Zu Gast im Haus

Seit den Anfängen wird das Gästehaus des LCB durch die Gegenwart von Autoren geprägt. Peter Rühmkorf, Hubert Fichte und Tom Stoppard haben in den sechziger Jahren hier geschrieben, viele andere folgten ihnen nach.

Februar 2019

Andrei Anastasescu (Bukarest)

Andrei Anastasescu © privat

Andrei Anastasescu wurde 1981 in Râmnicu- Vâlcea geboren. Er studierte Germanistik, Niederlandistik und Literarisches Übersetzen und arbeitete u. a. als Verlagslektor. Er übersetzte u.a. Ulrich Plenzdorf, P.F. Thomése, Walter Benjamin und Jenny Erpenbeck ins Rumänische. Er erhielt ein Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Daria Biagi (Padua)

Daria Biagi © privat

Daria Biagi, 1983 geboren, übersetzt deutschsprachige Literatur und Comics ins Italienische, und forscht im Bereich Moderne Literaturwissenschaft an der Universität Padua. Für ihre Übersetzung des Romans »Rohstoff« von Jörg Fauser erhielt sie den Nachwuchspreis beim Deutsch-Italienischen Übersetzerpreis 2018, in dessen Rahmen sie einen einmonatigen Aufenthalt im LCB verbringt.

Larysa Fedorenko (Zhytomyr/Ukraine)

Larysa Fedorenko © privat

Larysa Fedorenko, 1978 geboren, lebt als Übersetzerin und Dozentin am Lehrstuhl für Germanische Philologie in Zhytomyr. Sie übersetzte Werke u. a. von Bertolt Brecht, Walter Benjamin und Hans Fallada ins Ukrainische. Larysa Fedorenko erhielt ein Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Juan S. Guse (Hannover)

Juan S. Guse © Daria Brabanski

Juan S. Guse, geboren 1989, debütierte 2015 mit seinem Roman »Lärm und Wälder« (S. Fischer Verlag). Für seine Arbeit wurde er zuletzt mit dem Fellowship der Villa Aurora und dem Literaturpreis Hannover ausgezeichnet. Derzeit promoviert er im Bereich der Arbeits- und Organisationssoziologie. Er erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

NIX (Nieuwrode)

Nix © Brüsel photo Cyrus Pâques

Der flämische Comicautor NIX aka Marnix Verduyn wurde 1969 in Kortrijk, Belgien, geboren. 1998 schuf er seine bekanntesten Figuren »Kinky & Cosy«, zwei blonde Schwestern, die sich nur durch eine Brille unterscheiden lassen. Er zeichnet Cartoons und Illustrationen für Tageszeitungen. www.nix.be. In Zusammenarbeit mit PassaPorta, Brüssel.

Jáchym Topol (Prag)

Jáchym Topol © Susanne Schleyer

Jáchym Topol, 1962 geboren, ist der bekannteste tschechische Autor seiner Generation. Noch als Jugendlicher unterzeichnete er die »Charta 77«, gründete in den 80er Jahren das Undergroundmagazin »Revolver Revue«, bereiste Osteuropa in der Wendezeit, wurde mit Romanen wie »Die Schwester« und »Engel EXIT« international bekannt. Für »Citlivý člověk« (2017, dt. »Ein empfindsamer Mensch«, Suhrkamp 2019) erhielt er den Tschechischen Staatspreis für Literatur. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Cornelia Travnicek (Wien)

Cornelia Travnicek © Volkskultur NÖ/Lackinger

Cornelia Travnicek, geboren 1987 in St. Pölten, studierte Informatik und Sinologie. Sie arbeitet in einem Forschungszentrum für Visualisierung und Virtualisierung und als Übersetzerin chinesischer Lyrik und Kurzprosa ins Deutsche. Ihr Roman »Chucks« wurde 2015 verfilmt. Zuletzt erschienen der Roman »Junge Hunde« (DVA, 2015) und der Lyrikband »Parablüh« (Limbus, 2017). Mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramts Österreich.

Nina Yargekov (Budapest)

Nina Yargekov © Hélène Bamberger

Nina Yargekov, Jahrgang 1980, ist Romanschriftstellerin französisch-ungarischer Herkunft. Ihr erster Roman, »Tuer Catherine«, erschien 2009 bei éditions P.O.L. Es folgte beim selben Verlag »Vous serez mes témoins« (2011) und »Double Nationalité« (2011), der mit dem Prix de Flore ausgezeichnet wurde. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Januar 2019

Daria Biagi (Padua)

Daria Biagi © privat

Daria Biagi, 1983 geboren, übersetzt deutschsprachige Literatur und Comics ins Italienische, und forscht im Bereich Moderne Literaturwissenschaft an der Universität Padua. Für ihre Übersetzung des Romans »Rohstoff« von Jörg Fauser erhielt sie den Nachwuchspreis beim Deutsch-Italienischen Übersetzerpreis 2018, in dessen Rahmen sie einen einmonatigen Aufenthalt im LCB verbringt.

Verena Boos (Rottweil)

Verena Boos © Joachim Gern

Verena Boos, 1977 geboren, ist Schriftstellerin und Historikerin, freie Redakteurin und Erinnerungsarbeiterin an den Nahtstellen von Literatur, Journalismus, Wissenschaft und praktischer Arbeit im Feld. Nach »Blutorangen« (Aufbau Verlag, 2015) erschien ihr zweiter Roman »Kirchberg« (Aufbau Verlag, 2017). Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

Ramon Farrés (Barcelona)

Ramon Farrés © Maria Jesús Udina

Ramon Farrés wurde 1962 in Manlleu, Katalonien, geboren. Als Schriftsteller hat er zwei Lyrikbände und drei Prosabücher in katalanischer Sprache veröffentlicht. Rainer Maria Rilke, Bertolt Brecht, Thomas Bernhard und Elfriede Jelinek u. a. hat er ins Katalanische übertragen. Mit freundlicher Unterstützung des Mobilitätsfonds von TOLEDO – Übersetzer im Austausch der Kulturen der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds.

Larysa Fedorenko (Zhytomyr/Ukraine)

Larysa Fedorenko © privat

Larysa Fedorenko, 1978 geboren, lebt als Übersetzerin und Dozentin am Lehrstuhl für Germanische Philologie in Zhytomyr. Sie übersetzte Werke u. a. von Bertolt Brecht, Walter Benjamin und Hans Fallada ins Ukrainische. Larysa Fedorenko erhielt ein Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Sheng Keyi (Peking)

Sheng Keyi © privat

Die chinesische Autorin Sheng Keyi wurde 1973 in der Provinz Hunan geboren und zog in den neunziger Jahren nach Peking. Seit 2003 ist ein umfangreiches Erzählwerk entstanden, das auch international wahrgenommen wird und sich, wie etwa der Roman »Wild Fruit« (engl. Übersetzung bei Random House, 2018), durch den kritischen Blick auf die chinesische Gesellschaft und ihre sozialen Konflikte auszeichnet. Mit freundlicher Unterstützung durch das Konfuzius-Institut. Gefördert durch das Writers in Residency Program, Hanban Peking.

Erwin Köstler (Wien)

Erwin Köstler © privat

Erwin Köstler, geboren 1964, gehört zu den renommiertesten Übersetzern slowenischer Literatur ins Deutsche, z. B. von Fanjo Frančič, Sebastijan Pregelj, Andrej E. Skubic und Breda Smolnikar. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts Slowenien und des Musil- Instituts.

Dezember 2018

Volha Hapeyeva (Minsk)

Volha Hapeyeva © Marie le Gal

Volha Hapeyeva, 1982 geboren, ist Autorin, Übersetzerin und promovierte Linguistin. Acht Lyrik- und Prosabände hat sie in den letzten 10 Jahren publiziert, dazu Lyrikübersetzungen u. a. von Nora Gomringer, Uljana Wolf, Monika Rinck, Sylvia Plath und Ted Hughes. Mit freundlicher Unterstützung der Goethe-Institute in Osteuropa und Zentralasien. www.hapeyeva.org.

Niq Mhlongo (Johannesburg)

Niq Mhlongo © Kai Hammer

Niq Mhlongo, geboren 1973 in Soweto, Südafrika, ist Journalist und Schriftsteller. Er studierte Afrikanische Literatur und Politikwissenschaften an der University of the Witwatersrand in Johannesburg. Nach den Romanen »Dog eat Dog« und »After Years« erscheint mit »Way Back Home« (Verlag Das Wunderhorn, 2015) sein erster Roman auf deutsch. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Oliver Rohe (Paris)

Oliver Rohe © privat

Oliver Rohe wurde 1972 in Beirut geboren und zog mit 18 nach Paris. Er ist Mitbegründer der Zeitschrift »Inculte« und Autor mehrerer Romane und Erzählungen, darunter »Défaut d’origine« (Allia, 2003), »Terrain vague« (Allia, 2005) und »Ma dernière création est un piège à taupes« (Inculte, 2012). Sein letztes Buch, das er gemeinsam mit Jérôme Ferrari  schrieb, liegt in deutscher Übersetzung vor (»Meine jüngste Erfindung ist eine Maulwurfsfalle«, Matthes & Seitz, 2014, Ü: Till Bardoux). Rohe nahm 2018 am Projekt »Allons Enfants!« des LCB teil. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amtes.

Marina Skalova (Genf)

Marina Skalova © Sophie Kandaouroff

Marina Skalova, 1988 in Moskau geboren, lebt nach langer Zeit zwischen Paris und Berlin zurzeit in Genf. Sie ist Autorin und Übersetzerin aus dem Deutschen und Russischen. Sie schreibt Lyrik, lyrische Prosa und Theater, auf Deutsch und Französisch. Sie erhielt u.a den Prix de Poésie de la Vocation in Paris und einen Werkbeitrag der Pro Helvetia Stiftung. Veröffentlichungen (u.a): Atemnot (Souffle court), zweisprachig, Cheyne éditeur, 2016; Exploration du flux, Seuil, Fiction & Cie, 2018. Ihr Stück Der Sturz der Kometen und Kosmonauten (L'Arche éditeur, 2019) wird im Februar 2019 in Genf uraufgeführt und am Berliner Ensemble präsentiert. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia. 

Stefano Zangrando (Rovereto)

Stefano Zangrando © Giulio Monteduro

Stefano Zangrando, 1973 in Bozen geboren, ist Übersetzer, Schriftsteller und promovierter Literaturwissenschaftler. 2008 Stipendiat der Berliner Akademie der Künste, 2009 Nachwuchspreis des Deutsch-italienischen Übersetzerpreises für literarische Übersetzung, 2017-18 Schreibstipendium der Autonomen Provinz Bozen. Mitbegründer des Internationalen Seminars zur Romankunst an der Universität Trient und Mitglied der Südtiroler Autorinnen- und Autorenvereinigung. Mit freundlicher Unterstützung des Mobilitätsfonds von TOLEDO – Übersetzer im Austausch der Kulturen der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds.

Ausstellung

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Zeitschrift

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Projekte

Krieg im Frieden. Internationales Dramatiker*innenlabor

DAS WEISSE MEER. Literaturen rund ums Mittelmeer

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Deutsch-Italienischer Übersetzerpreis

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