Marcel Proust, »Briefe 1879 – 1922«

Lesung und Gespräch mit dem Herausgeber Jürgen Ritte
Moderation: Joachim Kalka

Marcel Proust gehört wie etwa James Joyce für das Englische oder Italo Svevo für das Italienische zu den großen kanonisierten Autoren der Moderne. Über sein Werk lässt sich eine ganze Epoche der französischen und damit der westlichen Kulturgeschichte ganz allgemein aufschlüsseln. So ist es kein Wunder, dass die im letzten Jahr bei Suhrkamp erschienene und von Jürgen Ritte besorgte Briefausgabe »Briefe 1879 – 1922« breit rezipiert wurde. Dass aber die Auswahl der 572 Briefe (von annähernd 6000), die Übersetzung und vor allem die Kommentierung begeistert von der Kritik vermerkt wurde, ist nicht mehr selbstverständlich. Andreas Isenschmidt schrieb in der ZEIT, die Briefe erschienen wie »gesellige Monologe«. Aber natürlich beleuchten sie neben dem privaten Marcel Proust vor allem den Autor der »Recherche«. Man kann in dieser Ausgabe den Entstehungsprozess des Jahrhundertwerks mitverfolgen. An diesem Abend berichtet der Herausgeber Jürgen Ritte im Gespräch mit Joachim Kalka über seine Auswahl und die Bedeutung Prousts bis heute.

16.02.17

Donnerstag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Joachim Kalka, Jürgen Ritte

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