Fünf Titel für den Brücke Berlin Preis 2010 nominiert

Literatur- und Übersetzungspreis für zeitgenössische Werke aus Mittel- und Osteuropa

Die Jury des Brücke Berlin Preises 2010 hat aus 40 eingegangenen Vorschlägen und Bewerbungen eine Kandidaten-Shortlist nominiert. Vier Romane und ein Erzählungsband wurden ausgewählt:

Miljenko Jergovic: Freelander. Aus dem Kroatischen von Brigitte Döbert.
Schöffling & Co. 2010

Eeva Park: Falle, unendlich. Aus dem Estnischen von Irja Grönholm.
Ihleo Verlag 2008

László Krasznahorkai: Seiobo auf Erden. Aus dem Ungarischen von Heike Flemming.
S. Fischer Verlag 2010

Ljudmila Ulitzkaja: Daniel Stein. Aus dem Russischen von Ganna-Maria Braungardt.
Hanser Verlag 2009

Vladimir Zarev: Familienbrand. Aus dem Bulgarischen von Thomas Frahm.
Deuticke Verlag 2009

Der Brücke Berlin Preis würdigt ein bedeutendes zeitgenössisches Werk aus den Literaturen Mittel- und Osteuropas und seine herausragende Übersetzung ins Deutsche. Er ist mit insgesamt 20.000 Euro dotiert und geht je zur Hälfte an einen Autor oder eine Autorin und seine/n bzw. ihre/n deutsprachige/n Übersetzerin oder Übersetzer. Der Jury gehören die Autorin und Übersetzerin Esther Kinsky, Prof. Klaus-Dieter Lehmann (Präsident des Goethe Instituts), der Kritiker Jörg Magenau und Katharina Narbutovic (Leiterin des Berliner Künstlerprogramms des DAAD) an; die Entscheidung über die Preisträger fällt bis Anfang Mai. Erstmals begleitet das Goethe Institut die Preisvergabe durch Veranstaltungen mit den nominierten Kandidaten in den in Mittel- und Osteuropa gelegenen Instituten.

Die feierliche Preisverleihung findet am 9. Juni 2010 im Alten Museum in Berlin statt und ist mit einem Symposium im Literarischen Colloquium Berlin verbunden. Péter Esterházy, Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels, hat wie in den Vorjahren die Schirmherrschaft übernommen.

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