Ach zum Teufel die Bilanzen!

Verleger im Gespräch

Georg M. Oswald (Berlin Verlag) und Wolfgang Ferchl (Knaus Verlag) im Gespräch mit Martin Lüdke

Das Verlegen von Büchern ist seit je ein schwieriges Gewerbe. Einerseits muss man mit dem Mainstream mitschwimmen, andererseits das Kommende, ja das Bleibende frühzeitig erkennen und nicht zuletzt Vergessenes wiederentdecken. Und als wäre das nicht alles schon kompliziert genug, soll sich das auch noch rechnen. Und um noch eins draufzusetzen, stellt die digitale Revolution sowohl im Verhältnis zwischen Verlag und Autor, als auch im Verhältnis zwischen Verlag und Handel eine riesige Herausforderung dar. Unser Jubiläumsprogramm nimmt daher unsere Reihe aus den neunziger Jahren ‚Ach zum Teufel die Bilanzen – Verleger im Gespräch‘ wieder auf. Am vierten und letzten Abend unserer Reihe stehen Georg M. Oswald, der demnächst die Leitung des Berlin Verlages übernimmt und Wolfgang Ferchl, verantwortlich für den Knaus Verlag im Verbund von Random House Deutschland, Rede und Antwort. Obwohl der Berlin Verlag erst etwa 20 Jahre alt ist, hat er bereits eine bewegte Geschichte hinter sich. Mit dem Autor und Rechtsanwalt Georg M. Oswald kommt jetzt ein Quereinsteiger als Chef. Der Knaus Verlag gehört schon länger zu Bertelsmann, dagegen hat der Verleger Wolfgang Ferchl schon einige Verlage von innen gesehen. Er arbeitete bei Rotbuch in Hamburg, wechselte zu Eichborn und später zu Piper nach München. Seit 2009 ist der Verleger bei Knaus tätig.

18.09.13

Mittwoch

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Georg M. Oswald, Martin Lüdke, Wolfgang Ferchl

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