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Quelle: https://www.lcb.de/news/1207_spritz202.htm

Sprache im technischen Zeitalter, Heft 202, Juni 2012

Titel

Zum Autorenspecial auf der Leipziger Buchmesse 2012 haben wir fünf Autoren aus Europa eingeladen und sie gebeten, unter dem Titel „Tabuzonen – Worüber man nicht schreiben darf?“ einen Essay zu verfassen. Joanna Bator aus Polen bezieht sich in ihrem Beitrag auf den Tabubegriff von Sigmund Freud. Annett Gröschner steuert Beispiele aus der ehemaligen DDR bei, aber sie schreibt auch über Tabus, die ihr ziemlich schnell in der dann größer gewordenen Bundesrepublik begegneten. Arnon Grünberg wiederum geht unter anderem religiösen Tabus auf dem Grund. Während Mirko Kovac seine Schwierigkeiten im Jugoslawien Titos schildert. Und Maja Haderlap schließlich schreibt vom nicht immer einfachen Zusammenleben der slowenischen Minderheit in Kärnten. Prosa findet sich von Theodor Weißenborn, Gedichte von Constantin Abaluta aus Bukarest. Weiterhin findet sich im neuen Heft  Michael Brauns Laudatio auf Jan Wagner anlässlich der Verleihung des Kranichsteiner Literaturpreises. In der Serie „Auf Tritt Die Poesie“ stellt Volker Sielaff die Lyrik des aus Russland stammenden Poeten Oleg Jurjew vor. In der Kolumne „Zu Gast in Berlin“ sind Gedichte des außergewöhnlichen kanadischen Dichters Ken Babstock zu entdecken. Babstock ist zurzeit Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD, Lutz Seiler arbeitete an Übersetzungen ins Deutsche.

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