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Quelle: https://www.lcb.de/gaeste/index.htm

Zu Gast im Haus

Seit den Anfängen wird das Gästehaus des LCB durch die Gegenwart von Autoren geprägt. Peter Rühmkorf, Hubert Fichte und Tom Stoppard haben in den sechziger Jahren hier geschrieben, viele andere folgten ihnen nach.

August 2018

Orsolya Bencsik (Szeged)

Orsolya Bencsik © privat

Orsolya Bencsik, 1985 in Serbien geboren, ist Schriftstellerin und Übersetzerin. Sie war eine der Herausgeberinnen der Zeitschrift »Symposion «. 2016 erhielt sie den Preis der Péter Horváth Stiftung. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Verena Boos (Rottweil)

Verena Boos © Joachim Gern

Verena Boos, 1977 geboren, ist Schriftstellerin und Historikerin, freie Redakteurin und Erinnerungsarbeiterin an den Nahtstellen von Literatur, Journalismus, Wissenschaft und praktischer Arbeit im Feld. Nach »Blutorangen« (Aufbau Verlag, 2015) erschien ihr zweiter Roman »Kirchberg« (Aufbau Verlag, 2017). Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

Elias Hirschl (Wien)

Elias Hirschl © privat

Elias Hirschl, geboren 1994 in Wien, ist Romanautor, Slam-Poet, Musiker und schreibt fürs Theater. Zuletzt erschienen der Roman »Hundert schwarze Nähmaschinen« (Jung und Jung) und der Kurztextband »Glückliche Schweine im freien Fall« (Lektora). Er ist Gitarrist und Sänger der Thomas-Bernhard-Tribute-Punkband »Heldenplatz«. Mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramts Österreich.

Jovana Reisinger (München)

Jovana Reisinger © Julia Richter

Jovana Reisinger, geboren 1989 in München und aufgewachsen in Österreich, ist Autorin und Filmemacherin. Für den Kurzfilm »pretty boyz don’t die« bekam sie 2016 den ZONTA-Preis der Festspielleitung der Oberhausener Kurzfilmtage, für »pretty girls don’t lie« den Starter Filmpreis 2018 der Stadt München. Beide Filme sind Teil einer Filmreihe, die zuletzt im Kunstverein München ausgestellt wurde. »Still halten« (Verbrecher Verlag, 2017) ist ihr erster Roman. Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

Sophie Reyer (Wien)

Sophie Reyer © Konstantin Reyer

Sophie Reyer, geboren 1984, ist eine österreichische Schriftstellerin, Autorin für Kindertheater und Komponistin. Die Wienerin hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, u. a. den Literaturpreis Graz 2013. 2017 erschien ihr Roman »Schildkrötentage« im Czernin Verlag. Mit freundlicher Unterstützung des österreichischen Bundeskanzleramts.

Adam Schwarz (Basel/Leipzig)

Adam Schwarz © privat

Adam Schwarz, geboren 1990, ist Redakteur der Literaturzeitschrift »Narr«. Außerdem veröffentlichte er in Literaturzeitschriften wie »Entwürfe« oder »Poet«. 2017 erschien sein Romanerstling »Das Fleisch der Welt« (Zytglogge). Inzwischen arbeitet er an seinem nächsten Roman, unterstützt durch einen Werkbeitrag der Stiftung Pro Helvetia.

Agnieszka Wolny-Hamkało (Wrocław)

Agnieszka Wolny-Hamkało © privat

Agnieszka Wolny-Hamkało, geboren 1979 in Wrocław, ist Dichterin, Literaturkritikerin und Publizistin, ihre Artikel erschienen u. a. in der Tageszeitung »Gazeta Wyborcza«. Sie veröffentlichte bislang acht Gedichtbände, zuletzt »Panama smile« bei WBPiCAK (Poznań, 2017). Ihre Gedichte wurden bereits ins Deutsche, Japanische, Englische, Serbische, Chinesische und Spanische übersetzt. Während ihres Stipendienaufenthaltes mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts arbeitet sie an einem neuen Gedichtband über Berlin sowie einer Kurzgeschichte, die sich mit der mythischen Figur des Golems auseinandersetzt.

Marina Skalova (Genf)

Marina Skalova © Sophie Kandaouroff

Marina Skalova, 1988 in Moskau geboren, wuchs in Deutschland und Frankreich auf. Sie ist Autorin und Übersetzerin. Sie schreibt Lyrik, lyrische Prosa und Theater, auf Deutsch und Französisch. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia. 

Peter Závada (Budapest)

Peter Závada © privat

Der Dichter und Dramatiker wurde 1982 in Budapest geboren. Er studierte u. a. Anglistik und Italianistik und promoviert zur Zeit an der ELTE Aesthetics Doctoral School. Seit 2009 veröffentlicht Závada Gedichte in Literaturzeitschriften, 2012 erschien sein Debüt unter dem Titel »Ahol megszakad « im Verlag Libri-Jelenkor, 2015 folgte sein zweiter Gedichtband »Mész« und 2017 schließlich der Band »Roncs szélárnyákban«. Peter Závada erhielt das Örlény-István-Dramatiker-Stipendium sowie das Móricz-Zsigmond-Stipendium 2017. Er ist im August zu Gast im LCB mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Juli 2018

Kristina Hocevar (Ljubljana)

Kristina Hocevar © privat

Die Lyrikerin wurde 1977 geboren. Sie unterrichtet Slowenisch, außerdem lektoriert sie und übersetzt aus dem Englischen. Bisher erschienen sechs Gedichtbände, zuletzt »Auf den Zähnen Aluminium, auf den Lippen Kreide« (Slowenischer Schriftstellerverband, 2017, dt: Ann Catrin Bolton). Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Hung Hung (Taipeh)

Hung Hung © privat

Hung Hung, geboren 1964, ist Theaterdirektor, Filmemacher und schreibt Gedichte, Kurzgeschichten, Essays und Theaterkritiken. Sein literarisches Projekt »Lunch with strangers« wurde durch das Grenzgänger-Programm der Robert Bosch Stiftung und des LCB gefördert.

Martina Clavadetscher (Brunnen)

Martina Clavadetscher © Ingo Höhn

Martina Clavadetscher, geboren 1979, ist Theaterautorin und Schriftstellerin. Für ihr Romanmanuskript »Knochenlieder« (edition bücherlese) erhielt sie 2016 den Literaturpreis der Marianne und Curt Dienemann-Stiftung und war auf der Shortlist des Schweizer Buchpreises. Clavadetscher lebt in der Schweiz. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

Katharina Bendixen (Leipzig)

Katharina Bendixen © privat

Katharina Bendixen, geboren 1981 in Leipzig, veröffentlichte die Erzählbände »Der Whiskyflaschenbaum « (2009) und »Gern, wenn du willst« (2012) sowie den Roman »Ich sehe alles« (2016) im Poetenladen Verlag. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Frau Ava-Literaturpreis 2017. Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

Gianna Molinari (Zürich)

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Gianna Molinari, geboren 1988 in Basel, studierte am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Sie ist Mitbegründerin der Kunstaktionsgruppe »Literatur für das, was passiert«. Beim Bachmann-  Wettbewerb 2017 erhielt sie den 3sat-Preis. Im Juli 2018 erscheint ihr erster Roman »Hier ist noch alles möglich« (Aufbau Verlag). Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia. 

Karosh Taha (Essen)

Karosh Taha © privat

Karosh Taha wurde 1987 im Nordirak geboren. Seit 1997 lebt sie mit ihrer Familie im Ruhrgebiet und hat an der Universität Duisburg-Essen sowie in Kansas/USA Anglistik und Geschichte studiert. Taha erhielt mehrere Stipendien, darunter das Studienstipendium der Heinrich-Böll-Stiftung. »Beschreibung einer Krabbenwanderung« (Dumont Verlag, 2018) ist ihr erster Roman. Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

Elias Hirschl (Wien)

Elias Hirschl © privat

Elias Hirschl, geboren 1994 in Wien, ist Romanautor, Slam-Poet, Musiker und schreibt fürs Theater. Zuletzt erschienen der Roman »Hundert schwarze Nähmaschinen« (Jung und Jung) und der Kurztextband »Glückliche Schweine im freien Fall« (Lektora). Er ist Gitarrist und Sänger der Thomas-Bernhard-Tribute-Punkband »Heldenplatz«. Mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramts Österreich.

Marina Skalova (Genf)

Marina Skalova © Sophie Kandaouroff

Marina Skalova, 1988 in Moskau geboren, wuchs in Deutschland und Frankreich auf. Sie ist Autorin und Übersetzerin. Sie schreibt Lyrik, lyrische Prosa und Theater, auf Deutsch und Französisch. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia. 

Radu Vancu (Sibiu)

Radu Vancu © privat

Radu Vancu, geb. 1978, lebt in Sibiu/Hermannstadt und arbeitet als Dozent und Redakteur für die Zeitschriften »Transylvania« und »Poesie International«. Vancu übersetzt John Berryman, Ezra Pound und William Butler Yeats ins Rumänische. Zuletzt erschien 2017 sein Journal »Zodia Cancerlului« im Verlag Humanitas. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts. 

Juni 2018

Anuk Arudpragasam (New York/Colombo)

Anuk Arudpragasam © Halik Azeez

Anuk Arudpragasam, 1988 geboren, wuchs in Colombo, Sri Lanka, auf, wo er auch heute lebt. Er schreibt auf Tamil und Englisch und ist dabei, ein Doktorandenstudium in Philosophie an der Columbia University abzuschließen. »Die Geschichte einer kurzen Ehe« (Hanser Verlag, 2017) ist sein erster Roman.

Katharina Bendixen (Leipzig)

Katharina Bendixen © privat

Katharina Bendixen, geboren 1981 in Leipzig, veröffentlichte die Erzählbände »Der Whiskyflaschenbaum « (2009) und »Gern, wenn du willst« (2012) sowie den Roman »Ich sehe alles« (2016) im Poetenladen Verlag. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Frau Ava-Literaturpreis 2017. Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

Claudiu Komartin (Bukarest)

Claudiu Komartin © Ana Toma

Claudiu Komartin, Jahrgang 1983, debütierte 2003 mit dem Gedichtband »Păpu șarul și alte insomnia« (»Der Puppenfabrikant und andere Schlaflosigkeiten «) im Verlag Vinea. 2010 gründete er das Verlagshaus Max Blecher, aus dem auch die Zeitschrift »Poesie International« hervorging. In deutscher Übersetzung von Georg Aescht erschien 2012 bei Edition Korrespondenzen der Band »Und wir werden die Maschinen für uns weinen lassen«. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Anna Kozlova (Moskau)

Anna Koslova © privat

Anna Kozlova, 1981 geboren, ist als Drehbuchautorin und mit bislang sechs publizierten Romanen bekannt geworden. »F20«, ihr letzter Roman um eine schizophrene junge Frau, wurde 2017 mit dem Russian National Bestseller Preis ausgezeichnet und wird derzeit verfilmt. Mit freundlicher Unterstützung der Goethe-Institute in Osteuropa und Zentralasien.

Fiston Mwanza Mujila (Graz)

Fiston Mwanza Mujila © Leonhard Hilzensauer Paul Zsolnay Verlag

Fiston Mwanza Mujila wurde 1981 in Lubumbashi / Demokratische Republik Kongo geboren. Er lebt in Graz, schreibt Lyrik, Prosa und Theaterstücke und unterrichtet afrikanische Literatur an der Universität. »Tram 83« ist sein erster Roman, für den er bereits zahlreiche Preise erhielt. 2017 wurde der Autor zusammen mit Katharina Meyer und Lena Müller, seinen Übersetzerinnen ins Deutsche, mit dem Internationalen Literaturpreis des HKW ausgezeichnet, der mit einem einmonatigen Aufenthalt als Gastautor im LCB verbunden ist.

Štefan Vevar (Ljubljana)

Štefan Vevar © privat

Štefan Vevar, 1953 geboren, übersetzt deutschsprachige Literatur ins Slowenische: von Goethe, Novalis, Stifter und Kafka bis zu Handke, Ransmayr und Haderlap. Für die Übertragung von Sebalds »Die Ringe des Saturn« erhielt er den Fabjan-Hafner-Preis 2017, der mit einem einmonatigen Aufenthalt im LCB verbunden ist. In Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Slowenien und dem Musil-Institut.

Evgenij Vodolazkin (St. Petersburg)

Evgenij Vodolazkin © privat

Evgenij Vodolazkin, 1964 in Kiew geboren, arbeitet seit 1990 in der Abteilung für Altrussische Literatur im Puschkinhaus (Institut für russische Literatur) in St. Petersburg. Er hat zahlreiche akademische Werke und Artikel publiziert. Sein zweiter Roman »Laurus« wurde ein internationaler Erfolg (dt. Ü. v. Olga Radetzkaja, Dörlemann Verlag, 2016), zuletzt publizierte er 2016 den Roman »Aviator«. Mit freundlicher Unterstützung der Goethe-Institute in Osteuropa und Zentralasien.