Habe mit Schreiben mich beflißen vs. Ich habe genossen das irdische Glück

Eine ganztägige und sprachübergreifende Fortbildung zum Sprachgebrauch im sozialen Kontext. Für literarische Übersetzer und andere Interessierte

Leitung: Gabriele Leupold und Eveline Passet

Flugschriften und religiöse Erbauungstexte suchten ebenso die Nähe zum Leser wie das sentimentale Lied oder der moderne Zeitungsjournalismus; umgekehrt wusste, wer sich in der Gesellschaft Respekt verschaffen wollte, zu allen Zeiten prestigeträchtige sprachliche Mittel einzusetzen, um sein Gegenüber auf Abstand zu halten. Die Veranstaltung geht der Frage nach, wie das Deutsche Nähe und Distanz erzeugt. Anja Voeste stellt unter dem Titel »Anerkennung durch Sprache« Schreibstrategien sozialer Aufsteiger seit der frühen Neuzeit vor, und Britt-Marie Schuster bietet in ihrem Vortrag »Grammatische Abweichung und stilistischer Kunstgriff« eine kleine Kommunikationsgeschichte der Ausklammerung. Den Abschluss bildet wie immer ein Werkstatt-Teil.

Gefördert mit Mitteln der Kulturverwaltung des Berliner Senats.

22.03.10

Montag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Eveline Passet, Gabriele Leupold

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