Jan Böttcher: »Y«

Jan Böttcher in Lesung und Gespräch
Moderation: Paul Brodowsky

Jan Böttcher, 1973 in Lüneburg geboren und 2007 in Klagenfurt mit dem Ernst-Willner-Preis ausgezeichnet, spürt den Themen unserer Zeit in seinen Romankunstwerken mit seismographischer Genauigkeit nach. In seinem fünften Roman »Y«, der im Februar im Aufbau Verlag erschienen ist, erzählt er eine brennend aktuelle Geschichte von europäischer Dimension. Jakob und Arjeta leben gemeinsam in Hamburg, als Arjetas Vater entscheidet, in den Kosovo zurückzukehren, um dort eine neue Existenz in der Hotelbranche aufzubauen. Jakob folgt Arjeta, die ihren Vater begleitet. Sie bekommen einen Sohn, doch die Vaterschaft wird nicht anerkannt und Arjeta kurz darauf mit einem kosovarischen Mann verheiratet. Jakob kehrt zurück nach Deutschland. Jahre später begibt sich Leka, Jakobs und Arjetas Sohn, auf die Suche nach seiner Identität zwischen Nord und Süd, Heimat und Fremdheit. Moritz Rinke schreibt über das Buch: »So spannend wie erhellend – dieser Roman ist ein Tanz der Lebenslust in Todesnähe. Und eine der traurigsten Liebesgeschichten, die ich in den letzten Jahren gelesen habe!« Am heutigen Abend liest Jan Böttcher erstmals aus »Y« und spricht mit dem Autor und Literaturwissenschaftler Paul Brodowsky über den Stoff und die literarische Gestaltung seines Buches.

Gefördert aus dem »Grenzgänger«-Programm der Robert Bosch Stiftung GmbH.

02.03.16

Mittwoch

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Jan Böttcher, Paul Brodowsky

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