Urheber und Verwerter

Was bedeuten die geplanten Neuregelungen im Urhebervertragsrecht?

Podiumsdiskussion mit Thomas Brovot, Thomas Hoeren, Elmar Hucko, Wilhelm Nordemann und Christian Sprang
Moderation: Gregor Dotzauer (Der Tagesspiegel)

Mit der Reform des Urhebervertragsrechts will der Gesetzgeber die vertragliche Stellung von Urhebern und ausübenden Künstlern stärken. Kernpunkte des auf Initiative der Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin vorgelegten Gesetzentwurfs sind ein Rechtsanspruch der Urheber auf angemessene Vergütung sowie die Möglichkeit, daß Urheberverbände mit den Werknutzern (z.B. Verlagen) und deren Verbänden verbindliche Gesamtverträge über Mindestkonditionen aushandeln können. Die Veranstaltung wird Gelegenheit geben, diese nicht nur von Autoren und Übersetzern, sondern von allen Urhebern als wichtigen Fortschritt begrüßten, von Verwerterseite aber kritisierten – und von Verlegern teilweise heftig attackierten – neuen Ansätze im Urheberrecht zu diskutieren.

Podiumsdiskussion mit Thomas Brovot, VdÜ/Bundessparte Übersetzer im Verband deutscher Schriftsteller in der IG Medien; Thomas Hoeren, Medienrechtsexperte und Richter am Oberlandesgericht Düsseldorf; Elmar Hucko, Ministerialdirektor im Bundesministerium der Justiz; Wilhelm Nordemann, Mitverfasser des ersten Gesetzentwurfs; Christian Sprang, Justitiar des Börsenvereins des deutschen Buchhandels. Es moderiert Gregor Dotzauer (Der Tagesspiegel).

In Zusammenarbeit mit dem VdÜ/ Übersetzersparte des VS in der IG Medien.

30.03.01

Freitag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Christian Sprang, Elmar Hucko, Gregor Dotzauer, Thomas Brovot, Thomas Hoeren, Wilhelm Nordemann

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