Elefantenrunden. Walter Höllerer und die Erfindung des Literaturbetriebs

Ausstellungseröffnung im Literaturhaus

Mit Helmut Böttiger und Lutz Dittrich

Mit der Publikation seines ersten Gedichtbandes »Der andere Gast« (1952) machte sich Walter Höllerer inmitten der jungen Nachkriegsliteratur einen Namen. Nur zwei Jahre später gründete er zusammen mit Hans Bender die Zeitschrift »Akzente«. Erfolgreich als Literaturwissenschaftler, Dichter und Literaturvermittler, wechselte er 1959 aus Frankfurt am Main auf einen Lehrstuhl an die TU Berlin. Hier gelang ihm mit seinen legendären Veranstaltungsreihen die Verbindung von Literatur, Literaturwissenschaft und Literaturbetrieb, die mit der Gründung des Literarischen Colloquiums Berlin (1963) und der Zeitschrift »Sprache im technischen Zeitalter« bis heute als seine genuine Leistung gilt. Unter dem Titel »Elefantenrunden« haben Helmut Böttiger und Lutz Dittrich für das Literaturhaus Berlin eine Ausstellung erarbeitet, die zwischen dem 8. Oktober und dem 20. November (11-19 Uhr) in der Fasanenstraße 23 zu sehen sein wird. Dazu erscheint ein umfangreicher Katalog. Zur Eröffnung der Ausstellung sprechen Ernest Wichner und Helmut Böttiger.

07.10.05

Freitag

Ort

Literaturhaus in der Fasanenstraße 23 · 10717 Berlin

Teilnehmer•innen

Ernest Wichner, Helmut Böttiger

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