Sprache im technischen Zeitalter, Heft 195, September 2010

Titel

Im März diesen Jahres veranstaltete der Deutsche Übersetzerfonds im Literarischen Colloquium eine Tagung unter dem Titel „Über unseren Umgang mit den Klassikern", in der sich erfahrene „Neu-Übersetzer“ mit Fragen beschäftigten, die sich dann ergeben, wenn ein Werk zum wiederholten Male in den Fokus der übersetzerischen Aufmerksamkeit rückt. Marie Luise Knott führt in diesem Heft in die Thematik und Tagung ein. Dazu sind die Beiträge von Gunhild Kübler (Emily Dickinson), Susanne Lange (Cervantes), Rosemarie Tietze (Tolstoi), Andrea Ott (Jane Austen) und von dem Kritiker Werner von Koppenfels dokumentiert.

Mit einer klassischen, ewig jungen Frage, beschäftigt sich in seinem Feuilleton ganz am Beginn des Heftes Hans Pleschinski: Welche ist die lebenswerteste Stadt in Deutschland? Fast gelingt ihm das Unmögliche: die Versöhnung von München und Berlin. Auf dem Weg zum Klassiker liegen, zumindest im gegenwärtigen Literaturbetrieb, die Literaturpreise. Zwei Laudationes drucken wir im Heft: Ulf Stolterfohts Rede auf Oswald Egger, die er anlässlich der Verleihung des Oskar Pastior-Preises im Berliner Roten Rathaus hielt, sowie die Rede von Jörg Magenau über László Krasznahorkai und seine Übersetzerin Heike Flemming, die er bei der Preisverleihung des Brücke-Berlin-Preises im Juni hielt. Der von der BHF-BANK Stiftung ausgelobte Preis zeichnet Autor und Übersetzer aus.

In den Fußnoten schreibt der Berliner Literaturwissenschaftler Roland Berbig über den Tagebuchverfasser Walter Kempowski. In „Auf Tritt Die Poesie“ stellt Michael Braun den Lyriker Ulrich Koch vor und „Zu Gast in Berlin“ ist Sema Kaygusuz.

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