Chinesisch-Deutsches Schriftstellerforum
Verlehung der "Brücke Berlin" Preise 2018 im Deutschen Theater
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Zaza Burchuladze
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Alida Bremer, Iva Brdar, Zaza Burchuladze, Natia Mikeladse-Bachsoliani, Jürgen Jakob Becker
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Schirmherrin des Preises, Herta Müller
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Laudatio von Patricia Klobusiczky
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Lesung
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Zaza Burchuladze und Natia Mikeladse-Bachsoliani

„Brücke Berlin“ Preise

Die BHF-BANK-Stiftung vergibt alle zwei Jahre den Literatur- und Übersetzungspreis „Brücke Berlin“. Der Preis würdigt ein bedeutendes zeitgenössisches Werk aus den Literaturen Mittel- und Osteuropas und seine herausragende Übersetzung ins Deutsche. Er ist mit insgesamt 20.000 Euro dotiert und geht je zur Hälfte an einen Autor oder eine Autorin und seine/n bzw. ihre/n deutschsprachige/n Übersetzerin oder Übersetzer. Berücksichtigt werden deutsche Übersetzungen zeitgenössischer Werke der Literaturen Mittel- und Osteuropas (Prosa, Essay und Lyrik).

Der Brücke Berlin Literatur- und Übersetzerpreis 2018 ging an den georgischen Autor Zaza Burchuladze und seine Übersetzerin Natia Mikeladse-Bachsoliani für den Roman „Touristenfrühstück“, der 2017 in deutscher Übersetzung im Blumenbar Verlag erschienen ist. Der mit 20.000 Euro dotierte Preis geht je zur Hälfte an den Autor und seine Übersetzerin. Den erstmals vergebenen Brücke Berlin Theaterpreis, mit zweimal 5.000 Euro dotiert, erhalten die serbische Autorin Iva Brdar und ihre Übersetzerin Alida Bremer für das Stück „Daumenregeln“ (Rowohlt Theaterverlag), das im Juni 2018 im Schauspiel Stuttgart in deutscher Erstaufführung inszeniert worden ist. Die feierliche Preisverleihung fand am 25. September 2018 im Deutschen Theater Berlin statt.

Über die Vergabe des Preises entscheidet eine unabhängige Jury:

–    Jürgen Jakob Becker, Literarisches Colloquium Berlin
–    Sabine Berking, Literaturkritikerin
–    Wilhelm Burmester, Vorstand BHF-BANK-Stiftung
–    Ulrich Khuon, Intendant des Deutschen Theaters Berlin
–    Patricia Klobusiczky, Übersetzerin
–    Klaus-Dieter Lehmann, Präsident des Goethe-Instituts
–    Peter Michalzik, Theaterkritiker

 

Preisträger·innen des Brücke Berlin Preises

2018 Zaza Burchuladze und Natia Mikeladse-Bachsoliani für „Touristenfrühstück“ (Blumenbar Verlag)

2016 Szczepan Twardoch und Olaf Kühl für „Drach“ (Rowohlt Verlag)

2014 Serhij Zhadan und Sabine Stöhr/Juri Durkot für „Die Erfindung des Jazz im Donbass“ (Suhrkamp Verlag)

2012 Péter Nádas und Christina Viragh für „Parallelgeschichten“ (Rowohlt Verlag)

2010 László Krasnahorkai und Heike Flemming für „Seiōbo auf Erden“ (S.Fischer)

2008 Andrej Bitow (Russland) und Rosemarie Tietze für „Das Puschkinhaus“ (Suhrkamp)

2006 David Albahari (Kanada/Serbien) und Mirjana und Klaus Wittmann für „Mutterland“ (Eichborn)

2004 László Darvasi (Ungarn) und Heinrich Eisterer für „Die Legende von den Tränengauklern“ (Suhrkamp)

2002 Olga Tokarczuk (Polen) und Esther Kinsky für „Taghaus, Nachthaus“ (DVA)

Preisträger·innen des Brücke Berlin Theaterpreises

2018 Iva Brdar und Alida Bremer für „Daumenregeln“ (Rowohlt Theaterverlag)

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