Sonntagsmatinée: Die Vermessung der Welt

Lesung: Daniel Kehlmann
Moderation: Marius Meller

Es geschieht nicht oft, daß ein deutschsprachiger Autor auf den Bestsellerlisten Harry Potter und Dan Brown überflügelt. Genau dies aber ist Daniel Kehlmann mit seinem im Herbst 2005 erschienenen Roman »Die Vermessung der Welt« gelungen. Der in Wien lebende Autor, der bereits mit seinem vorletzten Roman »Ich und Kaminski« eine große Leserschaft erreicht hatte, ist nicht nur für die Süddeutsche Zeitung »die größte Begabung der jüngeren deutschen Literatur«. In seinem Buch erzählt er die Geschichten der genialen Wissenschaftler Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß, die sich in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts daran machen, die Gesetze des Kosmos zu erkennen und in ihre je eigene wissenschaftliche Sprache zu übersetzen. Daß dabei weder ein Historienschmöker noch ein Theorieschinken entstanden ist, sondern ein faszinierend lebendiges literarisches Kunstwerk, verdankt sich dem Talent Kehlmanns, Wissen und Witz miteinander zu verbinden und gegeneinander auszubalancieren. Nach einer Lesung aus »Die Vermessung der Welt« spricht Daniel Kehlmann mit dem Berliner Literaturkritiker Marius Meller über sein Buch.

25.06.06

Sonntag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Hausgäste

Teilnehmer•innen

Daniel Kehlmann, Marius Meller

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