Ach zum Teufel die Bilanzen!

Verleger im Gespräch

Elisabeth Ruge (Hanser Berlin) und Andreas Rötzer (Matthes&Seitz) im Gespräch mit Martin Lüdke

Das Verlegen von Büchern ist seit je ein schwieriges Gewerbe. Einerseits muss man mit dem Mainstream mitschwimmen, andererseits das Kommende, ja das Bleibende frühzeitig erkennen und nicht zuletzt Vergessenes wiederentdecken. Und als wäre das nicht alles schon kompliziert genug, soll sich das auch noch rechnen. Und um noch eins draufzusetzen, stellt die digitale Revolution sowohl im Verhältnis zwischen Verlag und Autor, als auch im Verhältnis zwischen Verlag und Handel eine riesige Herausforderung dar. Unser Jubiläumsprogramm nimmt daher unsere Reihe aus den neunziger Jahren ‚Ach zum Teufel die Bilanzen – Verleger im Gespräch‘ wieder auf. Den Anfang machen die Verlegerin von Hanser Berlin, Elisabeth Ruge, und der Matthes & Seitz-Chef Andreas Roetzer. Elisabeth Ruge hat Erfahrungen mit größeren und sehr großen Häusern von S. Fischer bis Random House; Andreas Rötzer hat gezeigt, wie man als aufmerksamer Verleger mit einem kleinen Verlag ein sorgfältiges Wissenschafts- und Literaturprogramm etablieren kann. Wie schon früher moderiert der Frankfurter Literaturkritiker und Kenner der Verlagsszene Martin Lüdke die Gespräche.

27.06.13

Donnerstag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Andreas Rötzer, Elisabeth Ruge, Martin Lüdke

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