Zweite Walter-Höllerer-Vorlesung

Der Kunsthistoriker und Philosoph Prof. Dr. Gottfried Boehm spricht über die Unvermeidlichkeit des Originals

Am 26. Juni 2008 wird, im Anschluss an die Mitgliederversammlung der  Gesellschaft von Freunden der TU Berlin, die zweite Walter-Höllerer-Vorlesung stattfinden. Der Vorsitzende der Gesellschaft von Freunden der TU Berlin, Prof. Dr. Jürgen Starnick, konnte als Vortragenden den Kunsthistoriker Prof. Dr. Gottfried Boehm von der Univer-sität Basel gewinnen.

„Die Fragilität der Originale. Über die Kunst des Anfangs“ heißt sein Vortrag, in dem er am Beispiel ausgesuchter Werke für die Unvermeidlichkeit des Originals plädiert, das sich gegen Fälschungen oder Nachahmungen behauptet.  In wieweit im digitalen Zeitalter „Originale“ überhaupt noch als solche identifi-zierbar sein können und welche Rolle ihnen dann zukommt – mit Fragen wie diesen setzt sich der Kunsthistoriker in seinen Vorträgen auseinander.

Die Höllerer-Vorlesung ist Walter Höllerer gewidmet, dem bedeutenden Lyriker und TU-Germanistik-Professor, Mitglied der Gruppe 47, der den Vorsatz der neuen TU Berlin nach dem Krieg – die Verbindung und Durchdringung von Technik und Humanismus – mit Inhalten füllte. Walter Höllerer erhielt 1959 die Professur für Neuere Deutsche Literatur an der TU Berlin, die er bis zu seiner Emeritierung 1988 innehatte.

Zeit: am Donnerstag, dem 26. Juni 2008, ab 18.00 Uhr
Ort: TU Berlin, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin, Hauptgebäude, Raum H 1058
Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Vera Tosovic-Lüdtke, Gesellschaft von Freunden der TU Berlin e. V., Tel.: 030/314-23758, Fax: -79473, E-Mail: sekretariat@freunde.tu-berlin.de

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