Deutsch-Hebräischer Übersetzerpreis

Der Deutsch-Hebräische Übersetzerpreis, eine gemeinsame Initiative der deutschen und israelischen Regierung, ist zum 50. Jubiläum der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen beiden Ländern im Jahr 2015 ins Leben gerufen worden.

Literaturübersetzer·innen tragen in besonderer Weise zur Sensibilisierung und Differenzierung im deutsch-israelischen Verhältnis bei. Ihre Sprach- und Interpretationskunst sowie ihre Vermittlungsleistung zu würdigen und sichtbar zu machen, ist das Anliegen des Deutsch-Hebräischen Übersetzerpreises. Bei jeder Vergabe werden zwei Preisträger·innen ausgezeichnet: ein·e Übersetzer·in aus dem Hebräischen mit Zielsprache Deutsch, und ein·e Übersetzer·in aus dem Deutschen mit Zielsprache Hebräisch. Beide Preisträger·innen erhalten jeweils ein Preisgeld von 10.000 Euro. Die Preisträger·innen werden von einer deutschen und einer israelischen Jury ausgewählt. Ausgezeichnet wird eine herausragende übersetzerische Leistung. Neben den rein literarischen Gattungen (Roman, Lyrik, Drama) können auch Übersetzungen von Essays und anspruchsvollen Sachbüchern berücksichtigt werden.

Der Deutsch-Hebräische Übersetzerpreis wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM).

 

Ausschreibung des Deutsch-Hebräischen Übersetzerpreis 2019

Der Deutsch-Hebräische Übersetzerpreis wird zum dritten Mal ausgeschrieben. Es werden zwei Preisträger ausgezeichnet: ein·e Übersetzer·in aus dem Hebräischen mit Zielsprache Deutsch und ein·e Übersetzer·in aus dem Deutschen mit Zielsprache Hebräisch. Die beiden Preisträger erhalten jeweils ein Preisgeld von 10.000 Euro. Bewerbungen für die Zielsprache Deutsch nimmt das LCB entgegen. Entscheidungsgrundlage für die Vergabe 2019 sind literarische Übersetzungen, die in den Jahren 2017 und 2018 als Buch erschienen sind.

Neben den rein literarischen Gattungen (Roman, Lyrik, Drama) können auch Übersetzungen von Essays und anspruchsvollen Sachbüchern berücksichtigt werden. Die·der Preisträger·in soll bereits über ein übersetzerisches Oeuvre verfügen. Deadline für Bewerbungen und Vorschläge ist der 31. Oktober 2018.

Details zur Ausschreibung sind unten auf der Seite abrufbar.

Preisträger·innen

2018
Anne Birkenhauer: »Kommt ein Pferd in die Bar« (David Grossman)

Nili Mirsky: Übersetzungen der Werke Thomas Manns

2015
Ruth Achlama: »Eine Wiener Romanze« (Dan Vogel) und »Taschach« (Yoram Kaniuk)

Nitza Ben-Ari: »Hermann und Dorothea« (Johann Wolfgang von Goethe)

Yirmiyahu Yuval: »Kritik der reinen Vernunft« (Immanuel Kant)

Kontakt

Jürgen Jakob Becker

+49 (0) 30 816 996 25
becker@lcb.de

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