Larysa Fedorenko

Zhytomyr, Ukraine

Zu Gast im LCB:
Januar 2019

Larysa Fedorenko, 1978 geboren, lebt als Übersetzerin und Dozentin am Lehrstuhl für Germanische Philologie in Zhytomyr. Sie übersetzte Werke u. a. von Bertolt Brecht, Walter Benjamin und Hans Fallada ins Ukrainische. Larysa Fedorenko erhielt ein Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

Larysa Fedorenko
Larysa Fedorenko @ privat

»Hans Fallada dem ukrainischen Publikum vorstellen«

Woran arbeitest du gerade?
Ich arbeite gerade an der Übersetzung des Romans von Hans Fallada Jeder stirbt für sich allein. Der Roman wurde ins Ukrainische bisher nicht übersetzt, weder die aktuelle Fassung noch die ursprüngliche Ausgabe aus dem Jahre 1947. Umso wichtiger erscheint es mir, den weltberühmten Roman von H. Fallada, der zurzeit eine Renaissance erlebt, dem ukrainischen Publikum vorzustellen.

Wie beeinflusst dein Aufenthalt im LCB deine Arbeit?
Ich arbeite hier sehr gern und meine Übersetzung geht gut voran. Die einzigartige schöpferische Atmosphäre des LCB, dessen malerische Lage am Wannsee sowie interessante Abendveranstaltungen, Lesungen im Haus – dies alles inspiriert mich mächtig.

Welche Erfahrungen wirst du mit nach Hause nehmen?
Wie immer hervorragende Erfahrungen und ausschließlich positive Eindrücke. Letztes Mal war ich im LCB 2017 im Rahmen des Internationalen Übersetzertreffens der deutschen Literatur. Schon damals war ich von diesem einzigartigen Kulturort fasziniert. Nun freue ich mich sehr, dass ich noch eine weitere Möglichkeit bekommen habe, das LCB als Institution mit reicher Geschichte und zukunftsorientiertem Engagement wiederentdecken zu können.

Das Interview fand im Januar 2019 statt.

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