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Quelle: https://www.lcb.de/news/1510_spritz215.htm

Sprache im technischen Zeitalter, Heft 215

Die neue Ausgabe (Heft 215) der „Sprache im technischen Zeitalter” besteht fast ausnahmslos aus Hommagen. Das Heft eröffnen wir mit dem amtierenden Bundespräsidenten Joachim Gauck, der am 27. Mai zu einem Abend zu Ehren der literarischen Übersetzer in das Schloss Bellevue einlud. Hans Christoph Buch wiederum eröffnete am 7. Mai 2015 die Doppelausstellung „Zeitsprünge“ und „Idee des Sitzens“ der jahrzehntelang als Hausfotografin im LCB arbeitenden Renate von Mangoldt. Wir drucken seine Rede.

Dieter M. Gräf erinnert an Rolf Dieter Brinkmann und in unserer Serie „Auf Tritt Die Poesie“ stellt Michael Braun den Berliner Zeitschriftenherausgeber und Dichter Michael Speier vor – auch das ist ja eine Verbeugung. Aber im Mittelpunkt dieses Heftes sind Texte versammelt, die anlässlich des 80. Geburtstages von Dieter Forte entstanden sind. Der Düsseldorfer und Wahlbasler wurde am 14. Juni 1935 geboren und die S. Fischer Stiftung, der S. Fischer Verlag, die Universität Basel, das dortige Literaturhaus sowie das Theater Basel nahmen diesen runden Geburtstag zum Anlass, vom 12. bis 14. Juni 2015 ein Festprogramm auszurichten. Dieter Forte selbst konnte aus gesundheitlichen Gründen leider nicht anwesend sein, aber durch die literaturwissenschaftlichen Beiträge des Colloquiums „Erzählen ist überleben“ näherte man sich in vielfältiger Weise dem Werk des Jubilars. Am ersten Abend wurde zum ersten Mal aus Dieter Fortes im Entstehen begriffenem Text „Als der Himmel noch nicht benannt war“ gelesen. Wir drucken daraus Auszüge, dazu die Beiträge des Symposiums sowie einen Geburtstagsgruß des Dramaturgen Hermann Beil.