Das Werk: Hartmut Lange

Hartmut Lange in Lesung und Gespräch
Moderation: Peter Henning

In diesem Sommer laden wir erneut Autorinnen und Autoren ein, um dem Publikum nicht nur ihr jeweils aktuellstes Buch vorzustellen, sondern das eigene Gesamtwerk im Geiste durchzugehen und Texte daraus vorzulesen, die in der eigenen Wahrnehmung haften geblieben sind. Den Anfang macht heute Hartmut Lange, der »in seinen Novellen seit vielen Jahren unbeirrt Geschichten erzählt, die in ihrer asketischen Abgründigkeit einander sehr ähneln. Will man diesem eigensinnig monotonen, monochromen Werk ein Ziel oder ein Ideal unterstellen, dann dürfte es die Meisterschaft in der Kunst des Weglassens sein, eine von allem Überflüssigen gereinigte Sprache, die Raum für Unerklärliches lässt, weil sie ohne Erklärungen auskommt« (SZ). Hartmut Lange wurde 1937 in Spandau geboren und studierte an der Filmhochschule Babelsberg Dramaturgie. 1960 erhielt er eine Anstellung als Dramaturg am Deutschen Theater in Ostberlin, ging dann aber in den Westteil der Stadt, wo er an den großen Theatern arbeitete. Als Schriftsteller widmet er sich seit vielen Jahren der literarischen Form, die zu seiner Form geworden ist: der Novelle. Am heutigen Abend liest er aus seinen Werken und spricht mit dem Schriftstellerkollegen Peter Henning darüber, welche Kontinuitäten und Brüche die Texte der letzten Jahrzehnte aus Sicht des Verfassers charakterisieren.

06.06.13

Donnerstag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Hartmut Lange, Peter Henning

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