIEG (EIGHT SOLDIERS MOONSICK)

Von Sivan Ben Yishai
Übersetzung: Maren Kames
Nach der Strichfassung im Studio Я des Maxim Gorki Theaters. Regie: Leonie Kubigsteltig
Raumkonzept: Johannes von Dassel und Marie Meyer
Mit Mareike Beykirch, Nika Mišković, Elena Schmidt, Yodit Tarikwa

TIMETRAVELER’S GUIDE TO DONBASS

Von Anastasiia Kosodii
Übersetzung: Lydia Nagel
Nach der Strichfassung im Studio Я des Maxim Gorki Theaters. Regie: Ivna Žic
Raumkonzept: Johannes von Dassel und Marie Meyer
Mit Franziska Dick, Yuriy Gurzhy, Mehmet Yilmaz

Eintritt 8 € / 5 €
Tickets online oder an der Abendkasse

Dienstag
Februar
19.30 h
19.02.2019

»WILL YOU COME WITH ME?«
Ebru Nihan Celkan

»ATTENTAT ODER FRISCHE BLUMEN FÜR CARL LUDWIG«
Mehdi Moradpour

Mehdi Moradpour © Lutz Knospe

WILL YOU COME WITH ME?

Von Ebru Nihan Celkan
Übersetzung: Monika Demirel
Nach der Strichfassung im Studio Я des Maxim Gorki Theaters. Regie: Hakan Savaş Mican
Raumkonzept: Johannes von Dassel und Marie Meyer
Mit Katharina Nesytowa, Elena Schmidt

ATTENTAT ODER FRISCHE BLUMEN FÜR CARL LUDWIG

Eine humanoide Komödie
Von Mehdi Moradpour
Nach der Strichfassung im Studio Я des Maxim Gorki Theaters. Regie: Pınar Karabulut
Raumkonzept: Johannes von Dassel und Marie Meyer
Mit Elmira Bahrami, Katharina Nesytowa, Yodit Tarikwa, Linda Vaher

Eintritt 8 € / 5 €
Tickets online oder an der Abendkasse

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Mittwoch
Februar
19.30 h
20.02.2019

Hausgäste

Nina Yargekov, Cornelia Travnicek und NIX in Lesung und Gespräch

 Nina Yargekov © Hélène Bamberger

 Cornelia Travnicek © Volkskultur NÖ/Lackinger

 Nix © Brüsel photo Cyrus Pâques

Zwei Schriftstellerinnen und ein Comiczeichner nehmen am ersten Hausgästeabend dieses Jahres Platz auf unserer Bühne. Nina Yargekov ist eine französische Autorin mit ungarischen Wurzeln; wir hören Auszüge in Original und Übersetzung aus ihrem jüngsten Roman »Double Nationalité«. Die österreichische Schriftstellerin, Dichterin und Übersetzerin chinesischer Literatur Cornelia Travnicek, bekannt durch ihre Romane »Chucks« und »Junge Hunde« (DVA), liest aus neuen, unpublizierten Texten. Der flämische Comiczeichner NIX schließlich, Schöpfer der Comicfiguren »Kinky & Cosy«, gibt Einblicke in seine Arbeit. Ein Abend der starken Bilder.

Eintritt frei
Tickets online oder an der Abendkasse

Freitag
Februar
19 h
22.02.2019

Hafenrevue – Déjà-vu!

Die Berliner Literaturszene zu Gast mit literarischen Programmen und Musik
Präsentiert von Literaturport.de
Durch den Abend führen Aurélie Maurin, Claudia Schütze und Thomas Böhm.

Präsentiert von Literaturport.de

Plakat

Berlins Literaturszene ist bunt! Einen Überblick gibt seit vielen Jahren der Veranstaltungskalender auf Literaturport.de und seit letztem September auch der monatlich gedruckte Berliner Literaturkalender in Plakatform, ein Kooperationsprojekt der Lettrétage und des Literarischen Colloquiums Berlin.

Zur Hafenrevue kommen zu Beginn des neuen Jahres zum vierten Mal die Berliner Literaturveranstalter*innen im LCB zusammen und gestalten gemeinsam einen Abend. 21 Veranstalter präsentieren sich in jeweils 15minütigen selbstgestalteten Slots auf 3 verschieden Bühnen parallel. Es sind 21 von 85 Literaturorten, die regelmäßig ihre Termine in den Literaturportkalender einspeisen – von der gerade erst gestarteten Neuköllner Lesereihe Arbeitstitel bis zu einem der ältesten Orte der Berliner Literaturszene, dem Buchhändlerkeller.

Mit dabei ist auch wieder unsere Hafenband, bestehend aus Josepha Conrad, Jakob Dobers, Asmus Trautsch und Aurélie Maurin, die gleich zu Beginn aufspielen wird!

Des weiteren: Henna-Tattoos mit und von Christin Lohmann - Art & Illustration, Feuerschale und Essens- und Getränkeverkauf.

AHOI!

Hafenrevue
Hafenrevue
Hafenrevue
Hafenrevue

Fotos © René Löffler

Mitwirkende Literaturveranstalter*innen:

auslandSPRACHEN, Berliner Literarische Aktion, Buchhandlung Montag, Buchhändlerkeller, Der Literarische Salon Britta Gansebohm, Stadtbibliothek Marzahn-Hellersdorf, Drama Panorama: Forum für Übersetzung und Theater, Kabeljau & Dorsch, Kiezpoeten, Konzept*Feuerpudel, KOOK, Latinale, LesArt- Berliner Zentrum für Kinder- und Jugendliteratur, Lesereihe Arbeitstitel, Lettrétage, Literaturhaus Berlin, Pankebuch – Die schönsten Bücher des Nordens, RaumErweiterungsHalle (REH), SAVVY Contemporary, Verlagshaus Berlin

Auf den Bühnen:

Jasmina Al-Qaisi, Esther Becker, Timo Berger, Henning Bochert, Sonja vom Brocke, Josepha Conrad, Alexander Delphinov, Jakob Dobers, Daniel Falb, Johannes Frank, Maja Fürst, Britta Gansebohm, Janika Gelinek, Ulf Geyersbach, Alexander Graeff, Yvonne Griesel, Annekatrin Grimm, Sebastian Guggolz, Alexander Gumz, Axel Haase, Jesko Habert, Maike Hilbig, Anna Jäger, Martin Jankowski, Lars Jongeblod, Sascha Waldemar Knaack, Victor Kümel, Christina Maria Landerl, Alexander Lehnert, Laura Lichtblau, Christin Lohmann, Sonja Longolius, Moritz Malsch, Aurélie Maurin, Sebastian Meschenmoser, Chris Möller, Matthias Naumann, Arlette-Louise Ndakoze, Vivian Nestler, Oliver Richter, Lara Rüter, Andrea Schmidt, Barbora Schnelle, Cassandra Stibbe, Till Tölpel, Asmus Trautsch, Klaus Ungerer, Valentina Uribe, Daniela Weiß, Petra Wenzel, Gernot Wolfram, Annette Wostrak sowie ein Überraschungsgast

Bühne Veranstaltungssaal

19:00 - 19:30 Uhr
Eröffnung mit der Hafenband
19:30 - 19:45 Uhr
Lettrétage: Das WiSU-Ticketing-System läuft jetzt über den Literaturport!  Moritz Malsch erklärt, wie leicht Literaturveranstalter*innen der freien Szene  das Online-Ticketing für ihre Veranstaltungen nutzen können.
19:45 - 20:00 Uhr
LesArt – Berliner Zentrum für Kinder- und Jugendliteratur: "Die unendliche  Geschichte" – LesArt Ausstellung : Originalillustrationen zur Neuausgabe des  phantastischen Romans von Michael Ende. Annette Wostrak im Gespräch  mit dem Künstler Sebastian Meschenmoser.
20:00 - 20:15 Uhr
RaumErweiterungsHalle (REH): Ulf Geyersbach und Klaus Ungerer stellen das REH vor.
20:15 - 20:30 Uhr
Verlagshaus Berlin: Andrea Schmidt und Johannes Frank sprechen über das  Verlagshaus, Lyrik und die Fragilität der Schönheit.
20:30 - 20:45 Uhr
Pankebuch -Die schönsten Bücher des Nordens: Mit einem Kenner der  norwegischen Literatur zur Einstimmung auf das diesjährige Gastland der  Frankfurter Buchmesse: Im Gespräch mit Petra Wenzel stellt der Verleger  Sebastian Guggolz seine norwegischen Buchprojekte 2019 vor: die Neuüber-  setzungen von Aksel Sandemose und Tarjei Vesaas.
20:45 - 21:00 Uhr
Kabeljau & Dorsch: Junge Literaturvermittlung! Mit Victor Kümel und Chris  Möller.
21:00 - 21:15 Uhr
Kiezpoeten: Poetry-Slam-Showcase Kiezpoeten mit Jesko Habert und Till Tölpel.

Bühne Erkerraum

19:30 - 19:45 Uhr
Latinale: Das Festival, das seit 2006 jährlich aktuelle lateinamerikanische Poesie  in Berlin und anderen Städten vorstellt, präsentiert die in Kolumbien geborene  und seit 2012 in Berlin lebende Autorin Valentina Uribe. In Deutsch und  Spanisch, Moderation Timo Berger.
19:45 - 20:00 Uhr
Buchhandlung Montag: „Einer rein einer Raus – Montags-Performance“ mit  Annekatrin Grimm und Daniela Weiß (Text) sowie Maike Hilbig (Kontrabass).
20:00 - 20:15 Uhr
Salon Britta Gansebohm: Britta Gansebohm und Gernot Wolfram präsentieren  den noch druckfrischen Essay „Die Kunst, für sich selbst zu sprechen“ (BpB  Verlag 2018).
20:15 - 20:30 Uhr
Buchhändlerkeller: Der Buchhändlerkeller Berlin ist einer der  ältesten Orte der Berliner Literaturszene – eine Vorstellung der Arbeit durch  Literaturagent Axel Haase
20:30 - 20:45 Uhr
Lesereihe Arbeitstitel: Die Initiatorinnen Christina Maria Landerl, Esther  Becker und Laura Lichtblau über das Konzept und das Entstehen der Lesereihe.  Lara Rüter liest aus ihren unveröffentlichten Gedichten.
20:45 - 21:00 Uhr
SAVVY Contemporary: Das SAVVY-Team lädt in Form einer Installations-  Lesungs-Ausstellung über Sprachen und Blickwinkel zu einer Kette dicht  aufgefädelter Perlen aus seiner Praxis als transdisziplinärer Kunstraum ein.  Jasmina Al-Qaisi, Arlette-Louise Ndakoze und Anna Jäger mit Ideen und Büchern!
21:00 - 21:15 Uhr
auslandSPRACHEN: „VIVAT WOSTOK! VIVAT ISKUSSTWO “ und die „OSTSEE IN  BERLIN!“. Ein Rückblick und Ausguck im Affekt und Reflex: Mit dem Lyriker und  Performer Alexander Delphinov stellt Sascha Waldemar Knaack das vergangene  und das aktuelle Jahr bei auslandSPRACHEN auf den Kopf.

Bühne 1. Etage

19:30 - 19:45 Uhr
Drama Panorama: Forum für Übersetzung und Theater: stellt seine Aktivität-  en zur Unterstützung der neuen internationalen Dramatik und ihrer Über-  setzung vor (mit Yvonne Griesel, Barbora Schnelle und Henning Bochert)  und präsentiert die neu gegründete Buchreihe für internationale Dramatik  "Drama Panorama" beim Neofelis Verlag (Matthias Naumann).
19:45 - 20:00 Uhr
Stadtbibliothek Marzahn-Hellersdorf: Die Schreibwerkstatt Marzahn  präsentiert Texte und Projekte mit Maja Fürst ("Das 21. Jahrhundert -  Gesellschaft und politische Lage"), Vivian Nestler (" Der Spiegel - Poetry-Slam  über das Ich-Sein"), Oliver Richter ("Die Genossin Julie. Politik trifft Liebe") und  Cassandra Stibbe ("Geschlechterklischees - Weswegen ich der Meinung bin, dass  es nur zwei Geschlechter gibt").
20:00 – 20:15 Uhr
Literaturhaus Berlin: Janika Gelinek und Sonja Longolius über den nächtlichen  BREXIT WAKE am 29.3. im Literaturhaus Berlin.
20:15 - 20:30 Uhr
KOOK: Sonja vom Brocke und Daniel Falb lesen neue Gedichte,  Moderation Alexander Gumz.
20:30 - 20:45 Uhr
Alexander Graeff: Schreiben gegen die Norm (en)?: Der Schriftsteller und  Kurator Alexander Graeff über das neue Lesungs- und Diskussionsformat rund  um das Queere, Offene und Experimentelle eines nicht-normativen Schreibens.
20:45 - 21:00 Uhr
Berliner Literarische Aktion: „Über Zäune“ – Lars Jongeblod liest aus seinem  preisgekrönten Debütroman und spricht mit Martin Jankowski über seine  Arbeit.
21:00 - 21:15 Uhr
Konzept*Feuerpudel: Alexander Lehnert mit der Illustratorin Christin Lohmann  und einem Überraschungsgast-Autor.

Und im Anschluss nochmal Musik!

Eintritt 8 € / 5 €
Tickets online oder an der Abendkasse

Montag
Februar
19.30 h
25.02.2019

Japan-Lektüren
Lesung: Yuko Chigira und Yoko Tawada

Performance: Naoko Tanaka
Moderation: Elena Giannoulis

 Yuko Chigira © privat

 Yoko Tawada © Yves Noir

 Naoko Tanaka © privat

Der Austausch zwischen deutschen und japanischen Künstler*innen hat beide Kulturkreise bereits in der Vergangenheit beeinflusst. Diese vielfältigen Verbindungen, insbesondere zwischen den Partnerstädten Tokio und Berlin, halten an. Seit Sommer 2018 lebt und arbeitet die aus Tokio stammende Autorin und Schauspielerin Yuko Chigira im Rahmen der Grenzgänger-Rechercheförderung in Berlin. Sie plant ein Theaterprojekt mit Berliner Künstler*innen und möchte die hiesige Theaterszene in einem Buch porträtieren. Am heutigen Abend liest sie ihre Erzählung »Sweet summer orange Kindergarten«. Auch die in Berlin lebende Autorin Yoko Tawada ist eine Grenzgängerin zwischen den Kulturen. Sie ist ständig zwischen Japan und Deutschland unterwegs und publiziert in beiden Sprachen. Im vergangenen Herbst erschien der Roman »Sendbo-o-te« im konkursbuch Verlag, aus dem sie an diesem Abend und noch einmal ausführlicher im Studio LCB (7. März) lesen wird. Im Gespräch mit Elena Giannoulis, Juniorprofessorin für japanische Literatur an der Freien Universität Berlin, tauschen sich Yuko Chigira und Yoko Tawada über die Literaturszene(n) in Tokio und Berlin und die künstlerischen Beziehungen zwischen Japan und Deutschland aus. Abschließen wird den Abend eine Performance von Naoko Tanaka, die Bildende Kunst in Tokio studierte und ebenfalls in Berlin lebt. Eine gemeinsame Veranstaltung des LCB und der Robert Bosch Stiftung im Rahmen des Förderprogramms Grenzgänger.

Eintritt 8 € / 5 €
Tickets online oder an der Abendkasse

Mittwoch
Februar
19.30 h
27.02.2019

Ein empfindsamer Mensch

Buchpremiere mit Jáchym Topol und seiner Übersetzerin Eva Profousová

 Jáchym Topol © Susanne Schleyer

Eine tschechische Künstlerfamilie, eine Art Living Theatre, gastiert beim Shakespeare Festival in Großbritannien und wird von Brexit-Anhängern aus dem Land gejagt (LEAVE MEANS LEAVE! NO CZECH VERMIN!). Im Campingwagen reisen sie quer durch Europa, gegen den Strom der Flüchtlinge, Richtung Osten. Sie geraten ins russisch-ukrainische Kriegsgebiet, treffen Gérard Depardieu, klauen ihm seinen BMW und machen sich auf den Heimweg nach Böhmen. Als politisch-grotesker Gegenwartsroman wurde Jáchym Topols neues Buch in Tschechien gefeiert. Es spielt 2015 und nimmt Motive aus seiner mitteleuropäischen 1989er-Road-Novel »Die Schwester« auf, mit der Topol als junger Dichter berühmt wurde. Ein Buch über einen Kontinent, der wieder Mauern hochzieht und sich in nationalistische Träumereien verkriecht. »Ein empfindsamer Mensch« erscheint im Suhrkamp Verlag.

Eintritt 8 € / 5 €
Tickets online oder an der Abendkasse

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