Zu Gast im Haus

Seit den Anfängen wird das Gästehaus des LCB durch die Gegenwart von Autoren geprägt. Peter Rühmkorf, Hubert Fichte und Tom Stoppard haben in den sechziger Jahren hier geschrieben, viele andere folgten ihnen nach.

Dezember 2018

Volha Hapeyeva (Minsk)

Volha Hapeyeva © Marie le Gal

Volha Hapeyeva, 1982 geboren, ist Autorin, Übersetzerin und promovierte Linguistin. Acht Lyrik- und Prosabände hat sie in den letzten 10 Jahren publiziert, dazu Lyrikübersetzungen u. a. von Nora Gomringer, Uljana Wolf, Monika Rinck, Sylvia Plath und Ted Hughes. Mit freundlicher Unterstützung der Goethe-Institute in Osteuropa und Zentralasien. www.hapeyeva.org.

Niq Mhlongo (Johannesburg)

Niq Mhlongo © Kai Hammer

Niq Mhlongo, geboren 1973 in Soweto, Südafrika, ist Journalist und Schriftsteller. Er studierte Afrikanische Literatur und Politikwissenschaften an der University of the Witwatersrand in Johannesburg. Nach den Romanen »Dog eat Dog« und »After Years« erscheint mit »Way Back Home« (Verlag Das Wunderhorn, 2015) sein erster Roman auf deutsch. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Oliver Rohe (Paris)

Oliver Rohe © privat

Oliver Rohe wurde 1972 in Beirut geboren und zog mit 18 nach Paris. Er ist Mitbegründer der Zeitschrift »Inculte« und Autor mehrerer Romane und Erzählungen, darunter »Défaut d’origine« (Allia, 2003), »Terrain vague« (Allia, 2005) und »Ma dernière création est un piège à taupes« (Inculte, 2012). Sein letztes Buch, das er gemeinsam mit Jérôme Ferrari  schrieb, liegt in deutscher Übersetzung vor (»Meine jüngste Erfindung ist eine Maulwurfsfalle«, Matthes & Seitz, 2014, Ü: Till Bardoux). Rohe nahm 2018 am Projekt »Allons Enfants!« des LCB teil. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amtes.

Marina Skalova (Genf)

Marina Skalova © Sophie Kandaouroff

Marina Skalova, 1988 in Moskau geboren, lebt nach langer Zeit zwischen Paris und Berlin zurzeit in Genf. Sie ist Autorin und Übersetzerin aus dem Deutschen und Russischen. Sie schreibt Lyrik, lyrische Prosa und Theater, auf Deutsch und Französisch. Sie erhielt u.a den Prix de Poésie de la Vocation in Paris und einen Werkbeitrag der Pro Helvetia Stiftung. Veröffentlichungen (u.a): Atemnot (Souffle court), zweisprachig, Cheyne éditeur, 2016; Exploration du flux, Seuil, Fiction & Cie, 2018. Ihr Stück Der Sturz der Kometen und Kosmonauten (L'Arche éditeur, 2019) wird im Februar 2019 in Genf uraufgeführt und am Berliner Ensemble präsentiert. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia. 

Stefano Zangrando (Rovereto)

Stefano Zangrando © Giulio Monteduro

Stefano Zangrando, 1973 in Bozen geboren, ist Übersetzer, Schriftsteller und promovierter Literaturwissenschaftler. 2008 Stipendiat der Berliner Akademie der Künste, 2009 Nachwuchspreis des Deutsch-italienischen Übersetzerpreises für literarische Übersetzung, 2017-18 Schreibstipendium der Autonomen Provinz Bozen. Mitbegründer des Internationalen Seminars zur Romankunst an der Universität Trient und Mitglied der Südtiroler Autorinnen- und Autorenvereinigung. Mit freundlicher Unterstützung des Mobilitätsfonds von TOLEDO – Übersetzer im Austausch der Kulturen der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds.

November 2018

Sofia Andruchowytsch (Kiew)

Sofia Andruchowytsch © privat

Sofia Andruchowytsch wurde 1982 in Iwano-Frankiwsk, Ukraine, geboren. Sie hat bis heute fünf Prosabücher verfasst. Ihre Werke wurden ins Englische, Polnische, Deutsche, Tschechische, Französische, Ungarische und Serbische übersetzt. Mit freundlicher Unterstützung der Goethe-Institute in Osteuropa und Zentralasien.

Martina Clavadetscher (Brunnen)

Martina Clavadetscher © Ingo Höhn

Martina Clavadetscher, geboren 1979, ist Theaterautorin und Schriftstellerin. Für ihr Romanmanuskript »Knochenlieder« (edition bücherlese) erhielt sie 2016 den Literaturpreis der Marianne und Curt Dienemann-Stiftung und war auf der Shortlist des Schweizer Buchpreises. Clavadetscher lebt in der Schweiz. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

Zoltán Danyi (Senta)

Zoltan Danyi © Tibor Weiner

Zoltán Danyi, 1972 geboren, studierte Philosophie und Literatur in Novi Sad und Szeged. 2003 debütierte er als Lyriker. Er promovierte 2008 über Béla Hamvas und war Lektor und Hochschullehrer. Danyi, ein Angehöriger der ungarischen Minderheit in Serbien, lebt als Autor und Rosenzüchter in Senta. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Ian De Toffoli (Luxemburg)

Ian De Toffoli © privat

Ian De Toffoli, geboren 1981, ist Theaterautor und Schriftsteller. Im Dezember 2017 zeigte das Stadttheater Luxemburg sein Stück »Rumpelstilzchen «, eine Adaption des Märchens der Brüder Grimm. Der Monolog »Tiamat« wurde im März 2018 im Théâtre du Centaure gezeigt und wird in der Spielzeit 2018-2019 in Frankreich aufgeführt. Er leitet den Verlag Hydre Editions und lehrt an der Universität in Luxembourg. Er erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Fonds Culturel National aus Luxemburg.

Violet Grigoryan (Jerewan)

Violet Grigoryan © privat

Violet Grigoryan ist Lyrikerin und Essayistin. Mit ihrer experimentellen Sprache und in der Auseinandersetzung mit feministischen Themen hinterfragt sie tief verwurzelte Gesellschaftsstrukturen. Sie ist die Gründerin und Redakteurin des Literaturjournals »Ingnagir«. Mit freundlicher Unterstützung der Goethe-Institute in Osteuropa und Zentralasien.

Volha Hapeyeva (Minsk)

Volha Hapeyeva © Marie le Gal

Volha Hapeyeva, 1982 geboren, ist Autorin, Übersetzerin und promovierte Linguistin. Acht Lyrik- und Prosabände hat sie in den letzten 10 Jahren publiziert, dazu Lyrikübersetzungen u. a. von Nora Gomringer, Uljana Wolf, Monika Rinck, Sylvia Plath und Ted Hughes. Mit freundlicher Unterstützung der Goethe-Institute in Osteuropa und Zentralasien. www.hapeyeva.org.

Vadim Leventhal (St. Petersburg)

Vadim Lewental © privat

Vadim Leventhal wurde 1981 in Leningrad geboren. Er ist Schriftsteller, Kritiker, Redakteur, Kolumnist und Publizist. Mit freundlicher Unterstützung der Goethe-Institute in Osteuropa und Zentralasien.

Niq Mhlongo (Johannesburg)

Niq Mhlongo © Kai Hammer

Niq Mhlongo, geboren 1973 in Soweto, Südafrika, ist Journalist und Schriftsteller. Er studierte Afrikanische Literatur und Politikwissenschaften an der University of the Witwatersrand in Johannesburg. Nach den Romanen »Dog eat Dog« und »After Years« erscheint mit »Way Back Home« (Verlag Das Wunderhorn, 2015) sein erster Roman auf deutsch. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Wladimir Rafejenko (Kiew)

Wladimir Rafejenko © translit-portal.de

Wladimir Rafejenko, geboren 1969 in Donetzk, studierte Russistik und Kulturwissenschaft. Er hat mehrere Prosa- und Lyrikbände veröffentlicht; für seine Werke wurde er in Russland mehrfach ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung der Goethe-Institute in Osteuropa und Zentralasien.

Oliver Rohe (Paris)

Oliver Rohe © privat

Oliver Rohe wurde 1972 in Beirut geboren und zog mit 18 nach Paris. Er ist Mitbegründer der Zeitschrift »Inculte« und Autor mehrerer Romane und Erzählungen, darunter »Défaut d’origine« (Allia, 2003), »Terrain vague« (Allia, 2005) und »Ma dernière création est un piège à taupes« (Inculte, 2012). Sein letztes Buch, das er gemeinsam mit Jérôme Ferrari  schrieb, liegt in deutscher Übersetzung vor (»Meine jüngste Erfindung ist eine Maulwurfsfalle«, Matthes & Seitz, 2014, Ü: Till Bardoux). Rohe nahm 2018 am Projekt »Allons Enfants!« des LCB teil. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amtes.

Oktober 2018

Jewgenij Babuschkin (Sankt Petersburg)

Jewgenij Babuschkin © privat

Jewgenij Babuschkin, 1983 geboren, ist studierter Theaterhistoriker und hat als Straßenmusiker, Ausgräber und Schachlehrer gearbeitet. Heute ist er Journalist und Schriftsteller. Seine Kurzprosa ist ins Finnische und Chinesische übersetzt worden. Mit freundlicher Unterstützung der Goethe-Institute in Osteuropa und Zentralasien.

Verena Boos (Rottweil)

Verena Boos © Joachim Gern

Verena Boos, 1977 geboren, ist Schriftstellerin und Historikerin, freie Redakteurin und Erinnerungsarbeiterin an den Nahtstellen von Literatur, Journalismus, Wissenschaft und praktischer Arbeit im Feld. Nach »Blutorangen« (Aufbau Verlag, 2015) erschien ihr zweiter Roman »Kirchberg« (Aufbau Verlag, 2017). Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

Martina Clavadetscher (Brunnen)

Martina Clavadetscher © Ingo Höhn

Martina Clavadetscher, geboren 1979, ist Theaterautorin und Schriftstellerin. Für ihr Romanmanuskript »Knochenlieder« (edition bücherlese) erhielt sie 2016 den Literaturpreis der Marianne und Curt Dienemann-Stiftung und war auf der Shortlist des Schweizer Buchpreises. Clavadetscher lebt in der Schweiz. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

Zoltán Danyi (Senta)

Zoltan Danyi © Tibor Weiner

Zoltán Danyi, 1972 geboren, studierte Philosophie und Literatur in Novi Sad und Szeged. 2003 debütierte er als Lyriker. Er promovierte 2008 über Béla Hamvas und war Lektor und Hochschullehrer. Danyi, ein Angehöriger der ungarischen Minderheit in Serbien, lebt als Autor und Rosenzüchter in Senta. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Lisa Kreißler (Pohle)

Lisa Kreißler © Ute Kreißler

Lisa Kreißler, geboren 1983 in Bückeburg, studierte Theaterwissenschaften, spielte Theater und arbeitete als Journalistin in Stockholm und Berlin, ehe sie nach Leipzig ging um sich aufs Schreiben zu konzentrieren. 2014 erschien ihr Debütroman »Blitzbirke« (mairisch), 2018 »Das vergessene Fest« (Hanser Berlin). Gemeinsam mit ihrem Freund, dem Maler Patrick Eicke, lädt sie regelmäßig zu Veranstaltungen in den Kunstraum »Die Küche« auf ihren Hof in Pohle ein. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

John Mateer (Perth)

John Mateer © privat

John Mateer ist Dichter sowie Kurator und Essayist für zeitgenössische Kunst. Er wurde in Südafrika geboren und wanderte 1989 nach Australien aus, wo er heute auch lebt. Seine Texte widmen sich Kulturen als Konglomeraten verschiedener Einflüsse, z. B. in Indonesien oder auf den Kokosinseln. In deutscher Übersetzung sind erschienen »Einmal Weiß. Südafrikanische Gedichte« (Sisyphus, 2009), »Der Narbenbaum« (hochroth Wien 2015) und »Ungläubige« (Sonderzahl, 2017). Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Anna Narinskaja (Moskau)

Anna Narinskaja © privat

Anna Narinskaja arbeitet als Literaturredakteurin, Kuratorin und Kolumnistin und ist Mitglied der Russischen Literaturakademie. Mit freundlicher Unterstützung der Goethe-Institute in Osteuropa und Zentralasien.

Zviad Ratiani (Tiflis)

Zviad Ratiani © Archil Nikolaishvili

Zviad Ratiani, geboren 1971, ist ein georgischer Dichter und Übersetzer. Für seine Lyrik, die sowohl mit klassischen georgischen Formen als auch Impulsen aus dem amerikanischen Modernismus arbeitet, erhielt er zahlreiche Preise. Er übersetzte u. a. T. S. Eliot, Ezra Pound, Rainer Maria Rilke und Paul Celan ins Georgische. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Zyta Rudzka (Warschau)

Zyta Rudzka © privat

Zyta Rudzka, 1964 in Warschau geboren, ist Psychotherapeutin, Schriftstellerin und Drehbuchautorin. Ihre Texte wurden u. a. ins Russische, Kroatische, Italienische, Tschechische, Französische und Deutsche (zuletzt von Sven Sellmer: »Mikwe«, Secession, 2009) übertragen. Sie erhielt das Albrecht-Lempp-Stipendium 2018. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und dem polnischen Buchinstitut.

Ian De Toffoli (Luxemburg)

Ian De Toffoli © privat

Ian De Toffoli, geboren 1981, ist Theaterautor und Schriftsteller. Im Dezember 2017 zeigte das Stadttheater Luxemburg sein Stück »Rumpelstilzchen «, eine Adaption des Märchens der Brüder Grimm. Der Monolog »Tiamat« wurde im März 2018 im Théâtre du Centaure gezeigt und wird in der Spielzeit 2018-2019 in Frankreich aufgeführt. Er leitet den Verlag Hydre Editions und lehrt an der Universität in Luxembourg. Er erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Fonds Culturel National aus Luxemburg.

Cornelia Travnicek (Wien)

Cornelia Travnicek © privat

Cornelia Travnicek, geboren 1987 in St. Pölten, studierte Informatik und Sinologie. Sie arbeitet in einem Forschungszentrum für Visualisierung und Virtualisierung und als Übersetzerin von chinesischer Lyrik und Kurzprosa ins Deutsche. Ihr Roman »Chucks« wurde 2015 verfilmt. Zuletzt erschienen der Roman »Junge Hunde« (DVA, 2015) und der Lyrikband »Parablüh« (Limbus, 2017). Sie erhielt u. a. den Publikumspreis bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur 2012. Mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramts Österreich.

 

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