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LCB-Programmarchiv

LCB-Veranstaltungen 04/2014

LCB-Programm 04/2014 als PDF

Dienstag
April
20.00 Uhr
01.04.2014

Studio LCB
Lesung und Gespräch mit Sibylle Lewitscharoff, Rainer Moritz und Heinrich Steinfest

Moderation: Denis Scheck

Sibylle Lewitscharoff © Tobias Bohm

Wer den neuen Roman von Sibylle Lewitscharoff aufschlägt, darf sich auf eine Überraschung gefasst machen. Geistreich und ja, auch unterhaltsam erzählt hat die 1954 in Stuttgart geborene Autorin schon immer, aber so wie zu Beginn ihres neuen Romans noch nie: „Er lag im Bett. Bis vor kurzem hatte Killmousky neben ihm geschlafen. Es war jetzt eine ganze Weile her, genauer gesagt, es hatte sich in einer Sonntagnacht im Mai 2011 zugetragen: der Beginn einer wunderbaren Freundschaft, wie es am Schluß von Casablanca heißt.“ Auch Leser des österreichischen Krimi-Genies Heinrich Steinfest, Jahrgang 1961, werden sich nach der Lektüre von „Der Allesforscher“ verblüfft die Augen reiben: kein Mord, kein Verbrechen nirgends. Stattdessen: „Der Beginn eines jeden Buchs leidet unter einem großen Manko: Es fehlt die Musik.“ Und Rainer Moritz erfindet in „Mutter kommt, wir halten durch" den schwäbischen Heimatroman neu. Die Zeit ist aus den Fugen: Büchner-Preisträgerinnen schreiben Krimis mit schwarzen Katern als Helden, Krimiautoren entdecken ihre Liebe zum Kind, und gestandene Literaturkritiker outen sich als schlagerhörige Sentimentalisten und Liebesromanverfasser ... Alle drei Autoren versuchen im „Studio LCB“ zu klären, warum man im literarischen Leben hierzulande so gnadenlos auf eine Rolle festgelegt wird, ob das sein muss, und wieso ein Doppelleben in der Literatur Freude macht.

In Zusammenarbeit mit dem Deutschlandfunk.
Sendetermin: Samstag, 26. April 2014, 20:05 Uhr.
Sendefrequenzen und Livestream
Eintritt 6 € / 4 € *

DLF

Mittwoch
April
20.00 Uhr
02.04.2014

Schreiben über die Ränder Europas – Sachbücher im Gespräch
Lesung und Diskussion mit Ulrich Ladurner und Stephan Wackwitz

Moderation: René Aguigah und Jens Bisky

Ulrich Ladurner © Brigitte Dorinck

Stephan Wackwitz © Tána Hojcová

Es gibt Ränder, die in der Mitte liegen. Städte wie Tiflis, Baku oder Eriwan zum Beispiel – weshalb Stephan Wackwitz, Leiter des Goethe-Institutes in Tiflis, sein dort geschriebenes Buch "Die vergessene Mitte der Welt" (S. Fischer) genannt hat. Oder auch die Insel Lampedusa: An der äußersten Grenze der EU gelegen, mitten im Mittelmeer, ist sie für unzählige Flüchtlinge der Inbegriff Europas. Ulrich Ladurner, Politikredakteur bei der Wochenzeitung Die Zeit, erzählt in seinem neuen Buch die „Große Geschichte einer kleinen Insel” (Residenz Verlag). Wie lässt sich Europa von seinen Rändern her verstehen? Und wie schreiben sich Texte, die zugleich Reisebericht und Essay sind, Kulturgeschichte und politisches Buch? Wie stets geht es auch an diesem zweiten Abend unserer neuen gemeinsamen Reihe mit Deutschlandradio Kultur „Sachbücher im Gespräch“ um eine Poetologie des Sachbuchs.

In Zusammenarbeit mit Deutschlandradio Kultur.
Ein gekürzter Mitschnitt des Abends wird am Sonntag, dem 6. April, von 00:05 bis 01.00 von Deutschlandradio Kultur gesendet.
Eintritt 6 € / 4 € *

Logo Deutschlandradio Kultur

Freitag
April
19.00 Uhr
04.04.2014

Finissage der Autorenwerkstatt „Das zweite Buch” 2013
Es lesen Carsten Kluth, Hanna Lemke, Maxi Obexer, Ulrike Almut Sandig, Florian Scheibe, Tobias Schwartz, Lisa-Maria Seydlitz, Nellja Veremej, Roman Widder und Andreas Martin Widmann

Moderation: Thorsten Dönges und Ulrike Draesner

Autorenwerkstatt „Das zweite Buch” 2013 © Tobias Bohm

Die Autorenwerkstatt Prosa des LCB gibt es seit 1997, sie hat sich seither zu einem wichtigen Forum für jüngere Autorinnen und Autoren entwickelt. Im Jahre 2013 variierten wir das bewährte Format und schrieben, eine Anregung von Ulrike Draesner aufgreifend, erstmals die Autorenwerkstatt „Das zweite Buch” aus. Zehn Autorinnen und Autoren haben im vergangenen Herbst an vier Wochenenden ihre Romanprojekte und Erzählungen zur Diskussion gestellt. Am heutigen Abend stellen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Werkstatt ihre Texte vor. Es geht um Familiengeschichten und fragile Beziehungskonstellationen; Szenen aus dem Berliner Leben und das Miteinander von Menschen und Tieren sind dabei, ein Ausflug in die Geschichte Mitteleuropas und verspielt-düstere Erzählungen. Beiträge aller Stipendiaten sind auch in der aktuellen Nummer unserer Zeitschrift „Sprache im technischen Zeitalter” zu lesen.

Gefördert von der Kulturabteilung des Berliner Senats.
Eintritt frei

 

Alexandria #whiteseaidentities
Identitäten im Fluss

„DAS WEISSE MEER“ – Literaturen rund ums Mittelmeer zu Gast in der Bibliotheca Alexandrina, 26. und 27. April 2014.

Mit Sahar Elmougy (Ägypten), Fatma Kandil (Ägypten), Alaa Khaled (Ägypten), Ahmad Abou Khnegar (Ägypten), Ivana Sajko (Kroatien), Joachim Sartorius (Deutschland), Julia Schoch (Deutschland)

außer Haus!

Alexandria #whiteseaidentities

Nach Gastspielen in Triest (2012) und Tirana (2013) macht unsere literarische Veranstaltungsreihe „DAS WEISSE MEER” nun Station in Alexandria. Unter dem Titel „Identitäten im Fluss” werden acht Autorinnen und Autoren im Rahmen von Workshops auf ein junges Publikum treffen, das in unterschiedlichen Bereichen schreibend tätig ist. Im Mittelpunkt stehen die multiplen kulturellen Identitäten, die sich rund um das Mittelmeer entwickelt haben und die gegenseitige Wahrnehmung von Arabern und Europäern bis heute prägen.

Die Workshops und die Präsentation können auf Facebook und Twitter sowie auf dasweissemeer.eu live verfolgt werden

Samstag
April
ab 09 Uhr
(MESZ)
26.04.2014

09.00 Uhr (MESZ)
Begrüßung: Sahar Hamouda (Bibliotheca Alexandrina) & Christina Weiss (Kulturstaatsministerin a.D.)

10.00 – 17.00 Uhr (MESZ)
Workshops mit den Autoren und 60 Nachwuchstalenten aus den Bereichen Drehbuch, Journalismus, Bildende Kunst, Wissenschaft

Sonntag
April
ab 20 Uhr
(MESZ)
27.04.2014

20.00 Uhr (MESZ)
Öffentliche Präsentation und Diskussion moderiert von Khaled Al-Khamissi

Ein Projekt der Allianz Kulturstiftung und des Literarischen Colloquiums Berlin in Kooperation mit der Doum Cultural Foundation und Bibliotheca Alexandrina.

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